Fabrice Guillot
Fabrice Guillot klettert seit 1980 auf hohem Niveau und hat dabei die unendliche Vielfalt der Bewegungen entdeckt, die durch die Anpassung an den Fels entstehen. Als er 1988 Bruno Dizien und Laura de Nercy kennenlernte, begann seine künstlerische Arbeit in der Compagnie Roc In Lichen in Rosaniline und er begleitete Kitsou Dubois und ihre choreografischen Erkundungen in Gravité zéro. Schon ein Jahr später gründete er mit Antoine le Menestrel die Compagnie Retouramont und entwickelte von 1993 bis 2009 mit Ingrid Temin und Geneviève Mazin das Konzept der Réflexion de Façade (Fassadenreflexion). Von 2009 bis 2018 teilte er sich die künstlerische Leitung der Compagnie mit Denis Welkenhuyzen und kreiert in der Zeit zusammen mit einem starken Team verschiedene Stücke für den öffentlichen Raum wie etwa Vide Accordé, Cette Immense Intimité, Environnement Vertical, Jeux d'Echelles, Diagonale Ascendante, Verticale de Poche /1 oder Vaisseau Spécial. Zusammen mit Olivier Penel, dem technischen Leiter der Compagnie, betreute er von 2019 bis 2024 einen Zyklus von Berufsausbildungslehrgängen in Zusammenarbeit mit der FAIAR und dem CNAC de Chalons en Champagne. Für die Jahre 2024 bis 2026 ist er assoziierter Künstler des Ballet du Rhin.
Foto: Jérémy Blahay