Joël Vuik
Der Countertenor Joël Vuik, geboren in Moordrecht, Niederlande, schloss 2016 sein Gesangsstudium an der Hochschule für die Künste Codarts in Rotterdam cum laude ab und erwarb 2018 seinen Master in klassischem Gesang bei Jörn Dopfer an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er nahm an Meisterkursen bei renommierten Künstler:innen wie Michael Chance, Philippe Jaroussky und Margreet Honig teil.
Zu seinen Opernrollen zählen Nerone (L’incoronazione di Poppea, 2017), Orlando (Orlando Furioso, 2018), Ruggiero (Alcina, 2020) sowie Disinganno (Il Trionfo del Tempo e del Disinganno, 2023). In der Weltpremiere von Jan-Peter de Graaffs De Synode (2019) verkörperte er Arminius und 2021 wurde für ihn eine Rolle in der Oper Shibboleth geschrieben. Er debütierte 2023 in der Hamburger Elbphilharmonie mit dem Monteverdi-Chor in Stefano Landis Il Sant’Alessio und sang 2024 Ulisse in J. F. Agricolas wiederentdeckter Barockoper Achille in Sciro am Theater Gera, begleitet von einer CD-Aufnahme.
Zu seinen Konzerthöhepunkten gehört Orffs Carmina Burana im Großen Saal der Elbphilharmonie 2024. Mit Auftritten in renommierten Häusern, historischen Aufführungen und zeitgenössischem Repertoire ist Joël Vuik eine vielseitige Persönlichkeit in der internationalen Opernszene.
Foto: Nils Jönk