Zu Gast im Schauspielhaus

Zu Karl-Marx-Städter Zeiten gehörte das Schauspielhaus zu den profiliertesten und fortschrittlichsten Häusern der DDR. Schauspieler wie Ulrich Mühe, Corinna Harfouch und Michael Gwisdek begannen hier ihre Laufbahn. Bedeutende zeitgenössische Regisseure wie Frank Castorf, Hasko Weber, Michael Thalheimer und Armin Petras arbeiteten in Chemnitz. Carsten Knödler leitet das Schauspielhaus als Schauspieldirektor. Als Kultureinrichtung mit überregionaler Ausstrahlung ist das Schauspielhaus Chemnitz auch immer wieder Gastgeber für hochkarätige Künstler und Ensembles, die hier mit eigenen Programmen zu Gast sind. So begeisterten hier schon u. a. das Deutsche Nationaltheater Weimar und die Ausnahmeschauspielerin Fritzi Haberlandt.

Septembren

Di
05.
März
Schauspiel
Gastspiel
Gemeinsam Stärker

Septembren

Szenische Lesung mit Corinna Harfouch

 
 

von Philippe Malone
Aus dem Französischen von Kristin Schulz

Gastspiel aus dem Deutschen Theater Berlin
im Rahmen des Chemnitzer Friedenstages 2019

Mit Septembren wurde einerseits eine beeindruckende Szenische Lesung, zum anderen aber bedeutende Künstler*innen für den Chemnitzer Friedenstag 2019 gewonnen. Corinna Harfouch, einst am Schauspiel Chemnitz engagiert und 1997 von Theater heute zur Schauspielerin des Jahres gekürt, ist eine der derzeit berühmtesten deutschen Theater- und Filmschauspielerinnen; Kathleen Morgeneyer, in Chemnitz aufgewachsen und 2017 als Schauspielerin mit dem Ulrich-Wildgruber-Preis geehrt, spielt nach den Stationen Düsseldorfer Schauspielhaus und Schauspiel Frankfurt am Deutschen Theater Berlin; der Musiker und Komponist Hannes Gwisdek begründete gemeinsam mit seinem Bruder das Hip-Hop-Projekt Shaban feat. Käptn Peng; der Bildende Künstler Helge Leiberg schließlich arbeitete u. a. mit A. R. Penck, Christa Wolf sowie Peter Lohmeyer zusammen, beschäftigte sich frühzeitig mit der Verbindung von Jazz und Malerei und nahm 2015 an der Biennale in Venedig teil.
Inhaltlich setzt Septembren mit einer traumatisierenden Kriegssituation ein, die sich ins weitere Leben des Protagonisten einschreibt. Die Folge ist eine unglaubliche Radikalisierung und Eigendynamik, welche schwer zu durchbrechen ist – aus Krieg entsteht Krieg.

Spielort:Schauspielhaus - Große Bühne
Dauer:1 h 15 min / keine Pause
Information:Mit Nachgespräch
Di, 05. März | 19:30 Uhr
ausverkauft
 

Besetzung des Stückes

Besetzung
Mit
Corinna Harfouch
Kathleen Morgeneyer
Hannes Gwisdek  (Sound)
Helge Leiberg  (Live-Malerei)
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