Cordula Hanns
Cordula Hanns wurde 1986 in Eisenhüttenstadt geboren. Nach dem Abitur arbeitete sie zunächst im Krankenhaus und in einem Behindertenheim, bevor sie sich für eine künstlerische Laufbahn entschied und Schauspiel an der Berliner Schule für Schauspiel und in New York (Susan Batson Studio) studierte. Bereits während des Studiums stand sie mehrfach in Rom unter der Regie von Renato Capitani auf der Bühne.
Von 2012 bis 2017 war sie festes Ensemblemitglied der Landesbühnen Sachsen, wo sie in über 40 Produktionen zu sehen war, u. a. als Lena in Wie im Himmel (Regie: Stefan Wolfram) und als Linda Franzen in Unterleuten (Regie: Manuel Schöbel). Anschließend arbeitete sie freischaffend als Schauspielerin, Sängerin und Musikerin in und um Dresden, u. a. am Theaterkahn, im Societaetstheater Dresden, auf Schloss Scharfenberg (Herbststurm/Frühlingserwachen), Hoppes Hoftheater und am Volkstheater Bautzen (Elektra in Orestie, Regie: Mario Holetzeck).
Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin entwickelte Cordula Hanns in den Lockdowns die Multi-Screen-Installation Point OFF Contact, die von der Stadt Dresden gefördert und 2022 im Deutschen Hygienemuseum Dresden ausgestellt wurde. 2024 gab sie ihr erstes großes Regiedebut am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen mit Juri Brezans Geschichten vom Wasser für Chor, Ballett und Orchester, wofür sie auch die Bühnenadaption schrieb.
Aktuell ist Cordula Hanns im Monolog Am Boden von George Brant (Regie: Martin Pfaff) am Societaetstheater Dresden zu sehen und mit ihrem Liederabend mit Werken von Kreisler, Brecht und Sinatra sowie beim alljährlichen Herbststurm auf Schloss Scharfenberg.
Seit der Spielzeit 2025/2026 gehört sie fest zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.
Foto: Nasser Hashemi