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© Nasser Hashemi
© Nasser Hashemi
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Spielplan

Der Nussknacker

So
20.
Dezember
Ballett

Der Nussknacker

Ballett von Sabrina Sadowska nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann
Musik von Peter Tschaikowsky

 
 

Welches Ballett könnte passender für die Weihnachtszeit sein als Der Nussknacker und welches Premierendatum wäre idealer als der Vorabend des ersten Advent? Die Ballettdirektorin Sabrina Sadowska und das Ballett Chemnitz bringt dieses Lieblingswerk vieler Ballettfreunde als Neuproduktion ins Chemnitzer Opernhaus. Dabei wird die Geschichte der Stadt eine nicht unerhebliche Rolle spielen: Sabrina Sadowska, gebürtige Schweizerin, die seit 2013 in Chemnitz lebt, war von Anfang an fasziniert von der Kulturgeschichte dieser Stadt, von den vielen Künstlern, die das Leben vor allem im 20. Jahrhundert geprägt haben, aber auch von der Industriegeschichte, von der großen Zahl an Erfindungen und davon, wie sich Industrielle schon damals für die Kulturförderung engagierten. Warum ihnen also nicht ein Denkmal auf der Bühne setzen, sich auf künstlerische Art vor ihren großartigen Leistungen verbeugen, zumal Tschaikowskys Vorlage einen idealen Rahmen dafür bietet?

Folgen Sie uns also auf eine Zeitreise ins Jahr 1904, zu einer Familie, die den Heiligen Abend in geselliger Runde mit befreundeten Künstlern, Fabrikanten und Wissenschaftlern verbringt. Die Erwachsenen erfreuen sich am Punsch, die Kinder an den Geschenken. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem Nussknacker zuteil, einem Geschenk von Patenonkel Drosselmeier – für die kleine Marie Liebe auf den ersten Blick. Sie muss ihn vor den neidischen Zugriffen ihrer Altersgenossen schützen und erlebt mit ihm zwischen Traum und Wirklichkeit aufregende Abenteuer im sächsischen Erfinderland …

Als Peter Tschaikowsky 1892 die Musik zu diesem Ballett komponierte, ahnte er sicher nicht, welche Freude kleine und große Zuschauer auch mehr als 125 Jahre später am federleicht-perlenden Tanz der Zuckerfee, am träumerisch-schwingenden Blumenwalzer und all den anderen bunten musikalischen Ideen haben würden.

Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:2 h 15 min
Spielpause:eine Pause
Altersempfehlung:ab 6 Jahren
Premiere:30.11.2019
Einführung:30 Minuten vor Beginn jeder Vorstellung
So, 20. Dezember | 18:00 Uhr
Preis: 15,00 bis 40,00 €
ausverkauft
 

Weitere Termine

04.12.2020 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
06.12.2020 Sonntag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
11.12.2020 Freitag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
18.12.2020 Freitag 18:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
23.12.2020 Mittwoch 16:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
25.12.2020 Freitag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
25.12.2020 Freitag 20:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
27.12.2020 Sonntag 14:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
27.12.2020 Sonntag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
29.12.2020 Dienstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal

Bilder zum Stückes

Bilder
Ballett Chemnitz © Nasser Hashemi
Ballett Chemnitz © Nasser Hashemi
Ballett Chemnitz © Nasser Hashemi
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Videomedien zum Stück

Video

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Musikalische Leitung Santiago Serrate 30.11. / 05.12. / 14.12. / 18.12.2019
Dan Raţiu 22.12. / 23.12. / 25.12. / 30.12.2019

Choreografie und Inszenierung Sabrina Sadowska

Bühne und Kostüme Charles Cusick Smith
Phil R. Daniels

Dramaturgie Andrej Mirčev

Besetzung des Stückes

Besetzung
Herbert Eugen Esche / Maharadscha
N. N.

Johanna Esche-Koerner / Indische Braut
N. N.

Marie I / Tänzerin
Isabel Dohmhardt
Valeria Gambino

Marie II
Anna-Maria Maas
N. N

Luise / Zuckerfee
Nela Mrázová
Savanna Haberland

Fritz / Kadett
Raul Arcangelo
Alejandro Guindo Martín

Pate Drosselmeier
Benjamin Kirkman
Milan Maláč

Franz / Nussknacker
Jean-Blaise Druenne
N. N.

Frances / Schneekönigin / Chinesin
N. N.

James / Mäusekönig / Spanier
Emilijus Miliauskas
N. N.

Edvard Munch / Kavalier / Spanier
N. N.

Max Klinger / Kavalier / Spanier
N. N.

Friedrich Nevoigt / Chinese
N. N.

Henry van de Velde / Kavalier / Spanier
N. N.

Ernst von Hesse-Wartegg / Kadett / Blumenwalzer
N. N.

Minnie Hauck / Tänzerin
N. N.

Louis Ferdinand Schönherr / Maharadscha
N. N.

Christiane Sophie Schönherr / Maus / Schneeflocke / Spanierin
N. N.

Lulie Berta Schönherr / Tänzerin
N. N.

Lydia Schönherr / Tänzerin
N. N.

Elisabeth Schönherr / Tänzerin
N. N.

Gertrud Koerner / Indische Braut
N. N.

Kommerzienrat Hans Vogel / Kavalier
N. N.

Gertrud Julie Vogel / Tänzerin
N. N.

Walpurg Gertrud Vogel
N. N.

Blumenwalzer / Mäuse
Damen Ballett Chemnitz

Kadetten / Kavaliere / Begleiter
Herren Ballett Chemnitz

Kinder / Mäuse / Kadetten / Schneemänner / Pinguine / Sternsinger / Engel
Opernballettschule

Musik vom Band

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Die „Freie Presse“ schreibt am 02.12.2019

Es ist alles da! Was der Freund klassischen Balletts erwartet, wird in dieser Neuinszenierung geboten: der elegante Tanz auf der Zehenspitze, hohe Sprünge und schnelle Pirouetten; farbenprächtige und detailreiche Kostüme; ein liebevoll gestaltetes Bühnenbild mit schneebedeckten Bäumen und hell erleuchteten Fenstern. (…) Es ist ein hübsches Weihnachtsgeschenk ans Publikum, besonders ans Chemnitzer: Denn die Geschichte wird in diese Stadt verlegt.
(…)
Es spielt in der Chemnitzer Villa Esche (…). Mit der Atmosphäre des gut situierten Hauses schafft Sadowska einerseits einen zu ihrer Inszenierung passenden Rahmen (…) und führt andererseits den Zuschauern ein Stück realer, großartiger Stadtgeschichte vor Augen. Das Ballettensemble des Chemnitzer Theaters hinterlässt dabei eine durchaus beeindruckende Visitenkarte.
Marie ist zweifach besetzt. Isabel Dohmhardt tanzt das Kind: das über seinen Nussknacker beglückte Mädchen unterm Weihnachtsbaum. Verblüffend, wie gut man der Tänzerin das Kind abnehmen kann, die es nie kindisch albern zeigt, sondern liebevoll, staunend, beseelt. Anna-Maria Maas tanzt die zweite Marie: das Mädchen in den Traumsequenzen, in denen es um die Welt reist und ein bisschen zur Frau wird. Mit Jean-Blaise Druenne, der Franz und den Nussknacker mimt, tanzt sie das große Kino des Duetts im klassischen Ballett: Zehenspitze, Pirouetten, Hebungen, Sprünge. Besonders Druenne wie erwartet mit enormer Sprungkraft und gleichzeitiger Eleganz; Maas mit zunehmender Souveränität: Zwischenapplaus, Bravorufe.
Aber auch in anderen Figuren finden sich beachtliche Leistungen. Soo-Mi Oh übersieht man in diesem Stück in keiner ihrer Rollen, erst recht nicht in der der Schneekönigin - sie bringt hier die größte Ausstrahlung mit. Ihr sieht man die Konzentration nicht an, dafür Anmut und Kraft, Selbstbewusstsein und Humor. Ebenso beeindruckend Sandra Ehrensperger als Zuckerfee. Bei den Herren fallen mit präzisen Sprüngen und fein austarierten Bewegungen Raul Arcangelo als Fritz und Yester Mulens Garcia als Mäusekönig auf. (…) Mit Ausrufen der Entzückung und Zwischenapplaus werden zudem die Kinder und Jugendlichen der Opernballettschule bedacht, die unter anderem als Mäuse und erzgebirgische Engel hier ziemlich viel zu tun haben.
(…) Viel Applaus auch für die Robert-Schumann-Philharmonie, Leitung Santiago Serrate.
(…)
 

Katharina Leuoth

Die „Morgenpost Chemnitz“ schreibt am 02.12.2019

Das schönste Weihnachtsballett als Liebeserklärung an die Stadt
(…) Das Märchen mit der Musik von Peter Tschaikowsky begeisterte bei der Premiere im Opernhaus (…) auf ganzer Linie.
(…) Kostüm und Kulisse machen das Gesamtpaket perfekt.
Als Marie verzaubert Anna-Maria Maas mit Eleganz und im Zusammenspiel mit Jean-Blaise Druenne (Nussknacker), der auch solo starke Partien hat. Auch das Kinderballett und die Philharmonie unter Leitung von Santiago Serrate überzeugten. Verdienter Schlusspunkt: eine Viertelstunde Applaus und stehende Ovationen. (…)
 

vw

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