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© Ronald Bartel
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So
27.
Juni
Philharmonie
Kammermusikabend

Cassadó | Mozart | Braun | Douglas

Wer sich am Siebenschläfertag zum gemeinsamen Musizieren trifft, muss dafür sorgen, den Sommerwettergott mit heiteren Werken für die nächsten sieben Wochen gnädig zu stimmen. Mit der Cellosuite von Gaspar Cassadó, deren Ausdruckspektrum von verträumt-innig bis virtuos-rasant reicht, wird für dieses Vorhaben gleich zu Beginn des Konzertes ein guter Grundstein gelegt. Der Spanier Gaspar Cassadó wurde 1897 geboren und erhielt schon als Kind musikalische Förderung. Als er zehn Jahre alt war, zog sein Vater mit ihm nach Paris, um ihm eine erstklassige Ausbildung zu ermöglichen. So wurde er Schüler bei Pau Casals, Manuel de Falla und Maurice Ravel. Nach dem Ersten Weltkrieg begann seine Karriere als weltweit konzertierender Cellist.

Die nächsten beiden Werke führen uns zurück ins 18. Jahrhundert. Um seinem Freund Michael Haydn zu helfen, schrieb Wolfgang Amadeus Mozart 1783 zwei Duos für Violine und Viola. Haydn sollte sechs davon an den selbst musizierenden Erzbischof von Colloredo, Mozarts früheren Dienstherrn, für dessen musikalischen Salon liefern und war nur bis zu Nummer vier gekommen. Kurzerhand sprang Mozart ein und kreierte in Kenntnis der geigerischen Fähigkeiten des Erzbischofs bewusst zwei Stücke, bei denen dieser wohl an der einen oder anderen Stelle ins Schwitzen gekommen sein dürfte. Ebenfalls für die gesellige Abendunterhaltung entstanden etwa zur gleichen Zeit 25 Einzelstücke für drei Bassetthörner, tiefe Klarinetten in F, auf deren Spiel sich der kaiserliche Soloklarinettist Anton Stadler spezialisiert hatte. Die Stücke werden heute meist zu fünfsätzigen Divertimenti zusammengestellt. In diesem Kammermusikabend erklingt eins davon in einer Bearbeitung für Violine und Oboe von Volker Braun. Seines Zeichens Solo-Oboist in der Robert-Schumann-Philharmonie, gehört dessen Liebe nicht nur diesem Instrument, sondern Volker Braun ist ebenso gefragter Komponist und leidenschaftlicher Jazzpianist. Aus seiner Feder stammen auch die beiden folgenden kurzen Werke Irisches Wiegenlied und Irischer Tanz.

Leichtfüßig-sommerlich endet das Konzert mit dem Trio für Flöte, Klarinette und Fagott des Kanadiers Bill Douglas. Geboren 1944, ist er selbst Fagottist und nimmt die Inspirationen für seine Kompositionen gleichermaßen aus der klassischen Musik und dem Jazz, aus der afrikanischen, brasilianischen und indischen Musik sowie aus vielen weiteren Genres.

Gaspar Cassadó
Suite für Violoncello solo

Wolfgang Amadeus Mozart Duo Nr. 1 G-Dur KV 423 für Violine und Viola
Wolfgang Amadeus Mozart

Divertimento Nr. 6 B-Dur KV 439b
(Bearbeitung für Violine und Oboe von Volker Braun)

Volker Braun
Irisches Wiegenlied
Irischer Tanz

 

Bill Douglas T
rio Flöte, Klarinette und Fagott      

 

So, 27. Juni | 18:30 Uhr
Preis: 18,00 €
 
Violoncello Jakub Tylman
Violine Heidrun Sandmann
Viola Eckbert Reuter
Violine Anna Kießling
Oboe Volker Braun
Flöte Sabine Bruder
Klarinette Uwe Fritzsching
Fagott Akiko Komaki
Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie
Spielort:Opernhaus - Foyer
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