Marie Hänsel, Thomas Kiechle © Nasser Hashemi
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Thomas Kiechle, Marie Hänsel © Nasser Hashemi
Thomas Kiechle, Marie Hänsel © Nasser Hashemi
Thomas Kiechle © Nasser Hashemi
Thomas Kiechle © Nasser Hashemi
Marie Hänsel, Thomas Kiechle © Nasser Hashemi
Marie Hänsel, Thomas Kiechle © Nasser Hashemi
Marie Hänsel, Thomas Kiechle © Nasser Hashemi
Marie Hänsel, Thomas Kiechle © Nasser Hashemi
Alexander Kiechle © Nasser Hashemi
Alexander Kiechle © Nasser Hashemi
Marie Hänsel, Alexander Kiechle © Nasser Hashemi
Marie Hänsel, Alexander Kiechle © Nasser Hashemi
Marie Hänsel, Alexander Kiechle © Nasser Hashemi
Marie Hänsel, Alexander Kiechle © Nasser Hashemi
 
Di
12.
Juli
Oper

Bastien und Bastienne

Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Friedrich Wilhelm Weiskern, Johann H. F. Müller und Johann Andreas Schachtner

Wolfgang Amadeus Mozarts charmanter Einakter Bastien und Bastienne ist ein Kleinod der Opernliteratur. Kaum zu glauben, dass es aus der Feder eines Zwölfjährigen stammt, der mit diesem Jugendwerk 1768 bereits seine große Affinität zum Theater offenbarte. Die Geschichte ist schnell erzählt: Die junge Bastienne hat Kummer, weil ihr Liebster Bastien sie zugunsten einer anderen, wohlhabenden Frau verlassen hat. Der lebenserfahrene Magier Colas rät ihr, sich zu verstellen und selbst so zu tun, als liebe sie ihn nicht mehr. Gesagt, getan. Als Bastien, der inzwischen erkannt hat, dass alles Gut und Geld nicht so viel wert ist wie die zärtliche, aufrichtige Liebe, reumütig zu seiner Bastienne zurückkehrt, weist sie ihn zurück. Wiederum ist Colas‘ Rat gefragt. Er arrangiert die längst überfällige Aussprache der beiden, an die sich eine leidenschaftliche Versöhnung anschließt, bei der sie die Zauberkünste von Colas preisen, ohne zu merken, dass sie selbst das glückliche Ende herbeigeführt haben.

In der Entstehungszeit dieses kleinen Werkes vollzogen sich große Veränderungen innerhalb der Gattung Oper. Es gab einen Trend, sich von den ausschließlich dem höfischen Publikum vorbehaltenen Formen zu lösen und Musiktheater mit einfachen, schnörkellosen Werken in einer allgemein verständlichen Sprache anzubieten. Damit sollte einem breiteren Zuschauerkreis der Zugang zu dieser Kunstform ermöglicht werden. Inwieweit Mozart mit seinen zwölf Jahren die Tragweite dieser Entwicklung schon überblicken konnte, lässt sich aus heutiger Sicht nicht genau sagen. In jedem Fall aber hat er mit viel Spaß und Witz eine heitere musikalische Komödie komponiert, die bis heute nichts von ihrer Lebendigkeit und Frische verloren hat. 

Die Inszenierung der Chemnitzer Neuproduktion übernimmt Jasna Žarić, die hier in der vergangenen Spielzeit mit dem Musical I do! I do! (Das musikalische Himmelbett) ihr Chemnitzer Regiedebüt gab. Geboren in Zagreb (Kroatien), führten sie frühere Regiearbeiten bereits u. a. an die Nationalopern in Zagreb und in Sofia. Seit 2017 ist sie Regieassistentin und Abendspielleiterin an der Oper Chemnitz.

Di, 12. Juli | 19:30 Uhr
Preis: 18,00 €
 

Weitere Termine

13.07.2022 Mittwoch 19:30 Uhr    
Opernhaus - Foyer
Musikalische Leitung Diego Martin-Etxebarria
Inszenierung Jasna Žarić
Bühne und Kostüme Claudia Weinhart
Dramaturgie Johannes Frohnsdorf
Bastienne Marie Hänsel
Bastien Thomas Kiechle
Colas Alexander Kiechle
Es spielen Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie
Spielort:Opernhaus - Foyer
Dauer:1 h
Spielpause:keine Pause
Altersempfehlung:ab 12 Jahren
Premiere:01.07.2021
Wiederaufnahme:08.09.2021
Information:Einlass in 1. Rangfoyer 30 min vor Vorstellungsbeginn

Mozarts ‚Bastien und Bastienne‘ sorgt im Foyer für gute Unterhaltung […] Fast scheint das Stimmen der Instrumente des Streichquartetts der Robert-Schumann-Philharmonie zur Aufführung zu gehören, bevor der lebenserfahrene Colas auftritt und mit großer Lupe und großem Ernst zehn Zentimeter große Pilze unterm Apfelbaum untersucht. Bis unter selbigem Bastienne auftaucht und beklagt, ‚mein liebster Freund hat mich verlassen‘ […] Marie Hänsel singt die Rolle frisch und mit einer natürlichen Leichtigkeit, in der ihr später Bastien, gesungen von Thomas Kiechle, nicht nachsteht. […] Erstaunlich, was sich das zwölfjährige Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart […] für frisch-naive Töne ausgedacht hat.“

Matthias Zwarg | Freie Presse | 05.07.2021
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