Alexandra Conunova
Als Gewinnerin des 1. Preises beim Joseph Joachim Violinwettbewerb in Hannover sowie als Preisträgerin beim XV. Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau und beim Internationalen Violinwettbewerb in Singapur wird Alexandra Conunova für ihre Virtuosität, ihren warmen Klang, ihren beeindruckend vielfältigen Ausdruck und ihre makellose Technik gefeiert. Darüber hinaus erhielt sie das begehrte Stipendium des Borletti Buittoni Trust in London.
Alexandra Conunova trat bereits mit vielen führenden internationalen Orchestern auf, darunter das Orchestre de Paris, das Mahler Chamber Orchestra, die NDR Radiophilharmonie, das Orchestre de la Suisse Romande, das Orchestra della Svizzera Italiana, das Orchestre de chambre de Paris, das Mariinsky Orchester, das Russische Nationalorchester, das NFOR, das Orchestra Teatro Regio Torino und das Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya. Sie spielt regelmäßig unter der Leitung u. a. von Andrew Manze, Lawrence Foster, Jukka-Pekka Saraste, Teodor Currentzis, Gianandrea Noseda, Louis Langrée, Andris Poga, Joshua Weilerstein, Mikhail Pletnev, Laurence Equilbey, Antonello Manacorda, Christian Zacharias, Domingo Hindoyan, Jonathan Nott, Pierre Bleuse, Duncan Ward, Oksana Lyniv, Joana Mallwitz, Christian Macelaru, Gemma New, Sascha Goetzel und Daniel Raiskin.
Als Solistin war sie bereits mit dem Insula Orchestra, den Nürnberger Symphonikern, dem Oxford Philharmonic, dem Belgrade Philharmonic Orchestra, dem Aalborg Symfoniorkester, dem Borusan İstanbul Filarmoni Orkestrası, dem Tokyo Metropolitan Orchestra, dem Kristiansand Symfoniorkester, dem Odense Symfoniorkester, dem Orquesta Sinfónica Nacional von Mexiko sowie im Rahmen der Spotlight-Konzertreihe des San Francisco Symphony Orchestra zu erleben. Darüber hinaus war sie jüngst mit der Philharmonie Zuidnederland, dem BR Rundfunkorchester, dem Orquestra Simfònica de les Illes Balears und der Slovenská filharmónia tätig.
Nach ihrer gefeierten Rückkehr zum Tivoli-Festival 2022, wo sie Vivaldis und Piazzollas Estaciones porteñas aufführte und dirigierte, wurde Alexandra Conunova umgehend von der Copenhagen Phil für einen Auftritt 2024 mit Arthur Louriés Concerto da Camera eingeladen. Zuletzt bot sie 2025 beim Tivoli-Festival eine brillante Darbietung von Mozarts Violinkonzert Nr. 3 mit dem Orchester.
2025/2026 war Alexandra Conunova mit dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Winnipeg Symphony Orchestra, der Timișoara Philharmonic, dem Sinfonieorchester St. Gallen, dem Armenischen Staatssinfonieorchester, dem Malmö Symfoniorkester, dem Orchestra Națională Radio, der Brussels Philharmonic, dem Oxford Philharmonic Orchestra, den Bochumer Symphonikern und der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zu erleben. Sie ging mit dem Norrlandsoperan Orchestra auf Tournee durch Schweden und Finnland, gab Solokonzerte in den Vereinigten Staaten mit dem Pianisten Dmitry Shishkin und war in Spanien auf Tournee mit der Slovenská filharmónia mit Aram Chatschaturjans Violinkonzert zu hören. Kammermusikalisch und solistisch trat sie in der Villa Musica, beim Istanbul International Music Festival, auf Schloss Elmau, beim Festival La Folle Journée und Marseille Concerts auf.
Alexandra Conunovas erste CD-Aufnahme der Prokofjew-Violinsonaten mit Michail Liftis wurde mit großem Beifall gewürdigt. 2020 spielte sie ebenso erfolgreich Vivaldis Vier Jahreszeiten ein.
Die Musikerin spielt derzeit auf einem Instrument von Giovanni Battista Guadagnini von ca. 1785, die ihr freundlicherweise von einem Musikliebhaber zur Verfügung gestellt wurde.
Foto: Alex Lordache