© Daniel Garcia Bruno
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Kabalewski | Bruckner

mit dem Solisten Adolfo Gutiérrez Arenas

Die Sinfoniekonzertreihe der Robert-Schumann-Philharmonie startet mit einer doppelten Premiere in die neue Saison. Zum ersten Mal steht das zweite Cellokonzert von Dmitri Kabalewksi auf dem Programm des Orchesters und zum ersten Mal ist der Solist Adolfo Gutiérrez Arenas Musizierpartner der Philharmoniker. Als einer der führenden Cellisten der aktuellen Musikszene hat er bereits mit zahlreichen Orchestern von Weltrang konzertiert, darunter das London Symphony Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra, das Gewandhausorchester Leipzig sowie das Orquesta Nacional de España. Das Werk, das er für sein Chemnitzer Debüt ausgewählt hat, entstand 1964. Dmitri Kabalewski, dessen musikalische Sprache stark von der Romantik und der russischen Volksmusik geprägt ist, kostet in diesem, seinem zweiten Cellokonzert die technischen und klanglichen Möglichkeiten des Instruments voll aus, führt es von sehnsuchtsvollen lyrischen Passagen immer wieder zu explosiven, energetischen Ausbrüchen, die mit überraschenden melodischen Wendungen aufwarten.

Mit Anton Bruckner steht danach einer der Lieblingskomponisten von Guillermo García Calvo auf dem Programm. Als im April 2020 der Konzertbetrieb für Wochen ruhen und die geplante Aufführung von Bruckners fünfter Sinfonie abgesagt werden musste, spielte er sie kurzerhand für die digitale Reihe #BuehneZuhause am Flügel ein und widmete dies „den Musikerinnen und Musikern der Robert-Schumann-Philharmonie sowie dem Publikum in Chemnitz, in Dankbarkeit für so zahlreiche wunderbare Musikmomente, die wir schon gemeinsam erlebt haben und in Vorfreude auf noch viel mehr solcher Momente, wenn wir uns, hoffentlich früher als später, alle wieder treffen dürfen“. Nun endlich ist der Moment gekommen, Bruckner wieder live zu hören. Diesmal wird es die siebente Sinfonie sein. Die Uraufführung im Dezember 1884 in Leipzig durch Arthur Nikisch bescherte dem damals bereits 60-jährigen Bruckner endlich den Durchbruch als Sinfoniker. Hermann Levi, der die Sinfonie wenige Monate später in München dirigierte, nannte sie „das bedeutendste Werk seit Beethovens Tod“.

 

Dmitri Kabalewski
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 op. 77

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 7 E-Dur

Violoncello Adolfo Gutiérrez Arenas
Dirigent Guillermo García Calvo
Robert-Schumann-Philharmonie
Dauer:2 h 15 min
Spielpause:eine Pause
Einführung:Einführung 45 min vor Konzertbeginn
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