© Nasser Hashemi
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So
26.
September
Philharmonie
1. Kammermusikabend

Saint-Saëns | Beethoven | Schönberg

mit Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie und Julian Riem am Klavier

Zur Eröffnung dieses Kammermusikabends spielen Pianist Julian Riem und Solocellist Thomas Bruder die Cellosonate Nr. 1 c-Moll op. 32 von Camille Saint-Saëns aus dem Jahr 1872, über die der französische Musikwissenschaftler Jean-Alexandre Ménétrier äußerte, sie sei „ein mächtiges Werk von Beethovenscher Dramatik“. Das Wechselspiel zwischen poetischen und kraftvollen Passagen gibt die Stimmung der Entstehungszeit einfühlsam wieder: Saint-Saëns wollte an seine im Krieg gegen Preußen gefallenen Freunde erinnern.

1813 schrieb Ludwig van Beethoven die Sonate A-Dur op. 47 für Klavier und Violine, die sogenannte Kreutzer-Sonate, eines seiner populärsten Kammermusikwerke, das Julian Riem gemeinsam mit Konzertmeisterin Heidrun Sandmann interpretiert. Auch hier sind schon Ansätze von Beethovens zukunftsweisendem Schreibstil zu entdecken. Die Sonate besticht durch den virtuosen Stil und die großformatige Anlage, die Beethoven mit der Titelergänzung „scritta in uno stilo concertante, quasi come d’un concerto“ (geschrieben in einem konzertanten Stil, gleichsam wie ein Konzert) untermauerte. Gewidmet ist die Sonate in ihrer Endfassung dem französischen Violinvirtuosen und Komponisten Rodolphe Kreutzer.

Auch Arnold Schönberg suchte nach neuen Wegen in der Musik. Über sein Werk Verklärte Nacht schrieb er: „Bei der Komposition von Richard Dehmels Gedicht Verklärte Nacht leitete mich die Absicht, in der Kammermusik jene neuen Formen zu versuchen, welche in der Orchestermusik durch Zugrundelegen einer poetischen Idee entstanden sind. Zeigt das Orchester die gleichsam episch-dramatischen Gebilde tondichterischen Schaffens, so kann die Kammermusik die lyrischen oder lyrisch-epischen darstellen.“ Das Gedicht schildert eine Waldszene zwischen einem Liebespaar, bei der die Frau dem Mann gesteht, dass sie ein Kind von einem anderen erwartet. Der Mann reagiert liebevoll, tröstet die Frau und verspricht ihr, das Kind als sein eigenes anzunehmen. Ursprünglich für Streichsextett geschrieben, hat der Schönberg-Schüler Eduard Steuermann 1932 die Bearbeitung für Klaviertrio geschaffen.

 

Camille Saint-Saëns
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 c-Moll op. 32

Ludwig van Beethoven
Sonate A-Dur op. 47 für Violine und Klavier (Kreutzer-Sonate)

Arnold Schönberg
Verklärte Nacht op. 4
in der Bearbeitung für Klaviertrio von Eduard Steuermann

So, 26. September | 18:00 Uhr
 
Spielort:Hotel Chemnitzer Hof - Straumer Saal
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