Nilufar K. Münzing
Nilufar K. Münzing studierte in München zunächst Philosophie und Germanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität und wechselte dann an die Bayerische Theaterakademie zu Prof. Cornel Franz. 2006 erhielt sie ihr Diplom als Regisseurin für Musik- und Sprechtheater. Von 2006 bis 2008 arbeitete sie als Assistentin und Abendspielleiterin am Residenztheater unter Dieter Dorn.
Ab 2008 war sie freischaffend als Regisseurin tätig, u. a. am Bayerischen Staatsschauspiel (Der kleine Nick und Rattenjagd), am Landestheater Niederbayern (u. a. Der Kissenmann, Der Tod und das Mädchen, Rigoletto), am Theater Lüneburg (u. a. Klaras Verhältnisse, Die chinesische Nachtigall) sowie am Stadttheater Fürth (u. a. Acis and Galatea, Graf Öderland, Lulu). Ab der Spielzeit 2014/2015 war Münzing am Theater Ulm (Intendant: Andreas von Studnitz) als Dramaturgin im Sprechtheater engagiert, ab 2016 in leitender Funktion. Nach dem Intendantenwechsel (Intendant: Kay Metzger) war sie als Dramaturgin für Musik- und Tanztheater weiter Teil des Teams. Für Ulm inszenierte sie u. a. The Black Rider, La Clemenza di Tito und Nabucco. Für das Theater Hof entstanden ab 2018 Inszenierungen von Orpheus und Eurydike und Falstaff, am Theater Münster Anatevka, für das Theater Hagen ein Parsifal und am Badischen Staatstheater Karlsruhe Così fan tutte. Nach einem weiteren Ausflug in die Dramaturgie am Stadttheater Fürth 2024/2025 ist Nilufar K. Münzing nun wieder freischaffend unterwegs.
Neben der Arbeit als Regisseurin widmet sie sich dem Schreiben, war ab 2020 als Storylinerin Mitglied des Plotraums der RTL-Soap Alles was zählt und der SAT1-Produktion Ein Hof zum Verlieben. Auch schreibt sie für die Störtebeker-Festspiele auf der Insel Rügen.
Foto: Josef Sälzle