Sa
14.
Mai
Schauspiel
Premiere

Ein Sommernachtstraum

Liebeskomödie von William Shakespeare
Aus dem Englischen von August Wilhelm von Schlegel

Lasst mich den Löwen auch noch spielen. (Klaus Zettel)

In Vorbereitung auf die Hochzeit von Herzog Theseus und der Amazonenkönigin Hippolyta herrscht am Hofe von Athen helle Aufregung. Auch die Truppe vierschrötiger Handwerker, die auf der Hochzeit ein Theaterstück mit echten Gefühlen aufführen will, ist aufgebracht. Gespielt werden soll die Liebesgeschichte von Pyramus und Thisbe als ein tragisches Vergnügen – mit erhofft hoher Gage bei Gefallen. Denn so einfach wie es klingt ist die Sache nicht, schließlich will man das Publikum weder erschrecken noch verletzen und Klaus Zettel, der Weber, würde zudem am liebsten alle Rollen selbst spielen. Derweilen bahnt sich am Hofe ein echtes Liebesdrama an: Hermia soll Demetrius heiraten. Aber Hermia liebt Lysander. Ihre beste Freundin Helena wiederum liebt Demetrius, der nichts davon hören will. Und Lysander? Er erwidert Hermias Liebe, wird aber von ihrem Vater kategorisch abgelehnt – und so flüchten die unglücklich Verliebten vom Hofe und landen im Zauberwald. Im Reich von Feen, Elfen und Kobolden, im Reich von Eurer Majestät Königin und König der Elfen: Titania und Oberon. Die sich just in dem Moment im wilden Streit befinden und tobend einander allerlei Liebschaften vorwerfen, einer eifersüchtiger als der andere. Als Oberon die Sache zu bunt wird, beauftragt er den Kobold Puck, ein Kraut herbeizuschaffen, das Titania berauscht in den Nächstbesten verliebt macht. Aber Puck wäre kein wahrer Kobold, wenn er das Kraut versehentlich nicht auch anderweitig großzügig verteilte. Auswahl hat er genug, da es sich im Zauberwald mittlerweile tummelt: neben Demetrius und Helena, Lysander und Hermia haben sich auch die Handwerker zur Probe im Wald eingefunden. Und so nimmt das Verwirrspiel um die Liebe ihren Lauf – an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit: ein Sommernachtstraum.

A Midsommer Night‘s Dream, wie die Komödie im Original heißt, ist ein Verwirrspiel um Sein und Schein. Im Jahre 1596 geschrieben, gehört es zu den meistgespielten Werken Shakespeares überhaupt. Im heiteren Tonfall flüchten die Figuren des Stückes aus den geordneten Verhältnissen und landen im Zauberwald, im Reich des Gefühls und der Begierden. Dort werden sie zum Spielball fantastischer Mächte, werden durcheinandergewirbelt, bis der Zauber seine Kraft verliert und die Vernunft wieder das Feld beherrscht. Zurück bleibt ein kleiner Riss, ein Zweifel an dem, was ist: Denn wer weiß schon, wie wirklich die Wirklichkeit tatsächlich ist?

Sa, 14. Mai | 19:30 Uhr
Preis: 15,00 bis 28,00 €
 

Weitere Termine

20.05.2022 Freitag 19:30 Uhr    
Spinnbau - Große Bühne
11.06.2022 Samstag 19:30 Uhr    
Spinnbau - Große Bühne
Regie N.N.
Bühne und Kostüme N.N.
Dramaturgie Stefanie Esser
Spielort:Spinnbau - Große Bühne
Dauer:noch nicht bekannt
Altersempfehlung:ab 14 Jahren
Premiere:14.05.2022
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