Der Vogelhändler
Operette in drei Akten von Carl Zeller
Libretto von Moritz West und Ludwig Held
Halbszenische Aufführung mit Texten von Manfred Weiß
Die quirlige Regieassistentin Irmi Polter ist überglücklich: Endlich kommt ihre Lieblingsoperette Der Vogelhändler auf die Opernhausbühne! Sie kennt sie in- und auswendig, könnte quasi jede Rolle von jetzt auf gleich übernehmen, dabei noch fehlende Requisiten auf die Bühne jonglieren, vergessene Texte soufflieren und notfalls sogar im Orchester aushelfen – stets im Dienste eines reibungslosen Vorstellungsablaufs … Da ist Irmi in ihrem Element – und mit ihr die Schauspielerin Teresa Weißbach! Textautor Manfred Weiß hat ihr diese bezaubernde komödiantische Rolle extra für die Chemnitzer Vogelhändler-Produktion auf den Leib geschrieben, die als halbszenische Aufführung mit Opernensemble, Opernchor und Robert-Schumann-Philharmonie die fröhlich-eingängige Musik von Carl Zeller in den Mittelpunkt stellt und das Opernhaus in einen großen Konzertsaal verwandelt. Freuen Sie sich also auf den Vogelhändler Adam aus Tirol, der für ein Busserl von seiner liebsten Briefchristel den sehr weiten Fußmarsch bis in die Pfalz auf sich nimmt, wo es aber zunächst heißt, sich durch ein Dickicht an Intrigen, Verwechslungen, falschen Treueschwüren und tränenreichen Entschuldigungsversuchen hindurchzusingen, bevor es zum großen Happy End kommt.
Stimmen
Alle auf die Bühne!
Mario Adolphsen | Chemnitzer Morgenpost | 1.06.2026
[Die Robert-Schumann-Philharmonie] ist Bestandteil der halbszenischen Aufführung und stellt samt spielfreudigem Opernchor zugleich das Bühnenbild […] Weitere Kulissen braucht es nicht - das glänzend aufgelegte Ensemble steht im Mittelpunkt, den Rest erklärt Regieassistentin Irmi. Teresa Weißbach taucht völlig ein in den Operettenklassiker und brilliert in ihrer Rolle als Mädchen für alles. […] Das Premierenpublikum [spendet] der außergewöhnlichen, sehr lustigen und rundum gelungenen Inszenierung langen Beifall […].