© mmmusic, Guido Werner

Zu Gast im Schauspielhaus

Zu Karl-Marx-Städter Zeiten gehörte das Schauspielhaus zu den profiliertesten und fortschrittlichsten Häusern der DDR. Schauspieler wie Ulrich Mühe, Corinna Harfouch und Michael Gwisdek begannen hier ihre Laufbahn. Bedeutende zeitgenössische Regisseure wie Frank Castorf, Hasko Weber, Michael Thalheimer und Armin Petras arbeiteten in Chemnitz. Carsten Knödler leitet das Schauspielhaus als Schauspieldirektor. Als Kultureinrichtung mit überregionaler Ausstrahlung ist das Schauspielhaus Chemnitz auch immer wieder Gastgeber für hochkarätige Künstler und Ensembles, die hier mit eigenen Programmen zu Gast sind. So begeisterten hier schon u. a. das Deutsche Nationaltheater Weimar und die Ausnahmeschauspielerin Fritzi Haberlandt.

Friede, Freude, Weihnachtskekse

So
08.
Dezember
Schauspiel
Gastspiel

Friede, Freude, Weihnachtskekse

Musik/Hör/Spiel mit Götz Schubert und Manuel Munzlinger

 
 

Die Zeit mit Lametta, Verwandtenbesuch und kalorienreicher Schlemmerei ist nicht jedermanns Sache – trotzdem kommt sie immer wieder. Da müssen wir durch. Am besten ertragen wir sie, wenn wir uns entspannt zurücklehnen. Die hilfreichsten Anregungen, die Weihnachtszeit genussvoll zu durchleben, geben Götz Schubert und Manuel Munzlinger in ihrem Musik/Hör/Spiel Friede, Freude, Weihnachtskekse. Das produktive Gespann, das gerade erst mit den Geschichten von der allgemeinen Undurchschaubarkeit erfolgreich durch die deutsche Theaterlandschaft tourte, lässt hier seiner Spielfreude freien Lauf.
Einen modernen, unverkrampften Blick auf die Weihnachtszeit mit vielen denk- und merkwürdigen Ereignissen – das versprechen die neuen literarischen Fundstücke, die sich im Laufe des Abends mit überraschend humorvoller Musik ergänzen und zu einer einzigartigen Collage verschmelzen. Ein Musik/Hör/Spiel eben, das in dieser Form selten zu erleben ist.
Jenseits einer Wasserglaslesung agiert der grandiose Schauspieler Götz Schubert lebhaft auf der Bühne und bewegt sich durch alle Nuancen der Weihnachtsseligkeit. Er schimpft und lallt, er heuchelt und berührt – fast autobiografisch anmutend spielt er sich durch die neuen Texte. Getragen wird er vom spannenden Soundtrack des Crossover-Spezialisten Manuel Munzlinger, der die Emotionen der Geschichten mit einer jazzenden Oboe faszinierend hörbar werden läßt.

Götz Schubert ist eine feste Größe in der deutschen Theater-, Film- und Fernsehszene. Seine mitreißende Kraft auf der Bühne und seine wandlungsfähige Mimik auf Leinwand und Bildschirm faszinieren Publikum und Presse immer wieder. Hier zeigt er alle Facetten seines Könnens - von anrührend bis schwungvoll, von besinnlich bis urkomisch. Die Texte werden lebendig und man hat das Gefühl, die Geschichte direkt zu erleben.

Der Oboist und Komponist Manuel Munzlinger und seine beiden Kollegen HD Lorenz (Bass) und Stanley Schätzke (Piano) bekommen seit Jahren begeisterte Kritiken. Munzlinger vertonte die Geschichten mit einer virtuosen Fusion von Klassik und Jazz. Eine einzigartige Musik für Oboe und Jazz-Band, die das Publikum immer wieder in den Bann zieht. „Tiefgang kombiniert mit genialer Musikalität“, urteilte die Augsburger Allgemeine.

Spielort:Schauspielhaus - Große Bühne
Dauer:1 h 40 min / 1 Pause
So, 08. Dezember | 18:00 Uhr
 

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Künstlerische Gestaltung Götz Schubert
Manuel Munzlinger

Idee, Produktion, Gesamtleitung Manuel Munzlinger

Besetzung des Stückes

Besetzung
Schauspieler
Götz Schubert

Oboe
Manuel Munzlinger

Bass
HD Lorenz

Piano
Stanley Schätzke
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