Gedankenkarussell V
Wachstum – und dann? Industriestädte und ihre Geschichte(n)
Diskussionsrunde mit Edeltraud Höfer (Stadtführerin in Chemnitz) und Susanne Stephan (Autorin von Der Held und seine Heizung: Brennstoffe der Literatur)
Moderation: Friederike Pank (Dramaturgin)
Wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben. Aber wann fängt das Morgen an?
Rummelplatz, 1. Akt
Neben Chemnitz und der Erzgebirgsregion gibt es auf der Welt unzählige weitere Regionen, die vom Bergbau oder großen Industrien geprägt wurden. Oftmals organisierten sich, gerade im Zeitalter der Industrialisierung, ganze Gesellschaften um die Gewinnung von Rohstoffen oder die industrielle Produktion neu – ob Kohle, Öl oder Kupfer, ob Maschinenbau-, Textil- oder Autoindustrie.
Im fünften Nachgespräch diskutierten wir, von Rummelplatz und dem Wismut-Bergbau ausgehend, die Entstehung von Industriegesellschaften und die weitreichenden Auswirkungen von großen Industriezweigen auf Landschaft, Stadtbild und Leben der Menschen. Dabei stand auch die große Frage nach der Zukunft im Raum: Aufgrund der Endlichkeit von Ressourcen, aber auch aufgrund von politischen Entscheidungen kommt es irgendwann zum Wegbrechen dieser identitätsstiftenden Industrien. Welche Strategien gibt es, sich aus der Abhängigkeit zu lösen? Welche Gesellschaftsformen schließen sich an die Industriegesellschaft an?
Das Publikum ist eingeladen, sich mit persönlichen Erinnerungen, Fragen und Gedanken am Gespräch zu beteiligen.
Die Rummelplatz-Eintrittskarte gilt für den Besuch des Gedankenkarussells im Anschluss an die Vorstellung, aber auch für alle weiteren Nachgespräche dieser Diskussionsreihe.
Einen Überblick über die Reihe finden Sie hier.