Lisette Schürer
Lisette Schürer studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und assistierte während dieser Zeit am Deutschen Theater Berlin und dem Staatsschauspiel Dresden. Seitdem arbeitet sie freischaffend für Theaterhäuser und -gruppen. Dazu zählen u. a. das Schauspielhaus Hamburg, Staatstheater Kassel, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, tjg. Dresden, Theater an der Parkaue Berlin, die Theater und Philharmonie Thüringen sowie die Komische Oper Berlin. Dabei verbindet sie eine langjährig kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Regisseur:innen Astrid Griesbach, David Czesienski (Prinzip Gonzo) und Lorenz Seib.
Ihr Interesse an der Verbindung von Bildender und Darstellender Kunst führte sie schon während des Studiums zum zeitgenössischen Figuren- und Objekttheater und damit zum Erlernen des Bauens von Figuren unterschiedlichster Stile und Techniken sowie der Beschäftigung mit Projektions- und Schattenspiel.
Als Performerin, spezialisiert auf Physisches Theater/Maskenspiel, spielt sie im Ensemble von Theatre Fragile und initiiert Performances mit Masken. Im Bereich Bildungsvermittlung arbeitet sie als Dozentin mit Studierenden an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst-Busch in Berlin und mit Insassen der JVA Dresden und Zeithain, wo sie Workshops und Theaterprojekte im Bereich Maskenbau und -spiel leitet. In verschiedenen kulturellen Einrichtungen und Schulen gibt sie zudem Kurse in Upcycling/Kostümbau, Maskenbau und -spiel, Puppenbau/Theater, Performance, Kunst und Umweltbildung.
Für den Buerger.Courage e.V. entwickelte sie Installationen im öffentlichen Raum und ist seit 2017 engagiertes Mitglied im Reflektor Neukölln e.V., in welchem mittels unterschiedlicher Diskursformate zu gesellschaftlichen und gesellschaftspolitischen Themen Austausch gesucht wird. Die Ergebnisse prägen Ausstellungen, künstlerische Interventionen und Aktionen in den Räumlichkeiten des Reflektor wie auch im öffentlichen Raum.
Foto: privat