© Nasser Hashemi

Spielplan

Die Zauberflöte

So
29.
Dezember
Oper

Die Zauberflöte

Eine deutsche Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Emanuel Schikaneder

 
 

Wolfgang Amadeus Mozart hat mit Die Zauberflöte, seinem letzten Bühnenwerk, eine der bis heute weltweit beliebtesten Opern geschaffen. Zusammen mit dem Librettisten Emanuel Schikaneder konzipierte er die am 30. September 1791 in Wien nur wenige Wochen vor seinem Tod uraufgeführte Oper in deutscher Sprache. Dieses Meisterwerk vereint Elemente aus volkstümlichem Singspiel, Märchenwelt, orientalischer Exotik, Freimaurertum und Aufklärung in sich und öffnet die Tür in die große Welt der Fantasie und Assoziationen.

Der Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht auserwählt, deren Tochter Pamina aus den Fängen Sarastros und seines mystischen Zirkels zu befreien. Als Preis wird ihm Pamina versprochen. Gemeinsam mit dem redseligen Vogelfänger Papageno gelingt es Tamino, zu Sarastro vorzudringen. Dabei muss er feststellen, dass der weise Sarastro keineswegs der Tyrann ist, der er der Beschreibung der Königin der Nacht nach sein soll. Und so stellt sich Tamino Sarastros Prüfungen, um Paminas Herz zu gewinnen. Drei Knaben geben Tamino eine Zauberflöte und Papageno ein Glöckchenspiel als magische Glücksbringer mit auf den Weg. Nachdem die ungleichen Freunde einige Hindernisse überwunden haben, triumphiert neben der Freundschaft nun auch die Liebe: Tamino und Pamina fallen einander in die Arme und selbst Papageno scheint zu seiner Überraschung ein Weibchen gefunden zu haben …

Mozarts kontrast- und einfallsreiche Musik lässt die Zauberflöte zu einem ebenso klugen wie berührenden Zauberspiel verschmelzen, das viele mystische Rätsel in sich birgt, die die Fantasie beflügeln und die zu entschlüsseln sich nach wie vor lohnt.

Regisseur Michael Schilhan, dem in Chemnitz 2017 mit dem Familien-Musical Emil und die Detektive ein großer Erfolg gelang, wird die Zauberflöte unterhaltsam und poetisch als heutiges Märchen mit einem Schuss Humor und Ironie erzählen.

Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:3 h 30 min / 1 Pause
Altersempfehlung:ab 12 Jahren
Premiere:02.02.2019
Einführung:30 Minuten vor Beginn jeder Vorstellung
So, 29. Dezember | 15:00 Uhr
Preis: 15,00 bis 40,00 €
 

Weitere Termine

14.02.2020 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
07.03.2020 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal

Bilder zum Stückes

Bilder
Sylvia Rena Ziegler, Nataliya Stepanska, Sophia Maeno, Siyabonga Maqungo, Mitglied der Statisterie © Nasser Hashemi
Sylvia Rena Ziegler, Nataliya Stepanska, Sophia Maeno, Siyabonga Maqungo, Mitglied der Statisterie © Nasser Hashemi
Till von Orlowsky, Tommaso Randazzo © Nasser Hashemi
Till von Orlowsky, Tommaso Randazzo © Nasser Hashemi
Sylvia Rena Ziegler, Nataliya Stepanska, Sophia Maeno, Till von Orlowsky © Nasser Hashemi
Sylvia Rena Ziegler, Nataliya Stepanska, Sophia Maeno, Till von Orlowsky © Nasser Hashemi
Vanessa Waldhart © Nasser Hashemi
Vanessa Waldhart © Nasser Hashemi
Vanessa Waldhart © Nasser Hashemi
Vanessa Waldhart © Nasser Hashemi
Vanessa Waldhart © Nasser Hashemi
Vanessa Waldhart © Nasser Hashemi
Hermann Seifert, Julian Wappler, Nikolaj Kruschwitz © Nasser Hashemi
Hermann Seifert, Julian Wappler, Nikolaj Kruschwitz © Nasser Hashemi
Tommaso Randazzo, Franziska Krötenheerdt, Andreas Beinhauer © Nasser Hashemi
Tommaso Randazzo, Franziska Krötenheerdt, Andreas Beinhauer © Nasser Hashemi
Till von Orlowsky, Guibee Yang © Nasser Hashemi
Till von Orlowsky, Guibee Yang © Nasser Hashemi
Siyabonga Maqungo, Dresdner Kapellknaben© Nasser Hashemi
Siyabonga Maqungo, Dresdner Kapellknaben© Nasser Hashemi
Siyabonga Maqungo © Nasser Hashemi
Siyabonga Maqungo © Nasser Hashemi
Siyabonga Maqungo © Nasser Hashemi
Siyabonga Maqungo © Nasser Hashemi
Siyabonga Maqungo, Mitglied der Statisterie © Nasser Hashemi
Siyabonga Maqungo, Mitglied der Statisterie © Nasser Hashemi
Guibee Yang, Till von Orlowsky © Nasser Hashemi
Guibee Yang, Till von Orlowsky © Nasser Hashemi
Guibee Yang, Till von Orlowsky, Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
Guibee Yang, Till von Orlowsky, Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
Siyabonga Maqungo, Ralf Lukas, Franziska Krötenheerdt, Damen und Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
Siyabonga Maqungo, Ralf Lukas, Franziska Krötenheerdt, Damen und Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
Damen und Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
Damen und Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
Magnus Piontek, Matthias Winter, Edward Randall, Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
Magnus Piontek, Matthias Winter, Edward Randall, Herren des Opernchores © Nasser Hashemi
Franziska Krötenheerdt, Olga Jelínková © Nasser Hashemi
Franziska Krötenheerdt, Olga Jelínková © Nasser Hashemi
Guibee Yang © Nasser Hashemi
Guibee Yang © Nasser Hashemi
Till von Orlowsky © Nasser Hashemi
Till von Orlowsky © Nasser Hashemi
Andreas Beinhauer © Nasser Hashemi
Andreas Beinhauer © Nasser Hashemi
Dresdner Kapellknaben © Nasser Hashemi
Dresdner Kapellknaben © Nasser Hashemi
Siyabonga Maqungo, Franziska Krötenheerdt, Andreas Beinhauer © Nasser Hashemi
Siyabonga Maqungo, Franziska Krötenheerdt, Andreas Beinhauer © Nasser Hashemi
Ralf Lukas, Siyabonga Maqungo, Franziska Krötenheerdt, Herren der Statisterie © Nasser Hashemi
Ralf Lukas, Siyabonga Maqungo, Franziska Krötenheerdt, Herren der Statisterie © Nasser Hashemi
Hermann Seifert, Julian Wappler, Nikolaj Kruschwitz © Nasser Hashemi
Hermann Seifert, Julian Wappler, Nikolaj Kruschwitz © Nasser Hashemi
Andreas Beinhauer © Nasser Hashemi
Andreas Beinhauer © Nasser Hashemi
Till von Orlowsky, Katharina Boschmann © Nasser Hashemi
Till von Orlowsky, Katharina Boschmann © Nasser Hashemi
Katharina Boschmann, Till von Orlowsky © Nasser Hashemi
Katharina Boschmann, Till von Orlowsky © Nasser Hashemi
Marie Hänsel, Andreas Beinhauer © Nasser Hashemi
Marie Hänsel, Andreas Beinhauer © Nasser Hashemi

Videomedien zum Stück

Video

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Musikalische Leitung Jakob Brenner 31.10. / 23.11.2019 / 14.02. / 07.03.2020
Katharina Müllner 11.10. / 29.12.2019

Inszenierung Michael Schilhan

Bühne und Kostüme Alexia Redl

Projektionen / Animationen Michael Bachhofer

Piktogramme Juli Gudehus

Chor Dovilė Šiupėnytė

Dramaturgie Susanne Holfter

Besetzung des Stückes

Besetzung
Sarastro
Magnus Piontek 14.02. / 07.03.2020
Ralf Lukas 31.10. / 23.11. / 29.12.2019
David Steffens 11.10.2019

Tamino
Siyabonga Maqungo 23.11. / 29.12.2019 / 14.02. / 07.03.2020
James Edgar Knight 11.10. / 31.10.2019

Sprecher / 1. Priester / 2. Geharnischter
André Eckert

2. Priester / 1. Geharnischter
Edward Randall 11.10. / 31.10. / 23.11.2019
Florian Sievers 29.12.2019 / 14.02. / 07.03.2020

Königin der Nacht
Vanessa Waldhart 31.10. / 23.11.2019 / 14.02.2020
Olga Jelínková 11.10. / 29.12.2019 / 07.03.2020

Pamina
Guibee Yang 14.02. / 07.03.2020
Franziska Krötenheerdt 31.10.2019
Marie Hänsel 11.10. / 23.11. / 29.12.2019

Erste Dame
Maraike Schröter 29.12.2019 / 14.02. / 07.03.2020
Tatiana Larina 11.10. / 31.10. / 23.11.2019

Zweite Dame
Sylvia Rena Ziegler 11.10./ 31.10. / 23.11.2019
Sofiya Almázova 29.12.2019 / 14.02. / 07.03.2020

Dritte Dame
Sophia Maeno 11.10. / 31.10. / 23.11. / 29.12.2019
Anja Schlosser 14.02. / 07.03.2020

Papageno
Andreas Beinhauer 11.10. / 31.10.2019
Till von Orlowsky 23.11. / 29.12.2019 / 14.02. / 07.03.2020

Papagena
Marie Hänsel 14.02. / 07.03.2020
Katharina Baumgarten 11.10. / 31.10. / 23.11. / 29.12.2019

Monostatos
Tommaso Randazzo

1. Sklave
Jann Schröder 11.10. / 23.11.2019 / 14.02.2020
Jörg Kersten 31.10. / 29.12.2019 / 07.03.2020

2. Sklave
Tomasz Garbarczyk 11.10. / 23.11.2019 / 14.02.2020
Alexander Martin 31.10. / 29.12.2019 / 07.03.2020

3. Sklave
Peter Heber 11.10. / 23.11.2019 / 14.02.2020
Lukasz Wieloch 31.10. / 29.12.2019 / 07.03.2020

3. Priester
Stephan Hönig 11.10. / 23.11.2019 / 14.02.2020
Matthias Repovs 31.10. / 29.12.2019 / 07.03.2020

Drei Knaben
Dresdner Kapellknaben 11.10.2019 / 07.03.2020
Tölzer Knabenchor 31.10. / 23.11. / 29.12.2019 / 14.02.2020

Chor der Oper Chemnitz

Damen und Herren der Statisterie

Robert-Schumann-Philharmonie

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Der „Stadtstreicher“ schreibt in Ausgabe 03/2019

(…) es gibt genug, was an diesem Abend Freude macht. Etwas Besonderes etwa ist Siyabonga Maqungo als Prinz Tamino. Ich erlaube mir einmal mit aller Sympathie die Hautfarbe, die sichtlich afrikanische Herkunft und den eindrucksvollen Leibesäquator zu erwähnen, auf dass jeder wisse: Das ist ein Tamino, wie man ihn weder kennt noch erwartet. Und ein solcher tut der ‚Zauberflöte‘ gut. Gewandet ins passend exotische Kleid tappt er da wie versprengt hinein in eine Welt der weißen Geheimbündner, die sich tüchtig mühen muss, so etwas hinzunehmen und den Exoten einzufügen in ihr selbstüberzeugtes Getue. Mit traumhaft hellem Tenor singt Maqungo seinen dunklen Prinzen schön wie – Siyabungo. Dass der sich laut Libretto buchstäblich von jedem, der ihm über den Weg läuft, sagen lässt, was er zu tun habe, jetzt passt es und erklärt es sich endlich: Als Fremder aus weiter Ferne möchte er es im ungewohnten Chemnitzer Umfeld erst einmal jedem recht machen… Und dann die drei Knaben! Sie mögen mir verzeihen: Ein Trio, das sonst leicht zum Kitschigen neigt, hier wird es zur lustigen Nummer. Als Orgelpfeife vom Kleinen mit Brille bis zum spannenlangen Hansel tragieren sie in ihren Rollen mit einer Hingabe, dass es einen fast zerreißt vor Lachen. (…) Herrlich aber auch das andere Trio, die drei Damen als rassige Schönheiten! Sophia Maeno, die sonst gar den zärtlich-zarten ‚Rosenkavalier‘ Octavian singt, hier tritt sie selbdritt so berückend dominant in Leder auf, dass man sich wünscht, sie möge Sarastros vernünftigen Latschenmännern einmal so richtig die Leviten lesen (…), (…) dem bestens aufgelegten Chor mit einem lustvoll überagierenden Peter Heber (…).
Zauberhaft, wie zu erwarten, die Musik: Ja, bravo, Jakob Brenner! So ruhevoll und inniglich getragen habe ich ‚in diesen heil’gen Hallen‘ noch nie verweilt. Was keineswegs bedeutet, dass uns manches andere nicht auch im Prestississimo um die Ohren fliegen würde. (…)

Eske Bockelmann

Die „Kleine Zeitung Steiermark + Graz“ schreibt am 05.02.2019

(…) Nun versprach der Grazer Gastregisseur, Mozarts ‚Zauberflöte‘ unterhaltsam und poetisch als heutiges Märchen zu erzählen. Versprochen, gehalten: Seine Neuinszenierung fand bei der Premiere im sächsischen Mehrspartenhaus jedenfalls begeisterte Zustimmung.
(…)
Sich engagiert an die Vorgaben des Komponisten haltend, entwickelt Schilhan buntes spielerisches Geschehen: So begegnet Tamino den drei Damen nach einem Autounfall. Und Papageno wird tatsächlich zum tollpatschigen ‚Halbvogel‘, während die Königin der Nacht – hervorragend die aus Tirol stammende Vanessa Waldhart – als grausame Furie wütet.
Ausstatterin Alexia Redl sowie Choreograf Benjamin Rufin folgten Schilhans Überlegungen mit einer weitflächigen, einen Konnex zum Heute schaffenden Variation an Bildern und Piktogrammen. Von oft unerwartet humorvollen Einfällen getragen, reflektiert die optische Realisierung Übereinstimmung mit der Leichtigkeit der Mozart'schen Tonsprache.
Die unter dem jungen Dirigenten Jakob Brenner umsichtig und präzise musizierende Robert-Schumann-Philharmonie bildet zusammen mit den vorzüglich agierenden Chören das musikalische Fundament dieser ‚Zauberflöte‘. Überaus herzlicher Zuspruch nach der Premiere – und für Michael Schilhan die Einladung zu weiterer Tätigkeit an der Oper Chemnitz.

Walther Neumann

Die „Sächsische Zeitung“ schreibt am 04.02.2019

(…)
Bereits in der letzten Chemnitzer Inszenierung war Guibee Yang als Pamina das Ereignis des Abends. Sie singt diese Partie nach wie vor anrührend, verzaubert mit ihrer Stimme, legt so vieles in den Gesang (…): eine Geschichte von Liebe und Hass, von Einsamkeit und Missbrauch, von Selbstverwirklichung und Hingabe. Auch Tamino (…) Siyabonga Maqungo singt wunderschön (…). Die Königin der Nacht, Vanessa Waldhart, exponiert im Spiel und brillant in den Koloraturen (…). Papageno, (…) mit schönen Tönen von Andreas Beinhauer gegeben, sorgt für schrillbunte, heitere Akzente. (…) Die Robert-Schumann-Philharmonie spielte sehr schön. (…)

Jens Daniel Schubert

Die „Freie Presse“ schreibt am 04.02.2019

(…) dass, als der vogelfüßige Papageno mit seiner Papagena (schauspielerisch und gesanglich top: Katharina Boschmann) von ihren gemeinsamen Kinderlein singen, eine ganze Football-Nachwuchsmannschaft in der schwarz-gelb-grün dominierten Farbgebung der verliebten ‚Eltern‘ die Bühne stürmt. Das ist (…) eine schöne Schlusspointe. (…) die (…) als Königin der Nacht engagierte Vanessa Waldhart (…) macht (…) in der (…) Arie ‚Der Hölle Rache‘ im zweiten Aufzug Eindruck.
(…) Guibee Yang und (…) Siyabonga Maqungo (…), die rein stimmlich und in Sachen Präsenz stets auf der Höhe sind, ebenso wie Magnus Piontek, der seine Rolle des Sarastro in aller gebotenen Würde verkörpert - auch stimmlich. (…) Wer den Salzburger liebt, der erlebt (…) einen schönen Abend.

Torsten Kohlschein

Die „Morgenpost Chemnitz“ schreibt am 04.02.2019

(…)
Regisseur Michael Schilhan gelingt der schmale Grat einer modernen Inszenierung mit traditionellen Elementen. So hatte Tamino zum Beispiel einen Autounfall und begegnet dadurch den Damen der Königin der Nacht. Auch das Bühnenbild zeigt sich zeitgenössisch, dazu gibt es fantasievolle Kostüme.
Das Ensemble ist großartig besetzt, allen voran Siyabonga Maqungo (Tamino), Andreas Beinhauer (Papageno), Guibee Yang (Pamina) und Magnus Piontek (Sarastro). Die musikalische Leitung hatte Jakob Brenner inne. Er erweckte zusammen mit der Philharmonie und den Sängern die Melodien Mozarts zum Leben.
Beim Publikum kam ‚Die Zauberflöte‘ in modernem Gewand gut an: Darsteller und Team wurden bei langem Schlussapplaus gefeiert. (…)

V. Winkel

Startseite
Suche Zusatzinformationen
Teilen
nach oben eine Seite zurück

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit
nach oben eine Seite zurück