© Dieter Wuschanski

Musiker

Tobias
Brunn

Tobias Brunn

Er wuchs auf dem Chemnitzer Kaßberg auf und lernte hier nach Beendigung der Schule den E-Bass kennen und lieben. Es folgten, neben Unterricht bei Ingo Schreiter, erste musikalische Erfahrungen in diversen Projekten wie Quisy Sana oder der Eberhard Pilz Combo. Von 2002 bis 2007 studierte Tobias Brunn an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden E-Bass und Kontrabass in der Abteilung für Jazz/Rock/Pop. Danach folgte ein freies Schaffen als Musiker, bei dem neben Bands wie Latin Groove Connection, ShowBiss und The Delicate Orchestra die Theatermusik in den Vordergrund rückte. Darüber hinaus musiziert er mit dem Liedermacher Jonathan Leistner, Steffan Claußner, Groove Attached, diversen Gospelchören und anderen Projekten in unterschiedlichsten Musikrichtungen von elektronischer Musik, Musical, Jazz, freier Musik, HipHop, Pop, Funk, Gospel, Latin bis Klassik. Seit ein paar Jahren lebt er im schönen Erzgebirge, wo er im Großolbersdorfer Posaunenchor das Helikon bläst. Am Schauspiel Chemnitz ist er als Bühnenmusiker in zahlreichen Produktionen zu erleben und regelmäßig bei den NACHTSCHICHTEN soundscape und forum freie musik involviert.

Steffan
Claußner

Steffan Claußner

Er studierte bei Rainer Lischka an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden Komposition und arbeitet seitdem als Komponist und Musiker an verschiedenen Theatern. In seiner Heimatstadt Chemnitz ist der gebürtige Kemtauer einer der Taktgeber der Musikszene: Er dirigierte 2006 anlässlich des splash-Festival mit großem Orchester Hip-Hop, spielte in der Reihe Musik im Black völlig im Dunkeln und organisierte mit dem Forum Freie Musik einen Marathon, bei dem über 42,2 Stunden nonstop improvisiert wurde. Daneben betreut er regelmäßig Schauspiel,- Ballett- und Musiktheaterproduktionen. Mit Carsten Knödler verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit, die immer wieder zu erstaunlicher Instrumentierung in Schauspielproduktionen führte. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Steffan Claußner als Schauspielkapellmeister am Schauspiel Chemnitz engagiert, arrangierte und spielte u. a. die Songs für Romeo und Julia auf der Abbey Road, schrieb die Bühnenmusik u. a. für Robin Hood und Europa! – Ein patriotischer Abend, 1917!, spielt als Musiker bei Ring of Fire und The Silent und konzipiert die NACHTSCHICHTEN soundscape und forum freie musik.

Gregor
Kuhn

Gregor Kuhn

Der gebürtige Karl-Marx-Städter arbeitete nach dem Besuch des Robert-Schumann-Konservatoriums Zwickau und der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden als freiberuflicher Musiker im Kleinkunstbereich und wirkte am Schauspielhaus Karl-Marx-Stadt als Musiker in den Stücken Die Legende vom Glück ohne Ende, Happy End, Swinging St. Pauli und Lumpazivagabundus mit. Seit 1992 war er bei verschiedenen Bandprojekten mit dem Komponisten Steffan Claußner dabei. Zu seinen Arbeiten zählen Duoimprovisationen mit Steffan Claußner (Posaune, Harmonica und Elektronik) Grand Solitaire – Orchestre, und Projekte mit Tuya – Klangwerk (Mathis Stendike, Petr Krupa). 2005 konzipierte er die Theaterperformance Flucht aus der Zeit – Dada zum 100. Geburtstag Hugo Balls. Unter der Regie von Carsten Knödler und mit der Musik von Steffan Claußner wirkte er als Bühnenmusiker bei den Theaterprojekten Ein Ball für Hugo Ball und Masse und Macht – ein Gesellschaftsspiel nach Elias Canetti sowie dem Projekt Auf dem silbernen Globus – eine Handschrift vom Mond nach Jerzy Zulawski im Rahmen des Chemnitzer Kulturfestivals 2008 mit. Mit Steffan Claußner gründete Gregor Kuhn das Forum Freie Musik. Er beschäftigt sich mit Aleatorischer Musik und elektronischer Klangbearbeitung in der Tradition des „Fluxus“. 2008 spielte er beim neu gegründeten Festival für zeitgenössischen Jazz Grenzüberschreitungen – Hardcore Chambermusic und Monsters of Intonation. Neben seinen musikalischen Aktivitäten arbeitete Gregor Kuhn als Sozialarbeiter der Stadtmission Chemnitz im Bereich Wohnungslosenhilfe und Straffälligenhilfe. Er schloss ein berufsbegleitendes Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik an der Evangelischen Fachhochschule für Soziale Arbeit Dresden ab.

Max
Nübling

Max Nübling

Max Nübling ist mit Musik aufgewachsen. Mit acht Jahren begann er Schlagzeug zu spielen, im Alter von fünfzehn Jahren tauschte er die Schlagstöcke gegen Drum-Machines und Synthesizer ein und versuchte sich an instrumentaler Hip-Hop-Musik. Die professionelle Studioarbeit lernte er durch verschiedene Aufnahme- und Mischprojekte für Punkrock-, Garage-, Hip-Hop- und Indie-Künstler kennen. Es folgten zahlreiche Praktika und Assistenzen in verschiedenen Studios und an Theatern in der Schweiz, in den Niederlanden und in Deutschland. 2014 zog Max nach Berlin, wo er als Assistent bei den Influx-Studios Berlin anfing. 2017 komponierte er die Musik für die Tanz-Theater-Produktion Turnen am Theater Bremen. Im Sommer 2018 arbeitete Max an der Virtual-Theater-Produktion Meet Juliet / Meet Romeo für das Kunstfest Weimar. Mit dem Regisseur Branko Janack verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit.

Produktionen

Bernd
Sikora

Bernd Sikora

Bernd Sikora erhielt ab dem siebenten Lebensjahr eine musikalische Ausbildung und studierte später in Dresden klassisches und modernes Schlagwerk. Er gründete das Ensemble NYUTO Percussion total, für das er komponierte und mit dem er für Reiner Feistels Ballettmatinee in der Semperoper und auf der EXPO 2000 in Hannover spielte.
Bis 2014 war er Ensemblemitglied und zuletzt Musikalischer Leiter des Theaters Junge Generation in Dresden. Er schuf zahlreiche Bühnenmusiken, darunter auch für die Kammerspiele Magdeburg, das Staatschauspiel Dresden, das Theater o.N. Berlin, das TUS Theater Saratow (Russland) und das Bragge Teatre (Norwegen).
Die szenische Umsetzung von Musik und die Entwicklung von speziellen Instrumenten für die Bühne bilden immer wieder Schwerpunkte seiner Arbeit.
2001 führte Bernd Sikora bei seinem Stück Crash Boom Click – Der Mond kann trommeln erstmals Regie. Das szenische Konzert inszenierte er anschließend auch in Taschkent, Usbekistan. Seine Suche nach besonderen Klängen und Harmonien kann man aktuell in seinen Stücken Kling, kleines Ding, einer Musikperformance auf 54 gestimmten Steinen, und Fuchs und Freund, einem Theaterkonzert auf vier gestimmten Fahrrädern, erleben.
Gastspiele führten ihn mit seinen Werken auf Festivals in Moskau, Ankara, Tokio, Kairo und in viele europäische Städte. Für seine Stücke wurde Bernd Sikora mit Preisen bedacht. Zwei Werke wurden im ZDF im Rahmen der Traumfestspiele NRW vom ZDF aufgezeichnet und ausgestrahlt.
In der Rolle des Handwerkers Peter Squenz in Reiner Feistels Ein Sommernachtstraum intonierte er Dachsteine und eine "Ton-Leiter".

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