Birger Radde
Internationale Engagements führten Birger Radde als Wozzeck u. a. an die Wiener Staatsoper, die Royal Opera Stockholm, die Opéra de Monte Carlo und an das Staatstheater Karlsruhe, als Marcel Proust in Leben mit einem Idioten an die Oper Zürich und als Melot in Tristan und Isolde sowie für die traditionellen Open-Air-Konzerte zu den Bayreuther Festspielen. Bei den Wagner-Tagen Budapest begeisterte er als Wolfram in Tannhäuser sowie Gunther in Götterdämmerung und wird 2026 dorthin zurückkehren. Als Heerrufer in Lohengrin debütierte er an der Semperoper Dresden und kehrt 2026/2027 als Grigoris in Greek Passion dorthin zurück. Den Kurwenal in Tristan und Isolde sang er am Theater Klagenfurt und an der Opéra Liege, den Orest an der Opéra de Metz, Mahlers 8. Sinfonie in der Glocke Bremen und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Weitere Engagements führten den deutschen Bariton u. a. an das Teatro Comunale di Bologna, das Teatro Petruzzelli Bari, zum Maggio Musicale Fiorentino, an die Opéra de Nice, in die Felsenreitschule Salzburg, an das Janáček Theater Brno, das Staatstheater Wiesbaden, das Nationaltheater Weimar oder die Opernhäuser in Leipzig, Bremen und Bukarest.
2019 wurde Birger Radde in der Kritikerumfrage des Magazins Opernwelt für seinen „bildschönen, karriereverdächtigen Kavalierbariton“ als Nachwuchssänger des Jahres sowie 2020 für seine Interpretation des Don Giovanni als bester Sänger des Jahres ausgewählt. Birger Radde arbeitet mit namhaften Dirigent:innen und Regisseur:innen zusammen, darunter Zubin Mehta, Philippe Jordan, Ádám Fischer, Semjon Bytschkow, Nathalie Stutzmann, Alan Gilbert, Yoel Gamzou, Marco Letonja, Cesare Lievi, Kirill Serebrennikow, Roland Schwab und Tatiana Gürbaca. Der in Norddeutschland geborene Sänger ist Absolvent der Musikhochschulen in Dresden und Leipzig und der renommierten Yale University in den USA. Meisterkurse bei Richard Miller, Christian Gerhaher und Peter Schreier ergänzten seine Ausbildung. Neben seiner Operntätigkeit konzertiert der Sänger regelmäßig mit einem umfangreichen Lied- und Oratorienrepertoire im In- und Ausland. Er gab Liederabende u. a. in der Accademia di S. Cecilia in Rom, im Ateneo Veneto in Venedig, im Deutschen Haus in New York und in der Liederhalle Stuttgart.Die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Hellmut Rilling, Marc Albrecht, Frank Ollu, Attilio Cremonesi und Stephen Layton sowie mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Ensemble Modern und dem Gewandhausorchester Leipzig führte ihn in wichtige Konzertsäle wie die Berliner Philharmonie, das Gewandhaus Leipzig, de Singel in Antwerpen und das BOZAR in Brüssel.
Foto: Michele Monasta