Mi
15.
September
Philharmonie

Von "Meistersinger" bis "Ariadne"

Musikalisch-erzählerische Erinnerungen zur Ausstellung „Arbeiten für die Bühne“ – Kostüm- und Bühnenentwürfe von Ralf Winkler

Die Sonderausstellung des Chemnitzer Schloßbergmuseums Arbeiten für die Bühne mit Kostüm- und Bühnenentwürfen von Ralf Winkler widmet sich dem Lebenswerk des langjährigen Ausstattungsleiters der Theater Chemnitz Ralf Winkler. Gezeigt werden Handzeichnungen, Studien, Collagen, Bühnenentwürfe, Fotos, Texte, Figurinen und verschiedene Arbeitsmaterialien aus dem Nachlass der Familie und dem Fundus der Theater Chemnitz.

Am 15. September erinnert sich Prof. Christian Kluttig, früherer musikalischer Oberleiter bei den Städtischen Theatern Chemnitz, in einer Begleitveranstaltung zur Ausstellung an seine Zusammenarbeit mit Ralf Winkler. Neben der Präsentation verschiedener Zeichnungen Winklers und Fotografien der Bühnenproduktionen wird der 1943 in Dresden geborene Dirigent und Pianist gemeinsam mit Bariton Nikolaus Fluck Ausschnitte aus wichtigen gemeinsamen Werken mit Winkler spielen.

Um 14.00 und 16.00 Uhr finden außerdem Kuratorenführungen durch die Sonderausstellung im Schloßbergmuseum Chemnitz statt.

Der Dirigent Christian Kluttig wurde 1943 in Dresden geboren, besuchte die Kreuzschule und studierte an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Dirigieren (Rudolf Neuhaus) und Klavier (Ingeborg Finke). Nach seinem Erstengagement als Solorepetitor an der Staatsoper Dresden wirkte er 1970 bis 1979 an den Städtischen Theatern Karl-Marx-Stadt zuerst als 1. Kapellmeister und bald als Musikalischer Oberleiter. Dort betreute er das gesamte Opernrepertoire (u. a. eine besonders erfolgreiche Produktion von Wagners Meistersingern) und leitete zahlreiche Sinfoniekonzerte. 1979 wurde er Generalmusikdirektor am Opernhaus Halle und war als Leiter des Händelfestspielorchesters für die Opernproduktionen der Festspiele verantwortlich. Ab 1991, nach einer erfolgreichen Produktion von Händels Julius Cäsar am Stadttheater Koblenz, wurde er GMD dieses Theaters und des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie.cSein Repertoire beinhaltete u. a. alle Sinfonien von Mahler, ebenso die Werke der „Klassiker des 20. Jahrhunderts“ wie Schostakowitsch und zahlreiche Uraufführungen. Außerdem hat er sich viel mit der Musik des 18. Jahrhunderts beschäftigt, insbesondere mit den Opern von Händel. 1998 wurde er als Professor für Dirigieren an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden berufen und arbeitete zwischen 2000 und 2007 an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Wegen einer irreversiblen Gehörserkrankung hatte er seine Tätigkeit als Dirigent vorzeitig beenden müssen. Trotzdem wirkt er weiter als Dirigierlehrer und – auf der Basis seiner reichen Erfahrungen in der Arbeit mit Sängern – als Liedbegleiter.

Nikolaus Fluck wurde in Frankfurt am Main geboren und war Mitglied im Knabenchor der Limburger Domsingknaben, wo er bereits bei Konzerten im In- und Ausland, sowie als 3. Knabe in Mozarts Zauberflöte an der Kölner Oper seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte. Er studierte Schulmusik, Trompete und Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie am CNSMD in Paris u. a. bei Carmen Mammoser, Prof. Bernhard Jaeger-Böhm, Yves Sotin und Prof. Cornelis Witthoefft. Aktuell wird er von Prof. Charlotte Lehmann in Hannover betreut. In Meisterkursen bei Peter Kooij, Margreet Honig, Peter Harvey und Robert Holl sowie durch Stephan Genz, Susan Manoff und Anne Le Bozec erhielt er weitere wichtige Impulse. Im Rahmen eines Meisterkurses bei Dietrich Henschel sang Nikolaus Fluck 2016 in der Festivalreihe accademia delle crete senesi in Asciano, Italien. Der junge Bariton ist im In- und Ausland im Bereich des Kunstliedes und als Konzertsänger zu hören.

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Freundeskreis Schloßbergmuseum e.V.

Über den Museumseintritt hinaus (6 €, ermäßigt 4 €) wird kein Beitrag erhoben.

Eine Anmeldung und Platzreservierung ist zwingend erforderlich: Sekretariat im Schloßbergmuseum Chemnitz 0371/488 4501, Andreas.Schuettoff@stadt-chemnitz.de.

Mi, 15. September | 18:00 Uhr
 
Spielort:Schlossbergmuseum Chemnitz
Kontakt:Eine Anmeldung und Platzreservierung ist zwingend erforderlich: Sekretariat im Schloßbergmuseum Chemnitz 0371/488 4501, Andreas.Schuettoff@stadt-chemnitz.de
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