Prima Facie
Ein-Personen-Stück von Suzie Miller
Tessa Ensler hat alles erreicht: Sie hat sich aus dem Arbeitermilieu Liverpools ins schicke London hochgearbeitet. Hat sich im Jurastudium an der Eliteuni gegen die Konkurrenz durchgesetzt und ist jetzt erfolgreiche Strafverteidigerin, spezialisiert auf die Verteidigung von Männern, die wegen sexueller Übergriffe angeklagt sind. Tessa geht es dabei stets um die juristische Wahrheit: Akribisch und unnachgiebig prüft sie Zeugenaussagen, deckt Widersprüchlichkeiten auf und nimmt die Befragten ins knallharte Kreuzverhör. Im Zweifel für den Angeklagten, es gilt die Unschuldsvermutung. Doch dann erlebt Tessa selbst einen sexuellen Übergriff und lernt das Gesetz notgedrungen von einer anderen Seite kennen.
Wie gerecht ist unsere Rechtsordnung? Wen schützt sie und wen nicht? Autorin Suzie Miller, die selbst jahrelang als Strafverteidigerin im Bereich Sexualdelikte tätig war, hat mit ihrem Monodrama einen Nerv getroffen: In einer Welt, in der jede dritte Frau sexualisierte Gewalt erlebt, fragt sie eindringlich nach den Schwachstellen eines immer noch von struktureller Ungleichheit geprägten Rechtssystems.
Digitales Programmheft
In Deutschland sind rund 91% der Opfer von Sexualstraftaten weiblich. Jede dritte Frau erfährt einmal in ihrem Leben physische und/oder sexualisierte Gewalt, die Dunkelziffer ist vermutlich höher. Die meisten Übergriffe finden im privaten Umfeld statt, durch Familienangehörige oder Bekannte. Viele Taten werden nicht zur Anzeige gebracht – laut der Viktimisierungsstudie Sachsen (VisSa) von 2023 liegt die Anzeigenquote in Sachsen je nach Tat zwischen 4% und 13%. Die Gründe dafür sind vielfältig; oft spielen Angst, Scham, das Empfinden einer vermeintlichen Mitschuld oder mangelnde Aussicht auf Erfolg eine Rolle. Weil oft zureichende Anhaltspunkte für eine Straftat fehlen, führt nur ein Bruchteil der Anzeigen zu einer Anklage vor Gericht. Erschwerend hinzu kommt eine überlastete Justiz, aufgrund derer sich Verfahren oft lange hinziehen: Laut Statistischem Bundesamt gab es in Deutschland 2024 knapp eine Million offener Verfahren, allein im Strafrecht fehlen zweitausend Richter:innen und Staatsanwält:innen. Kommt es zu einem Prozess, stehen oft Aussage gegen Aussage, triftige Beweise fehlen häufig, da Spuren nicht gesichert wurden, und eine durch das traumatische Ereignis oder lange Wartezeiten oft lückenhafte Erinnerung lässt Betroffene unglaubwürdiger wirken und erschwert die Urteilsfindung.
Zugleich hat die #MeToo-Bewegung in den letzten Jahren eine gesellschaftliche Debatte angestoßen, die die öffentliche Sensibilisierung für sexualisierte Gewalt verstärkt und auch zu Reformen des Sexualstrafrechts geführt hat. So gilt seit 2016 in Deutschland das „Nein heißt nein“-Prinzip, wonach alle sexuellen Handlungen strafbar sind, die gegen den erkennbaren Willen einer Person ausgeführt werden. Anders als es bis dahin der Fall war und in einigen EU-Ländern bis heute gilt, muss also keine konkrete physische Gewalt ausgeübt oder angedroht worden sein, damit eine solche Handlung strafbar ist. Zugleich muss das „Nein“ laut § 177 StGB jedoch deutlich geäußert werden oder durch abwehrendes Verhalten erkennbar sein – ein Schweigen oder Erstarren des Opfers reicht also nicht aus, da dies rechtlich als stillschweigende Zustimmung angesehen werden kann.
Dem gegenüber steht das „Nur Ja heißt ja“-Prinzip, nach dem jede sexuelle Handlung ohne explizite Zustimmung aller Beteiligten verboten ist. Dies gilt in 14 von 27 EU-Staaten, erst kürzlich (Ende Oktober 2025) kam Frankreich hinzu, als Reaktion auf den Fall Gisèle Pelicot. Eine Richtlinie zur EU-weiten Einführung hatte Deutschland im vergangenen Jahr blockiert.
Suzie Miller zeigt mit Prima Facie: Die Unschuldsvermutung ist ein hohes Gut, aber im Fall sexualisierter Gewalt stellt es Opfer häufig vor immense Hürden. Weil Schuld in diesem Bereich oft nur schwer nachweisbar ist, scheint das Gesetz hier mehr die Täter als die Opfer zu schützen. Und dennoch: Das Gesetz wird letztlich von Menschen gemacht, also ist es auch veränderbar. Dass das Theater dazu einen Beitrag leisten kann, hat Miller mit ihrem Stück bereits bewiesen: Am Old Bailey, dem Zentralen Strafgerichtshof in London, wurde als Reaktion der Leitfaden für die Jury-Mitglieder bei Fällen von sexuellen Übergriffen überarbeitet, und in Nordirland müssen sich angehende Richter:innen nun sogar die Aufzeichnung der Produktion durch National Theatre Live anschauen, bevor sie in Fällen von sexuellen Übergriffen eingesetzt werden dürfen.
(Maria Kordasch)
Regisseur Christian Schmidt und Spielerin Cordula Hanns im Gespräch mit Dramaturgin Maria Kordasch
Regisseur Christian Schmidt und Spielerin Cordula Hanns im Gespräch mit Dramaturgin Maria Kordasch
MK: Prima Facie ist auf den deutschen Spielplänen sehr präsent, es wird landauf, landab gespielt. Was hat euch daran angesprochen, warum findet ihr es wichtig, es zu spielen?
CS: Also zuallererst ist es ein unfassbar gutes Stück, eine toll geschriebene Geschichte. Es ist wirklich ein Well-Made-Play, wo ein ganz heikles, brisantes Thema – Missbrauch – unfassbar gut verarbeitet wird. So, dass es unterhaltsam, sogar komödiantisch schmerzhaft ist und man es trotzdem aushält und am Ende vielleicht so etwas wie Hoffnung mitnimmt.
Außerdem ist es natürlich ein total relevantes Thema. Im Zuge der Beschäftigung mit dem Stück, während der Proben, in den Gesprächen – ich bin meistens der einzige Mann bei der Probe – erfahre ich immer wieder, wie relevant das tagtäglich für Frauen ist, dass sie versteckt oder offen belästigt oder diskriminiert werden. Ich bin erschrocken darüber. Denn selbst wenn du das liest, ist das was anderes, als wenn du dann mit Menschen in einem Raum bist und die sagen, ja, das ist mir erst gestern wieder passiert.
MK: Das heißt, die Produktion hat deine Sichtweise auf dieses Thema verändert?
CS: Definitiv. Ich wusste wirklich nicht, dass es so verbreitet ist. Und dass es fast schon Common Sense ist, unter Männern wie auch unter Frauen, dass so etwas üblich ist. Das war mir absolut neu und das schockiert mich.
MK: Cordula, wie ging dir das?
CH: Also ich muss sagen, es war mir zu 100 Prozent klar, weil ich mich nicht nur seit MeToo, sondern auch generell in diesem Beruf mit diesen Themen beschäftigt habe und viel gelesen, viel gesehen habe. Von daher war ich wahnsinnig froh, als mir gesagt wurde, ich darf das Stück machen. Es ist natürlich eine wahnsinnige Aufgabe, gerade weil es so ein aktuelles Thema ist. Aber es ist, glaube ich, jetzt schon ein Höhepunkt meiner gesamten Karriere, weil man immer darauf hofft, ein Stück zu machen, bei dem man denkt, man möchte die Welt ändern. Und das Gefühl habe ich bei dem Stück, weil es so aktuell ist. Und weil es ja tatsächlich Lösungen geben würde.
MK: Was wäre denn eine Lösung, die du dir wünschen würdest?
CH: Das eine möchte ich jetzt gar nicht vorwegnehmen, weil das im Stück ganz klar wird. Das zweite ist natürlich, generell die Strafen für sexuelle Gewalt zu verschärfen. Also dass zum Beispiel ein Mann, der seine Stieftochter 80-mal vergewaltigt hat, dafür fünf Jahre bekommt, ist für mich ein Unding. Und jemand, der Steuern hinterzieht, bekommt 20 Jahre. Das ist für mich nicht fair. Da könnten wir eigentlich schon viel weiter sein. Dass Gewalt viel, viel härter bestraft wird. Also wenn sie schon mal nachgewiesen werden konnte, was ja auch immer noch schwer ist in dem System. Aber gerade, weil es ja auch Wiederholungstäter gibt, ist das Strafmaß viel zu gering.
CS: Da würde ich Cordula recht geben. Ich finde auch, dass es eine totale Diskrepanz gibt zwischen den Dingen, die man Menschen zufügt und dem, was dann als Strafmaß steht. Aber zum Beispiel meine Nichte, die Anwältin ist, beschreibt aus ihrer Sicht wiederum, dass die Rechtsprechung sehr wohl korrekt und gut ist. Sie muss nur richtig angewendet werden. Und natürlich muss man überprüfen: Was ist wirklich die Realität? Denn es gibt ja auch Fälle, wo es sich nur um dumme Gerüchte handelt. Und selbstverständlich hat auch derjenige, der beschuldigt wird, das Recht, dass das überprüft wird und dass man sich äußern kann.
MK: Jetzt stellt Prima Facie explizit die weibliche Erfahrung sexualisierter Gewalt in den Vordergrund und macht die Schwachstellen eines von Männern geprägten Rechtssystems zum Thema. Wie war es denn für dich, Christian, das als männlicher Regisseur zu inszenieren? Wurdest du danach gefragt, wenn du erzählt hast, dass du dieses Stück machst?
CS: Von Frauen ja, von Männern nicht. Ich persönlich finde es gut, dass ich mich als Mann damit beschäftigen und auch etwas lernen darf, was ich hier wirklich tue. Ich bin in vielen Dingen natürlich darauf angewiesen, dass ihr sagt, nee, das stimmt nicht, das ist eher so und so – wie findet das wirklich statt, wie fühlt man sich? Das kann ich mir alles anlesen und das höre ich und meine ich zu wissen, das ist aber keine Realerfahrung. Ich bin niemals in der Situation gewesen, dass ich missbraucht oder sexuell bedrängt wurde. Ich weiß überhaupt nicht, was das bedeutet, was das auslöst, das kann ich mir alles nur vorstellen. Gleichzeitig ist es mir als verantwortungsbewusster Mann auch ein Bedürfnis, mich damit auseinanderzusetzen. Und das Thema so groß wie möglich zu machen, denn es passiert ja überall, und nicht nur Frauen, auch homosexuellen, queeren Menschen.
MK: Und wie ging es dir als Spielerin, Cordula?
CH: Grundsätzlich bin ich sehr froh, dass es sich jetzt vermischt, dass die Frauen sich zusammentun und die Männer spätestens jetzt auch dazukommen. Aber es ist natürlich eine Aufgabe, neu in ein Ensemble zu kommen und dann in einen fremden Raum mit einem fremden Mann zu gehen und sich gleich so intimen Dingen zu widmen. Also rein diese Situation, dass beide relativ schnell alle Zweifel über Wort werfen müssen und sich einfach vertrauen müssen, weil du anders gar nicht arbeiten kannst, ist eigentlich absurd. Aber wir haben beide schnell gemerkt, dass wir beide sehr diszipliniert und fokussiert arbeiten, und das schafft ja auch Vertrauen.
MK: Prima Facie plädiert dafür, dass die Rechtsprechung feministischer wird und weibliche Perspektiven mehr beachtet, als das bisher der Fall ist. Habt ihr eine Vorstellung, wie eine feministischere Rechtsprechung aussehen könnte?
CS: Ja, da gibt es schon Veränderungen in diese Richtung, z.B. in Spanien und anderen Ländern gilt mittlerweile nicht nur „Nein heißt Nein“, sondern es muss auch ein Ja fallen, es muss eine klare Zustimmung geben.
MK: Ja, das gilt seit Ende Oktober auch in Frankreich, angeregt durch den Fall Gisèle Pelicot.
CS: Da du Gisèle Pelicot ansprichst: Es gibt einen Satz von ihr, der mich unfassbar berührt hat: „Ich möchte mich nicht mehr schämen, ich möchte, dass ihr euch schämt.“ Das war für mich auch ein Aufhänger für dieses Stück. Und, dass laut einer Erhebung von zehn Fällen ein Fall nur zur Anklage kommt und von zehn Fällen, die zur Anklage kommen, wiederum nur ein Fall Recht gesprochen bekommt. Das heißt, nur 1 Prozent der Fälle werden erfolgreich vor Gericht ausgefochten. Das ist absurd. Daran sieht man, dass sich in der Gesellschaft, aber auch in der Rechtsprechung etwas ändern muss.
CH: Ich glaube, die Rechtsprechung kann sich erst ändern, wenn auch die Männer mitmachen. Wir können versuchen, die weiblichen Quoten in den jeweiligen Berufsbereichen zu erhöhen. Ich finde aber, es muss mehr passieren, dass Feminismus nicht einfach nur rein weiblich ist, sondern dass auch die Männer, die sagen, sie gehören eben nicht dazu, sich erheben und mitmachen. Wir können ja nur gemeinsam was verändern. Wir brauchen sehr, sehr viele Frauen und sehr, sehr viele Männer, die zum Beispiel Petitionen unterschreiben, die gemeinsam Stücke darüber machen, die sich darüber unterhalten, dass die Scham, darüber zu sprechen, fällt und sich auf die Täter verschiebt, die sollen die Scham haben, auch vor Männern. Und sich damit nicht auch noch schmücken. Denn die Männer, die das einfach nur bestätigen oder ignorieren, die gehören ja auch schon fast mit zur Täterschaft beziehungsweise bestärken sie noch das System.
MK: Inwiefern kann denn das Theater dazu beitragen, eine Veränderung anzustoßen? Wie sichtbar sind feministische Perspektiven und wie steht es um die von dir angesprochene Solidarisierung, Cordula?
CH: Komischerweise total unterschiedlich. Die Leute, die sich seit der MeToo-Debatte gefunden haben, egal ob männlich oder weiblich, bleiben weiterhin stark und stärken sich untereinander auch sehr. Und dann habe ich das Gefühl, dass das auf der anderen Seite von einem Teil der Theaterschaffenden wie vergessen wird. Es werden wieder Stücke mit fast nur männlichen Hauptrollen gemacht, es werden gewisse Themen nicht mehr behandelt oder es gibt plötzlich wieder einen Anstieg im Machtmissbrauch. Ich selber habe im Privaten oder Gesellschaftlichen gerade das Gefühl, als stagniere etwas oder würde wieder rückläufig werden. Es werden plötzlich wieder mehr anzügliche Witze gemacht. Und man guckt sich plötzlich um und denkt sich, naja, jetzt fühle ich mich irgendwie langsam wieder unsicherer. Eigentlich dachte ich, es geht in die andere Richtung.
MK: Wie nimmst du das wahr, Christian?
CS: Ich weiß nicht, ob das weniger geworden ist in den Spielplänen, wie sich das niederschlägt. Da habe ich einfach zu wenig Überblick oder Erfahrung. Aber ich glaube, im Vergleich zur Generation meiner Eltern ist das ein Wahnsinns-Quantensprung, was jetzt stattfindet. Und auch zu der Generation meiner Tochter, die mittlerweile 30 ist, ist das nochmal ein Quantensprung. Es ist schon eine große Aufmerksamkeit da. Ob das immer relevante Ergebnisse bringt, das ist was anderes. Was das Theater generell betrifft: Was wir erreichen können, ist, dass wir immer wieder relevante Themen auf den Spielplan setzen. Das Theater, ein modernes Theater, sollte der Spiegel der Gesellschaft sein. Das heißt, die Widersprüche, die in der Gesellschaft stattfinden, müssen auf dem Theater wiedergespiegelt werden. Darum geht es eigentlich, dass ich mit dem Theater zumindest ein Signal setzen und zum Nachdenken auffordern kann. Theater wird keine Revolution auslösen. Aber es kann kritisch hinterfragen und Menschen aufrütteln. Und das macht dieses Stück auf eine ganz wunderbare Art und Weise.
MK: Gibt es, zum Abschluss, noch einen Satz aus dem Stück bzw. von Tessa, der dir besonders wichtig ist, Cordula?
CH: Es muss sich etwas ändern.
Suzie Miller wurde 1963 in Melbourne geboren und lebt heute in London und Sidney. Sie studierte Immun- und Mikrobiologie sowie Jura und war über 15 Jahre lang als Anwältin und Strafverteidigerin mit einem Schwerpunkt auf sexuelle Übergriffe tätig, bevor sie sich ganz dem Schreiben und der Arbeit für das Theater zuwandte. Seitdem entstanden über 40 Stücke, die weltweit aufgeführt und vielfach ausgezeichnet wurden. Insbesondere mit Prima Facie feiert Miller international Erfolge: 2019 am Griffin Theatre in Sidney uraufgeführt, wurde das Stück seitdem in 30 Sprachen übersetzt. 2022 war es erstmals mit Jodie Comer in der Hauptrolle im Londoner Westend zu sehen, 2023 feierte die Produktion ihre Broadway-Premiere. Im selben Jahr erfolgte die Deutschsprachige Erstaufführung am Deutschen Theater Berlin – seitdem erfreut sich das Stück auch im deutschsprachigen Raum großer Beliebtheit. Im Juli 2025 feierte Millers Nachfolgerstück zu Prima Facie, Inter Alia, am National Theatre in London Premiere.
(Maria Kordasch)
Der Verein Wildwasser Chemnitz, Erzgebirge und Umland e.V. bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind, Beratung und Unterstützung: Telefonisch unter 0371350534, vor Ort in der Uferstraße 46 oder online: www.wildwasser-chemnitz.de
Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Telefonnummer 116016 und via Online-Beratung erhalten Sie rund um die Uhr anonym und kostenfrei Unterstützung: www.hilfetelefon.de
Der Weiße Ring bietet online oder telefonisch unter der Nummer 116006 Unterstützung für Kriminalitätsopfer und Gewaltbetroffene: https://weisser-ring.de/
Die Webseite vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) bietet weiblichen Opfern von Gewalt eine Übersicht über Notrufe und Beratungsstellen in ihrer Nähe: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/hilfe-beratung.html
Über die Bundesweite Frauenhaus-Suche können Frauen mit und ohne Kinder Frauenhäuser und Schutzwohnungen in ihrer Nähe suchen: https://www.frauenhaus-suche.de/
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes bietet Beratung und Unterstützungen bei Fällen von Diskriminierung und sexueller Belästigung: Unter der Telefonnummer 08005465465 oder per Mail an beratung@ads.bund.de
Die Themis Vertrauensstelle bietet unabhängige juristische und psychologische Beratung für Betroffene von sexueller Belästigung und Gewalt, die in der Kultur- und Medienbranche arbeiten; telefonisch unter 030 23 63 20 210 oder digital: https://themis-vertrauensstelle.de/
Dickstinction: Wer digital sexuelle Belästigung durch den Erhalt eines „Dickpics“ erlebt, kann hier unkompliziert Anzeige erstatten: https://dickstinction.com/
Die Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz (BFKM) bietet eine Übersicht über digitale und telefonische Hilfsangebote für männliche Opfer von Gewalt und Missbrauch: https://www.maennergewaltschutz.de/beratungsangebote/hotlines-hilfeportale/