Arne van Dorsten, Tobias Eisenkrämer © Nasser Hashemi
Arne van Dorsten, Tobias Eisenkrämer © Nasser Hashemi
Ensemble © Nasser Hashemi
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Tobias Eisenkrämer, Claudia Acker © Nasser Hashemi
Tobias Eisenkrämer, Claudia Acker © Nasser Hashemi
Tobias Eisenkrämer, Claudia Acker © Nasser Hashemi
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Tobias Eisenkrämer © Nasser Hashemi
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Arne van Dorsten, Tobias Eisenkrämer © Nasser Hashemi
Arne van Dorsten, Tobias Eisenkrämer © Nasser Hashemi
Arne van Dorsten © Nasser Hashemi
Arne van Dorsten © Nasser Hashemi
Claudia Acker © Nasser Hashemi
Claudia Acker © Nasser Hashemi
Tobias Eisenkrämer © Nasser Hashemi
Tobias Eisenkrämer © Nasser Hashemi
Arne van Dorsten, Tobias Eisenkrämer © Nasser Hashemi
Arne van Dorsten, Tobias Eisenkrämer © Nasser Hashemi
Ensemble © Nasser Hashemi
Ensemble © Nasser Hashemi
 
Sa
23.
Oktober
Figurentheater
Premiere

Atlas der abgelegenen Inseln

Eine theatrale Text-Sound-Collage nach dem Buch von Judith Schalansky

Schauspielhaus - Kleine Bühne

Ist die Insel das Paradies oder die Hölle?

Eine Schlittenfahrt bei -50°C durch gefrorenes Land. Unzählige schreiende Pinguine, die einen Seemann verschlucken. Eine Seekuh, die sich längst nicht mehr blicken lässt. Neptuns Blasebalg, der die Kulisse für die Untaten wird, die Menschen der Tierwelt und Natur zufügen. Ein wilder Dschungel, der einen Eindringling mit seiner gespenstischen Atmosphäre in die Flucht schlägt. Der Moment des greifbaren Sieges auf einer Insel im Nirgendwo, während in der Ferne der Krieg tönt. Tausend Krebse, die sich am Strand einer Insel ihren Weg bahnen oder Zeugen menschlicher Grausamkeiten werden. Eine Schatzsuche nach dem Glück im ewigen Sand am Ende der Welt … – Drei Spieler:innen graben sich durch die Geschichten, in denen Sehnsüchte und Träume, Fantasmen und Verdrängtes wie die Wogen des Meeres zu ihnen herangespült werden. Neugierig nähern sie sich an und streifen mit ihren Fingern durch die Atlanten. Einsam entdecken sie Insel um Insel, immer auf der Suche nach dem perfekten Ort. Doch das Paradies finden sie nicht. Die Welt ist endlos, begrenzt allein durch unsere eigene Vorstellungskraft, brutal entstellt durch unsere Taten und unentdeckt ist nur, was wir nicht kennen.

Mit „Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde“ untertitelt Autorin Judith Schalanksy ihren literarischen Atlas der abgelegenen Inseln, in dem sie Lebenswege, Erzählungen und Riten, Historie und Fiktion bruchstückhaft skizziert und als wimmelnden Kosmos aus Karten, Anekdoten, Zeitdokumenten, Mahnungen und Naturschauspielen miteinander verknüpft. Sie ist u. a. Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland, schreibt Bücher und Theaterstücke, arbeitet als Gestalterin und gibt die Buchreihe Naturkunden heraus. Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen.

Regisseurin Karoline Hoffmann, Musiker Daniel Barke und ihr Ensemble nehmen sich eine kleine Auswahl aus Schalanskys Sammlung entlegenster Geschichten vor. In einem akustisch-visuellen Zusammenspiel bringen sie Sehnsüchte, Abgründe und Fernweh zum Vibrieren, jagen uns hier und da einen Schauer über den Rücken und lassen die Sprachpoesie der Vorlage vielstimmig klingen. Text, Geräusche, Bilder und Musik werden autonom, lösen sich auf oder kreieren neue spannungsvolle Erzählmomente – und lassen Raum für ganz eigene Assoziationen und Imaginationen; die Insel: Sehnsuchtsort oder Gefängnis?

Sa, 23. Oktober | 20:00 Uhr
 
Konzeption, Regie und Bühne Karoline Hoffmann
Musik Daniel Barke
Dramaturgie Friederike Spindler
Spielort:Schauspielhaus - Kleine Bühne
Dauer:1 h 10 min
Spielpause:keine Pause
Altersempfehlung:ab 12 Jahren
Premiere:23.10.2021

[…] Unter der Regie von Karoline Hoffmann, die auch Konzeption und Bühnenbild unternahm, entstand ein atmosphärisches Stück, eine, wie es das Figurentheater selbst benennt, „theatrale Text-Sound-Collage“. Die drei Spielenden produzieren einen dichten Geräuschteppich, erschaffen mit Wasser, Sand und zerschnipselten Bildern fantastische Illustrationen am Polylux […] Insgesamt scheint die Inszenierung aus der Zeit gefallen, scheint neben der Zeit zu stehen. Sie entführt in eine Epoche der Atlanten, der Globen, der Schallplattenspieler. Eine Zeit vor dem Internet, in der es noch Hoffnung gab, Neuland zu entdecken. […] Der Kern, die Wehmut, aber auch die Poesie der Vorlage wurden […] gut auf die Bühne gebracht – verbunden mit zusätzlichen Dimensionen, durchaus unterhaltsamen und in ihrer Tragik komischen Momenten.

Sarah Hofmann | Freie Presse | 27.10.2021
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