Fr
29.
Oktober
Schauspiel
Premiere

Die Feuerrote Blume

Weihnachtsmärchen von Irina Karnauchowa und Leonid Braussewitsch
Aus dem Russischen von Renate Landa

Ich habe sie nur einmal im Traum gesehen. Sie leuchtet wie die Morgensonne, von einer Schönheit ohnegleichen. (Aljonuschka)

Es war einmal im fernen, fernen Russland, da trug sich diese wundersame Geschichte zu: Der Vater dreier Töchter musste sich, weil er ein Kaufmann war, auf eine weite und gefahrvolle Reise begeben. Zum Abschied fragte er seine Kinder nach ihren Wünschen. Die älteste Tochter bat um ein prachtvolles Kleid, die mittlere um funkelnden Schmuck, die jüngste aber, Aljonuschka, wünschte sich die feuerrote Blume, die schönste von allen. – Die Zeit verging, auf Sommer folgte Winter, auf Winter Sommer, und in der Ferne ging der Kaufmann seinen Geschäften nach. Schon hatte er alle Geschenke beisammen, dachte an Heimkehr, aber die feuerrote Blume, das Geschenk für seine jüngste Tochter, fehlte ihm noch. Auf der Suche nach ihr gelangte er schließlich zum sagenhaften Wald von Murom. Geheimnisvoll verändern sich Bäume und Licht, finstere Gestalten und sogar die Hexe Baba Jaga treiben ihr wildes Spiel. Mit knapper Not entkommt er ihnen in ein einsames Schloss, findet Labung und Trost und zu seinem großen Glück, oh Wunder über Wunder, auch die feuerrote Blume. Doch weil er eine ihrer Blüten bricht, ist es um sein Leben geschehen, der unsichtbare Herr des Schlosses verdammt ihn für seinen Frevel. –  Aljonuschka ist es schließlich, die für ihren Vater einsteht, von zu Hause fortzieht und in dem verwunschenen Schloss ein zartfühlendes Ungeheuer kennenlernt. Es entflammt jene Liebesgeschichte, die seit Jahrhunderten Alt und Jung in ihren Bann zieht.

Die Verwandtschaft des russischen Märchens Die feuerrote Blume zur französischen Vorlage Die Schöne und das Biest aus dem 18. Jahrhundert ist offenbar, sehr ähnlich sind Geschichte, Motive und die behandelten Themen. In beiden Varianten befreit die Heldin dank ihres offenen und mitfühlenden Herzens einen verzauberten Prinzen, der von einer Hexe wegen seines Hochmuts in Bann geschlagen wurde. Irina Karnauchowa und Leonid Braussewitsch schufen nach dem bekannten sowjetischen Märchenfilm aus dem Jahr 1978 eine zauberhafte Theaterfassung.

Fr, 29. Oktober | 18:00 Uhr
Preis: 15,00 bis 28,00 €
 

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28.12.2021 Dienstag 18:00 Uhr    
Schauspielhaus - Große Bühne
Regie Jens Kerbel
Bühne und Kostüme Toto .
Dramaturgie René Rainer Schmidt
Kaufmann Andreas Manz-Kozár
Kapa / Kikimora, Wald- und Moorhexe Magda Decker
Aline Beetschen
Fissa / Waldschrat Aline Beetschen
Edith Kaupp Rivadeneira
Aljonuschka Lisanne Hirzel
Knecht, Taube Jonas Julian Niemann
Maximilian Schaible
Njanja, die Kinderfrau / Baba-Jaga als Njanja Ulrike Euen
Baba-Jaga Marius Marx
Waldschrat Aline Beetschen
Edith Kaupp Rivadeneira
Kikimora, die Wald- und Moorhexe Magda Decker
Aline Beetschen
Stimme, Ungeheuer, Jüngling Patrick Wudtke
Spielort:Schauspielhaus - Große Bühne
Dauer:noch nicht bekannt
Altersempfehlung:ab 5 Jahren
Premiere:29.10.2021
Information:Einzelne Vorstellungen mit Audiodeskription Termine und Info: Ina Baldauf, Tel. 0371 6969-663, baldauf@theater-chemnitz.de
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