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Ingolf Huhn

Dr. Ingolf Huhn ist ein Opernregisseur aus Magdeburg. Er hat Opernregie in Berlin studiert – mit einer ersten Assistenz bei Carl Riha in Karl-Marx-Stadt – und danach ein Forschungsstudium der Musikwissenschaft in Leipzig bei Werner Wolf und gleichzeitig ein innerkirchliches Fernstudium der Theologie absolviert. 1988 ist er mit einer Arbeit über Richard Wagner promoviert worden. Ab 1985 war er Meisterschüler der Akademie der Künste der DDR bei Ruth Berghaus, ab 1988 Regisseur in Meiningen und Graz und ab 1993 Operndirektor in Meiningen.

1998 bis 2003 war er Intendant des Mittelsächsischen Theaters in Freiberg und Döbeln, ab 2003 Generalintendant des Theaters Plauen-Zwickau und 2010 bis 2021 Geschäftsführender Intendant des Eduard-von-Winterstein-Theaters Annaberg-Buchholz mit der Erzgebirgischen Philharmonie Aue.

Ingolf Huhn war 10 Jahre Mitglied des Kultursenats des Freistaats Sachsen und ist daneben eng mit der Kirchentagsarbeit in Sachsen und beim Deutschen Evangelischen Kirchentag verbunden.

Als Regisseur kann er auf eine Vielzahl von Inszenierungen in allen Gattungen zurückblicken, vorrangig im Musiktheater, und zwar sowohl in der Oper, als auch in der Operette und im Musical. Bei einer großen Zahl von Ur-, Erst- und Wiederaufführungen liegt eines der Hauptgewichte seiner Arbeit auf der deutschen Oper und Operette des 19. und frühen 20. Jahrhunderts – hier hat er in den letzten Jahren eine größere Zahl von Werken für das Repertoire wiedergewinnen können: die frühen Werke Albert Lortzings – Der Pole und sein Kind, Der Weihnachtsabend, Zum Großadmiral – inklusive der Uraufführung von Lortzings Andreas Hofer, Das Nachtlager in Granada von Conradin Kreutzer ebenso wie den Rattenfänger von Hameln von Victor Nessler, aber auch die Uraufführung einer Rekonstruktion der Schubert-Oper Der Graf von Gleichen bis hin zur Wiederentdeckung der Jazz-Oper Die schwarze Orchidee von Eugen d'Albert, der europäischen Erstaufführung des Kurt-Weill-Musicals One Touch Of Venus und der österreichischen Erstaufführung von Verdis früher Oper Stiffelio, der national viel beachteten Wiederentdeckungen der Oper Götz von Berlichingen des ungarisch-jüdischen Komponisten Carl Goldmark sowie der Tanhäuser-Oper von Carl Amand Mangold und der Nibelungen von Heinrich Dorn. Seine Erfahrungen mit Operette und Musical gründen zunächst auf einer erheblichen Anzahl von Inszenierungen klassischer Operetten zwischen Fledermaus, Bettelstudent, Gräfin Mariza, Csárdásfürstin und Vogelhändler, aber auch der viel beachteten Wiederentdeckung der bergmännischen Operette Der Obersteiger von Carl Zeller. Daneben kann er auf ein reiches Repertoire von Musical-Produktionen verweisen – unter anderen die weltweit erste Repertoiretheater-Produktion des long-run-Musicals MOZART! von Michael Kunze und Sylvester Levay, aber auch Musical-Klassiker wie Hair, The Rocky Horror Show und Evita. Schließlich hat er zwei der großen amerikanischen Operetten Sigmund Rombergs, The Student Prince und Blossom Time – Bindeglieder zwischen der europäischen Operette und dem frühen amerikanischen Musical –  für das Repertoire zurückgewinnen können.

 
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