Tobias Eisenkrämer, Karoline Hoffmann, Claudia Acker, Gundula Hoffmann © Nasser Hashemi
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Claudia Acker, Gundula Hoffmann, Tobias Eisenkrämer © Nasser Hashemi
Claudia Acker, Gundula Hoffmann, Tobias Eisenkrämer © Nasser Hashemi
Gundula Hoffmann © Nasser Hashemi
Gundula Hoffmann © Nasser Hashemi
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Tobias Eisenkrämer, Karoline Hoffmann Gundula Hoffmann © Nasser Hashemi
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Tobias Eisenkrämer, Karoline Hoffmann © Nasser Hashemi
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Karoline Hoffmann, Tobias Eisenkrämer © Nasser Hashemi
Karoline Hoffmann, Tobias Eisenkrämer © Nasser Hashemi
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Tobias Eisenkrämer, Karoline Hoffmann, Claudia Acker © Nasser Hashemi
Tobias Eisenkrämer, Karoline Hoffmann, Claudia Acker © Nasser Hashemi
 

Das doppelte Lottchen

Von Erich Kästner
In der Bühnenfassung von Henning Bock und Jürgen Popig

Kulturhaus Arthur (Hohe Straße 33, 09112 Chemnitz)

Das Figurentheater Chemnitz zieht ins Freie! Mit der Bühnenadaption von Erich Kästners Das doppelte Lottchen nimmt uns das Figurentheater im Garten des Arthur e.V. mit in die Welt der beiden berühmten Zwillinge.

Durch Zufall treffen sich Lotte Körner und Luise Palfy im Sommerferienlager. Sie gleichen einander wie ein Ei dem anderen und haben sich doch noch nie im Leben gesehen. Lotte lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter in München, Luise bei ihrem Vater, dem vielbeschäftigten Kapellmeister Palfy, in Wien. Die eine bescheiden erzogen, die andere lebhaft und ungestüm, stehen sich die beiden zunächst geschockt gegenüber, gewöhnen sich allmählich aneinander und werden schließlich unzertrennlich. Als sie auch noch entdecken, dass sie Zwillinge sind, die nach der Scheidung ihrer Eltern einfach getrennt wurden, fordern sie Vater und Mutter heraus und tauschen die Rollen: Luise reist als Lotte nach München zurück und Lotte als Luise nach Wien. Doch das Verwechslungsspiel sorgt nicht nur bei ihren nichtsahnenden Eltern für Verwirrung. Den Erwachsenen erteilen sie damit am Ende eine tüchtige Lektion – und hätten die Rechnung beinahe ohne Irene Gerlach gemacht.

Kann man Glück nachholen? In einem modernen Märchen vielleicht schon. Aber wieso haben sich die Eltern getrennt? Und dürfen sie allein entscheiden, was richtig sein mag und sich doch so falsch anfühlt? – Sensibel und eindrücklich nähert sich Erich Kästner diesen schwergewichtigen Fragen, indem er Lotte und Luise das Zepter in die Hand gibt und die Welt der Erwachsenen aus ihren Kinderaugen spiegelt. Mit viel Witz, Mut und kindlicher Leichtigkeit gelingt es den beiden, sich gegenüber den Eltern zu behaupten und die Antworten auf ihre Fragen selbstbewusst einzufordern.

 

Regie Christoph Werner
Bühne und Kostüme Angela Baumgart
Puppen Lili Laube
Dramaturgie Friederike Spindler
Spielort:Kulturhaus Arthur (Hohe Straße 33, 09112 Chemnitz)
Dauer:noch nicht bekannt
Altersempfehlung:ab 6 Jahren
Premiere:18.06.2021
Wiederaufnahme:25.09.2021

(…) Das Chemnitzer Figurentheater (…) spielt das familienfreundlich auf eine knappe Stunde gestraffte Stück in einer herzergreifend schönen Version auf der Open-Air-Bühne am Haus Arthur. (…) Die Puppen wirken je nach Situation einerseits mit ihren fein geformten Gesichtern sehr realistisch und frappierend lebendig, andererseits durch das Klappmaul auch Muppet-frech und ausgesprochen witzig. (…) Das Ensemble schafft es großartig, die Gefühlswechselbäder zwischen dem Witz der unerschrockenen Mädchen und den traurigen Trennungserlebnissen der Kinder auszubalancieren. Als die Familie am Ende wieder zusammenkommt, gibt es allerdings keine Hochzeit – stattdessen wird am wieder zusammengeschobenen Tisch zwischen Kindern und Erwachsenen über mögliche Formen des zukünftigen Zusammenlebens debattiert – voller Hoffnung.

Tim Hofmann | Freie Presse | 21.06.2021
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