Ravel | Palomo | Fauré

mit den Solist:innen Fatma Said und Rafael Aguirre

Stadthalle – Großer Saal

Wenn sich der April dem Ende neigt und die Winterstürme ihre letzten eisigen Boten über die grünende Flur schicken, dann wird es Zeit, den Sommerurlaub zu planen. Wie wäre es mit einem Aufenthalt in Granada? Die südspanische Metropole ist berühmt für ihre Vielzahl historischer Bauten aus verschiedenen Epochen. Einer, der das Flair der Stadt, ihre Straßen und Plätze und die Menschen, die dort wohnen, genau kennt, ist der Dichter Luis García Montero, der die Liebe zu seiner Heimatstadt in Verse gefasst hat. Diese haben den spanischen Komponisten Lorenzo Palomo zu seiner außergewöhnlichen Sinfonía a Granada für Sopran, Gitarre und Orchester angeregt, in der er der andalusischen Volksmusik huldigt. Die Soloparts werden gestaltet von der ägyptischen Sopranistin Fatma Said und dem spanischen Gitarristen Rafael Aguirre, die beide bereits zum wiederholten Mal in Chemnitz zu Gast sind.

Wer statt des südeuropäischen Temperaments die Pariser Noblesse bevorzugt, der kommt mit den weiteren Stücken dieses Sinfoniekonzertes auf seine Kosten. Eine romantisch-sinnliche Komposition ist die Suite Pelléas et Mélisande von Gabriel Fauré. Die tragische Liebesgeschichte, die in ihrer Dreieckskonstellation an Wagners Tristan und Isolde erinnert, wird von Fauré in innigen, zart charakterisierenden Farben gezeichnet. Maurice Ravel hingegen wollte Anfang des 20. Jahrhunderts der französischen Barockmusik und einem ihrer bekanntesten Vertreter, François Couperin, mit der gleichnamigen Suite ein Denkmal setzen. Sein Blick auf diese Zeit ist nur ein klein wenig melancholisch, zu großen Teilen jedoch von virtuoser, leicht perlender Spielfreude geprägt. Schwungvoll wird es dann mit Ravels La Valse, über den er in seiner Autobiographischen Skizze schrieb: „Ich habe dieses Werk als eine Art Apotheose auf den Wiener Walzer aufgefasst, mit dem sich in meinem Geiste die Vorstellung eines fantastischen und unentrinnbaren Wirbelns verbindet.“

 

Maurice Ravel
Le tombeau de Couperin
Suite für Orchester

Lorenzo Palomo
Sinfonía a Granada für Sopran, Gitarre und Orchester

Gabriel Fauré
Pelléas et Mélisande Suite op. 80   

Maurice Ravel
La Valse

Sopran Fatma Said
Gitarre Rafael Aguirre
Dirigent Guillermo García Calvo
Robert-Schumann-Philharmonie
Spielort:Stadthalle – Großer Saal
Einführung:Einführung 30 min vor Konzertbeginn
Premiere:27.04.2022
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