Zu Gast im Schauspielhaus

Zu Karl-Marx-Städter Zeiten gehörte das Schauspielhaus zu den profiliertesten und fortschrittlichsten Häusern der DDR. Schauspieler wie Ulrich Mühe, Corinna Harfouch und Michael Gwisdek begannen hier ihre Laufbahn. Bedeutende zeitgenössische Regisseure wie Frank Castorf, Hasko Weber, Michael Thalheimer und Armin Petras arbeiteten in Chemnitz. Carsten Knödler leitet das Schauspielhaus als Schauspieldirektor. Als Kultureinrichtung mit überregionaler Ausstrahlung ist das Schauspielhaus Chemnitz auch immer wieder Gastgeber für hochkarätige Künstler und Ensembles, die hier mit eigenen Programmen zu Gast sind. So begeisterten hier schon u. a. das Deutsche Nationaltheater Weimar und die Ausnahmeschauspielerin Fritzi Haberlandt.

Let Them Eat Money. Welche Zukunft?!

So
12.
Mai
Schauspiel
Gastspiel

Let Them Eat Money. Welche Zukunft?!

Deutsches Theater Berlin

 
 

Von Andres Veiel in Zusammenarbeit mit Jutta Doberstein

Nach partizipativen Formaten, in denen die beiden Künstler Wissenschaftler_innen und Bürger_innen in Workshops zu den Themen Arbeit, Finanzen und Umwelt zusammengebracht haben, entstand ein Theaterstück, das sich aus zukünftiger Perspektive mit der Vergangenheit beschäftigt: In einem Untersuchungsausschuss wird im Jahr 2028 die Frage nach der Verantwortung für die Ereignisse der Jahre 2018 bis 2028 gestellt. Die EU befindet sich nach dem Austritt Italiens 2023 in einer der größten Krisen ihrer Geschichte. Anlass genug, gegenzusteuern. Aber ist ein ökonomischer Crash noch aufzuhalten? Andres Veiel geht es um die Konfrontation mit widersprüchlichen Entwürfen von Zukunft – abseits von Legislaturperioden oder Parteiinteressen. So werden utopische Momente genauso zur Diskussion gestellt wie dystopische. Welche Spuren verfolgen wir? Und welche hinterlassen wir? In einer anschließenden Diskussionsrunde sollen diese Fragen mit dem Publikum und Experten aufgegriffen und vertieft werden. Die Produktion ist eine Koproduktion mit der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 

 

Spielort:Schauspielhaus - Große Bühne
Dauer:1 h 45 min
So, 12. Mai | 19:30 Uhr
Preis: 14,00 bis 26,00 €
 

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