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Lysistrata

Antike Komödie von Aristophanes
Inszenierung des TJC

21.
Dez
Mittwoch
1 weiterer Termin
 
 

Wie kann man Männer dazu bringen, nicht mehr in den Krieg zu ziehen? Lysistrata und ihre Gefährtinnen haben sich zusammengetan, um das Kriegstreiben ein für alle Mal zu beenden. Die Frauen besetzen die Akropolis, bringen den Staatsschatz unter ihre Kontrolle um die Kriegsfinanzierung zu verhindern und schwören so lange den Männern ihre Liebe zu entziehen und keinen Sex mehr zu haben, bis endlich Frieden herrscht. Frieden und Gleichberechtigung.

Das Stück von Aristophanes feierte 411 vor Christus Premiere und ist noch immer aktuell: Der Kampf zwischen Männern und Frauen sowie die gleichzeitige Betonung einer scheinbaren Binarität sind immer noch Alltag, 2400 Jahre nach der Uraufführung – ebenso wie das fortwährende Streben nach Macht durch Krieg.

 
21.
Dez
Mittwoch
 

Weitere Termine

Dienstag, 20. Dezember 2022
20.00 Uhr
 
Lysistrata
Charlotte Bohley
Helena Kothe (12.09. / 17.09.)
Sappho
Luna Graf
Kalonike
Frieder Melzer
Myrrhine
Paula Keller
Kirke
Elia Göckeritz
Lampito
Phillipp-Hannes Klaus Laue
Kinesias
Nils Frackowiak
1 Frau
Luna Hippe
2 Frau
Wenzel Niklas Grossinger
3 Frau
Luna Hippe
Alte Frau
Lina Schmerschneider
Chorführerin
Fabio Miguel Montere Pérez
Chorführer
Thekla Edler
Ratsherr
Yannik Hintz
Ein Mann
Vincent Oehme
Spartaner
Lennert Mehlhorn
Athener
Vincent Oehme
Chor Frauen:
Lina Schmerschneider
Wenzel Niklas Grossinger
fabio Miguel Montere Pérez
Luna Hippe
Elia Göckeritz
Phillipp-Hannes Klaus Laue
Chor Männer:
Thekla Edler
Lennert Mehlhorn
Nils Frackowiak
Vincent Oehme
Yannik Hintz
 
Dauer
1 h 15 min
Altersempfehlung
ab 14 Jahren
Premiere
03.06.2022
Wiederaufnahme
11.09.2022
 

Stimmen

Geschlechterkampf für den Frieden

Maurice Querner | Freie Presse | 08.06.2022

13 Mädchen und Jungen stehen eng beieinander, schauen in uniformes Schwarz gekleidet starr und ausdruckslos nach vorn, auf einen imaginären Punkt im kleinen Zuschauerraum des Ostflügels im Chemnitzer Spinnbau. Sie lassen sich nicht beeindrucken, wenn sich die Besucher erwartungsfroh die besten Plätze sichern. Und sie bleiben unbeteiligt, wenn Stimmen im Off Krieg, Sexismus, Flüchtlingselend oder Ungleichbehandlung von Frauen anprangern. […] In der TJC-Inszenierung werden klug gängige Muster unterlaufen. Die Frauen agieren in blauen judo-ähnlichen Jacken, die Männer in pinken … Zudem spielen Frauen nicht nur Frauen, sondern auch Männer, und Männer spielen nicht nur Männer, sondern auch Frauen. Lysistrata allerdings bleibt auch im Chemnitzer Spiel weiblich. Charlotte Luise Bohley gibt hier eine wirklich überzeugende Vorstellung in allen Belangen. […] Trotz des ernsten Einstiegs inszenierten Ganz-Kuhl/Hübner die „Lysistrata“ als Komödie – mit einem Beinahe-Happy-End. Ausgelassen feiern und tanzen die Frauen und Männer von Sparta und Athen das Leben und den Frieden zu House-Rhythmen – leider auch nach Jahrtausenden nur eine schöne Utopie.

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