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Neu im Spielplan

Der Nussknacker

Ballett von Sabrina Sadowska nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann
Musik von Peter Tschaikowsky

28.
Jan
Freitag
9 weitere Termine
 
 

Welches Ballett könnte passender für die Weihnachtszeit sein als Der Nussknacker? Die Ballettdirektorin Sabrina Sadowska und das Ballett Chemnitz bringt dieses Lieblingswerk vieler Ballettfreunde als Neuproduktion ins Chemnitzer Opernhaus. Dabei wird die Geschichte der Stadt eine nicht unerhebliche Rolle spielen: Sabrina Sadowska, gebürtige Schweizerin, die seit 2013 in Chemnitz lebt, war von Anfang an fasziniert von der Kulturgeschichte dieser Stadt, von den vielen Künstlern, die das Leben vor allem im 20. Jahrhundert geprägt haben, aber auch von der Industriegeschichte, von der großen Zahl an Erfindungen und davon, wie sich Industrielle schon damals für die Kulturförderung engagierten. Warum ihnen also nicht ein Denkmal auf der Bühne setzen, sich auf künstlerische Art vor ihren großartigen Leistungen verbeugen, zumal Tschaikowskys Vorlage einen idealen Rahmen dafür bietet?

Folgen Sie uns also auf eine Zeitreise ins Jahr 1904, zu einer Familie, die den Heiligen Abend in geselliger Runde mit befreundeten Künstlern, Fabrikanten und Wissenschaftlern verbringt. Die Erwachsenen erfreuen sich am Punsch, die Kinder an den Geschenken. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem Nussknacker zuteil, einem Geschenk von Patenonkel Drosselmeier – für die kleine Marie Liebe auf den ersten Blick. Sie muss ihn vor den neidischen Zugriffen ihrer Altersgenossen schützen und erlebt mit ihm zwischen Traum und Wirklichkeit aufregende Abenteuer im sächsischen Erfinderland …

Als Peter Tschaikowsky 1892 die Musik zu diesem Ballett komponierte, ahnte er sicher nicht, welche Freude kleine und große Zuschauer auch mehr als 125 Jahre später am federleicht-perlenden Tanz der Zuckerfee, am träumerisch-schwingenden Blumenwalzer und all den anderen bunten musikalischen Ideen haben würden. 

 
 

Weitere Termine

Samstag, 10. Dezember
18:00 Uhr
Sonntag, 11. Dezember
14:00 Uhr
Sonntag, 11. Dezember
19:00 Uhr
Mittwoch, 14. Dezember
18:00 Uhr
Donnerstag, 15. Dezember
18:00 Uhr
Freitag, 16. Dezember
19:00 Uhr
Freitag, 23. Dezember
16:00 Uhr
Sonntag, 25. Dezember
15:00 Uhr
Sonntag, 25. Dezember
20:00 Uhr
 
Choreografie und Inszenierung
Dramaturgie
Andrej Mirčev
Herbert Eugen Esche / Maharadscha
Johanna Esche-Koerner / Indische Braut
Marie I / Tänzerin
Fritz / Kadett
Pate Drosselmeier
Franz / Nussknacker
Schneekönigin
James / Mäusekönig / Spanier
Edvard Munch / Kavalier / Spanier
Max Klinger / Kavalier / Spanier
Friedrich Nevoigt / Chinese
Henry van de Velde / Kavalier / Spanier
Louis Ferdinand Schönherr / Kavalier
Lulie Berta Schönherr / Tänzerin /Chinesin
Megumi Aoyama
Nicola Brockmann
Lydia Schönherr / Tänzerin
Gertrud Julie Vogel / Tänzerin
Walpurg Gertrud Vogel
Blumenwalzer / Mäuse
Damen Ballett Chemnitz

Kadetten / Kavaliere / Begleiter
Herren Ballett Chemnitz
Kinder / Mäuse / Kadetten / Schneemänner / Pinguine / Sternsinger / Engel
Opernballettschule
Robert-Schumann-Philharmonie
 
Spielort
Dauer
2 h 15 min
Spielpause
eine Pause
Einführung
30 min vor Beginn jeder Vorstellung
Altersempfehlung
ab 6 Jahren
Premiere
30.11.2019
Wiederaufnahme
10.12.2022
 

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Stimmen

Freie Presse | Katharina Leuoth | 02.12.2019

Es ist alles da! Was der Freund klassischen Balletts erwartet, wird in dieser Neuinszenierung geboten: der elegante Tanz auf der Zehenspitze, hohe Sprünge und schnelle Pirouetten; farbenprächtige und detailreiche Kostüme; ein liebevoll gestaltetes Bühnenbild mit schneebedeckten Bäumen und hell erleuchteten Fenstern. (…) Es ist ein hübsches Weihnachtsgeschenk ans Publikum, besonders ans Chemnitzer: Denn die Geschichte wird in diese Stadt verlegt.
(…)
Es spielt in der Chemnitzer Villa Esche (…). Mit der Atmosphäre des gut situierten Hauses schafft Sadowska einerseits einen zu ihrer Inszenierung passenden Rahmen (…) und führt andererseits den Zuschauern ein Stück realer, großartiger Stadtgeschichte vor Augen. Das Ballettensemble des Chemnitzer Theaters hinterlässt dabei eine durchaus beeindruckende Visitenkarte.
Marie ist zweifach besetzt. Isabel Dohmhardt tanzt das Kind: das über seinen Nussknacker beglückte Mädchen unterm Weihnachtsbaum. Verblüffend, wie gut man der Tänzerin das Kind abnehmen kann, die es nie kindisch albern zeigt, sondern liebevoll, staunend, beseelt. Anna-Maria Maas tanzt die zweite Marie: das Mädchen in den Traumsequenzen, in denen es um die Welt reist und ein bisschen zur Frau wird. Mit Jean-Blaise Druenne, der Franz und den Nussknacker mimt, tanzt sie das große Kino des Duetts im klassischen Ballett: Zehenspitze, Pirouetten, Hebungen, Sprünge. Besonders Druenne wie erwartet mit enormer Sprungkraft und gleichzeitiger Eleganz; Maas mit zunehmender Souveränität: Zwischenapplaus, Bravorufe.
Aber auch in anderen Figuren finden sich beachtliche Leistungen. Soo-Mi Oh übersieht man in diesem Stück in keiner ihrer Rollen, erst recht nicht in der der Schneekönigin - sie bringt hier die größte Ausstrahlung mit. Ihr sieht man die Konzentration nicht an, dafür Anmut und Kraft, Selbstbewusstsein und Humor. Ebenso beeindruckend Sandra Ehrensperger als Zuckerfee. Bei den Herren fallen mit präzisen Sprüngen und fein austarierten Bewegungen Raul Arcangelo als Fritz und Yester Mulens Garcia als Mäusekönig auf. (…) Mit Ausrufen der Entzückung und Zwischenapplaus werden zudem die Kinder und Jugendlichen der Opernballettschule bedacht, die unter anderem als Mäuse und erzgebirgische Engel hier ziemlich viel zu tun haben.
(…) Viel Applaus auch für die Robert-Schumann-Philharmonie, Leitung Santiago Serrate.
(…)
 

Morgenpost Chemnitz | Victoria Winkel | 02.12.2019

Das schönste Weihnachtsballett als Liebeserklärung an die Stadt
(…) Das Märchen mit der Musik von Peter Tschaikowsky begeisterte bei der Premiere im Opernhaus (…) auf ganzer Linie.
(…) Kostüm und Kulisse machen das Gesamtpaket perfekt.
Als Marie verzaubert Anna-Maria Maas mit Eleganz und im Zusammenspiel mit Jean-Blaise Druenne (Nussknacker), der auch solo starke Partien hat. Auch das Kinderballett und die Philharmonie unter Leitung von Santiago Serrate überzeugten. Verdienter Schlusspunkt: eine Viertelstunde Applaus und stehende Ovationen. (…)
 

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