© Dieter Wuschanski

Bühne/Kostüm

Valentin
Baumeister

Valentin Baumeister

Valentin Baumeister, 1990 in München geboren, studierte am Mozarteum Salzburg Bühnen- und Kostümgestaltung bei Henrik Ahr. Nach Assistenzen am Münchner Volkstheater, dem Theater Basel und den Salzburger Festspielen gestaltete er u. a. die Bühne für „what would vitali do“ am Thomas Bernhard Institut und war Teil des Young Directors Project „36566 Tage“ der Salzburger Festspiele. Mit der Regisseurin Laura Linnenbaum verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Er stattete am Theater Bonn ihre Inszenierung „Spieltrieb“ aus und entwarf die Bühnen für „Romeo und Julia“ sowie zuletzt „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“. In der Spielzeit 2016/2017 realisierten sie gemeinsam „Beate Uwe Uwe Selfie Klick“ am Figurentheater Chemnitz (eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt, Preis der Jugendjury des Festivals WILDWECHSEL Dresden) sowie „Homohalal“ am Staatsschauspiel Dresden.

 

 

Produktionen

Katharina
Beth

Katharina Beth

Seit 2001 ist Katharina Beth als freischaffende Kostümbildnerin an verschiedenen Theatern in Deutschland und in der Schweiz tätig. Davor studierte sie Modedesign und arbeitete für 3 Jahre in Italien. Nach ihrer Rückkehr nach Berlin assistierte sie erst an verschiedenen Theatern und Opernhäusern und arbeitet seitdem kontinuierlich mit dem Regisseur Wulf Twiehaus und den Choreografen Marco Santi und Luc Dunberry zusammen. Für freie Tanz- und Theaterprojekte und einige Kurzfilme und Musikvideos entwarf sie die Kostüme, wie z.B. für Marcel Luxinger, Felix Marchand, Jochen Roller und Hans-Werner Kroesinger. Für Malte Kreutzfeldt entwarf sie erstmals 2012 zu Black Rider an der Oper Kiel die Kostüme, seitdem entstanden fünf weitere gemeinsame Arbeiten. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Berlin und hat zusammen mit ihrer Kollegin Katrin Hieronimus einen eigenen Laden für nachhaltige Mode und Produkte in Berlin-Neukölln. In der Regie von Malte Kreutzfeldt entwarf sie am Schauspiel Chemnitz bereits die Kostümbilder zu Richard III und in der Spielzeit 2015/16 zu Der Besuch der alten Dame.
www.standard-saubere-sachen.de
www.kbth.de
Foto: privat

Jan Gerrit
Brüggemann

Jan Gerrit Brüggemann

Der gebürtige Hamburger spielte schon vor seinem Schauspiel-Studium regelmäßig im Lichthof-Theater Hamburg und als Mitglied der Improvisations-Theatergruppe Die Spieler. Er studierte zunächst ein Jahr an der Theaterakademie Köln und anschließend vier Jahre an der Universität der Künste Berlin, wo er unter anderem mit Professoren und Dozenten wie Hermann Schmidt-Rahmer, Bernd Moss, Niels Bormann, Gerd Warmeling, Aureliusz Smigel, Claudia Bauer, Falk Richter und Anna Bergmann arbeitete. Während des Studiums spielte er am Maxim Gorki Theater Berlin, dem Residenztheater München und am BAT-Studiotheater der HfS Ernst Busch. Sein erstes Engagement führte ihn für die Spielzeit 2014/15 ans Schauspielhaus Graz, wo er u. a. in Verteidigung der Missionarsstellung (Benjamin Lee Baumgartner) und im Zwei-Personen-Stück Atmen (Mann) zu sehen war. Neben seiner Bühnentätigkeit arbeitet Jan Gerrit Brüggemann regelmäßig als Radio-Sprecher für RBB und Deutschlandradio Kultur und steht für TV-Produktionen vor der Kamera. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist er festes Ensemblemitglied des Schauspiels Chemnitz. Ab der Spielzeit 2017/2018 leitet er gemeinsam mit Denise von Schön-Angerer den TheaterJugendClub.

Frank
Hänig

Frank Hänig

Er wurde 1955 in Thüringen geboren und war nach seinem Architektur- und Bühnenbildstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee zwischen 1981 und 1996 Bühnen- und Kostümbildner am Theater Erfurt, Chefbühnenbildner in Potsdam und am Staatsschauspiel Dresden. 1994 führte er zudem erstmals Regie in Dresden. Seit 1996 arbeitet Frank Hänig freischaffend als Regisseur und Bühnenbildner u. a. in Aachen, Berlin, Dresden, Kiel, Mainz, Mannheim, Osnabrück, Potsdam und Stuttgart und international in Athen, Barcelona, Maastricht, Nicosia und Tennessee (USA). Seit 1983 lehrt er an verschiedenen Instituten wie der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, an der HfBK Dresden, an der Skoulli-Art-School auf Zypern und der University of Tennessee. Seit 2007 ist er Dozent für Bühnenbild im Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum an der TU Berlin und lehrt zudem seit 2011 als Gastprofessor für Bühnenbild an der UdK Berlin. Ab 1984 entstanden zudem mehr als 30 Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, u. a. in Berlin, Dresden, Köln und Stuttgart, Knoxville, Long Beach, Novi Sad, Nicosia, Prag und Tokio. 1990 erhielt Frank Hänig die Goldmedaille der 9. Internationalen Triennale des Bühnen- und Kostümbilds Novi Sad, 1995 die Goldmedaille der Prager Quadriennale für den Gruppenbeitrag der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit Robert Ebeling, Peter Schubert und Hartmut Meyer. 2002 erhielt Brand von Henrik Ibsen in der Regie von Hasko Weber den Bayerischen Theaterpreis für die beste Schauspielinszenierung; Frank Hänig entwarf für sie Bühne und Kostüme. Als Bühnenbildner für Molières Der Menschenfeind und Anton Tschechows Onkel Wanja stellte er sich in den letzten Spielzeiten bereits dem Chemnitzer Publikum vor.

 

 

Joachim
Herzog

Joachim Herzog

Er wurde 1941 in Schlesien geboren und wuchs in Sachsen und Westfalen auf. Nach einer Schneiderlehre studierte Joachim Herzog zunächst Modegrafik und angewandte Grafik in Krefeld, später Bühnenkostüm an der heutigen Universität der Künste Berlin. Seitdem arbeitet er als Kostümbildner für Schauspiel, Oper, Musical und Ballett für bedeutende Häuser. Von 1969 bis 1976 an der Berliner Schaubühne engagiert, arbeitete er danach am Thalia Theater Hamburg, am Burgtheater Wien, dem Schauspielhaus Zürich, der Nederlandse Opera Amsterdam, der Symphony Hall Chicago, den Münchner Kammerspielen, dem Deutschen Theater Berlin, an der Semperoper Dresden, dem Théâtre de la Monnaie Brüssel sowie häufiger für die Theater Chemnitz. Für namhafte Regisseure entwarf er die Kostüme ihrer Inszenierungen, so u. a. für Claus Peymann, Robert Wilson, Bernhard Wicki, Thomas Langhoff, Klaus Maria Brandauer und William Forsythe.

 

 

Ricarda
Knödler

Ricarda Knödler

Die Bühnen- und Kostümbildnerin studierte Maskenbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, später Mode- und Kostümdesign an der Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Sie arbeitete seitdem freiberuflich u. a. für das Theater Magdeburg und die Staatstheater in Kassel, Karlsruhe sowie Schwerin. In Chemnitz stattete sie zahlreiche Inszenierungen wie u. a. Die Weiße Rose, Effi Briest und Hexenjagd sowie in den letzten Spielzeiten Kafka, Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten, Ne me quitte pas oder Camino Real aus und entwarf die Kostümbilder u. a. für Hedda Gabler, Romeo und Julia auf der Abbey Road, Einer flog über das Kuckucksnest, Ein Volksfeind, Jeanne oder Die Lerche und Die Zofen.
www.ricardaknoedler.de

Bogdan
Koca

Bogdan Koca

Er arbeitet als Schauspieler, Dramatiker, Regisseur, Schauspiellehrer, Komponist, Bühnen- und Kostümbildner. Bis 1975 studierte Bogdan Koca Schauspiel an der Warschauer Theaterakademie, war anschließend am Polnischen Theater in Wroclaw engagiert und wurde für seine Darstellungen mit zahlreichen Preisen geehrt. Aus dem sozialistischen Polen emigrierte er Ende der 1970er-Jahre nach Australien. Er etablierte in Sydney die Thalia Theatre Company und später das Sydney Art Theatre, wo er eigene Stücke ebenso inszenierte wie europäische Dramatik von Shakespeare bis Gombrowicz. Von 1994 bis 1997 war er Leiter des Departments Schauspiel der University of Western Sydney. Für seine schauspielerische Leistung in Ghosts … of the Civil Dead (1988) wurde er für die Australian Film Industry Awards als bester Nebendarsteller nominiert, sein Stück Mein Name ist Soundso wurde für den Green Room Award vorgeschlagen. Nach Polen zurückgekehrt, leitete er von 2009 bis 2013 das Cyprian Kamil Norwid Theater in Jelenia Góra, wo er u. a. Gerhart Hauptmanns Schwarze Maske inszenierte. Am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau realisierte er Die Zimtläden (nach dem Roman von Bruno Schulz). Seitdem arbeitet er regelmäßig am Schauspiel Chemnitz. Hier inszenierte er in der Spielzeit 2013/14 Mein Name ist Soundso (Koca) und Hamlet (Shakespeare). Für beide Inszenierungen entwarf er auch die Bühnenräume, für Mein Name ist Soundso ebenso die Kostüme. In den letzten Spielzeiten kamen die Inszenierungen Hannahs Dämon (Rault), Jeanne oder Die Lerche (Anouilh), Die Zofen (Genet) sowie die Uraufführung von Ich wurde geboren als… (Koca) und in der Spielzeit 2016/2017 Der Prozess von Kafka dazu. Daneben steht er als Schauspieler in Herberts Olschoks Inszenierung Noch ist Polen nicht verloren auf der Bühne.

Alexander
Martynow

Alexander Martynow

Alexander Martynow wurde 1977 in Berlin geboren. Er studierte von 1997 bis 2003 Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Peter Schubert an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Seit 2003 ist er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner tätig, u. a. für das Theater Heilbronn, das Anhaltische Theater Dessau, das Theater Konstanz, die Landesbühnen Sachsen und das Theater im Palais in Berlin. Langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Swentja Krumscheidt, Jürgen Kern und Herbert Olschok, u. a. für Kabale und Liebe (Schiller), Wandernutten (Walser), Arturo Ui (Brecht), Harold und Maude (Higgins) sowie Bernarda Albas Haus (Lorca). Am Schauspiel Chemnitz besorgte er zuletzt das Bühnenbild für Noch ist Polen nicht verloren (Hofmann).

Teresa
Monfared

Teresa Monfared

Teresa Monfared hatte zwar schon mit 16 Jahren fürs Schultheater in einem kleinen Bergdorf bei Osnabrück Kostüme entworfen und genäht, wollte nach ihrem Abitur 2007 aber trotzdem eigentlich Physik und Philosophie studieren. Dank eines schicksalhaften Zufalls geriet sie in die Ausstattungsabteilung der Städtischen Bühnen Osnabrück und absolvierte dort eine einjährige Assistenz u. a. bei Martin Fischer, Frank Hänig und Marcel Keller. Ab 2008 studierte sie in Berlin Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee bei Prof. Hageneier und Prof. Schubert. Bereits zwei Wochen vor Beginn des Studiums feierte ihre erste eigene Ausstattungsarbeit in Berlin Premiere. In den folgenden Jahren arbeitete sie als Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater u. a. an den Theatern Osnabrück, Krefeld-Mönchengladbach, Ballhaus Naunynstraße, dem thüringischen Landestheater Rudolstadt und in der freien Szene u. a. für die Tanzperformerin Kat Valastur. Sie ist auch als Szenen- und Kostümbildnerin für Film und Werbung tätig und gestaltet als Art Director und Event Manager Corporate Events für Firmen wie Colgate, Schlumberger und die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Eine erste Zusammenarbeit mit Carsten Knödler erfolgte im Mai 2016 in Zielona Góra bei der Inszenierung von Fernando Krapp hat mir diesen Brief geschrieben. Sie lebt und arbeitet mit ihren Kindern in Berlin.

Stefan
Morgenstern

Stefan Morgenstern

Stefan Morgenstern, 1960 in Köln geboren, lebt und arbeitet in Stuttgart. Er studierte Architektur und ist seit 1993 freier Bühnen- und Kostümbildner. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet das Tanztheater. So entstanden Bühnenbilder und Ausstattungen für Daniela Kurz sowie für die Choreografen Anna Vita, Torsten Händler, Michael Pink, Bridget Breiner, Georg Reischl, Stephen Shropshire, Davide Bombana, Mauro de Candia, Matjash Mrozewski, Lauri Stellings, Roberto di Oliveira, Renato Zanella, Ivo Bärtsch, Antonio Gomes, Lior Lev, Stephen Greenston an Bühnen wie den Staatstheatern Stuttgart, Nürnberg, Saarbrücken, dem Nationaltheater Mannheim, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Wien, der Volksoper Wien, dem Aalto-Theater Essen, Theater Plauen-Zwickau, Mainfrankentheater Würzburg, der Companie „De Anima” in Rio de Janeiro und dem Theater Augsburg. Bühnenbilder und Kostüme für Opern- und Schauspielproduktionen entstanden u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseuren Sylvia Armbruster, Silke Johanna Fischer, Jochen Biganzoli, Daniela Kurz, Rennie Wright, Steffen Jäger und Ernst Konarek an Bühnen wie dem Staatstheater Mainz, dem Volkstheater Wien, den Landestheatern Klagenfurt, Eisenach, St. Pölten, Linz, Detmold, Esslingen, dem Theater Plauen-Zwickau, am Theaterhaus Stuttgart, Theater Lindau, Schauspiel Chemnitz und am Kleist-Theater Frankfurt/Oder. Die Produktion Die Winterreise mit Daniela Kurz und dem Tanztheater Nürnberg erhielt 2000 den Bayerischen Theaterpreis. Eine Nominierung in der Kategorie Bühnenbild/Ausstattung des Jahres erhielt Stefan Morgenstern bei der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift Opernwelt im Jahrbuch 2011 „für sein Bühnenbild zu Schumanns Genoveva in Zwickau, das endlich einmal intelligent Video-Leinwände einsetzt“ (Udo Badelt, Der Tagesspiegel). Für den Inthega Neuberin Preis 2014 nominiert waren die Produktionen Die Marquise von O. (Koproduktion mit dem Theater Lindau und Theatergastspiele Kempf) und Die Legende vom Heiligen Trinker (Koproduktion mit dem theaterhaus Stuttgart, den Kasseler Musiktagen und dem Tourneetheater Thespiskarren). Stipendiat an der Akademie Solitude Stuttgart war Stefan Morgenstern 1996 zur Vertiefung der Themen Raum – Bewegung – Musik – Interaktion – Improvisation. Für Esteve Solers Gegen die Liebe in der Regie von Silke Johanna Fischer entwarf Stefan Morgenstern in der Spielzeit 2014/15 erstmals für das Schauspiel Chemnitz Bühnen- und Kostümbild und verantwortete in der Spielzeit 2015/16 die Ausstattungen von Leben Gundlings Friedrich von Preußen Lessings Schlaf Traum Schrei (Müller) sowie Zar Wasserwirbel (Schwarz).

Johanna
Pfau

Johanna Pfau

Johanna Pfau wurde 1971 in Dahme/Brandenburg geboren. Nach dem Abitur nahm sie zunächst ein Sprachstudium in Köln auf, wechselte nach einem Jahr aber in die Bühnen- und Kostümbildklasse von Achim Freyer an die HdK Berlin. Als Abschlussarbeit stattete sie 1996 Ibsens „Nordische Heerfahrt“ in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg aus. Danach arbeitete sie zusammen mit Thomas Ostermeier in Berlin, in München und Nürnberg mit Simone Blattner, in Basel und Köln mit Karin Beier, am Schauspiel Dresden mit Walter Meierjohann, am Deutschen Theater Berlin mit Stefan Bachmann, Sabine auf der Heyde, Jorinde Dröse und Alize Zandwijk sowie immer wieder mit Andreas Kriegenburg u. a. am Thalia Theater Hamburg. Mit Nina Mattenklotz verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Am Schauspielhaus Chemnitz zeichnete sie für Bühne und Kostüme für „Die Zärtlichkeit der Hunde“ verantwortlich.

Nikolaus
Porz

Nikolaus Porz

Auf einem Bauernhof zwischen Engeln und Weibern in der Eifel aufgewachsen, zog es Nikolaus Porz 1981 zunächst nach Berlin, bevor er in Griechenland ein eigenes Restaurant führte. Nach ersten Kontakten zum Theater begann er 1988 eine Schauspielausbildung in Berlin und wurde Mitbegründer des Theaters „Medea West“ (u. a. mit Armin Petras). Unterschiedliche Mentalitäten sprengten später die erfolgreiche Truppe; das Bedürfnis, konzeptionell und eigenständig zu arbeiten führte ihn zu dem Entschluss, „nach dem eigenen Raum zu suchen“. Nach freien Assistenzen, Kunstprojekten und ersten eigenen Ausstattungen u. a. am Schauspiel Essen, in Bremen und bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, war er 1996-1998 Ausstattungsleiter am Theater in Wilhelmshaven. Seit 1998 arbeitet er freischaffend für Opern- und Schauspielproduktionen in Deutschland und Dänemark. Seine Arbeiten waren in Oldenburg, Freiburg, Nürnberg, Lübeck, Mainz, Augsburg, Düsseldorf, Darmstadt, Heilbronn, Kiel, sowie in Basel, am Theater Odense und dem Aalborg Theater in Dänemark zu sehen. Nikolaus Porz arbeitet u. a. regelmäßig mit den Regisseuren Christian Marten Molnar, Amélie Niermeyer, Lydia Bunk und Malte Kreutzfeldt zusammen. Mit ihm entstanden am Schauspiel Chemnitz in der Spielzeit 2014/2015 bereits Richard III sowie zuletzt Der Besuch der alten Dame; für beide Produktionen entwarf Nikolaus Porz die Bühne.
Foto: Barbara Aumüller

Sarah Antonia
Rung

Sarah Antonia Rung

Sarah Antonia Rung wurde in Hamburg geboren und studierte an der dortigen Hochschule für Angewandte Wissenschaften bis 2011 Kostümdesign. Bereits während des Studiums und anschließend absolvierte sie eine Reihe von Assistenzen bei Theater und Film, u. a. bei der Hamburger Theaterfabrik und für den Kinofilm Der Schatten (Regie: Peter Heinz und Ahmet Tas). Für den Kurzfilm Weiter Laufen (Regie: Jan Boldender) entwarf sie das Kostümbild.
Von 2012 bis 2015 war sie als Kostümassistentin und Kostümbildnerin am Theater Aachen engagiert. Für die Mörgens-Bühne entwarf sie eine Reihe von Kostümbildern, u. a. für Deportation Cast (Regie: Jan Langenheim), eingeladen zum NRW-Theatertreffen 2013, Zwei arme polnisch sprechende Rumänen (Regie: Tanja Krone) und Der Mann, der die Welt aß (Regie: Roland Hüve). Für die Oper The Turn of the Screw (Regie: Lilly Lee) auf der Großen Bühne des Aachener Theaters besorgte sie die Kostüme.
Von 2015 bis 2017 war sie als Ausstattungsassistentin am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert. Während dieser Zeit arbeitete sie u. a. mit dem Theaterpädagogen und Regisseur Otto A. Thoß für Reigen! und Spring Awakening zusammen.
Seit 2017 lebt sie freischaffend in Weimar. Homo faber (Regie: Hasko Weber) ist ihre erste Arbeit für das Schauspiel Chemnitz.

Produktionen

René
Schmidt

René Schmidt

Der gebürtige Dresdner studierte 1995 bis 1999 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelsohn Bartholdy in Leipzig, davon zwei Jahre am Staatsschauspiel Dresden. Anschließend führten ihn Engagements ans Kleist-Theater Frankfurt/Oder und ans Theater Erfurt. Nach einem misslichen Flug über ein Automobil studierte er ein zweites Mal: Sprechwissenschaft und Germanistische Literaturwissenschaft an der MLU Halle-Wittenberg sowie an der Åbo Akademi (Finnland). Nach Studienabschluss wurde er von Carsten Knödler als Dramaturg und Schauspieler an das Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau engagiert. Dort leitete er u. a. das dokumentarische Projekt Phänomen Robur, welches die untergegangene Industriegesellschaft in Zittau reflektierte, entwickelte die musikalischen Hommagen à Johnny Cash und Elvis maßgeblich mit, inszenierte Der kleine Maulwurf nach Zdeněk Miler sowie ein Projekt zur Herrnhuter Mission Terra incognita. Seit der Spielzeit 2013/14 gehört er als Dramaturg für Schauspiel und Figurentheater zum Leitungsteam des Chemnitzer Schauspielhauses und war in der Spielzeit 2014/15 kommissarischer Leiter des Chemnitzer Figurentheaters. Gemeinsam mit Kathrin Brune leitet er das Chemnitzer Schauspielstudio. Neben der dramaturgischen Betreuung zahlreicher Schauspiel- und Figurentheaterproduktionen steht er als Schauspieler auf der Bühne und führt Regie – zuletzt bei einer Stückentwicklung zu Huntingtons Clash of Civilizations. René Schmidt arbeitete zeitweilig als Dozent an der Staatlichen Pomoren Universität Archangelsk (Russland), an der Åbo Akademi (Finnland) sowie an der Hochschule Görlitz/Zittau.

 

 

Denise von
Schön-Angerer

Denise von Schön-Angerer

Sie studierte Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Kommunikationswissenschaft in München sowie Theater-, Film- und Kinderkulturwissenschaft in Stockholm. Bereits vor ihrem Studium war Denise von Schön-Angerer als Leiterin der Kinder- und Jugendtheatergruppe "Die Erlichthofgaukler e.V." in Rietschen aktiv und führte immer wieder Theaterworkshops im Kreis Görlitz durch. Seit 2007 bot sie diese auch in München an, leitete drei Kindertheatergruppen am Münchener "TheaterSpielHaus e.V." und weitere an verschiedenen Schulen. Von 2011 bis 2013 war Denise von Schön-Angerer als Theaterpädagogin sowie Regieassistentin, Inspizientin und Souffleuse am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau beschäftigt. Seit der Spielzeit 2013/2014 nimmt sie diese Aufgaben am Schauspiel Chemnitz wahr. Hier entwickelte sie unterschiedlichste Projekte wie den FerienTheaterWorkshop, Chemnitz spielt!, die Patenschaften zwischen Integrationsklassen und Künstlern oder die Offenen Workshops und leitet gemeinsam mit Jan Gerrit Brüggemann den TheaterJugendClub.
Foto: Nasser Hashemi

Wojciech
Stefaniak

Wojciech Stefaniak

Jahrgang 1966, ist Wojciech Stefaniak Absolvent der Fakultät für Industriedesign an der Warschauer Akademie der Bildenden Künste, die er 1991 mit Auszeichnung abschloss. Während eines mehrmonatigen Aufenthalts in Argentinien als Stipendiat des polnischen Ministeriums für Kultur und Kunst erwachte sein Interesse für Bühnenbild, dem er bis heute treu bleibt. Als Bühnenbildner arbeitete u. a. fürs Teatr Powszechny in ód, das Teatr Kwadrat i Komedia in Warschau, das Domino Teatras in Vilnius (Litauen) sowie seit 2003 für das Lubuski Teatr in Zielona Góra. Wojciech Stefaniak genießt einen hervorragenden Ruf in der polnischen Theater- und Filmszene, der es ihm ermöglicht, mit den besten polnischen Regisseuren zusammenzuarbeiten.

Wojciech Stefaniaks Werk umfasst mehr als dreihundert Bühnenbilder und Plakate für Schauspiel- und Musiktheaterinszenierungen in Polen, Litauen, Lettland, Tschechien und Deutschland. Er beschäftigt sich darüber hinaus mit Innenarchitektur, sakraler Kunst und Gebrauchsgrafik. Für sein künstlerisches Schaffen erhielt er mehrere Auszeichnungen. – Caligula in der Spielzeit 2015/2016 war seine erste Produktion am Schauspiel Chemnitz. 

Ełzbieta
Terlikowska

Ełzbieta Terlikowska

Die polnische Künstlerin studierte in Wroclaw Malerei bei Prof. Józef Halas. Während dieser Zeit führte sie ein Stipendium nach Venedig. Mit Studienabschluss arbeitete sie freischaffend als Malerin und schuf vielschichtige Werke aus Materialien, die sie u. a. auf zahlreichen Flohmärkten erkundete. 1986 debütierte sie als Bühnen- und Kostümbildnerin an der Oper Wroclaw. Es folgten zahlreiche Arbeiten für Theater in Polen. International war sie in Straßburg, Istanbul, Berlin, St. Petersburg und Rom tätig. Sie errang zahlreiche Auszeichnungen, u. a. die "Goldene Maske“ St. Petersburg, den Waldemar Cwenarski Preis und eine „Ehrenvolle Erwähnung“ bei der Quadriennale in Prag 1999 (einer der weltweit wichtigsten Ausstellungen für Bühnen- und Kostümbildner). Während der langjährigen Zusammenarbeit mit Bogdan Koca entstanden Ausstattungen u. a. für Gerhart Hauptmanns Die schwarze Maske (Jelenia Góra) und Bruno Schulz‘ Die Zimtläden (Zittau). Im Februar 2014 zeigte das Muzeum Miejskiego Wroclawia ihre großformatigen Arbeiten auf Papier in der Personalausstellung CICHA OBECNOSC. Am Schauspiel Chemnitz entwarf sie in den letzten Spielzeiten bereits die Kostümbilder für Hamlet, Ich wurde geboren als…, und Der Menschenfeind.

Anke
Wahnbaeck

Anke Wahnbaeck

Anke Wahnbaeck studierte Kostümdesign an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Schon während des Studiums assistierte sie als Bühnen- und Kostümbildnerin an verschiedenen Theatern, u. a. den Bühnen der Stadt Köln, am Theater Lübeck sowie in Heilbronn und Hamburg. Seit 1995 arbeitet sie als Kostümbildnerin für Film- und Fernsehproduktionen, Kurzfilme, Serien und in der Werbung. Sie entwarf die Kostümbilder u. a. für die Kinofilme Hotel Morgana, Süperseks, Northern Star und Paulas Geheimnis sowie für verschiedene TV-Serien wie Da kommt Kalle, GSG9 oder Der Ermittler. Daneben arbeitete sie für zahlreiche Theaterproduktionen, u. a. in Detmold und Lüneburg, regelmäßig mit Malte Kreutzfeldt zusammen. Meister und Margarita ist ihre erste Arbeit am Schauspiel Chemnitz.

Produktionen

Pia
Wessels

Pia Wessels

Pia Wessels ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Schneiderlehre in Berlin und studierte anschließend Modedesign und Kostümbild; ihren „Master of Arts“ in Bühnenbild machte sie an der TU-Berlin. Sie assistierte u. a. bei Reinhard von der Thannen, Peter Schubert und Hans-Joachim Schliecker. Pia Wessels arbeitet als freie Kostüm-und Bühnenbildnerin an vielen deutschen Stadttheatern. Zu ihrem künstlerischen Betätigungsfeld gehören Ausstattungen für Schauspiel, Oper, Musical und Tanztheater. Für ein Jahr war sie künstlerische Leiterin der Kostümabteilung des Landestheater Detmold, wo sie auch heute noch regelmäßig als Gast tätig ist. Pia Wessels war als Dozentin im Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin tätig. Am Schauspiel Chemnitz hat sie in den letzten Spielzeiten bereits die Produktionen Hautnah und Taliban/Vom Ende der Kindheit für Kathrin Brune ausgestattet.
Foto: Peter Liptow

 

 

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