© Dieter Wuschanski

Solistinnen und Solisten

Rafael
Aguirre

Rafael Aguirre

Rafael Aguirre ist ein international gefeierter Musiker, dessen tiefes Musikverständnis, blendende Virtuosität und immens breit gefächertes Repertoire ihn bereits in 37 Länder führte. 13 erste Preise in wichtigsten Musikwettbewerben, darunter Pro Musicis (New York) und Tárrega (Benicàssim), ebneten ihm den Weg zu einer außerordentlichen Karriere.

Er tritt regelmäßig in renommierten Konzertsälen auf, darunter die Carnegie Hall in New York, das Concertgebouw Amsterdam, das Wiener Konzerthaus, der Moskauer Tschaikowsky-Saal, der Gasteig München, die Hamburger Laeiszhalle und die Elbphilharmonie, der Palau de la Musica in Barcelona, der King's Place London, die St. Petersburger Philharmonie, das kubanische Nationaltheater, das Hyogo Performing Arts Center (Japan) und das Seoul Arts Center (Südkorea). Sein Debüt beim Verbier Festival in der Schweiz, bei dem er Rodrigos Concierto de Aranjuez mit dem Verbier Chamber Orchestra aufführte, wurde von medici.tv übertragen und ist das meistgesehene Video auf deren Facebook-Seite, das in nur zwölf Monaten über 3 Millionen Aufrufe verzeichnete.

Zu den Höhepunkten der Saison 2021/2022 zählen seine Debüts mit dem Billings Symphony in Montana und der Symphony of the Americas in Florida sowie Konzerte mit dem Orchestra della Svizzera Italiana und dem Orquesta Nacional de España. Höhepunkte der jüngsten Zeit waren die Uraufführung einer Fantasia" für vier Gitarren von Joaquín Clerch in Belgrad sowie Konzerte in der Elbphilharmonie in Hamburg, im Auditorio Nacional und im Teatro Real in Madrid sowie Konzerte mit dem Liège Philharmonic und der aufstrebenden Sopranistin Hera Hyesang Park.

Ein umfangreiches Repertoire mit mehr als 30 Konzerten für Gitarre und Orchester ermöglichte ihm Auftritte mit dem KBS Symphony Orchestra in Korea, dem Orchestre National de Lyon, dem Toulon Opera Symphony, dem Bruckner Orchester Linz, der Philharmonie Baden-Baden, der Thüringen Philharmonie, dem Kammerorchester Pforzheim, der Neuen Westfälischen Philharmonie, der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, dem Moscow New Russia, RTVE Symphony, Malaga Philharmonic, Cámera Musicae Symphony, Extremadura Orchestra und dem Castilla y León Symphony Orchestra mit Dirigenten wie Jesús López Cobos, Lorenzo Viotti, Karina Canellakis, Domingo Hindoyán, Miguel Ángel Gómez Martínez, Yoel Levi, Pavel Baleff, Guillermo García Calvo, Sebastian Tewinkel, Clemens Schuldt und Alexandre Myrat. In der klassischen Tradition von Andrés Segovia und Narciso Yepes stehend, bemüht sich Rafael Aguirre darüber hinaus um die Erweiterung des Repertoires für sein Instrument, indem er Musik aus verschiedenen Stilrichtungen wie Flamenco, Kammermusik, Pop, Filmmusik oder spanische und lateinamerikanische Volksmusik einbezieht. Seine Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten hat ihm die Möglichkeit gegeben, Werke von Sergio Assad, Joaquín Clerch, Agustín Castilla Avila, David del Puerto und Daniel Real uraufzuführen. Seine CD-Einspielungen bei Naxos, KSGExaudio und RTVE erfuhren höchste internationale Anerkennung.

Im Alter von 16 Jahren tourte er mit dem Concierto de Aranjuez und dem Jugendsinfonieorchester von Málaga durch Spanien und Marokko. Stipendien der andalusischen Regierung und der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ermöglichten sein Studium in Deutschland bei Joaquin Clerch. Später studierte er bei Michael Lewin an der Royal Academy of Music in London. Rafael lebt derzeit in Madrid.

Foto: European Music Foundation, Liz Isles

Alexandra
Cununova

Alexandra Cununova

Die junge Violinsolistin Alexandra Conunova wurde mit Beifall von Publikum und Kritik überschüttet, als sie 2012 den 1. Preis beim Joseph-Joachim-Violinwettbewerb in Hannover erhielt. Die Jury war begeistert von ihrem zupackenden Gestus und der höchst virtuosen Dramatik ihres Spiels. Mit Hilfe ihrer Energie, natürlichen Bühnenpräsenz und Stilsicherheit errang sie Preise auch beim Internationalen Violinwettbewerb in Singapur, beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau, beim internationalen Violinwettbewerb „George Enescu“ u.a.m. Seitdem hat sie sich als Solistin auf höchstem Niveau etabliert.

Konzerte führten sie u.a. nach Bulgarien, China, Russland und Frankreich sowie in die Türkei und in die Schweiz. Als Solistin arbeitet sie mit Orchestern wie dem National Philharmonic of Russia, Hermitage Orchestra St. Petersburg, Orchestra I pomeriggi musicali Mailand, Real Orchestra Sinfonica de Sevilla, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestre de Chambre de Lausanne, Israel Camerata, Bucharest Symphony Orchestra, George Enescu Philharmonic Orchestra, der Ungarischen Staatsoper, den Moscow Soloists, der NDR Radiophilharmonie, den Nürnberger Symphonikern, den Hamburger Symphonikern, der deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, dem Wuhan und China Philharmonic Orchestra, dem Musikkollegium Winterthur, der Camarata Bern, dem Verbier Festival Kammerorchester sowie dem Wiener, Münchener und Stuttgarter Kammerorchester und dem Mahler Chamber Orchestra. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Teodor Currentzis, Hannu Lintu, Vladimir Spivakov, Mikhail Pletnev, Lawrence Foster, Andrew Manze, Christian Badea, Yury Bashmet, Misha Damev, Gianandrea Noseda, Nicholas Milton, John Axelrod und Gabor Takacs-Nagy.

Ihr USA-Debüt gab sie im Januar 2017. Im selben Jahr sorgte sie mit Konzerten in München unter Valery Gergiev für Aufsehen und sprang im Juli 2018 für Janine Janson beim Verbier Festival ein.

Alexandra Conunova wurde 1988 in Moldawien geboren und begann im Alter von sechs Jahren, Geige zu spielen. Sie studierte bei Petru Munteanu an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, bei Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie bei Renaud Capuçon an der Haute Ecole de Musique de Lausanne. Ihr Studium ergänzten Meisterkurse bei Ivry Gitlis, Igor Oistrakh, Igor Ozim u.a.

In ihrer Heimatstadt Chişinău gründete sie die VitArt Charity Foundation, um Menschen mit Behinderung, aber auch junge Musiker zu unterstützen. 2015 wurde ihr vom moldawischen Präsidenten Nicolae Timofti der Ehrentitel Master of Arts verliehen. Derzeit spielt sie eine auf 1735 datierte Santo-Seraphin Geige aus Venedig, welche die Deutsche Stiftung Musikleben ihr freundlicherweise zur Verfügung stellt.

Foto: Anoush Abrar

Bernd
Glemser

Bernd Glemser

"Glemser ist der deutsche Klaviermagier seiner Generation, ein Wunder an Virtuosität bei gleichzeitiger künstlerischer Reife", urteilt die "Badische Zeitung". Auch vom "Klavierdichter" liest man in der Fachpresse immer wieder, die sich mit Lobeshymnen übertrifft, wenn es um den deutschen Pianisten Bernd Glemser geht, der seinen Platz an der Weltspitze nun schon über Jahrzehnte behauptet.

Seine fulminante Karriere begann schon in jungen Jahren, denn noch während des Studiums gewann er bei den wichtigsten Wettbewerben eine Reihe von Preisen, 17 davon in Folge (u.a. Cortot, ARD, Rubinstein, Busoni, Sydney). Trotzdem ist er kein Medienstar und kein Glamourpianist geworden, denn Glemser konzentriert sich voll und ganz auf die Musik. Seine atemberaubende Virtuosität ist gepaart mit höchster poetischer Sensibilität, und seine tiefgründigen Interpretationen, individuell und fernab jeglicher Routine, bleiben einem lange im Gedächtnis.

Bernd Glemser hat mit vielen bekannten Orchestern konzertiert, u.a. mit dem Philadelphia Orchestra, dem Gewandhausorchester, dem London Philharmonic Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich oder dem Orchester von Santa Cecilia Rom unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, Dmitrij Kitajenko, Andrés Orozco-Estrada, Wolfgang Sawallisch, Muhai Tang oder Franz Welser-Möst. Er hat in der Philharmonie Berlin und der Alten Oper Frankfurt gespielt, dem Leipziger Gewandhaus und dem Herkulessaal in München sowie der Royal Festival Hall in London und dem Musikverein in Wien.

Während seiner langen Karriere sind rund 35 CDs entstanden, zuletzt eine Aufnahme von Haydn-Sonaten bei OehmsClassics. Darüber hinaus wirkte Bernd Glemser bei unzähligen Radio- und Fernsehproduktionen mit und spielt mit vielen befreundeten Kollegen Kammermusik.

Noch während seiner eigenen Studienzeit hatte er in Saarbrücken seine erste Professur übernommen, und ist seit 1996 Professor für Klavier an der Hochschule für Musik in Würzburg. Seit 2006 ist er „Artist in Residence“ bei den Klosterkonzerten Maulbronn, wo er neben einer Kammermusikreihe auch jährlich einen Meisterkurs gibt.

Zusätzlich zu seinen vielen Auszeichnungen erhielt Bernd Glemser den „Andor-Foldes-Preis“ und den „Europäischen Pianisten-Preis“. 2003 erfolgte die Verleihung des „Bundesverdienstkreuzes“ durch den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau. Im Sommer 2012 wurde er mit dem Kulturpreis Bayern geehrt.

Foto: Werner Kmetitsch

Adolfo
Gutiérrez Arenas

Adolfo Gutiérrez Arenas

Adolfo Gutiérrez Arenas wurde als Sohn spanischer Eltern in München geboren und begann im Alter von 14 Jahren mit dem Cellospie. Sein Studium schloss er an der Königin-Sophia-Musikhochschule in Madrid ab. Darüber hinaus besuchte er zahlreiche Meisterkurse, u. a. bei János Starker und Ralph Kirshbaum, und erhielt Anregungen von Bernard Greenhouse und Gary Hoffman. 2002 gewann Gutiérrez Arenas den Maurice-Ravel-Preis als Solist und als Kammermusiker – der Auftakt zu einer internationalen Karriere.

Sein Debüt mit dem London Symphony Orchestra gab er 2010, Auftritte mit dem Royal Philharmonic unter Charles Dutoit sowie dem Orquesta Nacional de España unter Ton Koopman und Krzysztof Penderecki schlossen sich an. Des Weiteren konzertierte Gutiérrez Arenas mit dem London Philharmonic unter Vladimir Jurowski. Regelmäßig tritt er mit allen großen Orchestern seiner spanischen Heimat auf. Einladungen nach Nord- und Südamerika führten ihn u. a. zum Fort Worth Symphony unter Miguel Harth-Bedoya, zum Sarasota Symphony unter Anu Tali und zum Orquesta Sinfónica Nacional de Colombia.

Gutiérrez Arenas spielt in zahlreichen bekannten Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Auditorio Nacional de Música in Madrid, dem Ford Theatre in Los Angeles sowie dem Palau de la Música in Barcelona. Mit Begeisterung widmet er sich darüber hinaus der Kammermusik auf Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Mendelssohn-Festival des Leipziger Gewandhauses, dem Festival Música y Danza Granada, dem Ravinia-Festival und dem Montreal Symphony Summer Festival. Zu seinen Partnern zählen u. a. die Pianisten Christopher Park, Josu de Solaun, Gilles Vonsattel, Christian Zacharias, die Geigerin Alissa Margulis und das Quarteto Casals.

Von Adolfo Gutiérrez Arenas sind Einspielungen zahlreicher Werke erschienen, so von Barber, Rachmaninow und Piazzolla. Seine Aufnahmen der sechs Cello-Suiten von Bach sowie der Cello-Sonaten von Beethoven (mit Pianist Christopher Park, Odradek Records 2020) wurden begeistert gefeiert. Ebenfalls überschwänglich aufgenommen wurde seine Einspielung der Werke für Cello und Orchester von Dvořák mit der Magdeburgischen Philharmonie unter Kimbo Ishii (2019, IBS Classical).

Adolfo Gutiérrez Arenas spielt auf einem Cello von Francesco Ruggieri aus dem Jahr 1673.

Foto: Daniel Garcia Bruno

Produktionen

Cosmin
Ifrim

Cosmin Ifrim

Cosmin Ifrim wurde in Ineu-Arad/Rumänien geboren und studierte Gesang an der Musikakademie in Cluj-Napoca. Mit dem Grand Prix des Traian Grozavezcu Wettbewerbs in Lugoj/Rumänien legte der junge Tenor den Grundstein für seine Karriere. Von 2000 bis 2008 war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und dort u. a. als Lord Cecil in Roberto Devereux, Rinuccio in Gianni Schicchi, als Italienischer Sänger in Der Rosenkavalier, Beppe in Leoncavallos I Pagliacci und als Fenton in Falstaff zu erleben. Für seine Interpretation des Squeak in der Neuproduktion von Billy Budd wurde er in der Saison 2000/2001 mit der Eberhard Waechter Medaille ausgezeichnet.
Seit der Spielzeit 2008/2009 arbeitet er als freischaffender Sänger und war seitdem u. a. in Maribor, London, Athen, Bilbao, Basel, Sapporo, Cluj, Bukarest sowie an der Bayerischen Staatsoper, der Oper von Rom und der Wiener Volksoper mit Partien wie Alfredo in La Traviata, Tonio in Donizettis La fille du régiment, Rodolfo in La Bohème, Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail, Arturo in I Puritani, Gabriele Adorno in Simon Boccanegra und Fernando in La Favorita zu erleben. 2016 sang er Pong in Turandot bei den Bregenzer Festspielen, Fernando in einer konzertanten Aufführung von La Favorita in Bukarest, Rodolfo in La Bohème und Arturo in I Puritani in Cluj, 2017 Gabriele Adorno in Simon Boccanegra in Bukarest und Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail beim Savonlinna Festival. Außerdem war er als Tenorsolist in Rossinis Stabat Mater mit dem Israel Philharmonic Orchestra zu hören. Cosmin Ifrim hat im Laufe seiner Karriere mit Dirigenten wie Richard Hickox, Zubin Mehta, Fabio Luisi, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Donald Runnicles, Ulf Schirmer, Vjekoslav Šutej, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und Marcello Viotti gearbeitet.
An der Oper Chemnitz ist er derzeit als Residenzgast engagiert und war hier bereits als Ernesto in Don Pasquale sowie als Laertes in Faccios Hamlet zu erleben.  
Foto: privat

Produktionen

Thomas
Irmen

Thomas Irmen

Thomas Irmen wurde in Mönchengladbach geboren und begann mit neun Jahren Trompete zu spielen. Nach dem Abitur studierte er bei Wolfgang Pohle an der Folkwang-Hochschule in Essen und Peter Michael Krämer an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. 1994 trat er sein Engagement als Solo-Trompeter der Robert-Schumann-Philharmonie an. Er spielte von 1999 bis 2008 im Ensemble Semper Brass Dresden. Seit 1996 ist er Mitglied im Blechbläserensemble Ludwig Güttler, das führende Bläsersolisten sächsischer Orchester vereinigt. Thomas Irmen ist Gründer des Ensembles Brass Consort Chemnitz/Düsseldorf und spielt als Solist mit verschiedenen Besetzungen. So war er u. a. mit dem Trompetenkonzert von Alexander Arutjunjan und dem Trompetenkonzert in Es-Dur von Joseph Haydn zu erleben. Darüber hinaus konzertiert er mit eigenen Programmen für Gesang, Trompete und Orgel mit seiner Frau, der Mezzosopranistin Sylvia Irmen. Konzertreisen führten ihn durch Europa sowie nach New York und Shanghai.

Foto: Tobias Lau

Felix
Klieser

Felix Klieser

Felix Klieser ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Künstler. Mit fünf Jahren nahm er den ersten Hornunterricht, mit 13 Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. 2014 erhielt Felix Klieser den ECHO Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres sowie den Musikpreis des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen. Im selben Jahr erschien beim Patmos Verlag seine Lebensgeschichte Fußnoten – Ein Hornist ohne Arme erobert die Welt. 2016 war er außerdem Preisträger des renommierten Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Felix Klieser konzertierte als Solist u. a. mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Orchester l’arte del mondo, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, der Slovenska Filharmonija Bratislava, der Camerata Salzburg, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Orquesta Filarmónica de Gran Canaria, dem Saarländischen Staatsorchester sowie dem Pingdong Symphony Orchestra in Taiwan. Kammermusikalisch war er beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei der Schubertiade Hohenems, in der Elbphilharmonie Hamburg, am Konzert Theater Coesfeld, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, im Theater Münster, im Zeppelinhaus Friedrichshafen, im Beethovenhaus Bonn, in der Tonhalle Düsseldorf sowie beim Oxford Chamber Music Festival zu Gast. Gemeinsam mit der Pianistin Martina Filjak und dem Geiger Andrej Bielow war Felix Klieser u. a. in St. Gallen, Offenburg und Hong Kong zu Gast. Zu seinen weiteren Kammermusikpartnern zählen das Amaryllis Quartett, das Zemlinksy Quartett, der Pianist Boris Kusnezow und Kliesers langjähriger Klavierpartner Christof Keymer.

Im März 2019 veröffentlichte Felix Klieser die Einspielung der gesamten Mozart-Hornkonzerte mit der Camerata Salzburg, die anschließend drei Monate in den Top 10 der deutschen Klassik-Charts vertreten war. Im September 2017 erschien mit den Horn Trios seine dritte CD, welche er zusammen mit dem Geiger Andrej Bielow und dem Pianisten Herbert Schuch beim BR in München aufnahm. 2015 legte er mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Ruben Gazarian die erste Orchester-CD vor. 2013 veröffentlichte Felix Klieser sein Debütalbum Reveries mit Werken von Glasunow, Glière, Rheinberger, Saint-Saëns, Schumann und Strauss für Horn und Klavier. Von 2008 bis 2011 war Felix Klieser Mitglied im Bundesjugendorchester, mit dem er u. a. in der Berliner Philharmonie, der Beethovenhalle Bonn, der Kölner Philharmonie, der Philharmonie am Gasteig München sowie in Projekten des WDR konzertierte. Tourneen führten ihn u. a. durch die Schweiz, nach Österreich, Italien und Südafrika.

Foto: Maike Helbig

Anastasia
Kobekina

Anastasia Kobekina

Anastasia Kobekina gilt als eine der vielversprechendsten Cellistinnen ihrer Generation. Bereits im Alter von sechs Jahre hat sie als Solistin mit Orchester debütiert und seitdem mit vielen herausragenden Orchestern wie mit den Moskauer Virtuosen, der Kremerata Baltica, dem Konzerthaus Orchester Berlin, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Wiener Symphonikern, dem Warschauer Sinfonieorchester unter der Leitung von Krzysztov Penderecki und dem Orchester des Mariinski-Theaters unter der Leitung von Valery Gergiev konzertiert. Zu den Höhepunkten der Saison 2020/2021 zählten Debüts mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Vasily Petrenko, dem Orchestre National de Lille unter Gabriel Bebeselea, dem Barcelona Symphony Orchestra (OBC) unter Kazushi Ono sowie ihre Rezital- und Kammermusikdebüts beim Verbier Festival und beim Gstaad Menuhin Festival. 2019 erhielt die junge Cellistin die Bronze-Medaille des Tschaikowsky-Wettbewerbs in St. Petersburg. Seit 2018 ist sie „New Generation Artist“ vom BBC Radio, was zahlreiche Studioaufnahmen sowie Projekte mit dem BBC Radio 3 umfasst. Ebenfalls im Jahr 2019 ist ihre Debüt-CD mit dem Berner Symphonie Orchester mit Werken von Schostakowitsch, Weinberg und ihrem Vater Vladimir Kobekin erschienen. Die Musikerin begeistert sich für die Kammermusik und spielt regelmäßig zusammen mit bekannten Künstlern wie Gidon Kremer, Denis Matsuev, Yuri Bashmet, Giovanni Sollima, Fazil Say, Vladimir Spivakov und Andras Schiff.

Im russischen Jekaterinburg geboren, erhielt Anastasia Kobekina ihren ersten Cellounterricht im Alter von vier Jahren. Nach ihrem Abschluss am Moskauer Konservatorium in der Klasse von Olga Galochkina hat sie mit Frans Helmerson an der Kronberg Academy studiert, war Studentin bei Jens-Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin und setzt zur Zeit ihr Studium am Pariser Konservatorium in der Klasse von Jerome Pernoo fort. Zudem studiert sie Barockvioloncello an der Frankfurter Hochschule bei Kristin von der Goltz. Im Jahr 2015 gewann Anastasia Kobekina den 1. Preis beim renommierten TONALi-Musikwettbewerb, wodurch sie die Möglichkeit erhielt, ein Leihcello von Giovanni Guadagnini aus dem Jahre 1743 zu spielen.

Foto: Julia Altukhova

Boris
Kusnezow

Boris Kusnezow

Boris Kusnezow zählt zu den gefragtesten Klavierpartnern seiner Generation. Er konzertiert mit herausragenden Instrumentalisten und Sängern weltweit. Seine Auftritte führten ihn in Konzertsäle wie die Carnegie Hall New York, das Mariinski-Theater St. Petersburg, die Kioi-Hall Tokio, den Münchner Gasteig und die Berliner Philharmonie. Zwölf CD-Einspielungen in diversen Besetzungen und Rundfunkaufnahmen dokumentieren die künstlerischen Aktivitäten des Pianisten. Die Fachpresse würdigt ihn als herausragenden Kammermusiker. Zudem erhielten mehrere CDs Nominierungen für den Opus Klassik und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Boris Kusnezow ist darüber hinaus als offizieller Klavierpartner für Streichinstrumente und Gesang zu Gast bei den wichtigsten internationalen Wettbewerben. Dazu zählen der ARD-Wettbewerb München, der Joseph-Joachim-Wettbewerb Hannover und der Königin Elisabeth Wettbewerb Brüssel. In Moskau geboren, begann Boris Kusnezow seine musikalische Ausbildung an der traditionsreichen Gnessin- Akademie. Seit seinem achten Lebensjahr lebt er in Deutschland und absolvierte sein Studium bei Bernd Goetzke in Hannover. Es folgten der Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs, internationale Auszeichnungen wie das Fellowship des Borletti-Buitoni Trusts sowie Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Neben dem aktiven Musizieren organisiert er eine internationale Musikakademie im Schloss Bückeburg (IMAS) und engagiert sich ehrenamtlich für die Loewe Stiftung im Bereich Musikförderung. Das Unterrichten ist ein wichtiges Element im künstlerischen Schaffen des Pianisten. Im Oktober 2020 wurde er zum Professor für Klavier-Kammermusik an die Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig berufen.

Foto: Nikolaj Lund

Tatiana
Larina

Tatiana Larina

Die georgische Sopranistin Tatiana Larina studierte bis 2007 Gesang und Gesangspädagogik an der Universität Stawropol. Seit 2008 wird sie in ihrer Wahlheimat Berlin von KS Brigitte Eisenfeld betreut. 2010 war Tatiana Larina die Preisträgerin des Internationalen Festivals junger Opernsänger Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2011 machte sie als Vitellia in La clemenza di Tito und mit der Sopranpartie in Verdis Requiem an der Oper Köln auf sich aufmerksam. Zuvor war sie als Tatiana in Eugen Onegin an der Oper in Québec erfolgreich. 2013 gab sie ihr Debüt in der Titelpartie von Donizettis Lucia di Lammermoor beim Internationalen Musikfestival auf Gut Immling, wurde dafür mit der TZ-Rose der Woche ausgezeichnet, die für hervorragende Leistungen auf kulturellem Gebiet verliehen wird, und begeisterte 2016 in dieser Partie auch an der Oper Köln. In der Spielzeit 2014/2015 debütierte sie als Donna Anna an den Wuppertaler Bühnen und als Lida in Verdis La battaglia di Legnano unter dem Dirigat von Michael Hofstetter am Theater Gießen. In La Traviata beeindruckte Tatiana Larina am Theater Bregenz Publikum und Presse: „Star des Abends war die junge georgische Sopranistin Tatiana Larina in der Titelrolle als zerbrechliche Violetta.“ Im Sommer 2014 erhielt sie für diese Interpretation den österreichischen Musiktheaterpreis Der goldene Schikaneder in der Kategorie „Die weibliche Hauptrolle“. 2017 debütierte Tatiana Larina als Gilda in Rigoletto bei den Festspielen im Römersteinbruch St. Margarethen (bei Wien). Zu ihrem Repertoire gehören außerdem Partien wie Fiordiligi, Olympia/Antonia/Giulietta (Les contes d’Hoffmann), Manon, Alaide (La straniera) und Nedda. Nachdem die Sopranistin in der Spielzeit 2018/2019 als Residenzgast an der Oper Chemnitz engagiert war und bereits u. a. als Ophelia in der Deutschen Erstaufführung von Franco Faccios Hamlet, als Rosalinde (Die Fledermaus), Gretel sowie im Galaprogramm des 17. Chemnitzer Opernballs zu erleben war, gehört sie seit der Spielzeit 2019/20 als Solistin dem Haus an.

Foto: Nasser Hashemi

Sophia
Maeno

Sophia Maeno

Die in Schwerin geborene Mezzosopranistin Sophia Maeno studierte in Dresden, Rom und Karlsruhe. Studienaufenthalte führten sie nach Frankreich, Italien, Israel und in die USA. Ihre Studien rundete sie bei Brigitta Seidler-Winkler ab. Sie war Preisträgerin der Yehudi-Menuhin-Stiftung Live Music Now und des Richard-Wagner-Verbandes. Bereits während des Studiums begann eine Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter SWR-Vokalensemble, dem sie von 2012 bis 2014 als festes Ensemblemitglied angehörte. 2014 wurde sie als Solistin an das Staatstheater Schwerin verpflichtet. Seit der Saison 2016/2017 arbeitet Sophia Maeno freischaffend. Engagements führten sie weiterhin nach Schwerin für Mrs. Sedley (Peter Grimes) und Hänsel (Hänsel und Gretel), an das Hamburger Alleetheater für Romeo (I Capuleti e i Montecchi), an das Theater Erfurt (Il Ritorno d'Ulisse) und das Landestheater Neustrelitz für Arsamene (Xerxes). 2022 folgt die Titelpartie in Xerxes am Landestheater Flensburg. In Oratorienkonzerten sowie Lied- und Kammermusikabenden ist die junge Mezzosopranistin deutschlandweit zu hören. Seit 2017 ist Sophia Maeno an den Theatern Chemnitz als Residenzgast engagiert und sang Partien wie Cherubino, Goffredo und Floßhilde, Octavian und Orlofsky. 2021/2022 debütiert sie als Brangäne in Tristan und Isolde sowie in der Titelpartie von Bizets Carmen.

Foto: Johannes Xaver Zepplin 

Luka
Okros

Luka Okros

Luka Okros wurde 1991 in Tbilisi, Georgien, geboren. Im Alter von fünf Jahren gab er sein Debüt, bevor er am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau und später am Royal College of Music in London studierte. Nach seinem Abschluss gewann er 2014 die Jaques Samuel Intercollegiate Piano Competition.

Zu seinen Wettbewerbserfolgen gehören die Hong Kong International Piano Competition, die Valencia Iturbi Prize International Competition, der Internationale Wettbewerb der Chopin-Gesellschaft Hannover, die Morocco Philharmonic International Piano Competition und der FAZ-Publikumspreis 2019 beim Internationalen Deutschen Pianistenpreis.

Im Alter von 18 Jahren gab er sein USA-Debüt in der Carnegie Hall und bis zum Alter von 25 Jahren trat er bereits in über 30 Ländern auf. In der letzten Konzertsaison gab er Solo-Recitals in Oslo, Wien, Brüssel, Helsinki, Budapest, Reykjavík, Tblisi, Kiew, Berlin, Paris, Berlin, Luxemburg, Amsterdam, Hongkong und Montevideo und London. Zu den Höhepunkten der Saison 2020/2021 gehörten Auftritte in, Finnland, Frankreich, Island, Georgien, Deutschland, Hongkong, Ungarn, den Niederlanden, der Schweiz und Großbritannien.

Neben seiner Karriere als Pianist arbeitet Luka Okros an einem Album mit eigenen Kompositionen. Eines der Stücke wurde gefilmt und im Het Concertgebouw uraufgeführt. Partituren seiner Werke werden von Master Music Publications in Großbritannien veröffentlicht.

Als Social-Media-Influencer hat Instagram-Seite von Luka Okros mehr als 84.000 Follower.

Foto: Jan Eytan

Sarah
Pascher

Sarah Pascher

Sarah Pascher wurde 1989 in Wien geboren. Bereits im Alter von vier Jahren erhielt die junge Künstlerin ihren ersten Klavierunterricht von ihrer Großmutter. Fasziniert von dem Klang der Flöte erlernte sie wenig später das Flötenspiel, und erzielte bald zahlreiche Erfolge in österreichischen Jugendwettbewerben, sowohl auf der Flöte als auch auf dem Klavier.

Ihr Studium absolvierte Sarah Pascher bei Janos Balint und Philippe Boucly. Zusätzlich erhielt sie wichtige künstlerische Impulse von Philippe Bernold, Andrea Lieberknecht, Karl-Heinz Schütz und Renate Greis. Während ihrer Studienzeit entdeckte sie ihre Liebe zur Piccoloflöte und sammelte bereits damals Orchestererfahrung in namhaften Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Münchner Staatsoper und den Augsburger Philharmonikern.

Vor ihrer Festanstellung als Solo-Piccolistin in der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz hatte Sarah Pascher Zeitverträge bei den Augsburger Philharmonikern, an der Staatsoper München, im Tonkünstlerorchester Niederösterreich, an der Volksoper Wien und am Theater Regensburg und ist regelmäßig zu Gast im Symphonieorchester des SWR.

Foto: Andrej Grilc

Julian
Riem

Julian Riem

Der Münchner Pianist Julian Riem studierte bei Michael Schäfer an der Musikhochschule in München und bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris. Zuletzt setzte er sein Studium in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Basler Musikakademie fort, an der er das Solistendiplom mit Auszeichnung erhielt. Schon früh von Béroff als einer der „vielversprechendsten Pianisten seiner Generation“ erklärt, gewann er internationale Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid sowie den Premio Vittorio Gui in Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs.

Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA. Er spielt im Velit Quartett und im Münchner Horntrio, dem 2012 ein Echo Klassik für die Aufnahme der Horntrios von Brahms, Ligeti und Koechlin verliehen wurde. Mit der Cellistin Raphaela Gromes bildet er ein festes Duo, dessen CD-Einspielung Serenata Italiana 2017 erschienen ist. Das CD-Programm war in der Saison 2017/2018 unter anderem in der Tonhalle Zürich, der Allerheiligen Hofkirche München, het Concertgebouw Amsterdam, im Konzerthaus Berlin, der Laieszhalle Hamburg und dem Wiener Konzertverein zu erleben. Auftritte bei internationalen Festivals, unter anderem dem Klavierfestival Liszt-en-Provence, Musica mundi in Brüssel, dem Rolf Liebermann Podium Hamburg, Les Muséiques in Basel, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der Münchner Biennale, den Münchner Opernfestspielen, dem Rheingau Musikfestival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Oleg-Kagan-Festival Kreuth, den Tucson Friends of Chambermusic Arizona, dem Tongyeong International Music Festival Korea, und Barge Music New York.

Fatma
Said

Fatma Said

Die ägyptische Sopranistin Fatma Said ist eine der spannendsten jungen Künstlerinnen ihrer Generation. Von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als „eine Entdeckung“ gepriesen, hat sie sich nicht nur in Opernhäusern und auf Konzertbühnen hervorgetan, sondern auch im humanitären Bereich, indem sie ihr Heimatland regelmäßig als Botschafterin für Kultur und Bildung vertritt.

2016 gab sie ihr aufsehenerregendes Rollendebüt am Teatro alla Scala als Pamina in Peter Steins von der Kritik gefeierter Neuproduktion von Die Zauberflöte unter der Leitung von Ádám Fischer. Die Produktion wurde von ARTE ausgestrahlt und ist inzwischen auf DVD erschienen. Fatma Said hat sich einen Ruf als außerordentlich begabte Musikerin erarbeitet und war bereits BBC Radio 3 New Generation Artist. Seit 2019 ist sie Exklusivkünstlerin von Warner Classics, wo im Oktober 2020 ihr Debütalbum El Nour erschien, für das sie den Vocal Award erhielt.

Zu den bisherigen Höhepunkten zählen ihr Debüt an der Royal Albert Hall in Mozarts Requiem bei den BBC Proms, eine Frankreich-Tournee mit Louis Langrée und dem Orchestre des Champs-Elysées mit Ravels Shéhérazade, Faurés Requiem im Concertgebouw Amsterdam, Mahlers Symphonie Nr. 4 am Teatro Lirico di Cagliari, Konzerte mit dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und dem Orchestre national de France, Strauss-Lieder mit dem Royal Philharmonic Orchestra sowie Liederabende bei den Dresdner Musikfestspielen, der Schubertiade in Hohenems mit David Fray, beim Manial Palace Festival in Kairo und an der Wigmore Hall in London. Kürzlich nahm sie zudem Mahlers Symphonie Nr. 8 mit Ádám Fischer und der Tonhalle Düsseldorf sowie Nielsens Symphonie Nr. 3 mit Fabio Luisi und dem Danish National Symphony Orchestra auf. Sie gab außerdem Liederabende in Perth, Bonn und Mallorca, Konzerte in Luzern, Wien und Salzburg mit Rolando Villazón sowie Galakonzerte bei den Vereinten Nationen in Genf und in Muscat mit Juan Diego Flórez.

Sie verkörperte Partien wie der Nannetta (Falstaff), Clorinda (La Cenerentola), La Pastourelle (L’enfant et les sortilèges), Berta (Il barbiere di Siviglia), 1st Ecologist (CO2), Feanichton (Bataclan) und L’Amour (Orphée et Eurydice) an der Mailänder Scala und Genovieffa (Suor Angelica) in einer konzertanten Aufführung mit dem Boston Symphony Orchestra und Andris Nelsons, außerdem Tharsis in T.H.A.M.O.S. unter dem Dirigat von Alondra de la Parra und der Regie von La Fura dels Baus während der Mozartwoche Salzburg.

Fatma Said ist Absolventin der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und der Accademia del Teatro alla Scala in Mailand, wo sie als erste Ägypterin überhaupt an diesem Haus debütierte. Sie vertrat Ägypten zweimal bei den Vereinten Nationen, um das Recht der Kinder auf Bildung und Würde durch Musik hervorzuheben und war in diesem Jahr Teil des Silk Road Concert im Tempel von Luxor. 2016 erhielt sie einen Ehrenpreis des ägyptischen Nationalrats für Frauen und wurde während des ersten nationalen Jugendkongresses mit einer der höchsten Auszeichnungen Ägyptens bedacht: Sie wurde als erste Opernsängerin überhaupt mit dem Kreativitätspreis des Staates für ihre herausragende künstlerische Leistung auf internationaler Ebene ausgezeichnet.

In den vergangenen Jahren war sie bei zahlreichen Konzerten, Liederabenden und Festivals in vielen namhaften Konzertsälen und Opernhäusern weltweit zu erleben, darunter das Teatro San Carlo in Neapel, die Staatsoper Hamburg, das Royal Opera House in Muscat, die Wexford Opera in Irland, das Leipziger Gewandhaus, die Kölner Philharmonie, das Berliner Konzerthaus, das Mozarteum in Salzburg, das Wiener Konzerthaus, die Tonhalle Düsseldorf, die Birmingham Symphony Hall, das Pembroke Music Festival, die Schubertiade in Valdegovia, das Lockenhaus Festival, das Schumannfest sowie das Beethovenfest in Bonn, das Musikfestival Bad Kissingen und das Dinar Musikfestival.

Sie verkörperte Partien wie der Nannetta (Falstaff), Clorinda (La Cenerentola), La Pastourelle (L’enfant et les sortilèges), Berta (Il barbiere di Siviglia), 1st Ecologist (CO2), Feanichton (Bataclan) und L’Amour (Orphée et Eurydice) an der Mailänder Scala und Genovieffa (Suor Angelica) in einer konzertanten Aufführung mit dem Boston Symphony Orchestra und Andris Nelsons, außerdem Tharsis in T.H.A.M.O.S. unter dem Dirigat von Alondra de la Parra und der Regie von La Fura dels Baus während der Mozartwoche Salzburg. 2020 war Fatma Said unter anderem bei einem Studiokonzert im Bayerischen Rundfunk in München, bei Liederabenden im Louvre Abu Dhabi und der Wigmore Hall sowie beim Leeds Lieder Festival zu erleben. Darüber hinaus trat sie beim jährlichen Concert De Paris und mit dem Orchestre National de France bei einem Konzert in Paris auf.

Foto: Josef Fischnaller

Heidrun
Sandmann

Heidrun Sandmann

Heidrun Sandmann stammt aus Berlin, erhielt ihre erste Geigenausbildung an der Musikschule und studierte an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt. Sie war Konzertmeisterin des FDJ-Jugendsinfonieorchesters, Mitglied des Schleswig-Holstein-Festival-Orchesters und des Mahler-Jugendorchesters und gründete ein eigenes Kammerorchester. Seit 1989 ist sie Konzertmeisterin der Robert-Schumann-Philharmonie. Als Solistin gab sie unter anderem Konzerte in Potsdam, Zwickau, Plauen, Brandenburg, Freiberg und mehrfach in Chemnitz. Dabei widmet sie sich vor allem selten gespielten Komponisten. Mit der Robert-Schumann-Philharmonie führte sie zum Beispiel Violinkonzerte von Pfitzner, Korngold, Dohnányi und Corigliano auf. Zum wiederholten Mal wurde sie für die Leitung eines Meisterkurses und für Konzerte in die USA eingeladen. Gastspiele mit verschiedenen Kammermusikensembles führten sie unter anderem nach München, Italien sowie mit den Augsburger Kammersolisten nach Brasilien und dem Konzerthausorchester Berlin nach Japan, China und Südkorea.

Foto: Dieter Wuschanski

Andreas
Seidel

Andreas Seidel

Andreas Seidel studierte von 1980 bis 1985 an der Hochschule für Musik Leipzig Violine und Kammermusik bei Gerhard Bosse, war von 1985 bis 1993 Mitglied des Gewandhausorchesters Leipzig, seit 1988 als Konzertmeister der 1. Violinen. Von 1988 bis 2007 war er Primarius des Leipziger Streichquartetts, mit dem er viele Preise und Auszeichnungen erhielt, unter anderem beim ARD-Wettbewerb in München und vier ECHO-Klassik. Im Jahr 1989 gründete er zusammen mit Steffen Schleiermacher das Ensemble Avantgarde am Gewandhaus zu Leipzig. Seit Januar 2009 ist Andreas Seidel stellvertretender 1. Konzertmeister am Gewandhausorchester Leipzig und künstlerischer Leiter des Gewandhausoktetts. Darüber hinaus unterrichtet er das Hauptfach Violine an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Violine und Kammermusik an der Orchesterakademie des Gewandhausorchesters.

Foto: Gert Mothes

Hartmut
Schill

Hartmut Schill

Hartmut Schill wurde als Sohn einer Musikerfamilie in Leipzig geboren und spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Geige. Er besuchte die Spezialschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und setzte später an der gleichnamigen Hochschule seine Studien in den Fächern Violine (Meisterklassen bei Eberhard Feltz, Werner Scholz und Petru Munteanu), Kontrapunkt und Kammermusik fort. Seither gilt seine besondere Liebe dem Streichquartettspiel. Mit dem 1990 gegründeten Schill-Quartett konnte er auf Interpretationskursen bei renommierten Ensembles wie dem Lasalle-, Brandis- und Arditti-Quartett wertvolle musikalische Erfahrungen sammeln. Es folgten Konzerte im In- und Ausland, erste Rundfunkproduktionen für DS-Kultur, Rias und WNYC (New York) sowie 1993 eine Amerika-Tournee. Als Komponist und Interpret widmete er sich mit dem Berliner Trio 71 zeitgenössischer Musik. Seit 1997 ist er 1. Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie und Primarius des Robert-Schumann-Quartetts. Seit 1999 gehört er der 1. Violinen-Gruppe des Bayreuther Festspielorchesters an.

Foto: Dieter Wuschanski

Steffen
Walther

Steffen Walther

Steffen Walther wurde 1963 geboren. Bei Domorganist Günter Metz in Zwickau erhielt er seinen ersten Orgelunterricht. Von 1979 bis 1986 absolvierte er ein Kirchenmusikstudium in Dresden und Halle, das er mit dem A-Examen abschloss (Orgel bei Karl Frotscher und Johannes Schäfer, Improvisation bei Hans-Günther Wauer, Cembalo bei Maria Bräutigam und Dirigieren bei Georg Christoph Biller). 1985 und 1986 gewann er jeweils 1. Preise bei Improvisationswettbewerben in Weimar und Halle. Interpretationskurse bei Ewald Kooiman, Harald Vogel und Klaus Martin Ziegler ergänzen seine Orgelstudien. Seit 1986 ist Steffen Walther Kantor und Organist an der Kreuzkirche Chemnitz, seit 2006 zusätzlich an der Jakobikirche. Er nimmt eine umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland (Frankreich, Schweiz, Niederlande, Finnland, Norwegen und Belgien) sowie CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen wahr. Seit 1991 ist er Dozent für künstlerisches und liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden. Er gibt seine Erfahrungen in Seminaren und Kursen weiter. 2013/2014 hatte er Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Orgelimprovisation, besonders die Begegnung mit anderen künstlerischen Ausdrucksformen wie Tanz, Malerei, Literatur oder Stummfilm.

Foto: Sabine Bloch

Annelien Van
Wauwe

Annelien Van Wauwe

Die belgische Klarinettistin Annelien Van Wauwe, ehemalige Vertreterin der BBC New Generation Artists, Gewinnerin des ARD Musikwettbewerbs und Preisträgerin des renommierten Borletti Buitoni Trust Award, ist bekannt für ihre gefühlvollen, intensiven und lyrischen Interpretationen. 2018 unterschrieb sie eine langjährige Zusammenarbeit mit dem niederländischen Label Pentatone. Ihr bemerkenswertes Debütalbum belle époque mit dem Orchestre National de Lille unter Alexandre Bloch wurde 2019 veröffentlicht. Bereits in jungen Jahren gewann sie zahlreiche internationale Wettbewerbe. Der Gewinn des 2. Preises (bei Nichtvergabe des 1. Preises) beim 61. Internationalen ARD-Musikwettbewerb im Jahr 2012 brachte ihr internationale Aufmerksamkeit.

Inzwischen musizierte Annelien Van Wauwe mit einer Reihe internationaler Spitzenorchester, darunter das Deutsches Symphonie Orchester Berlin, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das SWR Symphonieorchester Stuttgart, das Münchner Kammerorchester, das Wiener Kammerorchester, das Mozarteum Orchester Salzburg, die Brüsseler Philharmoniker, das Antwerp Symphony Orchestra, das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und die Symphonischen und Philharmonischen Orchestern der BBC sowie mit renommierten Dirigenten wie Andrew Manze, Joshua Weilerstein, James MacMillan, Rafael Payare, Clemens Schuldt, Markus Stenz, Hartmut Haenchen, Otto Tausk, Marta Gardolińska, Kristiina Poska, Edo de Waart und Dirk Brossé. Hinzu kommen regelmäßige Auftritte in bedeutenden Konzerthäusern und bei internationalen Festivals. Annelien Van Wauwe spielte ihr Debüt bei den BBC Proms im Sommer 2017 mit Konzerten in der Royal Albert Hall und der Cadogan Hall. 2018 interpretierte sie Mozarts Klarinettenkonzert mit dem BBC Scottish Symphony Orchester unter Thomas Dausgaard während der im Radio und Fernsehen weltweit live übertragenen BBC Proms in der Royal Albert Hall.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin gründete sie 2018 das Brüsseler Kammermusikensemble Carousel. Weitere Kammermusikpartner sind Pavel Kolesnikov, Cédric Tiberghien, Severin von Eckardstein, Victor Julien-Laferrière, Amihai Grosz, Tabea Zimmermann, das Quatuor Danel, das Schumann Quartett, das Aris Quartett und das Amatis Trio. 2015 erhielt sie den Klara-Preis des Flämischen Radios und gab ihre Debüt-CD mit Klarinettensonaten von Weinberg und Prokofjew (Genuin 2015) mit dem Pianisten Lucas Blondeel heraus. Sie hat eine Vorliebe für zeitgenössische Musik. So widmete Manfred Trojahn ihr 2017 seine Sonata V. Es folgte die Welterstaufführung in Zürich und eine Aufnahme für BBC Radio 3. Annelien beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit Yoga. Sie setzte die positiven Einflüsse des Yogas auf ihr Klarinettenspiel und ihren Alltag um. Sie mündeten später in eine Auftragskomposition von Wim Henderickx, der Sutra für sie komponierte: ein Klarinettenkonzert basierend auf Atem und Meditation.

Annelien Van Wauwe studierte unter anderem bei Sabine Meyer in Lübeck, bei Yehuda Gilad in Los Angeles, Pascal Moragues in Paris, Alessandro Carbonare in Rom und Wenzel Fuchs und Ralf Forster in Berlin. Im Bereich der historischen Aufführungspraxis studierte sie klassische Klarinette bei Eric Hoeprich und Ernst Schlader. Annelien Van Wauwe ist eine gefragte Pädagogin. Sie gibt regelmäßig Meisterkurse und fungiert als Professorin am Königlichen Konservatorium in Antwerpen, am Königlichen Konservatorium in den Haag und am Musical Arts Madrid.

Foto: Marco Borggreve

 

Ina
Yoshikawa

Ina Yoshikawa

Ina Yoshikawa wurde in Tokio geboren. Sie studierte Gesang an der Musikhochschule Tokio sowie an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg bei Jan Hammar. Nachdem sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Staatstheater Nürnberg war, folgten Festengagements am Landestheater Linz, an der Staatsoper Hannover sowie am Staatstheater Nürnberg. Sie verbucht Erfolge bei zahlreichen Wettbewerben, so bei der Chokohai International Music Competition, beim Internationalen Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb, beim Internationalen Alexander Girardi Gesangswettbewerb 2006 sowie bei der der Tokio Music Competition.

Die Sopranistin hat die Bühnen in Deutschland, Italien und Japan als Konzert- und Opernsängerin seit vielen Jahren erobert. Ihr Repertoire umfasst Kirchenmusik, Lieder sowie zahlreiche Opern mit Partien wie zum Beispiel Pamina (Die Zauberflöte), Oscar (Ein Maskenball), 1st Niece (Peter Grimes), Adele (Die Fledermaus), Olympia (Les Contes d’Hoffmann), Clorinda (La Cenerentola), Calisto (La Calisto), Marzelline (Fidelio), Elvira (L’Italiana in Algeri), Gilda (Rigoletto), Sophie (Der Rosenkavalier) und Zerbinetta (Ariadne auf Naxos).

Foto: Ludwig Olah

Produktionen

Christian
Zacharias

Christian Zacharias

Mit einer einmaligen Kombination von Integrität und Individualität, brillanter sprachlicher Ausdrucksfähigkeit, tiefem musikalischen Verständnis und einem sicheren künstlerischen Instinkt, sowie mit seiner charismatischen und einnehmenden Künstlerpersönlichkeit, etablierte sich Christian Zacharias nicht nur als weltweit führender Pianist und Dirigent, sondern auch als musikalischer Denker. Zahlreiche umjubelte Konzerte mit den weltbesten Orchestern, herausragenden Dirigenten und vielfache Ehrungen sowie Aufnahmen zeichnen seine internationale Karriere aus.

Seit der Saison 2017/2018 hat Christian Zacharias die Position des Ersten Gastdirigenten beim Orquesta y Coro de la Comunidad de Madrid inne und ist ab 2020 ebenfalls Erster Gastdirigent beim Orquestra Sinfonica Do Porto Casa da Musica. 2020 wurde er zudem zum Ehrendirigenten der George Enescu Philharmonie Bukarest ernannt. Repertoireschwerpunkte liegen auf Schumann, sowie Europa und Beethoven. Generell bildet das klassisch-romantische Repertoire einen wichtigen musikalischen Schwerpunkt, so auch bei Wiedereinladungen zum Opern- und Museumsorchester Frankfurt, zum Orchestre Philharmonique Monte Carlo oder zum Orchestra della Svizzera italiana in Lugano. Gern präsentiert Christian Zacharias in seinen Programmen auch modernere Werke, wie bspw. von Schönberg und Bruckner.

Zu seinen langjährigen musikalischen Partnern gehören u.a. das Saint Paul Chamber Orchestra, die Göteborger Symphoniker, das Boston Symphony Orchestra, das Kammerorchester Basel, das Konzerthausorchester Berlin und die Bamberger Symphoniker. Daneben entwickelte er eine besondere Liebe zur Oper und leitete Produktionen von Mozarts La Clemenza di Tito und Le nozze di Figaro sowie Offenbachs La Belle Hélène. Die Produktion von Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor, welche er an der Opéra Royal de Wallonie in Liège dirigierte, wurde von der Association Professionnelle de la Critique Théâtre, Musique et Danse in Paris mit dem Prix de l´Europe Francophone 2014/2015 ausgezeichnet.

Das musikalische Wirken von Christian Zacharias wurde vielfach geehrt, u.a. mit dem Midem Classical Award Artist of the Year 2007, der ehrenvollen Auszeichnung Officier dans l’Ordre des Arts et des Lettres des französischen Staates sowie einer Ehrung aus Rumänien für seine Verdienste um die Kultur. Darüber hinaus wurde Christian Zacharias 2016 zum Mitglied der Königlichen Schwedischen Akademie für Musik ernannt und erhielt 2017 einen Ehrendoktor der Universität Göteborg.

Zahlreiche von der internationalen Presse hoch gelobte Aufnahmen entstanden in seiner Zeit als Chefdirigent des Orchestre de Chambre de Lausanne. Besonders hervorzuheben ist die Gesamtaufnahme aller Klavierkonzerte Mozarts – ausgezeichnet mit dem Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique und ECHO Klassik – sowie aller Sinfonien Schumanns.

Seit 2015 ist Zacharias Vorsitzender der Jury des Clara Haskil Wettbewerbs. 2018 war er ebenfalls Präsident der Jury des Geza Anda Wettbewerbs und leitete das Final-Konzert. Im Sommer wird er seine letzte Rezitaltour durchführen, mit einem Programm, das Franz Schubert gewidmet ist.

Foto: Constanze Zacharias

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