Stéphanie Huang
Die renommierte Cellistin Stéphanie Huang ist Preisträgerin des Internationalen Musikwettbewerbs Reine Elisabeth in Belgien 2022, bei dem sie zudem die beiden Publikumspreise (den Canvas-Klara-Preis und den Musiq3-Preis) gewann. Darüber hinaus erhielt sie den Hauptpreis des Suggia International Prize 2015 in Porto, den 1. Preis des Internationalen Wettbewerbs der Società Umanitaria 2021 in Mailand und wurde als „Révélation ADAMI Classique 2021“ in Frankreich ausgezeichnet.
In ihren bemerkenswerten Konzertauftritten ist sie mit einem umfangreichen Repertoire zu erleben, das Werke u. a. von Haydn, Dvořák, Elgar und Tschaikowsky umfasst. Sie war bereits mit namhaften Klangkörpern wie dem Belgian National Orchestra, der Brussels Philharmonic, der Kamerfilharmonie van Vlaanderen, dem Orchestre Royal de Chambre de Wallonie und dem Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Musica unter der Leitung von Dirigenten wie Michael Sanderling, Carlos Izcaray und Vahan Mardirossian zu erleben. Sie gibt zudem Solokonzerte und spielt in Kammermusikensembles bei zahlreichen nationalen und internationalen Festivals (Midis-Minimes in Belgien, Seiji-Ozawa-Festival in Japan, Printemps des Arts in Monte-Carlo/Monaco, Internationales Kammermusikfestival von Schiermonnikoog in den Niederlanden, Festival de la Chapelle Musicale Reine Élisabeth in Belgien u. v. m.). Sie hat mit Künstler:innen wie Jean-Claude Vanden Eynden, Gary Hoffman, Renaud Capuçon, Claire Désert und Laurent Korcia zusammengearbeitet. Kürzlich trat sie beim Festival Adami in Villefavard/Frankreich, beim Festival International de Piano de La Roque d’Anthéron in Frankreich, beim Musicorum in Brüssel, beim Festival Jeunes Talents in Paris, in der Victoria Hall in Genf und im Palais des Beaux-Arts in Brüssel auf.
Stéphanie Huang wurde in eine Musikerfamilie hineingeboren und begann schon in jungen Jahren mit dem Cellospiel. Sie gewann den Ersten Preis beim Axion Classics Dexia Wettbewerb und gab im Alter von zwölf Jahren ihr Debüt am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel mit Tschaikowskys Variationen über ein Rokoko-Thema op. 33. Sie erwarb ihren Bachelor-Abschluss am Koninklijk Conservatorium in Brüssel und ihre Master-Abschlüsse in den Fächern Cello und Kammermusik sowie das Diplôme d‘Artiste Interprète am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris, wobei sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Stéphanie Huang ist seit 2020 Artist in Residence an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth und Preisträgerin der Fondation Banque Populaire 2023. Im Juni 2024 wurde sie zur Solocellistin des Orchestre de Paris ernannt.
Sie spielt auf einem Cello von Jean-Baptiste Vuillaume, das ihr vom Fonds de Dotation Adelus zur Verfügung gestellt wurde.
Foto: Clara Evens