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Aris Argiris

Aris Argiris, geboren in Athen, studierte in seiner Heimatstadt Marketing und Sprachen, Saxophon und Musiktheorie sowie Gesang bei Kostas Paskalis, Frangiskos Voutsinos und Despina Calafati. 1999 erhielt er das Maria-Callas-Stipendium in Athen und setzte sein Gesangsstudium in der Meisterklasse von Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater in München fort. Im Jahr 2002 war Aris Argiris Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang die Titelpartie in Mozarts Don Giovanni. 2007 wurde er von der griechischen Vereinigung der Musik- und Theaterkritiker als bester junger Künstler Griechenlands ausgezeichnet. Nach Engagements am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, am Theater Dortmund und an der Oper Bonn war er bis zur Spielzeit 2010/2011 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. 2011 gastierte er in der Arena di Verona als Figaro in Rossinis Il Barbiere di Siviglia und in St. Petersburg als Renato (Un ballo in maschera). Weitere Gastengagements führten ihn u. a. an die Opernhäuser in Athen, Hamburg, Stuttgart, Stockholm, Leipzig, Berlin, London, Brüssel, Tokyo, Antwerpen-Gent, Bonn, San Diego, Lima (Peru), Buenos Aires, Dresden und Wien. Zu seinen wichtigsten Partien gehören neben dem Don Giovanni u. a. Scarpia, Rigoletto, Amonasro, Renato, Graf Luna, Jochanaan, Figaro (Il Barbiere di Siviglia), Dandini, Escamillo, Germont, Marcello, Rodrigo di Posa, Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Nardo, Lord Enrico Asthon, Frank/Fritz (Die tote Stadt), Valentin (Faust), Francesco (I Masnadieri) sowie die vier Bösewichter (Les Contes d'Hoffman). Der Bariton arbeitete unter anderem mit den Dirigenten Zubin Mehta, Massimo Zanetti, Kurt Masur, Christian Thielemann, Yakov Kreizberg, Gustav Kuhn, Donato Renzetti, Manfred Honeck, Walter Attanasi, Graeme Jenkins, Carlo Franci, Antonello Allemandi, Patrick Lange und Carlo Rizzi.

In den letzten Jahren gastierte er in Tokyo als Marcello, am Theater St. Gallen, beim Israel Philharmonic Orchestra, am Teatro San Carlo di Napoli, an der Staatsoper Hamburg und beim Savonlinna Opera Festival als Escamillo, am Theater Bern als Jochanaan, am Musiktheater im Revier als Rigoletto, am Theater an der Wien Figaro in La mere coupable, beim Israel Philharmonic Orchestra als Renato, als Jago und in Mahlers Kindertotenliedern, am Theatre de la Monnaie als Lescaut, am Aalto Musiktheater Essen als Francesco in I Masnadieri, am Theater Bonn als Scarpia sowie an der San Diego Opera als Renato. 2016/2017 sang er an der Opera di Montreal Jago, am Gärtnerplatztheater München und beim Athens Festival Amonasro, beim Gluck International Festival Orest in Iphigenie auf Tauris (Fassung von R. Strauss), am Musiktheater im Revier Scarpia, an der Semperoper Dresden Figaro in Il Barbiere di Siviglia, an der Vlaamse Opera und an Les Theatres de la Villes de Luxembourg Paolo in Simon Boccanegra, am Theatre de la Monnaie Sharpless sowie am Theater Freiburg die Partie Der Herrscher in Das Wunder der Heliane.

An der Oper Chemnitz gastierte er ab 2018 als Wotan in Die Walküre.

Foto: privat

 
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