© Werner Kmetitsch
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So
15.
Mai
Philharmonie
VIRTUOSI VIS-À-VIS

Bernd Glemser

Meisterkonzerte im Carlowitz-Saal

Mit Bernd Glemser ist in diesem Konzert ein Pianist zu erleben, der seinen Platz an der Weltspitze nun schon über Jahrzehnte behauptet. Die Badische Zeitung schrieb über ihn, er sei „der deutsche Klaviermagier seiner Generation, ein Wunder an Virtuosität bei gleichzeitiger künstlerischer Reife". Auch vom „Klavierdichter“ liest man in der Fachpresse immer wieder, die sich mit Lobeshymnen übertrifft. 

„Die Präludien und Fugen des Wohltemperierten Klaviers sind das Alte Testament, die Sonaten von Beethoven das Neue Testament der Klavierspieler“, so urteilte der Dirigent Hans von Bülow über die Klaviersonaten Ludwig van Beethovens. Zeit seines Lebens hat sich der Komponist mit dieser Gattung beschäftigt. Bernd Glemser eröffnet seinen Klavierabend mit der Sonate Nr. 9 E-Dur op. 14 Nr. 1. Beethoven schrieb sie in den Jahren 1798 und 1799, also mit Ende Zwanzig, und widmete sie nicht ganz ohne Berechnung der Baronin Josefa von Braun. Ihr Ehemann war Hoftheaterdirektor in Wien, somit also eine Schlüsselfigur auf dem Konzertsektor. Und wirklich kam dank seiner Vermittlung 1800 die Uraufführung von Beethovens 1. Sinfonie zustande. Gut zwanzig Jahre später, 1821, entstand die Sonate op. 110. Beethoven hatte inzwischen eine ganz andere Ausdrucksprache als in den früheren Sonaten gefunden. Das zeitgenössische Publikum reagierte zum Teil mit Ablehnung und Verständnislosigkeit. Doch letztendlich sollte diese Art zum Ausgangspunkt für die radikalen Neuerungen in der Musik folgender Generationen sein.

Anknüpfend an Beethoven ist das kompositorische Werk von Robert Schumann zu sehen. Seine Fantasie C-Dur op. 17 gehört zu seinen bedeutendsten Werken für das Klavier. Schumann stellte ihr folgende Zeilen Friedrich Schlegels voran: „Durch alle Töne tönet / Im bunten Erdentraum / Ein leiser Ton gezogen / Für den, der heimlich lauschet.“ Die Entstehungszeit ist geprägt um Schumanns Bangens um Clara Wieck. Er hatte sich unsterblich in sie verliebt, jedoch ihr Vater versuchte alles, um eine Liebesbeziehung zwischen beiden zu unterbinden. Schumann schrieb an Clara: „Der erste Satz davon ist wohl mein Passionirtestes, was ich je gemacht – eine tiefe Klage um Dich – die anderen sind schwächer, brauchen sich aber nicht gerade zu schämen.“

 

Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 9 E-Dur op. 14 Nr. 1

Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 31 As-Dur op. 110

Robert Schumann
Fantasie C-Dur op. 17

So, 15. Mai | 18:00 Uhr
Preis: 20,00 bis 25,00 €
 
Spielort:Stadthalle - Carlowitzsaal
Spielpause:eine Pause
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