Natalia Krekou, Ballettensemble © Zenna
Natalia Krekou, Ballettensemble © Zenna
Natalia Krekou, Emilijus Miliauskas © Zenna
Natalia Krekou, Emilijus Miliauskas © Zenna
vorne liegend: Natalia Krekou, Jean-Blais Druenne; hinten: Alejandro Guindo Martin, Dan Ozeri © Zenna
vorne liegend: Natalia Krekou, Jean-Blais Druenne; hinten: Alejandro Guindo Martin, Dan Ozeri © Zenna
Ivan Chenarev, Natalia Krekou © Zenna
Ivan Chenarev, Natalia Krekou © Zenna
Savanna Haberland, Jean- Blaise Druenne © Zenna
Savanna Haberland, Jean- Blaise Druenne © Zenna
Savanna Haberland, Jean- Blaise Druenne © Zenna
Savanna Haberland, Jean- Blaise Druenne © Zenna
Natalia Krekou, Jean-Blaise Druenne, Savanna Haberland © Zenna
Natalia Krekou, Jean-Blaise Druenne, Savanna Haberland © Zenna
Natalia Krekou, Jean-Blaise Druenne; hinten: Alejandro Guindo Martin, Dan Ozeri © Zenna
Natalia Krekou, Jean-Blaise Druenne; hinten: Alejandro Guindo Martin, Dan Ozeri © Zenna
Ballettensemble © Zenna
Ballettensemble © Zenna
Raul Arcangelo, Soo-Mi Oh © Zenna
Raul Arcangelo, Soo-Mi Oh © Zenna
Raul Arcangelo, Soo-Mi Oh © Zenna
Raul Arcangelo, Soo-Mi Oh © Zenna
Soo-Mi Oh © Zenna
Soo-Mi Oh © Zenna
Ballettensemble © Zenna
Ballettensemble © Zenna
Raul Arcangelo © Zenna
Raul Arcangelo © Zenna
Soo-Mi Oh, Balletteensmble © Zenna
Soo-Mi Oh, Balletteensmble © Zenna
 
So
24.
Oktober
Ballett

Frühlingsrausch

Zweiteiliger Ballettabend von Eno Peçi und Robert Bondara
Daphnis et Chloé von Maurice Ravel und Le Sacre du Printemps von Igor Strawinsky

Der neue Ballettabend Frühlingsrausch bringt ein Wiedersehen mit zwei in Chemnitz bereits bekannten Choreografen, die zur jungen und international erfolgreichen Choreografenszene gehören. Eno Peçi, der zusammen mit Ballettdirektorin Sabrina Sadowska brillant und fantasiereich Tschaikowskys Schwanensee auf die Bühne brachte, realisiert Ravels Daphnis et Chloé. Robert Bondara, für die Choreografie seiner Winterreise von Publikum und Presse gefeiert, setzt sich mit Strawinskys Le Sacre du Printemps auseinander, zudem ist auch der Bühnen- und Kostümbildner Hans Winkler wieder mit von der Partie.

Maurice Ravel schrieb 1912 das zweiaktige Ballett Daphnis et Chloé für Sergej Diaghilevs Ballets Russ. Für den Choreografen Michail Fokine, der für Daphnis et Chloé ein Libretto nach dem Liebesroman des spätgriechischen Dichters Longos nutzte, stellte dieses Werk die Verwirklichung seiner Idee zur Reform des klassischen Balletts dar, der künstlerischen Einheit von Handlung, Musik, Tanzbewegung und Bühnengestaltung. Maurice Ravel komponierte eine raffinierte, schillernde Musik in tief empfundener Sinnlichkeit. So ließ er, wie er selbst formulierte, ein musikalisches „Fresko voll Hingabe an das Griechenland meiner Träume“ entstehen.

Igor Strawinsky schuf mit Le Sacre du Printemps einen Frühlingsrausch der anderen Art. Am Vorabend des ersten Weltkriegs erblickte ein Werk das Licht der Welt, das nicht nur den Tanz revolutionieren sollte, sondern auch einen Meilenstein in der Kompositionsgeschichte der Klassischen Moderne setzte. Das Publikum der Pariser Uraufführung traf dieser Frühlingsrausch wie eine Bombe und der Skandal der Uraufführung wurde legendär. Das Protestieren, Schreien und Brüllen von Teilen des Publikums war zum Teil so laut, dass die Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne das Orchester nicht mehr hören konnten. Strawinsky komponierte einen aggressiv-herrlichen Soundtrack zu einem Frühlingsritus mit blutigem Ritualmord, und Uraufführungschoreograf Vaslav Nijinsky kreierte zu dieser musikalischen Wucht einen  explosiven Tanzrausch.

So, 24. Oktober | 15:00 Uhr
 

Weitere Termine

25.02.2022 Freitag 18:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
19.03.2022 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
29.04.2022 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
Choreografie und Inszenierung - Daphins et Chloé Eno Peçi
Choreografie und Inszenierung - Le Sacre du Printemps Robert Bondara
Bühne und Kostüme Hans Winkler
Dramaturgie Dr. Thorsten Teubl
Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:2 h 10 min
Spielpause:eine Pause
Altersempfehlung:ab 14 Jahren
Premiere:24.09.2021

[…] So beginnt zur zunächst fragilen, dann martialisch-vorantreibenden Musik von Strawinsky ein gnadenloser, vielgestaltiger Prozess, wo es auch um Vereinnahmung und Isolation geht. Das ist hervorragend in Szene gesetzt, vermeidet jedes Zuviel in Raum und Bewegung, lässt Masse und Individuum so aufeinandertreffen, dass die beidseitige Gefahr spürbar, erfahrbar ist. Bondara, Winkler und die durchweg bemerkenswerten Tänzerinnen und Tänzer assoziieren in diesen aufregenden Szenen, was passieren muss, passieren kann. Und das ist spannend und eigenwillig genug, um daraus kraftvolle Sinnbilder zu schaffen. […] Da kann man dem Theater Chemnitz nur gratulieren, haben doch alle gemeinsam […] einen Abend herausgebracht, der sich sehen lassen kann. Und das steht der Kulturhauptstadt Europa 2025 wahrhaft gut zu Gesichte, ist auch in der Botschaft enorm wichtig.“

Gabriele Gargas | Dresdner Neueste Nachrichten | 20.10.2021

[…] Der aus Albanien stammende Choreograf […] Eno Peçi überrascht im ersten Teil mit einer verrückten Geschichte. Den Plot ‚Daphnis & Chloé‘, eine der bekanntesten Romanvorlagen aus der Antike, verlegt er vom griechischen Hirtenfeld in die Anstalt. Weil er als in Wien lebender Künstler nach eigener Aussage das Narrativ in der Biografie von Sigmund Freud findet. […] wenn Solistin

Natalia Krekou als Chloé und Jean-Blaise Druenne als Daphnis die Zuneigung und Zärtlichkeit entdecken, verschmelzen sie in Nähe und Wärme. So weich die Bewegung und so leicht. […]

Peggy Fritzsche | Freie Presse | 30.09.2021

[…] Und so lässt uns Peçi zunächst in starken Klang-, Raum- und Bewegungsbildern erleben, was es heißt, wenn die Versatzstücke des Lebens durcheinandergeraten, ihre Verbindungen verlieren, wenn sie sich zwar für Momente zu einem schutzgewährenden Raum fügen lassen, um gleich darauf wieder aus den Fugen zu geraten. […] Und im Zusammenklang mit der unwahrscheinlich starken Kompanie des Balletts der Theater Chemnitz gelingt letztlich im Zusammenklang von Musik, Raum und Tanz eine Hommage an die niemals gänzlich zu deutende, aber immer wieder zu erfahrende Kraft des Eros. […] Und so verlässt man mitten im Oktober das Theater, beglückt und zugleich verwirrt, verunsichert auch, aber vor allem innerlich bestärkt, denn die Kraft des Tanzes setzt sich fort, bezieht sich doch letztlich auf all das, was uns bewegt, wofür es aber kaum Worte geben kann.

Boris Michael Gruhl | www.danceforyou-magazine.com | 29.10.2021
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