© Julia Wesely
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So
14.
November
Philharmonie
VIRTUOSI VIS-À-VIS

Felix Klieser

Meisterkonzerte im Carlowitz-Saal

Felix Klieser, das Ausnahmetalent auf dem Horn, der trotz seines jugendlichen Alters bereits auf eine beeindruckende internationale Musikerlaufbahn verweisen kann, kommt für dieses Konzert der Reihe Virtuosi vis-à-vis gemeinsam mit dem Pianisten Boris Kusnezow nach Chemnitz. Boris Kusnezow zählt zu den gefragtesten Klavierpartnern seiner Generation. Er konzertiert mit herausragenden Instrumentalisten und Sängern weltweit. 2020 wurde er zum Professor für Klavier-Kammermusik an die Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig berufen.

Mit einer der innigsten Kompositionen aus Robert Schumanns Spätwerk, dem Adagio und Allegro op. 70 wird dieser Konzertabend im Carlowitz-Saal eröffnet. Zeitgenossen bezeichneten es als „Stück aus dem Seelenleben“. Anschließend erklingt die kurze, virtuose Villanelle für Horn und Orchester des Franzosen Paul Dukas. Im Œuvre von Richard Strauss taucht das Horn immer wieder an prominenter Stelle auf, sei es in den sinfonischen Dichtungen Don Juan und Till Eulenspiegel oder gleich zu Beginn seiner Oper Der Rosenkavalier. Die Beziehung zu diesem „Lieblingsinstrument“ hat sich bereits in der Kindheit entwickelt. Von klein auf war er vom Klang dieses Instrumentes umgeben, denn sein Vater, Franz Strauss, war Hornist an der Königlich Bayerischen Hofkapelle in München. Felix Klieser spielt, begleitet von Boris Kusnezow, das Andante C-Dur für Horn und Klavier. Was zu Strauss‘ Zeiten gewohnt war, galt zu Zeiten von Ludwig van Beethoven noch als neu: die Beherrschung des Horns als virtuoses Instrument. Folglich war die Literatur für Horn damals auch noch rar. Beethoven komponierte nur eine einzelne Sonate für dieses Instrument. Er hatte sie auf die Fähigkeiten des berühmten Hornvirtuosen Giovanni Punto zugeschnitten, mit dem er sie auch mehrfach unter großem Beifall des Publikums aufführte.

Den Abschluss dieses Konzertes bilden zwei Werke aus der Spätromantik. Reinhold Glière, der als Komponist in der russischen Tradition des 19. Jahrhunderts stand, begeisterte sich für Volksmusik und hatte eine Vorliebe für üppige Klangfarben. Die vier Stücke op. 35 entstanden 1908. Josef Gabriel Rheinberger gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts für Komposition und Orgel. Er wirkte vor allem in München. 1877 wurde er zum Hofkapellmeister des bayerischen Königs Ludwigs II. ernannt. Die Hornsonate Es-Dur vollendete er 1894.

 

Robert Schumann
Adagio und Allegro As-Dur op. 70 für Horn und Klavier

Paul Dukas
Villanelle für Horn und Klavier

Richard Strauss
Andante C-Dur für Horn und Klavier

Ludwig van Beethoven
Sonate für Horn und Klavier op. 17

Reinhold Glière
Vier Stücke für Horn und Klavier op. 35

Josef Gabriel Rheinberger
Sonate für Horn und Klavier Es-Dur op. 178

So, 14. November | 18:00 Uhr
Preis: 20,00 bis 25,00 €
 
Spielort:Stadthalle - Carlowitzsaal
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