Bühne/Kostüm

Carla Satoca
Berges

Carla Satoca Berges

Carla Satoca Berges wurde 1990 in Valencia, Spanien, geboren und begann 2008 ihr Studium der Architektur an der Universidad Politécnica de Valencia. Zwei Semester verbrachte sie in Köln, an der Fachhochschule Köln und ein Semester in Valparaíso, Chile, an der Universidad de Valparaíso, wo sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet hat. 2015 schloss sie ihr Studium mit einem Diplom in Architektur ab. Seit ihrem Studium engagiert sie sich in der Forschungsgruppe „Urban Perspectives“. 2015 gründete sie die Initiative „Los versos de la ciudad“. Nebenher arbeitet sie als freiberufliche Illustratorin und Architektin. Momentan studiert sie im Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum an der TU Berlin.

Katharina
Beth

Katharina Beth

Seit 2001 ist Katharina Beth als freischaffende Kostümbildnerin an verschiedenen Theatern in Deutschland und in der Schweiz tätig. Davor studierte sie Modedesign und arbeitete für 3 Jahre in Italien. Nach ihrer Rückkehr nach Berlin assistierte sie erst an verschiedenen Theatern und Opernhäusern und arbeitet seitdem kontinuierlich mit dem Regisseur Wulf Twiehaus und den Choreografen Marco Santi und Luc Dunberry zusammen. Für freie Tanz- und Theaterprojekte und einige Kurzfilme und Musikvideos entwarf sie die Kostüme, wie z.B. für Marcel Luxinger, Felix Marchand, Jochen Roller und Hans-Werner Kroesinger. Für Malte Kreutzfeldt entwarf sie erstmals 2012 zu Black Rider an der Oper Kiel die Kostüme, seitdem entstanden fünf weitere gemeinsame Arbeiten. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Berlin und hat zusammen mit ihrer Kollegin Katrin Hieronimus einen eigenen Laden für nachhaltige Mode und Produkte in Berlin-Neukölln. In der Regie von Malte Kreutzfeldt entwarf sie am Schauspiel Chemnitz bereits die Kostümbilder zu Richard III und in der Spielzeit 2015/16 zu Der Besuch der alten Dame.
www.standard-saubere-sachen.de
www.kbth.de
Foto: privat

Georg
Burger

Georg Burger

Geboren 1967 in Karlsruhe, studierte Georg Burger ebenda an der Hochschule für Gestaltung Szenografie (Diplom 1998) sowie Kunstwissenschaft, Philosophie und Malerei (Nebenfach). Als freiberuflicher Bühnen- und Kostümbildner arbeitete er bisher u. a. am Hans Otto Theater Potsdam, Badischen Staatstheater Karlsruhe, Staatstheater Braunschweig, Düsseldorfer Schauspielhaus und dem Schauspiel Leipzig. Neben zahlreichen Projekten in der Freien Szene lehrt er an der HfG Karlsruhe und am dortigen ZKM | Zentrum für Kunst- und Medien. Seit 2013 bildet er gemeinsam mit dem Regisseur Stephan Beer das Autorenteam Beer/Burger. Seine Arbeiten erfuhren zahlreiche Würdigungen, u. a. wurde er 2002 für das Bühnenbild Sommernachtstraum (Freie Kammerspiele Magdeburg) als bester Nachwuchsbühnenbildner von der Zeitschrift „Theater heute“ genannt und 2011 mit der Inszenierung Über Lang oder Kurz (tjg. Dresden) zum Kinderstückpreis Mühlheim eingeladen. InnerOuterCity von Azan Garo, Gewinnerstück des Chemnitzer Theaterpreises für Junge Dramatik 2017, ist seine erste Arbeit für das Schauspiel Chemnitz.

Produktionen

Francesca
Ercoli

Francesca Ercoli

Francesca Ercoli, in Italien geboren, studierte zunächst Kunstgeschichte in Bologna. Nach dem Studium und einigen Erfahrungen in der Bildhauerei in Paris wuchs ihr Interesse an Bühnenbild. Seit 2013 arbeitet sie als freie Bildhauerin. Seitdem schaffte sie zahlreiche bildhauerische und szenische Projekte und arbeitete in Kooperationen mit deutschen und internationalen Künstlern, bis sie 2016 das Bühnenbildstudium aufnahm. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in interdisziplinären bildhauerischen und bühnenbildnerischen Projekten.

Frank
Hänig

Frank Hänig

Er wurde 1955 in Thüringen geboren und war nach seinem Architektur- und Bühnenbildstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee zwischen 1981 und 1996 Bühnen- und Kostümbildner am Theater Erfurt, Chefbühnenbildner in Potsdam und am Staatsschauspiel Dresden. 1994 führte er zudem erstmals Regie in Dresden. Seit 1996 arbeitet Frank Hänig freischaffend als Regisseur und Bühnenbildner u. a. in Aachen, Berlin, Dresden, Kiel, Mainz, Mannheim, Osnabrück, Potsdam und Stuttgart und international in Athen, Barcelona, Maastricht, Nicosia und Tennessee (USA). Seit 1983 lehrt er an verschiedenen Instituten wie der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, an der HfBK Dresden, an der Skoulli-Art-School auf Zypern und der University of Tennessee. Seit 2007 ist er Dozent für Bühnenbild im Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum an der TU Berlin und lehrt zudem seit 2011 als Gastprofessor für Bühnenbild an der UdK Berlin. Ab 1984 entstanden zudem mehr als 30 Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, u. a. in Berlin, Dresden, Köln und Stuttgart, Knoxville, Long Beach, Novi Sad, Nicosia, Prag und Tokio. 1990 erhielt Frank Hänig die Goldmedaille der 9. Internationalen Triennale des Bühnen- und Kostümbilds Novi Sad, 1995 die Goldmedaille der Prager Quadriennale für den Gruppenbeitrag der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit Robert Ebeling, Peter Schubert und Hartmut Meyer. 2002 erhielt Brand von Henrik Ibsen in der Regie von Hasko Weber den Bayerischen Theaterpreis für die beste Schauspielinszenierung; Frank Hänig entwarf für sie Bühne und Kostüme. Als Bühnenbildner für Molières Der Menschenfeind und Anton Tschechows Onkel Wanja stellte er sich in den letzten Spielzeiten bereits dem Chemnitzer Publikum vor.

 

 

Produktionen

Joachim
Herzog

Joachim Herzog

Er wurde 1941 in Schlesien geboren und wuchs in Sachsen und Westfalen auf. Nach einer Schneiderlehre studierte Joachim Herzog zunächst Modegrafik und angewandte Grafik in Krefeld, später Bühnenkostüm an der heutigen Universität der Künste Berlin. Seitdem arbeitet er als Kostümbildner für Schauspiel, Oper, Musical und Ballett für bedeutende Häuser. Von 1969 bis 1976 an der Berliner Schaubühne engagiert, arbeitete er danach am Thalia Theater Hamburg, am Burgtheater Wien, dem Schauspielhaus Zürich, der Nederlandse Opera Amsterdam, der Symphony Hall Chicago, den Münchner Kammerspielen, dem Deutschen Theater Berlin, an der Semperoper Dresden, dem Théâtre de la Monnaie Brüssel sowie häufiger für die Theater Chemnitz. Für namhafte Regisseure entwarf er die Kostüme ihrer Inszenierungen, so u. a. für Claus Peymann, Robert Wilson, Bernhard Wicki, Thomas Langhoff, Klaus Maria Brandauer und William Forsythe.

 

 

Silke Johanna
Fischer

Silke Johanna Fischer

1982 in Franken geboren, arbeitete Silke Johanna Fischer zunächst als Bürokauffrau, in der Altenpflege und in der niederschwelligen Drogenarbeit. Nach dem Abitur zog sie nach Berlin und studierte Theaterwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Isländisch an der Freien und an der Humboldt Universität. Nebenher engagierte sie sich bei zahlreichen Bühnen und freien Projekten, sie arbeitete u. a. als Regie- und Produktionsassistentin für das Gefängnistheaterprojekt EastWestSideStory mit inhaftierten Jugendlichen. Am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau inszenierte sie Der Ehemann (Commedia dell`arte Szenario aus der Sammlung Flaminio Scala), Der Diener zweier Herren (Carlo Goldoni), Die Hamletmaschine (Heiner Müller) und In 80 Tagen um die Welt (eigene Fassung nach Jules Verne). Bis 2014/15 war Silke Johanna Fischer als Regieassistentin am Schauspiel Chemnitz engagiert. Hier leitete sie u. a. die NACHTSCHICHT-Reihe lyric-sound-performances. In Chemnitz stellte sie sich dem Publikum mit dem prämierten Stück des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik 2014, Die Erben des Galilei (Martin Bauch) als Regisseurin vor und inszenierte Gegen die Liebe (Esteve Soler) sowie In Transit – Vom Ende der Kindheit (Textbeitrag Nis-Momme Stockmann). Seit Ende der Spielzeit 2014/15 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin und ist als Sound-Designerin, Schlagzeugerin, Sängerin, Videokünstlerin, Schauspielerin und Bühnenbildnerin tätig. In der Spielzeit 2015/16 brachte sie Heiner Müllers Leben Gundlings Friedrich von Preußen Lessings Schlaf Traum Schrei auf die Große Bühne sowie Zorro als Sommertheater in den Küchwald.

 

 

 

Esther
Kemter

Esther Kemter

Die 1951 in Leipzig geborene Esther Kemter studierte zunächst bei Professor Heise an der Humboldt-Universität zu Berlin Theaterwissenschaft und Ästhetik, später dann Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Ihr Sohn Gustav kam 1974 auf die Welt. Von 1975 bis 1977 war sie Kostümassistentin an der Volksbühne Ost. Seit 1981 arbeitet Esther Kemter freiberuflich als Grafikerin sowie als Bühnen- und Kostümbildnerin an Theatern in Berlin, Dresden, Erfurt, Ulm, Flensburg, Tübingen, Heilbronn und Zittau. Seit 2002 wohnt sie in Seifhennersdorf, Oberlausitz. Für das Schauspiel Chemnitz entwarf sie die Kostüme für Sechs Tanzstunden in sechs Wochen (Alfieri) und in der Spielzeit 2014/15 gemeinsam mit Ulrich Schreiber das Bühnenbild für The King’s Speech (Seidler).

 

 

 

 

Ricarda
Knödler

Ricarda Knödler

Die Bühnen- und Kostümbildnerin studierte Maskenbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, später Mode- und Kostümdesign an der Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Sie arbeitete seitdem freiberuflich u. a. für das Theater Magdeburg und die Staatstheater in Kassel, Karlsruhe sowie Schwerin. In Chemnitz stattete sie zahlreiche Inszenierungen wie u. a. Die Weiße Rose, Effi Briest und Hexenjagd sowie in den letzten Spielzeiten Kafka, Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten, Ne me quitte pas oder Camino Real aus und entwarf die Kostümbilder u. a. für Hedda Gabler, Romeo und Julia auf der Abbey Road, Einer flog über das Kuckucksnest, Ein Volksfeind, Jeanne oder Die Lerche und Die Zofen.
www.ricardaknoedler.de

Bogdan
Koca

Bogdan Koca

Er arbeitet als Schauspieler, Dramatiker, Regisseur, Schauspiellehrer, Komponist, Bühnen- und Kostümbildner. Bis 1975 studierte Bogdan Koca Schauspiel an der Warschauer Theaterakademie, war anschließend am Polnischen Theater in Wroclaw engagiert und wurde für seine Darstellungen mit zahlreichen Preisen geehrt. Aus dem sozialistischen Polen emigrierte er Ende der 1970er-Jahre nach Australien. Er etablierte in Sydney die Thalia Theatre Company und später das Sydney Art Theatre, wo er eigene Stücke ebenso inszenierte wie europäische Dramatik von Shakespeare bis Gombrowicz. Von 1994 bis 1997 war er Leiter des Departments Schauspiel der University of Western Sydney. Für seine schauspielerische Leistung in Ghosts … of the Civil Dead (1988) wurde er für die Australian Film Industry Awards als bester Nebendarsteller nominiert, sein Stück Mein Name ist Soundso wurde für den Green Room Award vorgeschlagen. Nach Polen zurückgekehrt, leitete er von 2009 bis 2013 das Cyprian Kamil Norwid Theater in Jelenia Góra, wo er u. a. Gerhart Hauptmanns Schwarze Maske inszenierte. Am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau realisierte er Die Zimtläden (nach dem Roman von Bruno Schulz). Seitdem arbeitet er regelmäßig am Schauspiel Chemnitz. Hier inszenierte er in der Spielzeit 2013/14 Mein Name ist Soundso (Koca) und Hamlet (Shakespeare). Für beide Inszenierungen entwarf er auch die Bühnenräume, für Mein Name ist Soundso ebenso die Kostüme. In den letzten Spielzeiten kamen die Inszenierungen Hannahs Dämon (Rault), Jeanne oder Die Lerche (Anouilh), Die Zofen (Genet) sowie die Uraufführung von Ich wurde geboren als… (Koca) und in der Spielzeit 2016/2017 Der Prozess von Kafka dazu. Daneben steht er als Schauspieler in Herberts Olschoks Inszenierung Noch ist Polen nicht verloren auf der Bühne.

Petra
Linsel

Petra Linsel

Sie wurde 1979 im thüringischen Jena geboren. Nach dem Musik-Abitur in Gera absolvierte Petra Linsel eine Ausbildung zur Tischlerin, bis sie ein Architekturstudium in Dresden aufnahm, welches sie 2006 mit dem Diplom abschloss. 2007 bis 2010 war sie Ausstatterin an der Theater & Philharmonie Thüringen in Gera/ Altenburg und entwarf Bühnen- und Kostümbilder für Schauspiel, Musiktheater, Puppentheater, Tanz- und Jugendproduktionen. Während ihrer Engagements begleitete sie zahlreiche freie Theater-und Kunstprojekte. Seit 2010 hat sich die Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen über bildnerische und experimentelle Mittel intensiviert. Sie arbeitet als freiberufliche Szenografin, wobei der Schwerpunkt auf der Arbeit am Theater liegt. Dabei spielt die breite Beschäftigung mit der Interaktion zwischen Mensch, Objekt und Raum in unterschiedlichen künstlerischen Formen eine große Rolle. Ihr Aufbaustudium im Masterstudio Design an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel schloss Petra Linsel 2013 mit einer Konzeptarbeit ab, in der theoretische Ansätze von Kunst, Theater und Design auf ihre praktische Umsetzbarkeit überprüft werden. Die Verknüpfungen zwischen den Fachgebieten und die Bewegung in Grenzbereichen sind kennzeichnend für ihre Arbeit. Sie arbeitete u. a. mit den Regisseuren und Choreografen Alexander Flache, Astrid Griesbach, Lydia Bunk, Andreas Bauer, Tabea Hörnlein, Steffen Fuchs, Tanja Matjas, Matthias Pick und Dietrich Kunze.

Produktionen

Alexander
Martynow

Alexander Martynow

1977 in Berlin geboren, studierte Alexander Martynow von 1997 bis 2003 an der Kunsthochschule Berlin Weißensee bei Prof. Peter Schubert Bühnen- und Kostümbild. Seit 2003 arbeitet er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner u. a. für das Theater Heilbronn, das Hessische Landestheater Marburg, die Vorpommersche Landesbühne Anklam, das Anhaltische Theater Dessau, das Theater Konstanz, die Landesbühnen Sachsen, die Comödie Dresden und das Theater im Palais in Berlin. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Swentja Krumscheidt, Jürgen Kern und Herbert Olschok, mit denen er u. a. Kabale und Liebe (Schiller), Wandernutten (Walser), Arturo Ui (Brecht), Der Geldgott (Hacks), Harold und Maude (Higgins) und Bernarda Albas Haus (Lorca) realisierte. Zuletzt  war er am Theater Rudolstadt engagiert und entwarf das Bühnenbild vom Sommertheater Der Revisor (Gogol), danach folgten Delila oder Der Liebestest (Molnár) und Das Glas Wasser (Scribe) und 2016/17 am Schauspiel Chemnitz das Bühnenbild für Noch ist Polen nicht verloren.

Teresa
Monfared

Teresa Monfared

Teresa Monfared hatte zwar schon mit 16 Jahren fürs Schultheater in einem kleinen Bergdorf bei Osnabrück Kostüme entworfen und genäht, wollte nach ihrem Abitur 2007 aber trotzdem eigentlich Physik und Philosophie studieren. Dank eines schicksalhaften Zufalls geriet sie in die Ausstattungsabteilung der Städtischen Bühnen Osnabrück und absolvierte dort eine einjährige Assistenz u. a. bei Martin Fischer, Frank Hänig und Marcel Keller. Ab 2008 studierte sie in Berlin Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee bei Prof. Hageneier und Prof. Schubert. Bereits zwei Wochen vor Beginn des Studiums feierte ihre erste eigene Ausstattungsarbeit in Berlin Premiere. In den folgenden Jahren arbeitete sie als Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater u. a. an den Theatern Osnabrück, Krefeld-Mönchengladbach, Ballhaus Naunynstraße, dem thüringischen Landestheater Rudolstadt und in der freien Szene u. a. für die Tanzperformerin Kat Valastur. Sie ist auch als Szenen- und Kostümbildnerin für Film und Werbung tätig und gestaltet als Art Director und Event Manager Corporate Events für Firmen wie Colgate, Schlumberger und die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Eine erste Zusammenarbeit mit Carsten Knödler erfolgte im Mai 2016 in Zielona Góra bei der Inszenierung von Fernando Krapp hat mir diesen Brief geschrieben. Sie lebt und arbeitet mit ihren Kindern in Berlin.

Stefan
Morgenstern

Stefan Morgenstern

Stefan Morgenstern, 1960 in Köln geboren, lebt und arbeitet in Stuttgart. Er studierte Architektur und ist seit 1993 freier Bühnen- und Kostümbildner. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet das Tanztheater. So entstanden Bühnenbilder und Ausstattungen für Daniela Kurz sowie für die Choreografen Anna Vita, Torsten Händler, Michael Pink, Bridget Breiner, Georg Reischl, Stephen Shropshire, Davide Bombana, Mauro de Candia, Matjash Mrozewski, Lauri Stellings, Roberto di Oliveira, Renato Zanella, Ivo Bärtsch, Antonio Gomes, Lior Lev, Stephen Greenston an Bühnen wie den Staatstheatern Stuttgart, Nürnberg, Saarbrücken, dem Nationaltheater Mannheim, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Wien, der Volksoper Wien, dem Aalto-Theater Essen, Theater Plauen-Zwickau, Mainfrankentheater Würzburg, der Companie „De Anima” in Rio de Janeiro und dem Theater Augsburg. Bühnenbilder und Kostüme für Opern- und Schauspielproduktionen entstanden u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseuren Sylvia Armbruster, Silke Johanna Fischer, Jochen Biganzoli, Daniela Kurz, Rennie Wright, Steffen Jäger und Ernst Konarek an Bühnen wie dem Staatstheater Mainz, dem Volkstheater Wien, den Landestheatern Klagenfurt, Eisenach, St. Pölten, Linz, Detmold, Esslingen, dem Theater Plauen-Zwickau, am Theaterhaus Stuttgart, Theater Lindau, Schauspiel Chemnitz und am Kleist-Theater Frankfurt/Oder. Die Produktion Die Winterreise mit Daniela Kurz und dem Tanztheater Nürnberg erhielt 2000 den Bayerischen Theaterpreis. Eine Nominierung in der Kategorie Bühnenbild/Ausstattung des Jahres erhielt Stefan Morgenstern bei der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift Opernwelt im Jahrbuch 2011 „für sein Bühnenbild zu Schumanns Genoveva in Zwickau, das endlich einmal intelligent Video-Leinwände einsetzt“ (Udo Badelt, Der Tagesspiegel). Für den Inthega Neuberin Preis 2014 nominiert waren die Produktionen Die Marquise von O. (Koproduktion mit dem Theater Lindau und Theatergastspiele Kempf) und Die Legende vom Heiligen Trinker (Koproduktion mit dem theaterhaus Stuttgart, den Kasseler Musiktagen und dem Tourneetheater Thespiskarren). Stipendiat an der Akademie Solitude Stuttgart war Stefan Morgenstern 1996 zur Vertiefung der Themen Raum – Bewegung – Musik – Interaktion – Improvisation. Für Esteve Solers Gegen die Liebe in der Regie von Silke Johanna Fischer entwarf Stefan Morgenstern in der Spielzeit 2014/15 erstmals für das Schauspiel Chemnitz Bühnen- und Kostümbild und verantwortete in der Spielzeit 2015/16 die Ausstattungen von Leben Gundlings Friedrich von Preußen Lessings Schlaf Traum Schrei (Müller) sowie Zar Wasserwirbel (Schwarz).

Matthias
Nagatis

Matthias Nagatis

Geboren in Rodewisch, war Matthias Nagatis zunächst als Zootechniker und Bühnenhandwerker tätig, bevor er ein Schauspielstudium an der Hochschule Ernst Busch Berlin/Hochschulbereich Rostock absolvierte. 1980 erhielt er sein erstes Engagement als Schauspieler an den Bühnen der Stadt Magdeburg, 1984 wechselte er an das Staatschauspiel Dresden, wo er auch als Regisseur und Dozent tätig war. Von 1998 bis zum Juli 2012 war er Schauspieldirektor des Theaters Vorpommern. Während dieser Zeit gehörten u. a. Cyrano de Bergerac (Edmond de Rostand), Reigen (Arthur Schnitzler), Noch ist Polen nicht verloren (Jürgen Hofmann), Macbeth (Shakespeare), Mein Kampf (George Tabori), A Clockwork Orange 2004 (Anthony Burgess), Der Sturm (Shakespeare), Glatzkopfbande – Erinnerung an Rock ‘n‘ Roll (UA) (Werner Buhss/Wolfram Bodag), Ein seltsames Paar (Neil Simon), Die drei Musketier“ (Axel Plogstedt nach Alexandre Dumas Père), Hamlet (Shakespeare), Die Möwe (Tschechow), Ein Sommernachtstraum (Shakespeare), Pinocchio (Collodi/Hall), Was ihr wollt (Shakespeare), Prinz Friedrich von Homburg (Kleist), Die Physiker (Dürrenmatt), Der Floh im Ohr (Feydeau), Der Widerspenstigen Zähmung (Shakespeare), Manche mögen’s heiß – Sugar (Stone/Merill/Stynen nach Wilder/Diamond), Die Räuber (Schiller), Der nackte Wahnsinn (Michael Frayn), Der zerbrochene Krug (Kleist), Maria Stuart (Schiller), Frau Müller muss weg (Lutz Hübner) sowie Endspiel (Samuel Beckett) zu seinen wichtigsten Inszenierungen. Aktuell arbeitet Matthias Nagatis als freischaffender Regisseur und Schauspieler. Zu seinen jüngsten Inszenierungen zählen u. a. Der letzte Vorhang (Maria Goos) am Theater Plauen-Zwickau, Spa Licha (Markus Köbeli) und Anna Karenina (John von Düffel nach Tolstoi) am Theater Bautzen sowie Die 39 Stufen (Patrick Barlow nach Buchan/Hitchcock) am Theater Plauen-Zwickau. In Chemnitz stellte er sich 2013/14 bereits mit Das Herz eines Boxers (Lutz Hübner) vor.

Produktionen

Johanna
Pfau

Johanna Pfau

Johanna Pfau wurde 1971 in Dahme/Brandenburg geboren. Nach dem Abitur nahm sie zunächst ein Sprachstudium in Köln auf, wechselte nach einem Jahr aber in die Bühnen- und Kostümbildklasse von Achim Freyer an die HdK Berlin. Als Abschlussarbeit stattete sie 1996 Ibsens „Nordische Heerfahrt“ in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg aus. Danach arbeitete sie zusammen mit Thomas Ostermeier in Berlin, in München und Nürnberg mit Simone Blattner, in Basel und Köln mit Karin Beier, am Schauspiel Dresden mit Walter Meierjohann, am Deutschen Theater Berlin mit Stefan Bachmann, Sabine auf der Heyde, Jorinde Dröse und Alize Zandwijk sowie immer wieder mit Andreas Kriegenburg u. a. am Thalia Theater Hamburg. Mit Nina Mattenklotz verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Am Schauspielhaus Chemnitz zeichnete sie für Bühne und Kostüme für „Die Zärtlichkeit der Hunde“ verantwortlich.

Produktionen

Nikolaus
Porz

Nikolaus Porz

Auf einem Bauernhof zwischen Engeln und Weibern in der Eifel aufgewachsen, zog es Nikolaus Porz 1981 zunächst nach Berlin, bevor er in Griechenland ein eigenes Restaurant führte. Nach ersten Kontakten zum Theater begann er 1988 eine Schauspielausbildung in Berlin und wurde Mitbegründer des Theaters „Medea West“ (u. a. mit Armin Petras). Unterschiedliche Mentalitäten sprengten später die erfolgreiche Truppe; das Bedürfnis, konzeptionell und eigenständig zu arbeiten führte ihn zu dem Entschluss, „nach dem eigenen Raum zu suchen“. Nach freien Assistenzen, Kunstprojekten und ersten eigenen Ausstattungen u. a. am Schauspiel Essen, in Bremen und bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, war er 1996-1998 Ausstattungsleiter am Theater in Wilhelmshaven. Seit 1998 arbeitet er freischaffend für Opern- und Schauspielproduktionen in Deutschland und Dänemark. Seine Arbeiten waren in Oldenburg, Freiburg, Nürnberg, Lübeck, Mainz, Augsburg, Düsseldorf, Darmstadt, Heilbronn, Kiel, sowie in Basel, am Theater Odense und dem Aalborg Theater in Dänemark zu sehen. Nikolaus Porz arbeitet u. a. regelmäßig mit den Regisseuren Christian Marten Molnar, Amélie Niermeyer, Lydia Bunk und Malte Kreutzfeldt zusammen. Mit ihm entstanden am Schauspiel Chemnitz in der Spielzeit 2014/2015 bereits Richard III sowie zuletzt Der Besuch der alten Dame; für beide Produktionen entwarf Nikolaus Porz die Bühne.
Foto: Barbara Aumüller

Sarah Antonia
Rung

Sarah Antonia Rung

Sarah Antonia Rung wurde in Hamburg geboren und studierte an der dortigen Hochschule für Angewandte Wissenschaften bis 2011 Kostümdesign. Bereits während des Studiums und anschließend absolvierte sie eine Reihe von Assistenzen bei Theater und Film, u. a. bei der Hamburger Theaterfabrik und für den Kinofilm Der Schatten (Regie: Peter Heinz und Ahmet Tas). Für den Kurzfilm Weiter Laufen (Regie: Jan Boldender) entwarf sie das Kostümbild.
Von 2012 bis 2015 war sie als Kostümassistentin und Kostümbildnerin am Theater Aachen engagiert. Für die Mörgens-Bühne entwarf sie eine Reihe von Kostümbildern, u. a. für Deportation Cast (Regie: Jan Langenheim), eingeladen zum NRW-Theatertreffen 2013, Zwei arme polnisch sprechende Rumänen (Regie: Tanja Krone) und Der Mann, der die Welt aß (Regie: Roland Hüve). Für die Oper The Turn of the Screw (Regie: Lilly Lee) auf der Großen Bühne des Aachener Theaters besorgte sie die Kostüme.
Von 2015 bis 2017 war sie als Ausstattungsassistentin am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert. Während dieser Zeit arbeitete sie u. a. mit dem Theaterpädagogen und Regisseur Otto A. Thoß für Reigen! und Spring Awakening zusammen.
Seit 2017 lebt sie freischaffend in Weimar. Homo faber (Regie: Hasko Weber) ist ihre erste Arbeit für das Schauspiel Chemnitz.

Produktionen

Ulrich
Schreiber

Ulrich Schreiber

Der 1943 in Radebeul geborene Bühnenbildner studierte zunächst Gebrauchsgrafik an der Fachhochschule für Werbung und Gestaltung Berlin-Schöneweide, bevor er von 1970 bis 1975 Szenografie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee studierte. Anschließend arbeitete er freiberuflich als Plakatdesigner, Buchillustrator, Werbedesigner (für den DFF) sowie als Bühnenbildner für Theater in Berlin, Dresden, Ulm, Tübingen, Hamburg und Erfurt. Von 1999 bis 2001 war er Ausstattungsleiter am damaligen Gerhart Hauptmann-Theater Zittau. Seit 2002 wohnt Ulrich Schreiber in Seifhennersdorf, Oberlausitz. Für das Schauspiel Chemnitz zeichnete er in der Spielzeit 2013/14 für die Bühne von Sechs Tanzstunden in sechs Wochen (Alfieri) verantwortlich und entwickelte gemeinsam mit Esther Kemter in der Spielzeit 2014/15 die Bühne für The King’s Speech (Seidler).

Elzbieta
Terlikowska

Elzbieta Terlikowska

Die polnische Künstlerin studierte in Wroclaw Malerei bei Prof. Józef Halas. Während dieser Zeit führte sie ein Stipendium nach Venedig. Mit Studienabschluss arbeitete sie freischaffend als Malerin und schuf vielschichtige Werke aus Materialien, die sie u. a. auf zahlreichen Flohmärkten erkundete. 1986 debütierte sie als Bühnen- und Kostümbildnerin an der Oper Wroclaw. Es folgten zahlreiche Arbeiten für Theater in Polen. International war sie in Straßburg, Istanbul, Berlin, St. Petersburg und Rom tätig. Sie errang zahlreiche Auszeichnungen, u. a. die "Goldene Maske“ St. Petersburg, den Waldemar Cwenarski Preis und eine „Ehrenvolle Erwähnung“ bei der Quadriennale in Prag 1999 (einer der weltweit wichtigsten Ausstellungen für Bühnen- und Kostümbildner). Während der langjährigen Zusammenarbeit mit Bogdan Koca entstanden Ausstattungen u. a. für Gerhart Hauptmanns Die schwarze Maske (Jelenia Góra) und Bruno Schulz‘ Die Zimtläden (Zittau). Im Februar 2014 zeigte das Muzeum Miejskiego Wroclawia ihre großformatigen Arbeiten auf Papier in der Personalausstellung CICHA OBECNOSC. Am Schauspiel Chemnitz entwarf sie in den letzten Spielzeiten bereits die Kostümbilder für Hamlet, Ich wurde geboren als…, und Der Menschenfeind.

Grit
Walther

Grit Walther

Sie studierte von 1991 bis 1996 an der Hochschule für Kunst und Design „Burg Giebichenstein“ in Halle/Saale Modedesign bei den Professoren T. Greis und J. Schielicke. Bereits während des Studiums war Grit Walther Kostümassistentin am Schauspiel Leipzig. Seit 1997 ist sie freiberuflich als Kostümbildnerin und Dozentin tätig. Sie arbeitete u. a. mit den Regisseuren Matthias Brenner, Andreas Rehschuh und Enrico Lübbe und entwarf Kostüme für Inszenierungen am Schauspiel Leipzig, am Theater Magdeburg, am Hans Otto Theater Potsdam, am Neuen Theater Halle/Saale, am Anhaltischen Theater Dessau, am Thalia Theater Halle/Saale und für das Open-Air-Theater „Titanick“. Für das Schauspiel Chemnitz entwirft sie in der Spielzeit 2016/17 das Kostümbild des Weihnachtsmärchens Kalif Storch (Andreas Rehschuh nach Wilhelm Hauff).

Produktionen

Thomas
Weinhold

Thomas Weinhold

Der Bühnenbildner Thomas Weinhold stellte sich dem Chemnitzer Publikum erstmals 2009 mit der Ausstattung der Deutschsprachigen Erstaufführung des Stückes Ladybird von Wassllij Sigajew vor. Es folgten Ausstattungen für die Deutschsprachigen Erstaufführungen von Anne Nathers Im Wald ist man nicht verabredet und Das Weiß an den Rändern der Nacht. Regie führte Alexandra Wilke, mit der ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet. In der Spielzeit 2012/13 entwarf er das Bühnenbild zu Tintenherz in der Regie von Matthias Huber. Weitere Arbeiten führten ihn an das Schauspiel Leipzig, das Staatstheater Mannheim, das Maxim Gorki Theater, das Volkstheater Rostock, das Centraltheater Leipzig und das Anhaltische Theater Dessau. Er arbeitete mit Regisseuren wie Markus Dietz, Thorsten Duit, Wolfgang Krause Zwieback, Klaus Gehre, Andreas Rehschuh und Thomas Hertel zusammen. Am Schauspiel Chemnitz entwarf er für Tilo Krügels Inszenierung Außer Kontrolle den Bühnenraum.

Produktionen

Pia
Wessels

Pia Wessels

Pia Wessels ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Schneider-lehre in Berlin und studierte anschließend Modedesign und Kostümbild; ihren „Master of Arts“ in Bühnenbild machte sie an der TU-Berlin. Sie assistierte u. a. bei Reinhard von der Thannen, Peter Schubert und Hans-Joachim Schliecker. Pia Wessels arbeitet als freie Kostüm-und Bühnenbildnerin an vielen deutschen Stadttheatern. Zu ihrem künstlerischen Betätigungsfeld gehören Ausstattungen für Schauspiel, Oper, Musical und Tanztheater. Für ein Jahr war sie künstlerische Leiterin der Kostümabteilung des Landestheater Detmold, wo sie auch heute noch regelmäßig als Gast tätig ist. Pia Wessels war als Dozentin im Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin tätig. Für das Schau-spiel Chemnitz hat sie in den letzten Spielzeiten bereits die Produktionen Hautnah und Taliban/Vom Ende der Kindheit für Kathrin Brune ausgestattet.
Foto: Peter Liptow

 

 

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