© Dieter Wuschanski

Bühne/Kostüm

Barbara
Blaschke

Barbara Blaschke

Barbara Blaschke, 1967 in Roßlau/Sachsen-Anhalt geboren, war zunächst Bühnenbildassistentin am Landestheater Dessau, bevor sie 1989-1994 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden Bühnen- und Kostümbild studierte. Danach war sie Assistentin, anschließend Bühnen- und Kostümbildnerin am Staatsschauspiel Dresden. Seit 1999 freischaffend, arbeitete sie für Schauspiel und Musiktheater mit Regisseur/innen wie Klaus Dieter Kirst, Irmgard Lange, Peter Sodann, Hasko Weber, Klaus Arauner, Stefan Wolfram, Peter Kube und Tom Quaas. Inszenierungen waren u. a.: Cash (Ray Cooney), Das kalte Herz (nach Hauff), Dantons Tod (Georg Büchner), Rusalka (Antonín Dvořák), Ritter Blaubart (Jacques Offenbach), Die Zauberflöte (Wolfgang Amadeus Mozart), Der Geizige (Molière) und Ein Sommernachtstraum (William Shakespeare). Für das Schauspiel Chemnitz stattete sie zuletzt Pippi Langstrumpf (Astrid Lindgren) und Zorro (Bühnenfassung Thorsten Duit) für die Küchwaldbühne aus.

Jan Gerrit
Brüggemann

Jan Gerrit Brüggemann

Der gebürtige Hamburger spielte schon vor seinem Schauspiel-Studium regelmäßig im Lichthof-Theater Hamburg und als Mitglied der Improvisations-Theatergruppe Die Spieler. Er studierte zunächst ein Jahr an der Theaterakademie Köln und anschließend vier Jahre an der Universität der Künste Berlin, wo er unter anderem mit Professoren und Dozenten wie Hermann Schmidt-Rahmer, Bernd Moss, Niels Bormann, Gerd Warmeling, Aureliusz Smigel, Claudia Bauer, Falk Richter und Anna Bergmann arbeitete. Während des Studiums spielte er am Maxim Gorki Theater Berlin, dem Residenztheater München und am BAT-Studiotheater der HfS Ernst Busch. Sein erstes Engagement führte ihn für die Spielzeit 2014/15 ans Schauspielhaus Graz, wo er u. a. in Verteidigung der Missionarsstellung (Benjamin Lee Baumgartner) und im Zwei-Personen-Stück Atmen (Mann) zu sehen war. Neben seiner Bühnentätigkeit arbeitet Jan Gerrit Brüggemann regelmäßig als Radio-Sprecher für RBB und Deutschlandradio Kultur und steht für TV-Produktionen vor der Kamera. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist er festes Ensemblemitglied des Schauspiels Chemnitz. Ab der Spielzeit 2017/2018 leitet er gemeinsam mit Denise von Schön-Angerer den TheaterJugendClub.

Frank
Hänig

Frank Hänig

Er wurde 1955 in Thüringen geboren und war nach seinem Architektur- und Bühnenbildstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee zwischen 1981 und 1996 Bühnen- und Kostümbildner am Theater Erfurt, Chefbühnenbildner in Potsdam und am Staatsschauspiel Dresden. 1994 führte er zudem erstmals Regie in Dresden. Seit 1996 arbeitet Frank Hänig freischaffend als Regisseur und Bühnenbildner u. a. in Aachen, Berlin, Dresden, Kiel, Mainz, Mannheim, Osnabrück, Potsdam und Stuttgart und international in Athen, Barcelona, Maastricht, Nicosia und Tennessee (USA). Seit 1983 lehrt er an verschiedenen Instituten wie der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, an der HfBK Dresden, an der Skoulli-Art-School auf Zypern und der University of Tennessee. Seit 2007 ist er Dozent für Bühnenbild im Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum an der TU Berlin und lehrt zudem seit 2011 als Gastprofessor für Bühnenbild an der UdK Berlin. Ab 1984 entstanden zudem mehr als 30 Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, u. a. in Berlin, Dresden, Köln und Stuttgart, Knoxville, Long Beach, Novi Sad, Nicosia, Prag und Tokio. 1990 erhielt Frank Hänig die Goldmedaille der 9. Internationalen Triennale des Bühnen- und Kostümbilds Novi Sad, 1995 die Goldmedaille der Prager Quadriennale für den Gruppenbeitrag der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit Robert Ebeling, Peter Schubert und Hartmut Meyer. 2002 erhielt Brand von Henrik Ibsen in der Regie von Hasko Weber den Bayerischen Theaterpreis für die beste Schauspielinszenierung; Frank Hänig entwarf für sie Bühne und Kostüme. Als Bühnenbildner für Molières Der Menschenfeind und Anton Tschechows Onkel Wanja stellte er sich in den letzten Spielzeiten bereits dem Chemnitzer Publikum vor.

 

Norman
Heinrich

Norman Heinrich

Norman Heinrich, geboren in Freiberg, studierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit als Diplomingenieur im Master Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Peter Sykora und Prof. Andrea Kleber in Berlin. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitete er als Bühnenbildassistent am Berliner Ensemble unter Claus Peymann. Seit 2007 ist er freischaffend als Bühnen- und Kostümbildner tätig. Von Oktober 2012 bis November 2013 war Norman Heinrich kommissarischer Ausstattungsleiter am Theater Erfurt und entwarf u. a. das Bühnenbild für die Uraufführung der Oper Die Frauen der Toten von Alois Bröder. Am Leipziger Opernhaus realisierte er 2015 die Bühnenbilder für die drei Spiegelzeltproduktionen und eine mobile Schuloper. Seit 2017 ist er als Dozent im Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin tätig. Er leitete die Realisierungswettbewerbe Und in den Nächten liegen wir stumm und Die vier Himmelsrichtungen für den Ostflügel des Chemnitzer Schauspielhauses.

Ricarda
Knödler

Ricarda Knödler

Die Bühnen- und Kostümbildnerin studierte Maskenbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, später Mode- und Kostümdesign an der Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Sie arbeitete seitdem freiberuflich u. a. für das Theater Magdeburg und die Staatstheater in Kassel, Karlsruhe sowie Schwerin. In Chemnitz stattete sie zahlreiche Inszenierungen wie u. a. Die Weiße Rose, Effi Briest und Hexenjagd sowie in den letzten Spielzeiten Kafka, Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten, Ne me quitte pas oder Camino Real aus und entwarf die Kostümbilder u. a. für Hedda Gabler, Romeo und Julia auf der Abbey Road, Einer flog über das Kuckucksnest, Ein Volksfeind, Jeanne oder Die Lerche und Die Zofen.
www.ricardaknoedler.de

Bogdan
Koca

Bogdan Koca

Er arbeitet als Schauspieler, Dramatiker, Regisseur, Schauspiellehrer, Komponist, Bühnen- und Kostümbildner. Bis 1975 studierte Bogdan Koca Schauspiel an der Warschauer Theaterakademie, war anschließend am Polnischen Theater in Wroclaw engagiert und wurde für seine Darstellungen mit zahlreichen Preisen geehrt. Aus dem sozialistischen Polen emigrierte er Ende der 1970er-Jahre nach Australien. Er etablierte in Sydney die Thalia Theatre Company und später das Sydney Art Theatre, wo er eigene Stücke ebenso inszenierte wie europäische Dramatik von Shakespeare bis Gombrowicz. Von 1994 bis 1997 war er Leiter des Departments Schauspiel der University of Western Sydney. Für seine schauspielerische Leistung in Ghosts … of the Civil Dead (1988) wurde er für die Australian Film Industry Awards als bester Nebendarsteller nominiert, sein Stück Mein Name ist Soundso wurde für den Green Room Award vorgeschlagen. Nach Polen zurückgekehrt, leitete er von 2009 bis 2013 das Cyprian Kamil Norwid Theater in Jelenia Góra, wo er u. a. Gerhart Hauptmanns Schwarze Maske inszenierte. Am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau realisierte er Die Zimtläden (nach dem Roman von Bruno Schulz). Seitdem arbeitet er regelmäßig am Schauspiel Chemnitz. Hier inszenierte er in der Spielzeit 2013/14 Mein Name ist Soundso (Koca) und Hamlet (Shakespeare). Für beide Inszenierungen entwarf er auch die Bühnenräume, für Mein Name ist Soundso ebenso die Kostüme. In den letzten Spielzeiten kamen die Inszenierungen Hannahs Dämon (Rault), Jeanne oder Die Lerche (Anouilh), Die Zofen (Genet) sowie die Uraufführung von Ich wurde geboren als… (Koca) und in der Spielzeit 2016/2017 Der Prozess von Kafka dazu. Daneben steht er als Schauspieler in Herberts Olschoks Inszenierung Noch ist Polen nicht verloren auf der Bühne.

Produktionen

Alexander
Martynow

Alexander Martynow

Alexander Martynow wurde 1977 in Berlin geboren. Er studierte von 1997 bis 2003 Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Peter Schubert an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Seit 2003 ist er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner tätig, u. a. für das Theater Heilbronn, das Anhaltische Theater Dessau, das Theater Konstanz, die Landesbühnen Sachsen und das Theater im Palais in Berlin. Langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Swentja Krumscheidt, Jürgen Kern und Herbert Olschok, u. a. für Kabale und Liebe (Schiller), Wandernutten (Walser), Arturo Ui (Brecht), Harold und Maude (Higgins) sowie Bernarda Albas Haus (Lorca). Am Schauspiel Chemnitz besorgte er zuletzt das Bühnenbild für Noch ist Polen nicht verloren (Hofmann).

Teresa
Monfared

Teresa Monfared

Teresa Monfared hatte zwar schon mit 16 Jahren fürs Schultheater in einem kleinen Bergdorf bei Osnabrück Kostüme entworfen und genäht, wollte nach ihrem Abitur 2007 aber trotzdem eigentlich Physik und Philosophie studieren. Dank eines schicksalhaften Zufalls geriet sie in die Ausstattungsabteilung der Städtischen Bühnen Osnabrück und absolvierte dort eine einjährige Assistenz u. a. bei Martin Fischer, Frank Hänig und Marcel Keller. Ab 2008 studierte sie in Berlin Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee bei Prof. Hageneier und Prof. Schubert. Bereits zwei Wochen vor Beginn des Studiums feierte ihre erste eigene Ausstattungsarbeit in Berlin Premiere. In den folgenden Jahren arbeitete sie als Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater u. a. an den Theatern Osnabrück, Krefeld-Mönchengladbach, Ballhaus Naunynstraße, dem thüringischen Landestheater Rudolstadt und in der freien Szene u. a. für die Tanzperformerin Kat Valastur. Sie ist auch als Szenen- und Kostümbildnerin für Film und Werbung tätig und gestaltet als Art Director und Event Manager Corporate Events für Firmen wie Colgate, Schlumberger und die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Eine erste Zusammenarbeit mit Carsten Knödler erfolgte im Mai 2016 in Zielona Góra bei der Inszenierung von Fernando Krapp hat mir diesen Brief geschrieben. Sie lebt und arbeitet mit ihren Kindern in Berlin.

Stefan
Morgenstern

Stefan Morgenstern

Stefan Morgenstern, 1960 in Köln geboren, lebt und arbeitet in Stuttgart. Er studierte Architektur und ist seit 1993 freier Bühnen- und Kostümbildner. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet das Tanztheater. So entstanden Bühnenbilder und Ausstattungen für Daniela Kurz sowie für die Choreografen Anna Vita, Torsten Händler, Michael Pink, Bridget Breiner, Georg Reischl, Stephen Shropshire, Davide Bombana, Mauro de Candia, Matjash Mrozewski, Lauri Stellings, Roberto di Oliveira, Renato Zanella, Ivo Bärtsch, Antonio Gomes, Lior Lev, Stephen Greenston an Bühnen wie den Staatstheatern Stuttgart, Nürnberg, Saarbrücken, dem Nationaltheater Mannheim, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Wien, der Volksoper Wien, dem Aalto-Theater Essen, Theater Plauen-Zwickau, Mainfrankentheater Würzburg, der Companie „De Anima” in Rio de Janeiro und dem Theater Augsburg. Bühnenbilder und Kostüme für Opern- und Schauspielproduktionen entstanden u. a. in Zusammenarbeit mit den Regisseuren Sylvia Armbruster, Silke Johanna Fischer, Jochen Biganzoli, Daniela Kurz, Rennie Wright, Steffen Jäger und Ernst Konarek an Bühnen wie dem Staatstheater Mainz, dem Volkstheater Wien, den Landestheatern Klagenfurt, Eisenach, St. Pölten, Linz, Detmold, Esslingen, dem Theater Plauen-Zwickau, am Theaterhaus Stuttgart, Theater Lindau, Schauspiel Chemnitz und am Kleist-Theater Frankfurt/Oder. Die Produktion Die Winterreise mit Daniela Kurz und dem Tanztheater Nürnberg erhielt 2000 den Bayerischen Theaterpreis. Eine Nominierung in der Kategorie Bühnenbild/Ausstattung des Jahres erhielt Stefan Morgenstern bei der Kritiker-Umfrage der Zeitschrift Opernwelt im Jahrbuch 2011 „für sein Bühnenbild zu Schumanns Genoveva in Zwickau, das endlich einmal intelligent Video-Leinwände einsetzt“ (Udo Badelt, Der Tagesspiegel). Für den Inthega Neuberin Preis 2014 nominiert waren die Produktionen Die Marquise von O. (Koproduktion mit dem Theater Lindau und Theatergastspiele Kempf) und Die Legende vom Heiligen Trinker (Koproduktion mit dem theaterhaus Stuttgart, den Kasseler Musiktagen und dem Tourneetheater Thespiskarren). Stipendiat an der Akademie Solitude Stuttgart war Stefan Morgenstern 1996 zur Vertiefung der Themen Raum – Bewegung – Musik – Interaktion – Improvisation. Für Esteve Solers Gegen die Liebe in der Regie von Silke Johanna Fischer entwarf Stefan Morgenstern in der Spielzeit 2014/15 erstmals für das Schauspiel Chemnitz Bühnen- und Kostümbild und verantwortete in der Spielzeit 2015/16 die Ausstattungen von Leben Gundlings Friedrich von Preußen Lessings Schlaf Traum Schrei (Müller) sowie Zar Wasserwirbel (Schwarz).

Johanna
Pfau

Johanna Pfau

Johanna Pfau wurde 1971 in Dahme/Brandenburg geboren. Nach dem Abitur nahm sie zunächst ein Sprachstudium in Köln auf, wechselte nach einem Jahr aber in die Bühnen- und Kostümbildklasse von Achim Freyer an die HdK Berlin. Als Abschlussarbeit stattete sie 1996 Ibsens „Nordische Heerfahrt“ in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg aus. Danach arbeitete sie zusammen mit Thomas Ostermeier in Berlin, in München und Nürnberg mit Simone Blattner, in Basel und Köln mit Karin Beier, am Schauspiel Dresden mit Walter Meierjohann, am Deutschen Theater Berlin mit Stefan Bachmann, Sabine auf der Heyde, Jorinde Dröse und Alize Zandwijk sowie immer wieder mit Andreas Kriegenburg u. a. am Thalia Theater Hamburg. Mit Nina Mattenklotz verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Am Schauspielhaus Chemnitz zeichnete sie für Bühne und Kostüme für „Die Zärtlichkeit der Hunde“ verantwortlich.

René
Schmidt

René Schmidt

Der gebürtige Dresdner studierte 1995 bis 1999 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelsohn Bartholdy in Leipzig, davon zwei Jahre am Staatsschauspiel Dresden. Anschließend führten ihn Engagements ans Kleist-Theater Frankfurt/Oder und ans Theater Erfurt. Nach einem misslichen Flug über ein Automobil studierte er ein zweites Mal: Sprechwissenschaft und Germanistische Literaturwissenschaft an der MLU Halle-Wittenberg sowie an der Åbo Akademi (Finnland). Nach Studienabschluss wurde er von Carsten Knödler als Dramaturg und Schauspieler an das Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau engagiert. Dort leitete er u. a. das dokumentarische Projekt Phänomen Robur, welches die untergegangene Industriegesellschaft in Zittau reflektierte, entwickelte die musikalischen Hommagen à Johnny Cash und Elvis maßgeblich mit, inszenierte Der kleine Maulwurf nach Zdeněk Miler sowie ein Projekt zur Herrnhuter Mission Terra incognita. Seit der Spielzeit 2013/14 gehört er als Dramaturg für Schauspiel und Figurentheater zum Leitungsteam des Chemnitzer Schauspielhauses und war in der Spielzeit 2014/15 kommissarischer Leiter des Chemnitzer Figurentheaters. Gemeinsam mit Kathrin Brune leitet er das Chemnitzer Schauspielstudio. Neben der dramaturgischen Betreuung zahlreicher Schauspiel- und Figurentheaterproduktionen steht er als Schauspieler auf der Bühne und führt Regie – zuletzt bei einer Stückentwicklung zu Huntingtons Clash of Civilizations. René Schmidt arbeitete zeitweilig als Dozent an der Staatlichen Pomoren Universität Archangelsk (Russland), an der Åbo Akademi (Finnland) sowie an der Hochschule Görlitz/Zittau.

 

Denise von
Schön-Angerer

Denise von Schön-Angerer

Sie studierte Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Kommunikationswissenschaft in München sowie Theater-, Film- und Kinderkulturwissenschaft in Stockholm. Bereits vor ihrem Studium war Denise von Schön-Angerer als Leiterin der Kinder- und Jugendtheatergruppe "Die Erlichthofgaukler e.V." in Rietschen aktiv und führte immer wieder Theaterworkshops im Kreis Görlitz durch. Seit 2007 bot sie diese auch in München an, leitete drei Kindertheatergruppen am Münchener "TheaterSpielHaus e.V." und weitere an verschiedenen Schulen. Von 2011 bis 2013 war Denise von Schön-Angerer als Theaterpädagogin sowie Regieassistentin, Inspizientin und Souffleuse am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau beschäftigt. Seit der Spielzeit 2013/2014 nimmt sie diese Aufgaben am Schauspiel Chemnitz wahr. Hier entwickelte sie unterschiedlichste Projekte wie den FerienTheaterWorkshop, Chemnitz spielt!, die Patenschaften zwischen Integrationsklassen und Künstlern oder die Offenen Workshops und leitet gemeinsam mit Jan Gerrit Brüggemann den TheaterJugendClub.
Foto: Nasser Hashemi

Esther
Undisz

Esther Undisz

Esther Undisz, aufgewachsen in Cottbus, ließ sich zur Orthoptistin ausbilden, arbeitete als freie Journalistin und Fotografin, gründete eine Stadtzeitung und ein Kino. Intendant Christoph Schroth holte sie schließlich 1993 ans Staatstheater Cottbus, zunächst für die Abteilung Marketing. Nach ihrem Regiestudium bei Prof. Jürgen Flimm in Hamburg arbeitete sie von 2000 bis 2003 in der Schauspielleitung in Cottbus mit. Später war sie Hausregisseurin und Dramaturgin an der neuen Bühne Senftenberg.
Esther Undisz lehrte als Schauspieldozentin an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und ist zertifizierte Drehbuchautorin, Lektorin und Dramaturgin für Film und Fernsehen. Als freie Regisseurin und Dramaturgin arbeitete sie u. a. am Staatsschauspiel Dresden, am Schauspiel Chemnitz, an den Landesbühnen Sachsen Radebeul, am Theater Eisleben sowie am Volkstheater Rostock. Als Dramaturgin entwickelte sie zuletzt Die Leiden des jungen Werther mit jungen und nicht mehr jungen Männern, die liebten und litten nach Johann Wolfgang Goethe an der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden, Regie: Miriam Tscholl. Ihre aktuellen Inszenierungen als Regisseurin waren 2018 Fluchtwege (Nick Wood), Landesbühnen Sachsen, Meffi, der kleine feuerrote Teufel (Doris Jannausch), Theater Eisleben und Das kalte Herz (Rebekka Kricheldorf nach Wilhelm Hauff), Nordharzer Städtebundtheater.

Pia
Wessels

Pia Wessels

Pia Wessels ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Schneiderlehre in Berlin und studierte anschließend Modedesign und Kostümbild; ihren „Master of Arts“ in Bühnenbild machte sie an der TU-Berlin. Sie assistierte u. a. bei Reinhard von der Thannen, Peter Schubert und Hans-Joachim Schliecker. Pia Wessels arbeitet als freie Kostüm-und Bühnenbildnerin an vielen deutschen Stadttheatern. Zu ihrem künstlerischen Betätigungsfeld gehören Ausstattungen für Schauspiel, Oper, Musical und Tanztheater. Für ein Jahr war sie künstlerische Leiterin der Kostümabteilung des Landestheater Detmold, wo sie auch heute noch regelmäßig als Gast tätig ist. Pia Wessels war als Dozentin im Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin tätig. Am Schauspiel Chemnitz hat sie in den letzten Spielzeiten bereits die Produktionen Hautnah und Taliban/Vom Ende der Kindheit für Kathrin Brune ausgestattet.
Foto: Peter Liptow

 

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