Markus Huber
Markus Huber wurde in München geboren. Als Solist des Tölzer Knabenchors arbeitete er bereits in früher Jugend mit Musikerpersönlichkeiten wie Herbert von Karajan, James Levine, Wolfgang Sawallisch, Nicolaus Harnoncourt oder Dennis Russel Davies. Sein Musikstudium absolvierte er an den Hochschulen in München und Wien, wo u. a. Leopold Hager (Dirigieren) und Karl-Hermann Mrongovius (Klavier) zu seinen Lehrern gehörten. Seine Dirigentenkarriere begann Markus Huber 1996 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Landestheater Detmold. Ein Jahr später wechselte er in gleicher Position sowie als Zweiter Chordirektor an das Opernhaus Chemnitz und wurde 1999 zusätzlich Chefdirigent des Collegium Instrumentale Chemnitz. Von 2002 bis 2007 war er Erster Gastdirigent des Bulgarischen Kammerorchesters, 2003 wurde Markus Huber Chefdirigent des Leipziger Symphonieorchesters. Ab 2008 war er Generalmusikdirektor des Theaters Pforzheim.
Er stand am Pult zahlreicher renommierter Orchester, darunter die Münchner Symphoniker, die Hamburger Symphoniker, die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die Jenaer Philharmonie, die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, die Nordwestdeutsche Philharmonie, die Philharmonie Südwestfalen, die Neue Philharmonie Westfalen, das ORF-Symphonieorchester, die Radiophilharmonie Saarbrücken und das Johann-Strauß-Ensemble Linz, zudem zahlreiche Orchester in den USA wie das Philadelphia Orchestra, das San Francisco Symphony, das Detroit Symphony Orchestra, das Cincinatti Symphony Orchestra, das Louisiana Philharmonic Orchestra und das Utah Symphony Orchestra sowie das Turku Philharmonic und Orchester in Tokio, Singapur und Kuala Lumpur.
Seit 2019 ist Markus Huber Chefdirigent der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach. Markus Huber widmet sich intensiv dem Werk Richard Wagners. Sein Debüt gab er 2013 mit Tristan und Isolde in New Orleans, gefolgt 2014 von Der Ring des Nibelungen in Ausschnitten mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und 2015 von Lohengrin in Pforzheim. Mit der Badischen Philharmonie entstand 2013 eine CD mit Werken von Mozart und Reger, die in der Fachwelt ein äußerst positives Echo hervorrief.
Foto: Patrick Werner