Sa
30.
April
Oper

Aida

Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Antonio Ghislanzoni

Ismael Pascha, der kunstsinnige Khedive von Ägypten, hatte 1869 anlässlich der Einweihung des Suezkanals in Kairo ein italienisches Theater erbauen lassen. Er wünschte dafür ein neues Werk aus der Feder eines berühmten Opernkomponisten der Zeit. Die Wahl fiel auf den damals 56-jährigen Giuseppe Verdi. Doch Verdi verhielt sich zunächst zurückhaltend, so dass die Opernhauseröffnung nicht mit einem neuen Werk, sondern mit seinem Rigoletto stattfand. Wenig später kam der Opernauftrag doch zustande. Auguste Mariette Bey, ein angesehener französischer Ägyptologe, schrieb als Grundlage eine historisierende Erzählung. Verdi holte Auskünfte über die ägyptische Kultur ein und ließ die berühmten Aida-Trompeten bauen. Derweil wurde die Werbetrommel für Aida gerührt. Bereits zwei Wochen vor der für den 24. Dezember 1871 angesetzten Uraufführung waren sämtliche Eintrittskarten vergriffen und wurden bei Händlern und Spekulanten mit Gold aufgewogen. Das Premierenpublikum in Kairo war begeistert. Aida eroberte innerhalb kürzester Zeit die Bühnen der Welt. Verdi selbst sah das mit zwiespältigen Gefühlen, standen doch in der Publikumsgunst die pompöse Ausstattung und der grandiose Triumphmarsch am höchsten. Die von unglaublicher Dramatik geprägte Geschichte hingegen, der verzweifelte Versuch zweier Liebender, ihre Liebe gegen Macht, Eifersucht und politische Zwänge zu verteidigen, die Verdi zu berührender Musik für die Protagonisten inspiriert hatte, blieb zu seinem Leidwesen unbeachtet.

Der Feldherr Radamés steht zwischen zwei Frauen. Mit der einen, Aida, verbindet ihn eine tiefe Liebesbeziehung. Die andere, Amneris, liebt ihn und soll ihm als Belohnung für kriegerische Erfolge angetraut werden. Da er Amneris’ Gefühle nicht erwidert, schlägt ihre glühende Liebe in rasende Eifersucht um. Der Konflikt, der sich aus dieser Dreiecksbeziehung ergibt, wird durch politische Machtkämpfe verstärkt und so steuert dieses emotionsgeladene Stück auf ein dramatisches Ende zu.

Mit dieser Produktion stellt sich erstmalig das Regieteam Barbe & Doucet in Chemnitz vor. Nach getrennten Anfängen in den Bereichen Tanz, Theater, Fernsehen und Oper arbeiten der französische Regisseur und Choreograf Renaud Doucet und der kanadische Bühnen- und Kostümbildner André Barbe seit 2000 zusammen. Sie schufen gemeinsam mehr als 30 Opernproduktionen, die für ihre Kreativität, ihren Sinn für fantasievolle Bühnenspektakel und ihre minutiöse Dramaturgie geschätzt werden.

Sa, 30. April | 19:00 Uhr
Preis: 15,00 bis 40,00 €
 

Weitere Termine

23.04.2022 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
06.05.2022 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
14.05.2022 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
27.05.2022 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
17.06.2022 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
25.06.2022 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
Musikalische Leitung Guillermo García Calvo
Inszenierung / Bühne und Kostüme Barbe & Doucet
Choreografie Cécile Chaduteau
Chor Stefan Bilz
Dramaturgie Johannes Frohnsdorf
Der König N.N.
Amneris, seine Tochter Nadine Weissmann
Aida Olga Shurshina
Radamès Hector Sandoval
Ramfis, Oberpriester Alexander Kiechle
Amonasro, König von Äthopien, Aidas Vater Aris Argiris
Oberpriesterin Marie Hänsel
Tea Trifković
Ein Bote Konrad Furian
Chor der Oper Chemnitz
Chorgäste der Oper Chemnitz
Ballett der Theater Chemnitz
Damen und Herren der Statisterie
Robert-Schumann-Philharmonie
Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:noch nicht bekannt
Einführung:30 min vor Beginn jeder Vorstellung
Altersempfehlung:ab 14 Jahren
Premiere:23.04.2022
Information:Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Matinee:Opernfrühstück 10.04.2022
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