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Ein Sommernachtstraum

Liebeskomödie von William Shakespeare
Deutsch von Angelika Gundlach

30.
Nov
Donnerstag
 
 

Das sommernächtliche Schauspiel um die Liebe beginnt, als Herzog Theseus und die Amazonenkönigin Hippolyta zur Hochzeit einladen. Nur was tun, wenn die Wirklichkeit seltsamer ist als ein Traum?

Zu Stückbeginn ist der Krieg zu Ende – und Theseus, Herzog von Athen, erwartet voll Ungeduld die Hochzeit mit der Amazonenkönigin Hippolyta, die er im Kampf besiegt hat. Bis zur Hochzeit aber liegen drei Nächte an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit – im Reich von Titania und Oberon, im Reich der Kobolde, Elfen und Geisterwesen, im Reich der Naturkräfte. Hierher sind die unglücklich Verliebten Hermia, Demetrius, Helena und Lysander geflüchtet. Hermia soll Demetrius heiraten. Aber Hermia liebt Lysander. Ihre beste Freundin Helena wiederum liebt Demetrius, der nichts davon hören will. Und Lysander? Er erwidert Hermias Liebe, wird aber von Hermias Mutter Irini kategorisch abgelehnt, denn der im Krieg verstorbene Vater Egeus hatte die Verbindung von Demetrius und Hermia einst so bestimmt. Auch die Truppe vierschrötiger Handwerker, die dem Herzogpaar zu Ehren ein Theaterstück probt, ist aufgebracht. Gespielt werden soll die Liebegeschichte von Pyramus und Thisbe, doch das tragische Vergnügen verursacht allerlei Bedenken. Ungeahnt geraten sie alle in die Zaubersphäre von eurer Majestät Königin und König der Elfen: Titania und Oberon, die sich just in dem Moment einander allerlei Liebschaften vorwerfen, im Kern aber um ein indisches Kind streiten. Als Oberon die Sache zu bunt wird, beauftragt er den Kobold Puck, ein Kraut herbeizuschaffen, das Titania in den Nächstbesten verliebt macht. Aber Puck wäre kein wahrer Kobold, wenn er das berauschende Kraut nicht auch anderweitig großzügig verteilte. So werden die Figuren im Strudel fantastischer Mächte durcheinandergewirbelt und das Verwirrspiel um die Liebe nimmt seinen Lauf – an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit: ein Sommernachtstraum.

1596 geschrieben, ist A Midsommer Night‘s Dream ein Verwirrspiel um Sein und Schein. Zurück bleibt ein kleiner Riss, ein Zweifel an dem, was ist. Denn wer weiß schon, wie wirklich die Wirklichkeit tatsächlich ist?

 

 
30.
Nov
Donnerstag
 
Komposition & Musik
Dramaturgie
Künstlerische Mitarbeit, Fotografien Projektionen
Stavros Papadopoulos
Theaterpädagogik
Theseus, Herzog von Athen / Oberon, König der Elfen
Hippolyta, Königin der Amazonen / Puck
Titania, Königin der Elfen
Hermia, Tochter der Irini
Irini, Mutter der Hermia / Squenz / Prolog
Zettel / Pyramus
Flaut / Thisbe/ Elfe
Schnock / Löwe / lndisches Kind / Elfe
Schlucker / Mondschein / Elfe
Schnauz / Wand / Elfe
Zaungast
Alexander Jahn **
* Schauspielstudio Chemnitz
** Schauspielstatisterie der Theater Chemnitz
 
Dauer
2 h 10 min
Spielpause
eine Pause
Einführung
45 min vor Beginn jeder Vorstellung
Altersempfehlung
ab 14 Jahren
Premiere
18.03.2023
Wiederaufnahme
30.08.2023
Information
In dieser Inszenierung wird Stroboskoplicht verwendet
 

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Stimmen

Shakespeare mit Bauarbeitern, Bier und Brüsten

Sarah Hofmann | Freie Presse | 20.03.2023

Martina Eitner-Acheampong inszeniert den ‚Sommernachtstraum‘ als Kammerspiel im urbanen Raum, als freches Spiel der Begierden, progressiv und rasant. Ohne respektlos zu sein, macht sie einen Klassiker flott für die Gegenwart. […] Inszenierungsteam wie Spielende ziehen in der etwa zweieinhalbstündigen Inszenierung alle Register. Sie singen, kämpfen, kalauern, vervielfältigen sich, verknoten sich sinnlich ineinander. Sie geben Langeweile keinen Raum, füllen das Stück mit Leben, bringen es in die Gegenwart, weben geschickt aktuelle Diskurse ein. […] Die Inszenierung ist durchweg zu empfehlen, auch jenen, die Klassiker in der Furcht vor Fadheit oder schlecht gealterten Inhalten sonst lieber meiden.

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