© Dieter Wuschanski

Bühne/Kostüm

Elena
Acquati

Elena Acquati

Elena Acquati ist freischaffende Malerin und Bühnenbildnerin. Sie wurde 1966 in Mailand geboren. Nach dem Abitur studierte sie ebenfalls in Mailand Architektur. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie als Bühnenbildnerin, Restauratorin und Kunstlehrerin. Neben zahlreichen Ausstellungen, die sie im In- und Ausland realisierte, entstanden verschiedene Bühnen- und Kostümbilder u.a. am Staatstheater Cottbus. Mondlicht und Magnolien ist ihre erste Arbeit am Schauspiel Chemnitz.

Barbara
Blaschke

Barbara Blaschke

Barbara Blaschke, 1967 in Roßlau/Sachsen-Anhalt geboren, war zunächst Bühnenbildassistentin am Landestheater Dessau, bevor sie 1989-1994 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden Bühnen- und Kostümbild studierte. Danach war sie Assistentin, anschließend Bühnen- und Kostümbildnerin am Staatsschauspiel Dresden. Seit 1999 freischaffend, arbeitete sie für Schauspiel und Musiktheater mit Regisseur/innen wie Klaus Dieter Kirst, Irmgard Lange, Peter Sodann, Hasko Weber, Klaus Arauner, Stefan Wolfram, Peter Kube und Tom Quaas. Inszenierungen waren u. a.: Cash (Ray Cooney), Das kalte Herz (nach Hauff), Dantons Tod (Georg Büchner), Rusalka (Antonín Dvořák), Ritter Blaubart (Jacques Offenbach), Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart), Der Geizige (Molière) und Ein Sommernachtstraum (William Shakespeare). Für das Schauspiel Chemnitz stattete sie zuletzt Pippi Langstrumpf (Astrid Lindgren) und Zorro (Bühnenfassung Thorsten Duit) für die Küchwaldbühne aus.

Jan Gerrit
Brüggemann

Jan Gerrit Brüggemann

Der gebürtige Hamburger spielte schon vor seinem Schauspiel-Studium regelmäßig im Lichthof-Theater Hamburg und als Mitglied der Improvisations-Theatergruppe Die Spieler. Er studierte zunächst ein Jahr an der Theaterakademie Köln und anschließend vier Jahre an der Universität der Künste Berlin, wo er unter anderem mit Professoren und Dozenten wie Hermann Schmidt-Rahmer, Bernd Moss, Niels Bormann, Gerd Warmeling, Aureliusz Smigel, Claudia Bauer, Falk Richter und Anna Bergmann arbeitete. Während des Studiums spielte er am Maxim Gorki Theater Berlin, dem Residenztheater München und am BAT-Studiotheater der HfS Ernst Busch. Sein erstes Engagement führte ihn für die Spielzeit 2014/15 ans Schauspielhaus Graz, wo er u. a. in Verteidigung der Missionarsstellung (Benjamin Lee Baumgartner) und im Zwei-Personen-Stück Atmen (Mann) zu sehen war. Neben seiner Bühnentätigkeit arbeitet Jan Gerrit Brüggemann regelmäßig als Radio-Sprecher für RBB und Deutschlandradio Kultur und steht für TV-Produktionen vor der Kamera. Von 2015 bis 2019 war er festes Ensemblemitglied des Schauspiels Chemnitz. In den Spielzeiten 2017/2018 und 2018/2019 leitete er gemeinsam mit Denise von Schön-Angerer den TheaterJugendClub.

Frank
Hänig

Frank Hänig

Er wurde 1955 in Thüringen geboren und war nach seinem Architektur- und Bühnenbildstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee zwischen 1981 und 1996 Bühnen- und Kostümbildner am Theater Erfurt, Chefbühnenbildner in Potsdam und am Staatsschauspiel Dresden. 1994 führte er zudem erstmals Regie in Dresden. Seit 1996 arbeitet Frank Hänig freischaffend als Regisseur und Bühnenbildner u. a. in Aachen, Berlin, Dresden, Kiel, Mainz, Mannheim, Osnabrück, Potsdam und Stuttgart und international in Athen, Barcelona, Maastricht, Nicosia und Tennessee (USA). Seit 1983 lehrt er an verschiedenen Instituten wie der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, an der HfBK Dresden, an der Skoulli-Art-School auf Zypern und der University of Tennessee. Seit 2007 ist er Dozent für Bühnenbild im Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum an der TU Berlin. Von 2011-2017 war er Gastprofessor für Bühnenbild an der UdK Berlin. Ab 1984 entstanden zudem mehr als 30 Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, u. a. in Berlin, Dresden, Köln und Stuttgart, Knoxville, Long Beach, Novi Sad, Nicosia, Prag und Tokio. 1990 erhielt Frank Hänig die Goldmedaille der 9. Internationalen Triennale des Bühnen- und Kostümbilds Novi Sad, 1995 die Goldmedaille der Prager Quadriennale für den Gruppenbeitrag der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit Robert Ebeling, Peter Schubert und Hartmut Meyer. 2002 erhielt Brand von Henrik Ibsen in der Regie von Hasko Weber den Bayerischen Theaterpreis für die beste Schauspielinszenierung; Frank Hänig entwarf für sie Bühne und Kostüme. Als Bühnenbildner für Molières Der Menschenfeind, Anton Tschechows Onkel Wanja, Goethes Faust I und Faust II sowie zuletzt Weiße Nächte nach Dostojevski stellte er sich in den vergangenen Spielzeiten bereits dem Chemnitzer Publikum vor.

 

Norman
Heinrich

Norman Heinrich

Norman Heinrich, geboren in Freiberg, studierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit als Diplomingenieur im Master Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Peter Sykora und Prof. Andrea Kleber in Berlin. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitete er als Bühnenbildassistent am Berliner Ensemble unter Claus Peymann. Seit 2007 ist er freischaffend als Bühnen- und Kostümbildner tätig. Von Oktober 2012 bis November 2013 war Norman Heinrich kommissarischer Ausstattungsleiter am Theater Erfurt und entwarf u. a. das Bühnenbild für die Uraufführung der Oper Die Frauen der Toten von Alois Bröder. Am Leipziger Opernhaus realisierte er 2015 die Bühnenbilder für die drei Spiegelzeltproduktionen und eine mobile Schuloper. Seit 2017 ist er als Dozent im Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin tätig. Er leitete die Realisierungswettbewerbe Und in den Nächten liegen wir stumm und Die vier Himmelsrichtungen für den Ostflügel des Chemnitzer Schauspielhauses.

Una
Jankov

Una Jankov

Una Jankov (1993) wurde in Novi Sad, Serbien geboren. Sie absolvierte 2017 einen BA in Szenenarchitektur, Technik und Design an der Fakultät für technische Wissenschaften in Novi Sad. Im Jahr 2018 erhielt sie einen Master of Arts von der gleichen Universität. Sie arbeitete als Bühnenbildnerin für Theaterstücke: Eugen Onegin (Regie: Boris Liješević, Jugendtheater, Novi Sad 2017), Foto 51 (Regie: Tara Manić, Belgrad) und Liebe Elena Sergeevna (Regie: Lana Pavkov, Jugendtheater, Novi Sad ). Sie arbeitete auch als Szenografie-Assistentin für die Stücke Hamlet (Bühnenbild NUMEN, Regie von Aleksandar Popovski, JDP Belgrad) und Das Gefühl von Bart (Bühnenbild Daniela Dimitrovska, Regie von Mia Knežević, Theater Atelier 212, Belgrad), sowie als erste Assistentin des Art Directors für den Dokumentarfilm The Other Line (Regie: Nenad Milošević). Sie malt und macht Illustrationen.

Produktionen

Jan
Klammer

Jan Klammer

Jan Klammer wurde 1989 in Bregenz – Österreich geboren, studierte ab 2011 Architektur an der TU Wien und schloss sein Studium 2017 mit dem Bachelor of Science ab. Zeitgleich mit dem Studienbeginn gründete er gemeinsam mit Elias Manser eine Eventagentur, die sich auf die Symbiose von akustischen und visuellen Erlebnissen spezialisiert hat. Im Zuge dieser Zusammenarbeit folgten genreübergreifende Shows von West bis Ost-Österreich. Seit 2016 arbeitet er an einer eigenen Möbellinie mit Fokus auf Materialien, die ihn in seiner Ausbildung zum Architekten begleiteten/prägten. 2017 folgten dann erste Arbeiten für Film und Musikvideos. Im selben Jahr realisierte er auch sein erstes Bühnenbild für ein Theaterstück. Auslandserfahrung sammelte er während einer mehrmonatigen Reise in Südostasien, die sein künstlerisches Denken nachhaltig prägte.

Produktionen

Ricarda
Knödler

Ricarda Knödler

Die Bühnen- und Kostümbildnerin studierte Maskenbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, später Mode- und Kostümdesign an der Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Sie arbeitete seitdem freiberuflich u. a. für das Theater Magdeburg und die Staatstheater in Kassel, Karlsruhe sowie Schwerin. In Chemnitz stattete sie zahlreiche Inszenierungen wie u. a. Die Weiße Rose, Effi Briest und Hexenjagd sowie in den letzten Spielzeiten Kafka, Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten, Ne me quitte pas oder Camino Real aus und entwarf die Kostümbilder u. a. für Hedda Gabler, Romeo und Julia auf der Abbey Road, Einer flog über das Kuckucksnest, Ein Volksfeind, Jeanne oder Die Lerche und Die Zofen.
www.ricardaknoedler.de

Bogdan
Koca

Bogdan Koca

Er arbeitet als Schauspieler, Dramatiker, Regisseur, Schauspiellehrer, Komponist, Bühnen- und Kostümbildner. Bis 1975 studierte Bogdan Koca Schauspiel an der Warschauer Theaterakademie, war anschließend am Polnischen Theater in Wroclaw engagiert und wurde für seine Darstellungen mit zahlreichen Preisen geehrt. Aus dem sozialistischen Polen emigrierte er Ende der 1970er-Jahre nach Australien. Er etablierte in Sydney die Thalia Theatre Company und später das Sydney Art Theatre, wo er eigene Stücke ebenso inszenierte wie europäische Dramatik von Shakespeare bis Gombrowicz. Von 1994 bis 1997 war er Leiter des Departments Schauspiel der University of Western Sydney. Für seine schauspielerische Leistung in Ghosts … of the Civil Dead (1988) wurde er für die Australian Film Industry Awards als bester Nebendarsteller nominiert, sein Stück Mein Name ist Soundso wurde für den Green Room Award vorgeschlagen. Nach Polen zurückgekehrt, leitete er von 2009 bis 2013 das Cyprian Kamil Norwid Theater in Jelenia Góra, wo er u. a. Gerhart Hauptmanns Schwarze Maske inszenierte. Am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau realisierte er Die Zimtläden (nach dem Roman von Bruno Schulz). Seitdem arbeitet er regelmäßig am Schauspiel Chemnitz. Hier inszenierte er in der Spielzeit 2013/14 Mein Name ist Soundso (Koca) und Hamlet (Shakespeare). Für beide Inszenierungen entwarf er auch die Bühnenräume, für Mein Name ist Soundso ebenso die Kostüme. In den letzten Spielzeiten kamen die Inszenierungen Hannahs Dämon (Rault), Jeanne oder Die Lerche (Anouilh), Die Zofen (Genet) sowie die Uraufführung von Ich wurde geboren als… (Koca) und in der Spielzeit 2016/2017 Der Prozess von Kafka dazu. Daneben steht er als Schauspieler in Herberts Olschoks Inszenierung Noch ist Polen nicht verloren auf der Bühne.

Produktionen

Gesine
Kuhn

Gesine Kuhn

Gesine Kuhn studierte Landschaftsarchitektur in Dresden und Bordeaux, es folgte ein Master - Studium für Bühnen- und Kostümbild sowie Ausstellungsgestaltung in Clermont-Ferrand und Paris. Danach erhielt sie ein mehrmonatiges Stipendium an der Hochschule für Marionettenspiel in Charleville-Mézières und arbeitete in Frankreich als Bühnenbildnerin und Architektin u. a. am Théâtre National de l’Odéon (Paris), am Théâtre de la Colline (Paris), am Théâtre National de Bretagne (Rennes) und mit der Compagnie ici-même. Ihre Theaterarbeit in Deutschland begann sie bei den Festivals Theater der Welt und der Bonner Biennale sowie als Ausstattungsassistentin am Deutschen Theater Berlin, am Theater Oberhausen und am Theater Bonn. Seit 2005 arbeitete sie als freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin u. a. an der Oper und dem Theater Bonn, dem Staatstheater Darmstadt, dem Staatsschauspiel Dresden und an den Theatern in Heilbronn, Schwerin, Oldenburg, Dortmund, Oberhausen, Wiesbaden, Krefeld/ Mönchengladbach, Tübingen, Marburg, Paderborn, Gera, Neuss, Lübeck und bei den Burgfestspielen Bad Vilbel. Sie ist Mitglied des Künstler-Kollektivs PETprojects (Places Experiencing Theater), das sich vornehmlich Stadtprojekten widmet, die den Versuch eines Grenzgangs zwischen Theater und Aktionskunst unternehmen.

Alexander
Martynow

Alexander Martynow

Alexander Martynow wurde 1977 in Berlin geboren. Von 1997 bis 2003 studierte er Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Peter Schubert an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Seit 2003 ist er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner tätig, u. a. für das Theater Heilbronn, das Anhaltische Theater Dessau, das Theater Konstanz, die Landesbühnen Sachsen und das Theater im Palais in Berlin. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Swentja Krumscheidt u. a. für Kabale und Liebe (Schiller) und Wandernutten (Walser), mit Jürgen Kern für Arturo Ui (Brecht) und mit Herbert Olschok, u. a. für Harold und Maude (Higgins) sowie Bernarda Albas Haus (Lorca). Am Schauspiel Chemnitz zeichnete er verantwortlich für das Bühnenbild zu Noch ist Polen nicht verloren (Hofmann), Der dressierte Mann (von Düffel/nach Vilar) und in der laufenden Spielzeit zu Glorious! Die wahre Geschichte der Florence Foster Jenkins (Quilter).
www.alexander-martynow.de

Teresa
Monfared

Teresa Monfared

Sie entwarf und nähte zwar schon mit 16 Jahren in einem kleinen Bergdorf bei Osnabrück fürs Schultheater Kostüme, wollte aber nach ihrem Abitur 2007 trotzdem Physik und Philosophie studieren. Dank eines Zufalls geriet sie in die Ausstattungsabteilung der Städtischen Bühnen Osnabrück und absolvierte dort eine einjährige Assistenz u. a. bei Martin Fischer, Frank Hänig und Marcel Keller. Ab 2008 studierte sie dann in Berlin Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee bei Prof. Hageneier und Prof. Schubert. Bereits zwei Wochen vor Beginn des Studiums feierte ihre erste eigene Ausstattungsarbeit in Berlin Premiere. In den folgenden Jahren arbeitete sie als Bühnen- und Kostümbildnerin für verschiedene Theater, u. a. in Osnabrück, Krefeld-Mönchengladbach, am Ballhaus Naunynstraße und in Rudolstadt. Ebenso ist sie als Szenen- und Kostümbildnerin für Film und Werbung tätig und gestaltet als Art Director und Event Manager Corporate Events für Firmen wie Colgate, Schlumberger und die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Die erste Zusammenarbeit mit Carsten Knödler erfolgte im Mai 2016 in Zielona Góra für die Inszenierung Fernando Krapp hat mir diesen Brief geschrieben. Anschließend lud er sie nach Chemnitz ein, wo sie bislang u. a. die Produktionen Europa! – Ein patriotischer Abend, 1917! sowie Adams Äpfel ausstattete. – Teresa Monfared lebt und arbeitet mit ihren Kindern in Berlin.

Stefan
Morgenstern

Stefan Morgenstern

Stefan Morgenstern, 1960 in Köln geboren, lebt und arbeitet in Stuttgart. Er studierte Architektur und ist seit 1993 freier Bühnen- und Kostümbildner. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet das Tanztheater. So entstanden Bühnenbilder und Ausstattungen für Daniela Kurz sowie für die Choreografen Anna Vita, Torsten Händler, Michael Pink, Bridget Breiner, Georg Reischl, Stephen Shropshire, Davide Bombana, Mauro de Candia, Matjash Mrozewski, Lauri Stellings, Roberto di Oliveira, Renato Zanella, Ivo Bärtsch, Antonio Gomes, Lior Lev, Stephen Greenston an Bühnen wie den Staatstheatern Stuttgart, Nürnberg, Saarbrücken, dem Nationaltheater Mannheim, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Wien, der Volksoper Wien, dem Aalto-Theater Essen, Theater Plauen-Zwickau, Mainfrankentheater Würzburg, der Companie De Anima in Rio de Janeiro und dem Theater Augsburg. Bühnenbilder und Kostüme für Opern- und Schauspielproduktionen entstanden u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Sylvia Armbruster, Silke Johanna Fischer, Carsten Knödler, Stefan Wolfram, Susanne Reng, Jochen Biganzoli, Daniela Kurz, Rennie Wright, Steffen Jäger und Ernst Konarek an Bühnen wie dem Staatstheater Mainz, dem Volkstheater Wien, den Landestheatern Klagenfurt, Eisenach, St. Pölten, Linz, Detmold, Esslingen, dem Theater Plauen-Zwickau, am Theaterhaus Stuttgart, Theater Lindau, Schauspiel Chemnitz, JT Augsburg und am Kleist-Theater Frankfurt/Oder. Die Produktion Die Winterreise mit Daniela Kurz und dem Tanztheater Nürnberg erhielt 2000 den Bayerischen Theaterpreis. Eine Nominierung in der Kategorie Bühnenbild/Ausstattung des Jahres erhielt Stefan Morgenstern bei der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift Opernwelt im Jahrbuch 2011 „für sein Bühnenbild zu Schumanns Genoveva in Zwickau, das endlich einmal intelligent Video-Leinwände einsetzt“ (Udo Badelt, Der Tagesspiegel). Für den Inthega Neuberin Preis 2014 nominiert waren die Produktionen Die Marquise von O. (Koproduktion mit dem Theater Lindau und Theatergastspiele Kempf) und Die Legende vom Heiligen Trinker (Koproduktion mit dem theaterhaus Stuttgart, den Kasseler Musiktagen und dem Tourneetheater Thespiskarren). Stipendiat an der Akademie Solitude Stuttgart war Stefan Morgenstern 1996 zur Vertiefung der Themen Raum – Bewegung – Musik – Interaktion – Improvisation. Für Esteve Solers Gegen die Liebe in der Regie von Silke Johanna Fischer entwarf Stefan Morgenstern in der Spielzeit 2014/15 erstmals für das Schauspiel Chemnitz Bühnen- und Kostümbild und verantwortete in der folgenden Spielzeit die Ausstattungen von Leben Gundlings Friedrich von Preußen Lessings Schlaf Traum Schrei (Müller) sowie Zar Wasserwirbel (Schwarz). Das Musical Struwwelpeter (nach The Tiger Lillies), Der kleine Lord Fauntleroy nach Frances Hodgson Burnett, Millers Tod eines Handlungsreisen und Die kleine Hexe (nach Preußler) folgten.

Johanna
Pfau

Johanna Pfau

Johanna Pfau wurde 1971 in Dahme/Brandenburg geboren. Nach dem Abitur nahm sie zunächst ein Sprachstudium in Köln auf, wechselte nach einem Jahr aber in die Bühnen- und Kostümbildklasse von Achim Freyer an die HdK Berlin. Als Abschlussarbeit stattete sie 1996 Ibsens „Nordische Heerfahrt“ in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg aus. Danach arbeitete sie zusammen mit Thomas Ostermeier in Berlin, in München und Nürnberg mit Simone Blattner, in Basel und Köln mit Karin Beier, am Schauspiel Dresden mit Walter Meierjohann, am Deutschen Theater Berlin mit Stefan Bachmann, Sabine auf der Heyde, Jorinde Dröse und Alize Zandwijk sowie immer wieder mit Andreas Kriegenburg u. a. am Thalia Theater Hamburg. Mit Nina Mattenklotz verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Am Schauspielhaus Chemnitz zeichnete sie für Bühne und Kostüme für „Die Zärtlichkeit der Hunde“ verantwortlich.

Sabine
Pommerening

Sabine Pommerening

Sabine Pommerening stammt aus Berlin, war in der Werbebranche tätig, machte ein Praktikum bei Eduard Fischer in der Theaterplastik-Abteilung des Berliner Ensembles und arbeitete als Szenenbild-Assistentin beim Deutschen Fernsehfunk. Es folgte ein Studium im Fach Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee, danach eine Festanstellung als Szenenbildnerin und Grafikerin beim Deutschen Fernsehfunk. Seit 1991 ist sie freiberuflich bundesweit tätig, u. a. am Neuen Theater Halle, Hans-Otto-Theater Potsdam, Staatsschauspiel Dresden, Theater Rudolstadt, Landestheater Detmold, Theater Plauen-Zwickau, Theater Dessau, Theater Neustrelitz und als Ausstattungsleiterin an der Staatsoperette Dresden. Wichtige Regiepartner*innen waren u. a. Herbert Olschok, Dietmar Rahnefeld, Tobias Wellemeyer und Annett Wöhlert. Sabine Pommerening lebt und arbeitet in Berlin und in Regenmantel im Land Brandenburg.

Produktionen

René Rainer
Schmidt

René Rainer Schmidt

René Rainer Schmidt studierte Schauspiel an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelsohn Bartholdy sowie Sprechwissenschaft/Germanistische Literaturwissenschaft an der Martin-Luther-Universität in Halle/Saale, der Åbo Akademi in Turku (Finnland) und der Staatlichen Pomoren Universität in Archangelsk (Russische Föderation). Von 1999 bis 2003 war er als Schauspieler an den Stadttheatern in Frankfurt/Oder, Erfurt und Ulm engagiert, von 2009 bis 2013 als Dramaturg und Schauspieler am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau sowie seit 2013 in gleicher Funktion an den Theatern Chemnitz. Als Mitglied des Schauspiel-Leitungsteams gestaltet er die inhaltliche Ausrichtung der Sparte mit und betreut als Produktionsdramaturg eine Vielzahl von Inszenierungen in Schauspiel und Figurentheater. Bislang arbeitete er mit Regisseurinnen und Regisseuren wie Hasko Weber, Laura Linnenbaum, Carsten Knödler, Bogdan Koca, Silke Johanna Fischer, Stefan Wolfram, Robert Czechowski und Herbert Olschok im Schauspiel sowie Nis Søgaard, Frank Alexander Engel, Ines Heinrich-Frank und Gundula Hoffmann im Figurentheater zusammen. Darüber hinaus leitete er u. a. die dokumentarischen Projekte Phänomen Robur zur Zittauer Arbeitswelt und Terra incognita zur Herrnhuter Mission. Er entwickelte zahlreiche musikalische Programme mit, beispielsweise die seit 2010 gespielte Johnny-Cash Hommage Ring of Fire, und inszenierte zeitgenössische Dramatik wie zuletzt Thomas Freyers Und in den Nächten liegen wir stumm. In der Spielzeit 2014/15 leitete er kommissarisch das Chemnitzer Figurentheater und gemeinsam mit Kathrin Brune von 2013 bis 2018 das Chemnitzer Schauspielstudio. Er ist Vater zweier Kinder.

Denise von
Schön-Angerer

Denise von Schön-Angerer

Sie studierte Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Kommunikationswissenschaft in München sowie Theater-, Film- und Kinderkulturwissenschaft in Stockholm. Bereits vor ihrem Studium war Denise von Schön-Angerer als Leiterin der Kinder- und Jugendtheatergruppe Die Erlichthofgaukler e.V. in Rietschen aktiv und führte immer wieder Theaterworkshops im Kreis Görlitz durch. Seit 2007 bot sie diese auch in München an, leitete drei Kindertheatergruppen am Münchener TheaterSpielHaus e.V. und weitere an verschiedenen Schulen. Von 2011 bis 2013 war Denise von Schön-Angerer als Theaterpädagogin sowie Regieassistentin, Inspizientin und Souffleuse am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau beschäftigt. Seit der Spielzeit 2013/2014 nimmt sie diese Aufgaben am Schauspiel Chemnitz wahr und arbeitet als Theaterpädagogin für die Sparten Schauspiel und Figurentheater. Hier entwickelte sie unterschiedlichste Projekte wie Chemnitz spielt! oder den FerienTheaterWorkshop, die Patenschaften zwischen Integrationsklassen und Künstlern und die Offenen Workshops. Zudem erarbeitete sie als Mentorin gemeinsam mit unseren Studierenden szenische Projekte wie Nur die Wurst hat zwei und leitet seit 2013/14 den TheaterJugendClub mit.
Foto: Nasser Hashemi

Esther
Undisz

Esther Undisz

Esther Undisz, aufgewachsen in Cottbus, ließ sich zur Orthoptistin ausbilden, arbeitete als freie Journalistin und Fotografin, gründete eine Stadtzeitung und ein Kino. Intendant Christoph Schroth holte sie schließlich 1993 ans Staatstheater Cottbus, zunächst für die Abteilung Marketing. Nach ihrem Regiestudium bei Prof. Jürgen Flimm in Hamburg arbeitete sie von 2000 bis 2003 in der Schauspielleitung in Cottbus mit. Später war sie Hausregisseurin und Dramaturgin an der neuen Bühne Senftenberg.
Esther Undisz lehrte als Schauspieldozentin an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und ist zertifizierte Drehbuchautorin, Lektorin und Dramaturgin für Film und Fernsehen. Als freie Regisseurin und Dramaturgin arbeitete sie u. a. am Staatsschauspiel Dresden, am Schauspiel Chemnitz, an den Landesbühnen Sachsen Radebeul, am Theater Eisleben sowie am Volkstheater Rostock. Als Dramaturgin entwickelte sie zuletzt Die Leiden des jungen Werther mit jungen und nicht mehr jungen Männern, die liebten und litten nach Johann Wolfgang Goethe an der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden, Regie: Miriam Tscholl. Ihre aktuellen Inszenierungen als Regisseurin waren 2018 Fluchtwege (Nick Wood), Landesbühnen Sachsen, Meffi, der kleine feuerrote Teufel (Doris Jannausch), Theater Eisleben und Das kalte Herz (Rebekka Kricheldorf nach Wilhelm Hauff), Nordharzer Städtebundtheater.

Daniel
Unger

Daniel Unger

Daniel Unger studierte Innenarchitektur an der Hochschule für Technik Stuttgart. Danach assistierte er an verschiedenen Theatern, z. B. dem Staatstheater Stuttgart und der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Eigene Arbeiten entstanden u. a. am Schlachthaus Bern (Darlings Alive, Regie: Meret Matter), am Staatstheater Stuttgart (Bab und Sane, Regie: Markus Klemenz), an der Oper Dortmund (Anatevka, Regie: Johannes Schmid), am Nationaltheater Weimar (Reineke Fuchs, Regie: Christian Weise), an der Oper Oslo und Opera Lyon (La Cenerentola, Regie Stefan Herheim) sowie am Theater Ingolstadt (Stella und The Black Rider, Regie: Brian Bell). Die Produktion La Cenerentola wurde zum International Festival 2018 nach Edinburgh eingeladen, Stella im gleichen Jahr für den Deutschen Musical Preis nominiert.

Pia
Wessels

Pia Wessels

Pia Wessels ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Schneiderlehre in Berlin und studierte anschließend Modedesign und Kostümbild; ihren „Master of Arts“ in Bühnenbild machte sie an der TU-Berlin. Sie assistierte u. a. bei Reinhard von der Thannen, Peter Schubert und Hans-Joachim Schliecker. Pia Wessels arbeitet als freie Kostüm-und Bühnenbildnerin an vielen deutschen Stadttheatern. Zu ihrem künstlerischen Betätigungsfeld gehören Ausstattungen für Schauspiel, Oper, Musical und Tanztheater. Für ein Jahr war sie künstlerische Leiterin der Kostümabteilung des Landestheater Detmold, wo sie auch heute noch regelmäßig als Gast tätig ist. Pia Wessels war als Dozentin im Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin tätig. Am Schauspiel Chemnitz hat sie in den letzten Spielzeiten bereits die Produktionen Hautnah und Taliban/Vom Ende der Kindheit für Kathrin Brune ausgestattet.
Foto: Peter Liptow

 

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