Leonid Surkov
Der russische Oboist Leonid Surkov gewann den Internationalen ARD-Wettbewerb 2024 in München und etabliert sich seitdem schnell auf der internationalen Bühne als Solist und Kammermusiker. Geboren im Jahr 2000, begann er seine musikalische Ausbildung an der Gnessin-Musikfachschule in Moskau bei Denis Osver und setzte diese an der Universität der Künste Berlin bei Washington Barella fort. Weitere musikalische Impulse kamen von Ingo Goritzki, Alexei Ogrintchouk und Heinz Holliger. Bereits während seiner Studienzeit durfte Leonid Surkov mehrmals Erfolge als Preisträger verschiedener internationalen Wettbewerbe in Deutschland, Schweiz und Japan feiern, darunter The Muri Competition und 13th International Oboe Competition of Japan in Tokyo. Zu weiteren Auszeichnungen zählen der Preis des Bürgermeisters von Moskau und der Bruno-Frey-Preis der Landesmusikakademie Baden-Württemberg. Seit 2021 war er außerdem als Mitglied des JuVentus Bläserquintetts Stipendiat des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin.
Als Solist und Kammermusiker hatte Leonid Surkov Gelegenheit, mit renommierten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Münchner Kammerorchester, CHAARTS, Novosibirsk Symphony Orchestra und dem Collegium Musicum Basel zusammenzuarbeiten und war beim Davos Festival, beim Festival Neuschwanstein, beim Open Classics am Rhein Festival und beim crescendo Festival zu Gast. Neben der solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit spielte er auch als Gastmusiker im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und in der Komischen Oper Berlin, im Staatlichen Akademischen Sinfonieorchester Russlands, Ensemble Reflektor, CHAARTS und im Verbier Festival Orchestra. Weitere Orchestererfahrung sammelte er von 2022 bis 2024 als Mitglied der Akademie des NDR Elbphilharmonieorchesters Hamburg.
Seit Beginn der Konzertsaison 2024/2025 ist er Solo-Oboist beim Musikkollegium Winterthur in der Schweiz.
Foto: Daniel Delang