Andreas Manz-Kozár, Susanne Stein © Nasser Hashemi
Andreas Manz-Kozár, Susanne Stein © Nasser Hashemi
Susanne Stein, Dirk Glodde © Nasser Hashemi
Susanne Stein, Dirk Glodde © Nasser Hashemi
Richard Koppermann, Philipp von Schön-Angerer © Nasser Hashemi
Richard Koppermann, Philipp von Schön-Angerer © Nasser Hashemi
Vera-Cosima Gutmann, Dirk Glodde, Christian Schmidt, Philipp von Schön-Angerer © Nasser Hashemi
Vera-Cosima Gutmann, Dirk Glodde, Christian Schmidt, Philipp von Schön-Angerer © Nasser Hashemi
Philipp von Schön-Angerer © Nasser Hashemi
Philipp von Schön-Angerer © Nasser Hashemi
Vera-Cosima Gutmann, Dirk Glodde, Christian Schmidt © Nasser Hashemi © Nasser Hashemi
Vera-Cosima Gutmann, Dirk Glodde, Christian Schmidt © Nasser Hashemi © Nasser Hashemi
Vera-Cosima Gutmann, Richard Koppermann © Nasser Hashemi
Vera-Cosima Gutmann, Richard Koppermann © Nasser Hashemi
Vera-Cosima Gutmann, Richard Koppermann © Nasser Hashemi
Vera-Cosima Gutmann, Richard Koppermann © Nasser Hashemi
Susanne Stein, Andreas Manz-Kozár, Dirk Glodde © Nasser Hashemi
Susanne Stein, Andreas Manz-Kozár, Dirk Glodde © Nasser Hashemi
Katka Kurze, Philipp von Schön-Angerer © Nasser Hashemi
Katka Kurze, Philipp von Schön-Angerer © Nasser Hashemi
Katka Kurze, Philipp von Schön-Angerer © Nasser Hashemi
Katka Kurze, Philipp von Schön-Angerer © Nasser Hashemi
Richard Koppermann, Christian Schmidt © Nasser Hashemi
Richard Koppermann, Christian Schmidt © Nasser Hashemi
Jonas Julian Niemann/Studio, Philipp von Schön-Angerer, Christian Schmidt © Nasser Hashemi
Jonas Julian Niemann/Studio, Philipp von Schön-Angerer, Christian Schmidt © Nasser Hashemi
Dirk Glodde, Jonas Julian Niemann, Christian Schmidt, Richard Koppermann, Andreas Manz-Kozár © Nasser Hashemi
Dirk Glodde, Jonas Julian Niemann, Christian Schmidt, Richard Koppermann, Andreas Manz-Kozár © Nasser Hashemi
Andreas Manz-Kozár, Jonas Julian Niemann , Susanne Stein© Nasser Hashemi
Andreas Manz-Kozár, Jonas Julian Niemann , Susanne Stein© Nasser Hashemi
Philipp von Schön-Angerer, Dirk Glodde, Katka Kurze, Richard Koppermann, Christian Schmidt, Vera-Cosima Gutmann © Nasser Hashemi
Philipp von Schön-Angerer, Dirk Glodde, Katka Kurze, Richard Koppermann, Christian Schmidt, Vera-Cosima Gutmann © Nasser Hashemi
So
10.
April
Schauspiel

Hin und Her

Posse von Ödön von Horváth

Halt! Was ist? So einfach vorbei an dem Grenzorgan, an der amtlichen Passstelle, an der Zollbehörde? Wissens denn nicht, dass wir da aufhören und dass dort drüben ein anderer Staat beginnt? (Szamek)

Am sonst so beschaulichen Grenzübergang herrscht neuerdings große Aufregung. Seit Ferdinand Havlicek aufgetaucht ist, geht alles drunter und drüber und Havlicek selbst geht hin und her, weil er weder hier noch dort einreisen darf. Dafür sorgt auf der einen Seite das brave Grenzorgan Thomas Szamek, der vom Urlaub an der Riviera träumt und pro Nachtschicht ganze vier Liter Kaffee trinkt. Seine Tochter Eva verbringt die Nächte bei Konstantin, ihrem Schatz, der auf der anderen Seite der Grenze Wache hält. Und dazwischen: Havlicek, auf der Grenzbrücke hin und her, mit Botschaften zwischen den familiären Fronten, denn Vater Szamek ist mit der Verliebtheit zwischen Konstantin und Eva nicht einverstanden. Schließlich wünscht er sich für seine Tochter eine gute Partie. Von der träumt auch Frau Hanusch, viel wichtiger wäre es ihr aber, überhaupt noch einen Mann abzubekommen. Denn am Ende zählt allein die Liebe. Im Durcheinander von Zuständigkeiten, Streiterei und Liebelei geht die Meldung ein, der gemeingefährliche Schmugglitschinski werde am Grenzübergang erwartet. Just in der gleichen Nacht soll ein geheimes Treffen der Ministerpräsidenten der benachbarten Länder auf der Grenzbrücke stattfinden. Inkognito reisen die Herren Staatsoberhäupter an und die Grenzorgane Szamek und Konstantin verhalten sich vorbildlich. Mit dem Unterschied, dass Konstantin den Staatschef, trotz Maskierung, erkennt. Szamek hält ihn hingegen für den maskierten Oberganoven Schmugglitschinski und das Chaos droht sich zur Staatsaffäre auszuwachsen.

Ödön von Horváth schrieb Hin und Her im Jahre 1933, nachdem seine Dramen und Prosa von den Nationalsozialisten auf den Index gesetzt wurden und er in Deutschland zur unerwünschten Person deklariert wurde. Er reiste nach Budapest, um die ungarische Staatsbürgerschaft zu behalten, konnte aber auch dort nicht bleiben. Wenige Jahre zuvor war Horváth mit seinen Volksstücken berühmt geworden. Für Geschichten aus dem Wiener Wald erhielt er 1931 den Kleist Preis.

Hin und Her ist ein ungewöhnliches Horváth-Stück, denn es hat ein Happy End. Die Sehnsucht nach dem besseren Leben wird eingelöst, das Hin und Her findet ein Ende und die Herzen zueinander.

So, 10. April | 14:49 Uhr
ausverkauft

Weitere Termine

27.05.2022Freitag19:30 Uhr  
Spinnbau - Große Bühne
09.06.2022Donnerstag19:30 Uhr  
Spinnbau - Große Bühne
Regie Carsten Knödler
Bühne Frank Hänig
Kostüme Ricarda Knödler
Musikalische Einstudierung Bernd Sikora
Dramaturgie Stefanie Esser
Ferdinand Havlicek Philipp von Schön-Angerer
Thomas Szamek, ein Grenzorgan Dirk Glodde
Eva, dessen Tochter Vera-Cosima Gutmann
Konstantin, ein Grenzorgan Richard Koppermann
Mrschitzka, ein Gendarm Christian Schmidt
Frau Hanusch Katka Kurze
Ein Privatpädagoge Andreas Manz-Kozár
Dessen Frau Susanne Stein
X, der Chef der Regierung auf dem rechten Ufer Christian Schmidt
Sekretär des Regierungschefs rechtes Ufer Jonas Julian Niemann *
Y, der Chef der Regierung auf dem linken Ufer Jonas Julian Niemann *
Schmugglitschinski, ein Oberschmuggler Andreas Manz-Kozár
Frau Leda Susanne Stein
Drei Schmuggler Ensemble
* Schauspielstudio Chemnitz
Spielort:Spinnbau - Große Bühne
Dauer:2 h 25 min
Spielpause:eine Pause
Einführung:45 min vor Beginn jeder Vorstellung
Altersempfehlung:ab 14 Jahren
Premiere:18.03.2022
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