© Dieter Wuschanski

Ensemble

Damen

Damen

Magda
Decker

Magda Decker

Bevor die gebürtige Berlinerin 2012 ihre Schauspielausbildung am Europäischen Theaterinstitut in Berlin abschloss, wirkte sie bereits als Jugendliche an Theater- und Filmprojekten mit. Von 2007 bis 2009 übernahm sie Regieassistenzen beim Gefängnistheater aufBruch sowie am Hans Otto Theater Potsdam und war am dortigen Jungen Theater in verschiedenen Produktionen zu sehen. Zusammen mit dem Chemnitzer Ensemble-Kollegen Martin Valdeig war sie 2011 mit dem Sartre-Stück Geschlossene Gesellschaft auf Tournee in Leipzig, Bremen und Berlin. Außerdem spielte sie u. a. am Südthüringischen Staatstheater Meiningen und an der Deutschen Bühne Ungarn. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört Magda Decker zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.
Foto: Daniel Krüger

Ulrike
Euen

Ulrike Euen

Nachdem sie von 1990 bis 1996 als Regieassistentin und Souffleuse am Theater der Stadt Magdeburg arbeitete, absolvierte Ulrike Euen eine Gesangsausbildung (Mezzosopran) und ließ sich an der Schule des Theaters Der Keller in Köln zur Schauspielerin ausbilden. Es folgten Engagements an den Freien Kammerspielen Köln, am Theater der Stadt Heidelberg und am Landestheater Tübingen, wo sie u. a. in Enrico Lübbes Inszenierung Am Strand der weiten Welt (Simon Stephens) spielte. Seit der Spielzeit 2008/2009 gehört Ulrike Euen zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz. Hier war sie u. a. als Chrysothemis in Elektra von Hugo von Hoffmannsthal (Regie: Thomas Bischoff), Dona Rosita in Dona Rosita bleibt ledig von F. G. Lorca (Regie: Isabel Osthues), Mrs. Peachum in Die Dreigroschenoper von B. Brecht (Regie: Enrico Lübbe), Frau in Wolken.Heim von Elfriede Jelinek (Regie: Dieter Boyer), Frau in Mein Name ist Soundso von Bogdan Koca (Regie: Bogdan Koca), Hannah Arendt in Hannahs Dämon von Antoine Rault (Regie: Bogdan Koca) und als Caesonia in Caligula von Albert Camus (Regie: Robert Czechowski) zu sehen und arbeitet seitdem regelmäßig als Dozentin für das Schauspielstudio Chemnitz.
Foto: Nasser Hashemi

Christine
Gabsch

Christine Gabsch

Die gebürtige Dresdnerin absolvierte ihre Ausbildung an der Staatlichen Schauspielschule Berlin und war danach in Freiberg und später in Döbeln als Schauspielerin engagiert. Seit 1970 gehörte sie zum Schauspielensemble des Gerhart Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau. Hier spielte sie u. a. die Titelrolle in Hedda Gabler, Claire Zachanassian in Der Besuch der alten Dame, Alexandra del Lago in Süßer Vogel Jugend, Maude in Harold und Maude sowie in ihrer Zittauer Abschiedssaison Lily Harrison in Sechs Tanzstunden in sechs Wochen. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört sie zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.
Foto: Nasser Hashemi

Katka
Kurze

Katka Kurze

Geboren in Dresden, begann sie mit 16 Jahren ihre Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und danach ihr erstes Festengagement am Maxim Gorki-Theater Berlin, wo sie ihren Einstand mit der Viola aus Was ihr wollt gab. Sie arbeitete u. a. mit den Regisseuren Rolf Winkelgrund, Siegfried Höchst und Martin Meltke zusammen und wechselte anschließend in das Engagement zum Hans Otto-Theater Potsdam und danach an das Staatstheater Cottbus, wo sie u. a. bei Christoph Schroth als Minna von Barnhelm und die Schöne Helena zu sehen war. Ab 2001 war sie neun Jahre am Staatsschauspiel Dresden engagiert, spielte u. a. Luise in Kabale und Liebe, Dorine im Tartuffe und Helene in Vor Sonnenaufgang. 2009 ging sie ins Engagement an das Theater Basel und arbeitete dort mit den Regisseuren Alexander Nerlich, Elias Perrig und Calisto Bieto zusammen. Seit der Spielzeit 2016//17 gehört sie zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Seraina
Leuenberger

Seraina Leuenberger

Geboren in Basel in der Schweiz, studierte sie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und schloss 2016 mit Diplom ab. Während ihrer Studienzeit war sie u. a. in Der neue Menoza (Regie: Uwe Dag Berlin) an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zu sehen. Sie ist Preisträgerin des Studienpreises Schauspiel 2015 des Migros Kulturprozent und gehört seit der Spielzeit 2016/17 zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.
Foto: Joachim Gern

Maria
Schubert

Maria Schubert

Ihre Schauspielausbildung absolvierte Maria Schubert von 2005 bis 2009 am Europäischen Theaterinstitut Berlin. Theaterengagements hatte die Schauspielerin u.a. am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen (Ismene in Antigone, Luise in Kabale und Liebe, Hermine in Der Steppenwolf und Ophelia in Hamlet), am Theater Vorpommern Greifswald (u.a. die Titelrolle in Maria Stuart und Pia in Das Fest) sowie an der Neuen Bühne Senftenberg. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört sie zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz und war hier u.a. bereits als Thea Elvsted in Hedda Gabler, als Elisabeth in Richard III, Sonja in Onkel Wanja und Jeanne zu sehen.
Foto: Nasser Hashemi

Susanne
Stein

Susanne Stein

Sie wurde in Hannover geboren und verbrachte ihre Kindheit dort und am Persischen Golf, in Kuwait. Nach einem anfänglichen Pädagogik-Studium der Fächer Deutsch, Musik und Theologie wechselte sie zum Schauspielstudium an die Hochschule für Musik und Theater Hannover. Erste professionelle Bühnenerfahrungen sammelte sie in der Freien Szene am Theater in Hannover, dann gehörte sie bis 2008 für 17 Jahre zum Ensemble des Schauspiels Leipzig. Dreimal war Susanne Stein in Theater heute zur Schauspielerin des Jahres nominiert, zuletzt als Blanche Dubois in Enrico Lübbes Chemnitzer Inszenierung von Endstation Sehnsucht. An der Leipziger Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy ist Susanne Stein seit 1994 als Gastdozentin tätig. Seit der Spielzeit 2008/2009 gehört sie zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.
Foto: Nasser Hashemi

Andrea
Zwicky

Andrea Zwicky

Andrea Zwicky hat an der Hochschule der Künste Bern studiert. In der Spielzeit 2017/2018 war sie Mitglied des Chemnitzer Schauspielstudios. Ab der Spielzeit 2018/2019 gehört sie zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Herren

Herren

Wolfgang
Adam

Wolfgang Adam

Der gebürtige Erfurter und gelernte Schriftsetzer Wolfgang Adam absolvierte nach dem Abitur und 18 Monaten Armeedienst ein Schauspielstudium an der Staatlichen Schauspielschule Berlin. Sein erstes Engagement führte ihn 1972 an das Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, dessen Ensemble er bis 2013 angehörte. Dort spielte er mehr als 250 Rollen, u. a. Jedermann, Don Quijote, Salieri in Amadeus, den Kontrabassisten in Der Kontrabaß und Argan in Der eingebildete Kranke. Die Zuschauer in Görlitz und Zittau wählten ihn 2002 und 2011 zu ihrem Publikumsliebling. Wolfgang Adam ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört er zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.
Foto: Nasser Hashemi

Jan Gerrit
Brüggemann

Jan Gerrit Brüggemann

Der gebürtige Hamburger spielte schon vor seinem Schauspiel-Studium regelmäßig im Lichthof-Theater Hamburg und als Mitglied der Improvisations-Theatergruppe Die Spieler. Er studierte zunächst ein Jahr an der Theaterakademie Köln und anschließend vier Jahre an der Universität der Künste Berlin, wo er unter anderem mit Professoren und Dozenten wie Hermann Schmidt-Rahmer, Bernd Moss, Niels Bormann, Gerd Warmeling, Aureliusz Smigel, Claudia Bauer, Falk Richter und Anna Bergmann arbeitete. Während des Studiums spielte er am Maxim Gorki Theater Berlin, dem Residenztheater München und am BAT-Studiotheater der HfS Ernst Busch. Sein erstes Engagement führte ihn für die Spielzeit 2014/15 ans Schauspielhaus Graz, wo er u. a. in Verteidigung der Missionarsstellung (Benjamin Lee Baumgartner) und im Zwei-Personen-Stück Atmen (Mann) zu sehen war. Neben seiner Bühnentätigkeit arbeitet Jan Gerrit Brüggemann regelmäßig als Radio-Sprecher für RBB und Deutschlandradio Kultur und steht für TV-Produktionen vor der Kamera. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist er festes Ensemblemitglied des Schauspiels Chemnitz. Ab der Spielzeit 2017/2018 leitet er gemeinsam mit Denise von Schön-Angerer den TheaterJugendClub.

Marko
Bullack

Marko Bullack

Der ehemalige Tänzer wurde in Staaken geboren und ist in Dallgow nahe Berlin aufgewachsen. Marko Bullack war an der Komischen Oper Berlin und dem MDR Fernsehballett engagiert, sowie als Gast an der Deutschen Staatsoper Berlin tätig. Tourneen führten ihn u. a. nach Schottland, Israel, Spanien, Frankreich, China, die Niederlande, Russland, Polen und Italien, bevor er zum Abschluss seiner Tänzerkarriere als Solotänzer zum Ballett Chemnitz kam. Anschließend absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz. Seit der Spielzeit 2010/2011 war er Mitglied des Schauspielensembles am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört er zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.
Foto: Nasser Hashemi

Martin
Esser

Martin Esser

Im Hunsrück in Rheinland-Pfalz aufgewachsen, studierte Martin Esser, der Dritte von Dreien nach dem Abitur erstmal was Vernünftiges: Kulturwissenschaft. Er tauschte diese dann federleichten Herzens nach fünf Semestern gegen Schauspiel am Thomas Bernhard Institut des Mozarteums in Salzburg ein. In dieser Zeit lernte er unter anderem von Hans-Werner Kroesinger während der Salzburger Festspiele das Recherchieren, von Volker Lösch am Volkstheater Wien das Marschieren, von Catja Baumann am Salzburger Landestheater das Beschmieren (mit Farbe) und von Peter Jordan und Leonhard Koppelmann am Düsseldorfer Schauspielhaus das Pointieren (36566 Tage/Der Marienthaler Dachs/Die lächerliche Finsternis/In 80 Tagen um die Welt). In freien Arbeiten in Düsseldorf oder Hildesheim untersuchte er mit Lust, wie viel Tanz und ,Jackass‘ das Theater und Performances vertragen und er isst keine Süßigkeiten, weil sie ihm nicht schmecken. Seit Sommer 2017 ist er Teil des Ensembles des Schauspiels Chemnitz und wohnt jetzt zum dritten Mal in einer Stadt, die den Buchstaben ,Z‘ beinhaltet. Zu guter Letzt grüßt er hier noch schnell seine Mama und den Domi vom Basketball.

Dirk
Glodde

Dirk Glodde

Geboren in Borna, studierte er Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Am Staatstheater Schwerin spielte er Othello (R.: Michael Jurgons), am Staatstheater Cottbus ab 1993 Hamlet (R.: Christoph Schroth), Fiesco (R.: Alejandro Quintana) und Mephisto im Urfaust (R.: Andreas Dresen). Am Staatsschauspiel Dresden war er zwischen 2000 und 2009 u. a. als Prometheus, Egmont, Platonow, Faust in Faust I und Faust II sowie George in Wer hat Angst vor Virginia Woolf zu sehen. Am Theater Basel spielte er ab 2009 Dr. Jekyll in Jekyll & Hyde, Prof. Higgins in My Fair Lady sowie Willy Loman in Tod eines Handlungsreisenden. Dirk Glodde wurde 2000 mit dem Max-Grünebaum-Preis und 2009 mit dem Erich-Ponto-Preis geehrt und gehört seit der Spielzeit 2016/17 zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.
Foto: Nasser Hashemi

Andreas
Manz-Kozár

Andreas Manz-Kozár

1964 in Berlin geboren, studierte er von 1989 bis 1993 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Engagements führten ihn an die Freien Kammerspiele Magdeburg (1992-1998), das Theater Bielefeld (1998-2000), das Staatstheater Mainz (2000-2004) und zuletzt ans Staatstheater Darmstadt (2004-2014). Dort spielte er viele der ganz großen Rollen, wie den Dorfrichter Adam, Joseph Süß Oppenheimer, Wilhelm Voigt, Christian Buddenbrook, Pierpont Mauler, Willy Loman, den Theatermacher Bruscon, Phillip II. und viele andere. Als Schauspieldozent lehrt er seit vielen Jahren in Mannheim, Mainz, Köln und Berlin. Außerdem arbeitet er als Regisseur und Bühnenmusiker sowie gelegentlich für Film und Fernsehen. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist Andreas Manz-Kozár im Ensemble des Schauspiels Chemnitz und war hier bereits u. a. als Astrow in Onkel Wanja und in Leben Gundlings Friedrich von Preußen Lessings Schlaf Traum Schrei zu sehen.
Foto: Nasser Hashemi  

Philipp
Otto

Philipp Otto

Er wurde in Freiberg geboren und war nach dem Abschluss seines Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig ab 1995 am Staatsschauspiel Dresden engagiert. Dort spielte er u. a. Marinelli in Emilia Galotti (Regie: Hasko Weber) und Alex in A Clockwork Orange (Regie: Andras Fricsáy); für beide Rollen wurde er mit dem Erich Ponto-Preis ausgezeichnet. 2001 bis 2005 gehörte er zum Ensemble des Staatstheaters Stuttgart. Hier arbeitete er u. a. mit den Regisseuren Hasko Weber, Johan Simons und Volker Lösch zusammen und stand u. a. als Peer Gynt und Brand auf der Bühne. Die Inszenierung von Ibsens Brand in der Regie von Hasko Weber wurde 2002 mit dem Bayrischen Theaterpreis ausgezeichnet. Seit 2005 war er am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, zunächst als festes Ensemblemitglied und anschließend als Gast engagiert und u. a. als Hendrik Höfgen in Mephisto (Regie: Anders Paulin), Jason in Medea (Regie: Karin Henkel) und Wurm in Kabale und Liebe (Regie: Dujan David Parizek) zu sehen. Als freischaffender Schauspieler war er u. a. am Staatsschauspiel Dresden, dem Societaetstheater Dresden und bei den Nibelungenfestspielen in Worms (Regie: Dieter Wedel) sowie regelmäßig für Film- und Fernsehproduktionen tätig. Philipp Otto ist Mitbegründer und Komponist des Musik-Kabarett-Trios Herbert, Horst und Heinz und gehört seit der Spielzeit 2013/2014 zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.
Foto: Nasser Hashemi

Dominik
Puhl

Dominik Puhl

Dominik Puhl wurde 1992 in Pforzheim geboren. 2017 beendete er sein Schauspielstudium am Thomas Bernhard Institut des Mozarteum Salzburg. Während des Studiums spielte er u. a. bei den Salzburger Festspielen in 36566 Tage (Regie: Hans-Werner Krösinger), am Volkstheater Wien die Uraufführung Der Marienthaler Dachs (Regie: Volker Lösch) und gastierte am Salzburger Landestheater mit Die lächerliche Finsternis (Regie: Catja Baumann) und Die Räuber (Regie: Matthias Hartmann). Die Abschlussinszenierung seines Schauspieljahrgangs Glänzende Aussichten von Martin Heckmanns (Regie: David Czesienksi) wurde nach der Uraufführung ans Düsseldorfer Schauspielhaus übernommen, wo er auch in der Inszenierung Michael Kohlhaas (Regie: Matthias Hartmann) zu sehen war. Ab der Spielzeit 2017/18 ist Dominik Puhl festes Ensemblemitglied des Schauspiel Chemnitz.

Christian
Ruth

Christian Ruth

Geboren in Freiburg im Breisgau, studierte er zunächst Germanistik, Anglistik und Romanistik an der Albert-Ludwigs-Universität und absolvierte seine Schauspielausbildung an der Freiburger Schauspielschule im E-Werk. Engagements führten ihn u. a. an die Städtischen Bühnen Freiburg, ans Theater N.N. Hamburg, zu den Schlossfestspielen Neersen, ans Pfalztheater Kaiserslautern und ans Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Er spielte u. a. die Titelrollen in Cyrano de Bergerac und Tartuffe, Billy Bibbit in Einer flog über das Kuckucksnest, Robert Mohr in Die weiße Rose (Regie: Carsten Knödler), Lord Henry in Das Bildnis des Dorian Gray (Regie: Herbert Olschok), Truffaldino in Der Diener zweier Herren (Regie: Silke Johanna Fischer) und Salieri in Amadeus. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört er zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz. 
Foto: Nasser Hashemi

René
Schmidt

René Schmidt

Der gebürtige Dresdner studierte 1995 bis 1999 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelsohn Bartholdy in Leipzig, davon zwei Jahre am Staatsschauspiel Dresden. Anschließend führten ihn Engagements ans Kleist-Theater Frankfurt/Oder und ans Theater Erfurt. Nach einem misslichen Flug über ein Automobil studierte er ein zweites Mal: Sprechwissenschaft und Germanistische Literaturwissenschaft an der MLU Halle-Wittenberg sowie an der Åbo Akademi (Finnland). Nach Studienabschluss wurde er von Carsten Knödler als Dramaturg und Schauspieler an das Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau engagiert. Dort leitete er u. a. das dokumentarische Projekt Phänomen Robur, welches die untergegangene Industriegesellschaft in Zittau reflektierte, entwickelte die musikalischen Hommagen à Johnny Cash und Elvis maßgeblich mit, inszenierte Der kleine Maulwurf nach Zdeněk Miler sowie ein Projekt zur Herrnhuter Mission Terra incognita. Seit der Spielzeit 2013/14 gehört er als Dramaturg für Schauspiel und Figurentheater zum Leitungsteam des Chemnitzer Schauspielhauses und war in der Spielzeit 2014/15 kommissarischer Leiter des Chemnitzer Figurentheaters. Gemeinsam mit Kathrin Brune leitet er das Chemnitzer Schauspielstudio. Neben der dramaturgischen Betreuung zahlreicher Schauspiel- und Figurentheaterproduktionen steht er als Schauspieler auf der Bühne und führt Regie – zuletzt bei einer Stückentwicklung zu Huntingtons Clash of Civilizations. René Schmidt arbeitete zeitweilig als Dozent an der Staatlichen Pomoren Universität Archangelsk (Russland), an der Åbo Akademi (Finnland) sowie an der Hochschule Görlitz/Zittau.

 

 

Philipp von
Schön-Angerer

Philipp von Schön-Angerer

Der gebürtige Niedersachse Philipp von Schön-Angerer stammt aus Hannover und ist in Hessen aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er von 2002 bis 2005 an der Berliner Schule für Schauspiel. Sein erstes Engagement führte ihn nach Mecklenburg-Vorpommern an das Mecklenburgische Landestheater Parchim, wo er von 2005 bis 2008 engagiert war. Vor seinem Wechsel ans Schauspiel Chemnitz war er vier Jahre festes Ensemblemitglied des Gerhart Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau, wo er u. a. als Woyzeck in Büchners gleichnamigem Fragment, als Sir Archie in Hauptmanns Winterballade oder als Tom Wingfield in Die Glasmenagerie zu sehen war. Darüber hinaus stand er als Sänger und Musiker in zahlreichen musikalischen Produktionen auf der Bühne. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört er zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.
Foto: Nasser Hashemi

Konstantin
Weber

Konstantin Weber

Der gebürtige Berliner verbrachte seine Jugend in vielen Städten Sachsens, so auch in Chemnitz, wo er die Montessori-Grundschule und das Karl-Schmidt-Rottluff Gymnasium besuchte. Außerdem war er in der Spielzeit 2005/06 bereit an der Oper Chemnitz als Kinderdarsteller in Falco Meets Amadeus zu sehen. Während seines Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater Rostock spielte er am Mecklenburgischen Staatstheater in der Inszenierung Sonnenallee die Rolle des schüchternen Apl. Nach seinem Abschluss kehrte er für sein erstes Engagement nach Chemnitz zurück und ist seit Mai 2017 festes Ensemblemitglied des Schauspiels Chemnitz. 

Gäste Damen

Gäste Damen

Savanna
Haberland

Savanna Haberland

Savanna Haberland erhielt ihre tänzerische Ausbildung in ihrer Heimatstadt an der Staatlichen Ballettschule Berlin sowie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch im Bereich Bühnentanz. Während ihrer Ausbildung bekam sie die Möglichkeit, an den Sommerkursen des Nederlands Dans Theater und des Alonzo King LINES Ballet teilzunehmen. In der Spielzeit 2015/2016 war Savanna Mitglied des Mystic Ballet in Connecticut, USA. Anschließend absolvierte sie das fünfmonatige Kibbutz Contemporary Dance Company Journey Program in Israel. 2017/2018 zunächst als Praktikantin engagiert, gehört sie seit der Spielzeit 2018/2019 fest zum Ensemble des Balletts Chemnitz und war bereits als Bertha in der spartenübergrei- fenden Produktion Und Nietzsche weinte sowie als Rosalinde in Prokofjews Romeo und Julia zu erleben.

Eszter
Manz-Kozár

Eszter Manz-Kozár

Die geborene Ungarin hat ihre Tanzausbildung im Jahre 1998 an der Ungarischen Tanzakademie in Budapest abgeschlossen. Sie arbeitete als Solistin in verschiedenen neoklassischen und modernen Tanzcompagnien in Budapest und in Pécs, bis sie 2007 ans Staatstheater Darmstadt ging. Als Solistin tanzte sie viele verschiedene Rollen in Mei-Hong Lins Tanzstücken, sowie die Titelrollen in Johann Kresniks Ulrike Meinhof und Sylvia Plath. Schon damals entwickelte sie eigene Choreographien, z. B. für die Abende der „Young Choreographers“, sowie für die Oper und für die freie Szene in Darmstadt, München und in Freiburg. Seit 2012 ist sie freiberufliche Tänzerin, Choreografin und Tanztrainerin und arbeitete unter anderem in Darmstadt, am Volkstheater Rostock und in Hannover mit der „Commedia Futura“. Seit 2015 lebt sie in Chemnitz, wo sie – gemeinsam mit Andreas Manz-Kozár – ihren Schauspiel-Tanztheater Abend 17 Tropfen buntes Schwarz entwickelt, inszeniert und im Weltecho uraufgeführt hat. Für Europa! – Ein patriotischer Abend, 1917! entwickelte sie die Choreografien und ist selbst auf der Bühne zu erleben.
Foto: Nasser Hashemi

Lauretta van de
Merwe

Lauretta van de Merwe

Lauretta van de Merwe war in der Spielzeit 2017/2018 Mitglied im Chemnitzer Schauspielstudio. Studiert hat sie an der Zürcher Hochschule der Künste.

Lysann
Schläfke

Lysann Schläfke

Sie wurde in Plauen geboren und absolvierte zunächst eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Diät- und Ernährungstherapeutin, die sie 2007 abschloss. 2010 begann Lysann Schläfke ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock; dort erarbeitete sie u. a. die Rollen der Johanna Dark aus Brechts Die heilige Johanna der Schlachthöfe, Gretchen aus Goethes Faust I und Anna Petrowna aus Tschechows Platonow. Zu sehen war sie schon am Jungen Staatstheater Braunschweig, am Theater Marabu Bonn und in der Theaterfabrik Gera. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehörte sie zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz. Hier spielte sie u. a. die Lucy in Romeo und Julia auf der Abbey Road, Lena in Büchners Leonce und Lena oder Lady Anne in Richard III. Seit dem Sommer 2016 ist sie freischaffend tätig.
 

Produktionen

Muriel
Wenger

Muriel Wenger

Sie ist zweisprachig aufgewachsen (Berndeutsch/Spanisch) und stammt aus der Schweiz. 1994 begann Muriel Wenger ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Zürich, das sie 1997 mit Diplom und Auszeichnung abschloss. Die ersten Engagements führten sie ans Schauspielhaus Zürich (unter Gerd Leo Kuck), ans Badische Staatstheater Karlsruhe (unter Pavel Fieber und Peter Schroth) und ans Südthüringische Staatstheater Meiningen (unter Christine Mielitz und Karl Georg Kayser), wo sie verschiedenste Rollen spielte: u. a. Marianne in Horváths Geschichten aus dem Wiener Wald, Ophelia in Shakespeares Hamlet, Rosalinde in Wie es Euch gefällt, Luciana in Die Komödie der Irrungen, Beatrice in Goldonis Der Diener zweier Herren, Luise Miller in Schillers Kabale und Liebe, Maria Stuart im gleichnamigen Stück, Marie Beaumarchais in Goethes Clavigo und Pinocchio in Carlo Collodis bekanntem Märchen. Folgende Preise konnte Muriel Wenger bisher in Empfang nehmen: Zweimal das MIGROS-Jahresstipendium während des Schauspielstudiums, dreimal den Züricher Oprecht-Preis und den Meininger Paul-Burkhardt-Preis. Von 2003 bis 2015 gehörte Muriel Wenger zum Ensemble sowohl der Oper als auch des Schauspiels Chemnitz und ist dem Haus weiterhin als Gast verbunden. Auf der Opernbühne interpretierte sie bereits u. a. Sally Bowles in Cabaret, Miss Bell und Miss Sherman in Fame, Fantine in Les Misérables, Norma Cassidy in Victor/Victoria, Tod/Kommissar in FMA - Falco Meets Amadeus, Eliza Doolittle in My Fair Lady, Zeitel in Anatevka, Lisa Carew in Jekyll & Hyde, die Zauberin des Nordens in Der Zauberer von Oss sowie Cariola in Die Herzogin von Malfi und Köchin Kati in Das Feuerwerk (O mein Papa). Am Schauspiel Chemnitz war sie als Charlotta Ivanowna in Tschechows Der Kirschgarten, Freya von Mehrwerth im Musical Pinkelstadt, als Frau in Dario Fos Tragikkomödie Offene Zweierbeziehung, Pierrette in der Kriminalkomödie Acht Frauen und als Junge Frau in Bertolt Brechts Flüchtlingsgesprächen zu sehen. Es folgten u. a. die Anfissa in Tschechows Drei Schwestern (Regie: Enrico Lübbe), Olga in Jean-Paul Sartres Die Schmutzigen Hände (Regie: Kay Neumann) sowie Ariel in Woody Allens Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie (Regie: Michael Funke).

 

 

Produktionen

Gäste Herren

Gäste Herren

Bogdan
Koca

Bogdan Koca

Er arbeitet als Schauspieler, Dramatiker, Regisseur, Schauspiellehrer, Komponist, Bühnen- und Kostümbildner. Bis 1975 studierte Bogdan Koca Schauspiel an der Warschauer Theaterakademie, war anschließend am Polnischen Theater in Wroclaw engagiert und wurde für seine Darstellungen mit zahlreichen Preisen geehrt. Aus dem sozialistischen Polen emigrierte er Ende der 1970er-Jahre nach Australien. Er etablierte in Sydney die Thalia Theatre Company und später das Sydney Art Theatre, wo er eigene Stücke ebenso inszenierte wie europäische Dramatik von Shakespeare bis Gombrowicz. Von 1994 bis 1997 war er Leiter des Departments Schauspiel der University of Western Sydney. Für seine schauspielerische Leistung in Ghosts … of the Civil Dead (1988) wurde er für die Australian Film Industry Awards als bester Nebendarsteller nominiert, sein Stück Mein Name ist Soundso wurde für den Green Room Award vorgeschlagen. Nach Polen zurückgekehrt, leitete er von 2009 bis 2013 das Cyprian Kamil Norwid Theater in Jelenia Góra, wo er u. a. Gerhart Hauptmanns Schwarze Maske inszenierte. Am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau realisierte er Die Zimtläden (nach dem Roman von Bruno Schulz). Seitdem arbeitet er regelmäßig am Schauspiel Chemnitz. Hier inszenierte er in der Spielzeit 2013/14 Mein Name ist Soundso (Koca) und Hamlet (Shakespeare). Für beide Inszenierungen entwarf er auch die Bühnenräume, für Mein Name ist Soundso ebenso die Kostüme. In den letzten Spielzeiten kamen die Inszenierungen Hannahs Dämon (Rault), Jeanne oder Die Lerche (Anouilh), Die Zofen (Genet) sowie die Uraufführung von Ich wurde geboren als… (Koca) und in der Spielzeit 2016/2017 Der Prozess von Kafka dazu. Daneben steht er als Schauspieler in Herberts Olschoks Inszenierung Noch ist Polen nicht verloren auf der Bühne.

Ronald
Münch

Ronald Münch

Ronald Münch wurde 1972 in Mittweida geboren. Nach seiner Ausbildung zum Maschinenbauer studierte er zunächst einige Semester Soziologie und Psychologie und von 1999-2004 Malerei und Grafik am Institut für Bildende Kunst und Kunsttherapie in Bochum. Anschließend arbeitete er als Grafiker, Illustrator und Werbegestalter sowie als Restaurator und Fotograf und ist seit 2012 als freischaffender Künstler tätig. Zahlreiche Ausstellungen waren u. a. in Chemnitz, Auerswalde, Leipzig und England zu sehen. In Chemnitz führt er seit 2013 ein offenes Atelier als Ausstellungs- und Begegnungsprojekt und erhielt dafür bereits zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Chemnitzer Bürgerpreis 2017 für sein Projekt „saufDRUCK“. Seit 2017 ist Ronald Münch Mitglied im Chemnitzer Künstlerbund e.V. und im BKK. Für die Produktion Europa! – Ein patriotischer Abend, 1917! greift er die Impulse, Eindrücke und Stimmungen des jeweiligen Abends auf und verarbeitet sie in einer weiteren künstlerischen Auseinandersetzung in einem Werk.

Markus
Schoenen

Markus Schoenen

Markus Schoenen wurde in Köln geboren. Nach dem Abschluss seines Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig spielte er ab 1994 im Schauspielstudio Chemnitz, wo er u. a. mit Armin Petras und Michael Thalheimer zusammenarbeitete. Ab 1996 war er als festes Ensemblemitglied und als Gast an diversen Theatern im deutschsprachigen Raum engagiert, u. a. an der Neuen Bühne Senftenberg, am Stadttheater Nordhausen, Theater Halle/Saale, Staatstheater Kassel, Stadttheater Oberhausen, Staatsschauspiel Dresden und am Stuttgarter Staatstheater. Er spielte ein buntes Repertoire von Rollen wie z. B. Faust und Mephisto in Goethes Faust, den Pinocchio im gleichnamigen Stück, Olaf in Die Zeit und das Zimmer von Botho Strauß, Sir Gawan am Stadttheater Konstanz und viele mehr. Markus Schoenen ist zudem regelmäßig in Film und Fernsehen zu sehen und doziert im Bereich Schauspiel an verschiedenen Schauspielschulen.

 

Foto: Robert Schultze

Stefan
Schweninger

Stefan Schweninger

1942 in Berlin geboren und in Rostock und Berlin/West aufgewachsen, begann Stefan Schweninger zunächst eine Ausbildung zum Stahlschiffbauer auf der Neptunwerft in Rostock und absolvierte seinen Armeedienst. Später arbeitete er als Schiffbauer, Schlosser und Heizungsmonteur und spielte daneben im Kabarett und Arbeitertheater. Schließlich studierte er zwischen 1967 und 1970 Schauspiel an der Schauspielschule Berlin-Schönweide, der heutigen Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Sein erstes Engagement führte ihn nach Meiningen, bevor er von 1973 bis 2008 Ensemblemitglied am Schauspiel Chemnitz war. Neben seiner Arbeit als Schauspieler erarbeitet Stefan Schweninger zahlreiche Theaterprojekte mit Jugendlichen, z.B. am Kulturhaus Aue, und mit Erwachsenen, z.B. in der JVA Chemnitz.
Foto: Nasser Hashemi

Martin
Valdeig

Martin Valdeig

In Leipzig geboren, absolvierte er seine Ausbildung zum Schauspieler von 2008 bis 2011 an der Schauspielschule Berlin. Schon vor dem Studium wirkte er am Schauspiel Leipzig unter der Regie von Wolfgang Engel in Schillers Wallenstein mit. Seine Inszenierung von Sartres Geschlossene Gesellschaft tourte 2010/2011 erfolgreich durch die Republik und gastierte an renommierten Häusern, so am Concordia Theater in Bremen. Im Herbst 2011 war er an der Berliner Akademie der Künste im Rahmen der Präsentation Neuer Dramatik aus Polen an zwei szenischen Lesungen beteiligt und spielte im Literaturforum im Brecht Haus in Heiner Müllers Wolokolamsker Chaussee I. Vor seinem Engagement am Theater Chemnitz war Martin Valdeig am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau tätig. Neben seiner Bühnentätigkeit ist er als Synchronsprecher für Kino- und TV-Produktionen wie Fluch der Karibik, Scrubs oder How I Met Your Mother aktiv. In Chemnitz war er unter anderem in Bogdan Kocas Hamlet-Inszenierung als Claudius zu sehen. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er im Ensemble des Schauspiels Chemnitz und leitete in den Spielzeiten 2015/16 und 2016/2017 gemeinsam mit Denise von Schön-Angerer den TheaterJugendClub.
Foto: Florian Merdes



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