Giada Masi
Nach ihrem Studium der mittelalterlichen lateinischen Literatur an der Universität Florenz erwarb Giada Masi ein Diplom in Kostümdesign an der Accademia di Belle Arti bi Brera. Sie arbeitet mit führenden nationalen und internationalen Regisseuren zusammen, darunter Francesco Micheli, Davide Ferrario, Daniele Abbado und Mario Martone.
Während ihrer Studienzeit begann ihre künstlerische Zusammenarbeit mit Francesco Micheli, für den sie die Kostüme für verschiedenste Inszenierungen entwarf, darunter Così fan tutte (Teatro Sociale di Como), Medea in Corinto und L’ajo nell’imbarazzo (Donizetti Opera Festival). Ebenfalls für Micheli entwarf sie die Kostüme für Tosca und Turandot in den Caracalla-Thermen für das Teatro dell’Opera di Roma, mit Bühnenbildern von Massimiliano und Doriana Fuksas. Derzeit arbeitet das Team an der Planung von zwei Opern für die Saisoneröffnung am Teatro Regio di Torino 2026/2027. Gemeinsam mit Davide Ferrario arbeitete sie für das Donizetti Opera Festival, wo sie die Kostüme für Il borgomastro di Saardam und für den Dokumentarfilm Le città invisibili über Italo Calvino entwarf, der im Oktober 2024 auf dem Filmfestival in Rom präsentiert wurde. In der Zusammenarbeit mit Daniele Abbado entwarf sie die Kostüme für Peer Gynt (Teatro Due diParma), Dido and Aeneas und I sette peccati capitali (Teatro Comunale di Bologna), La fabbrica illuminata und Erwartung (Teatro La Fenice di Venezia). Im Juli 2022 entwarf sie die Kostüme für Nicola Campograndes Opera Italiana beim Festival della Valle d’Itria unter der Regie von Tommaso Franchin, mit dem sie auch für die italienische Erstaufführung von Pierangelo Valtinonis Alice im Wunderland im Februar 2026 am Teatro Sociale di Rovigo verantwortlich zeichnete. Im Oktober 2025 debütierte sie an der Mailänder Scala mit dem Kostümdesign für Anna A. von Silvia Colasanti unter der Regie von Giulia Giammona.
Il Trovatore ist die zweite Zusammenarbeit mit Jacopo Spirei nach Hamlet, der im April 2025 am Teatro Regio di Turin Premiere feierte und für den sie mit dem Premio Abbiati Preis für die besten Kostüme ausgezeichnet wurde.
Foto: Ivan Muselli