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Chemnitzer Theaterpreis

Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik

In unserer heutigen beschleunigten und multimedialen Welt ist das Theater, als Fossil unter den Medien, ein entschleunigter Raum für Geschichte(n), ein Raum der Erinnerung an das, was aussteht, Vergangenheit und Zukunft, Gedächtnis und Teilhabe. Als sinnlich-lebendiger Gedächtnisraum wird Theater da bedeutsam, wo es den Zuschauer unversehens überrascht, berührt, aufwühlt und den Reizschutz durchbricht. In diesem Sinne verstehen wir den Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik als Nachwuchs- und Förderpreis und laden junge Autorinnen und Autoren ein, sich mit virulenten Themen unserer Gegenwart künstlerisch auseinanderzusetzen.

Dank der Uraufführung des Preisträgerstückes ist unser Theaterpreis Anregung und praktisches Experimentierfeld zugleich: für junge Autor/innen, junge Regisseur/innen und Schauspieler/innen. Er bietet die Möglichkeit, sich kritisch und fantasievoll, freimütig und scharfsinnig unserer gegenwärtigen Lebensrealität zu stellen. Wir laden dazu ein, Formen auszuprobieren und Grenzen zu durchbrechen, Denkverbote zu benennen und Positionen meinungsstark zu behaupten – und das uneingeschränkt ohne Vorgabe.

Auswahlverfahren

Der Theaterpreis ist mit 5.000,- € dotiert. Bewerben konnten sich Autorinnen und Autoren ausschließlich mit deutschsprachigen Theatertexten. Das Stück durfte bei keinem Verlag erschienen sein und musste zur Uraufführung freistehen. Die Besetzung sollte zwei bis vier Figuren betragen.


Preisträgerstück 2020

ARCHE NOA – Das Ende vom Schluss

Die fünfköpfige Jury prämierte den Text ARCHE NOA – Das Ende vom Schluss von Sören Hornung.

Der Jury gehörten Andrea Czesienski (Lektorin henschel Schauspiel Theaterverlag Berlin), Lisanne Hirzel (Schauspielerin der Theater Chemnitz), Johannes Schulze (Vorsitzender des Fördervereins der Theater Chemnitz), Matthias Huber (freiberuflicher Dramaturg und Regisseur) und René Schmidt (Schauspieldramaturg der Theater Chemnitz) an.

Mit freundlicher Unterstützung

ARCHE NOA – Das Ende vom Schluss wird gefördert vom Deutschen Literaturfonds im Rahmen der Initiative „Neue Stücke für ein großes Publikum“ & solange die Arche auf der Bühne darauf wartet abzulegen, können Sie zuhause bereits den Originaltext lesen.

Zum Stücktext: ARCHE NOA – Das Ende vom Schluss (PDF 220 kB) von Sören Hornung.

Viel Vergnügen!


Sören Hornung (*1989 in Berlin) ist Regisseur, Autor und Performer. Er ist Mitglied des KOLLEKTIV EINS, welches gängige Narrative aufbrechen und ihnen neue oder bisher unerhörte Erzählungen entgegenstellen will.
Seine Inszenierung von Ibsens Ein Volksfeind wird 2015 zum Körber Studio junge Regie eingeladen. 2016 absolviert er sein Regiestudium an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Hornungs Stück Sieben Geister wird für den Osnabrücker Dramatikerpreis (2017) nominiert und erhält den Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik (2018). Das KOLLEKTIV EINS ist beim SPIELTRIEBE 7 Festival am Theater Osnabrück vertreten. Sieben Geister wird zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen und am Schauspiel Chemnitz (R.: Laura Linnenbaum) erfolgreich uraufgeführt.

2018 nominiert Torben Ibs Sieben Geister in der Kritiker*innen Umfrage von Theater heute zum Stück des Jahres. Hornungs Stücke Enter Germania (Volkstheater Rostock) und Die Legende von Sorge und Elend (Theaternatur Festival) werden uraufgeführt. Die Legende von Sorge und Elend ist in Form einer szenischen Lesung als Beitrag zum 30 JAHRE FRIEDLICHE REVOLUTION – MAUERFALL Festival zu erleben. 2019 wird ARCHE NOA – Das Ende vom Schluss für den Osnabrücker Theaterpreis nominiert. Ein Jahr später folgt die Nominierung für den Heidelberger Stückemarkt und den Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik sowie die Platzierung auf der Stückemarkt Shortlist des Berliner Theatertreffens.
Außerdem wird ES IST NOCH NICHT SOWEIT 2020 (R.: Janek Liebetruth) zur Eröffnung des TheaterNatur Festivals erfolgreich uraufgeführt.

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