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© Dieter Wuschanski

Solistinnen und Solisten

Manuel
Blanco

Manuel Blanco

Manuel Blanco wurde 1985 in Daimiel (Ciudad Real, Spanien) geboren und begann sehr früh am Conservatorio de Ciudad Real bei Martin Baeza de Rubio Trompete zu studieren. Später setzte er das Studium bei José Orti am Conservatorio Superior de Valencia fort und schloss es 2006 mit Auszeichnung ab. Er erhielt Preise bei verschiedenen spanischen und internationalen Wettbewerben. Internationales Renommee verschaffte ihm der 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb 2011, den vor ihm erst zwei Trompeter zuerkannt bekamen, der erste war Maurice André im Jahr 1963. Mit dem Sonderpreis beim Manhattan International Music Competition konnte er 2019 einen weiteren wichtigen Preis erringen.

Als Solotrompeter hat er in Orchestern wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestra Mozart Bologna, dem Philarmonique de Radio France, dem Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem European Youth Orchestra, der Staatskapelle Berlin, der Filarmonica Arturo Toscanini, dem Orchestra Teatro alla Scala Mailand, dem Chicago Symphony Orchestra und dem Orquesta Nacional de España gespielt. Er arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Mariss Jansons, Rafael Frühbeck de Burgos, Lorin Maazel, Daniel Barenboim, Juanjo Mena, Andris Nelsons, Zubin Mehta, Gustavo Dudamel, Kent Nagano, Semyon Bychkov, Josep Pons, David Afkham, Jesús Lopez Cobos, Christoph Eschenbach und Pablo Heras-Casado. Er musizierte als Solist unter anderem mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Litauischen Staatlichen Sinfonieorchester, den Nürnberger Symphonikern, dem Orquesta Sinfónica de Colombia, dem Tschechischen Rundfunkorchester, dem Budapester Kammerorchester, dem Münchener Kammerorchester, dem London Concert Symphony Orchestra, den Niederrheinischen Sinfonikern, dem Philharmonischen Orchester Würzburg, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Orquesta Santa Cecilia sowie mit allen großen spanischen Orchestern.

Sein Interesse an Kammermusik führte ihn zur Gründung des Mediterranean Chamber Brass Quintet, das 1. Preise beim Internationalen Bläserensemble-Festival in Jeju (Südkorea) und beim Internationalen Blechbläserquintett-Wettbewerb bei der Lieska-Blechbläserwoche (Finnland) gewann. 2017 erschien seine erste CD Fearless mit dem Orquesta Nacional de España unter der Leitung von Josep Pons. Die nationale und internationale Presse lobte einstimmig das große Talent von Manuel Blanco und Repertoirebreite von das er von Haydn bis B. A. Zimmerman.

Seit 2018 ist Manuel Blanco Professor für Trompete an der Musikhochschule Reina Sofia und an der Universität Alfonso X el Sabio sowie Tutor des Gustav Mahler Jugendorchesters. Manuel Blanco spielt Instrumenten von B & S und J. Scherzer.

Foto: IGORSTUDIO

Asya
Fateyeva

Asya Fateyeva

Asya Fateyeva rückt das Saxophon neu in den Fokus des Musiklebens: mit innovativen Programmen und großem Können. Klassisch ausgebildet und vielfach ausgezeichnet, liebt sie es, musikalisch verschiedenste Stile und Epochen zu erkunden. Geboren auf der Krim, widmet sich die Saxophonistin einem breiten Repertoire. Dazu gehören neben Originalwerken für ihr Instrument auch Werke aus dem Barock, der Klassik und der Romantik. Parallel erweitert sie ihr Repertoire und das Netzwerk jener Musikerinnen und Musiker, mit denen sie arbeitet, auftritt und an neuen Programmen tüftelt. Neben den klassischen Konzerten mit Orchester und Solo-Recitals probiert sie vor allem kammermusikalisch alles aus, was sie interessiert. Ob ein frühbarockes Programm oder Bachs Goldberg-Variationen, arrangiert für Violoncello, Akkordeon und Saxophon, ob Musik der 1920-er Jahre von Erwin Schulhoff und Zeitgenossen oder eine Begegnung von Orgel und Saxophon – alles ist möglich, auch Projekte mit Jazz und Weltmusik. Asya Fateyeva versteht sich als multikulturell empfindende und arbeitende Musikerin. Ihr Spiel vereint verschiedenste Schulen und diverse Einflüsse.

Die klassisch ausgebildete Saxophonistin gehört zu den herausragenden Vertretern ihres Fachs und ist vielfach preisgekrönt. Als erste Frau erreichte sie 2014 das Finale des namhaften Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerbs in Belgien und erspielte sich den 3. Platz. Asya Fateyeva tritt mit zahlreichen Orchestern auf. So etwa unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev mit den Wiener Symphonikern im Musikverein Wien. Mehrfach musizierte sie mit den Moskauer Virtuosen unter Leitung von Vladimir Spivakov. Sie gastierte außerdem beim MDR Sinfonieorchester, beim Tschaikowsky Rundfunksymphonieorchester, bei den Bochumer Symphonikern, der Dresdner Philharmonie sowie beim Sinfonieorchester in Wuhan. Hinzu kommen Auftritte mit Orchestern aus Bonn, Frankfurt/Oder und Kassel. Großen Anklang fanden ihre Konzerte bei Festivals in Luzern, Colmar, Moskau, Fermo, Köln und Sankt Petersburg sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Musikfestspielen Dresden, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, beim MDR Musiksommer und beim Musikfest Spannungen in Heimbach.

Ihre Ausbildung vereint die russische Tradition mit der klassischen Schule des französischen Saxophon-Spiels. Nach zwei Jahren als Jungstudentin bei Daniel Gauthier an der Hochschule für Musik in Köln begann Asya Fateyeva mit 17 Jahren ihr reguläres Studium dort. Studienaufenthalte in Frankreich, unter anderem bei Claude Delangle in Paris und Jean-Denis Michat in Lyon, gaben wichtige Impulse, außerdem der Aufbau-Studiengang Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Aktuell unterrichtet die Wahl-Hamburgerin klassisches Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Foto: Neda Navaee

 

 

Produktionen

Christoph
Hermann

Christoph Hermann

Christoph Hermann wurde 1972 in Dresden geboren. Zunächst wurde der Kantorensohn an Blockflöte, Violoncello, Trompete und später Posaune unterrichtet, sang in Kurrende und Kantorei und spielte in Posaunenchor, Streichquartett, Posaunenquartett und im Jugendsinfonieorchester. Als Teenager forschte er autodidaktisch am Klavier seines Vaters, experimentierte mit Blues, frei improvisierter Musik und Overdubbing, spielte später Bassgitarre in einer Hardrock- und in einer Skaband, sang in einem Männerquartett Spirituals und war Frontsänger einer Soul Coverband. Ab 1991 kam er als Posaunist und Sänger zu den Swingin‘ Bluebirds, einem Ensemble, dass Jazz und amerikanische Unterhaltungsmusik der 1920er Jahre spielt.

Christoph Hermann studierte Posaune an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Henry Walter, Hans Hombsch und Günther Hörig. Während seines Studiums nahm er an Workshops u. a. mit Peter Herbolzheimer, Phil Wilson und Till Brönner teil, spielte im Landesjugendjazzorchester Sachsen, im BuJazzO, bei Code MD und spielte und sang im Excelsior Jazz Quartett sowie im Blue Note Jazztet. Gleichzeitig begann er, als Musiker für Theaterproduktionen zu arbeiten. Von 2001 bis 2012 war Christoph Hermann am Theater Junge Generation Dresden unter Vertrag und darüber hinaus als Gast an zahlreichen anderen deutschen Bühnen.

Seit 1997 ist er Mitglied der Bands DEKAdance und The Real Monday Night Long Island Icetea Jazzfanatics Orchestra, seit dem Jahr 2000 in Marc Secaras Berlin Jazz Orchestra unter Leitung von Jiggs Wigham.

Von 2011 bis 2014 unterrichtete Christoph Hermann im Lehrauftrag Posaune an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Er arbeitet regelmäßig als Dozent für die Landesjugendjazzorchester Brandenburg und Sachsen. Seit 2014 ist Christoph Hermann Soloposaunist des Polizeiorchesters des Freistaates Sachsen.

Foto: Max Messer

Produktionen

Cosmin
Ifrim

Cosmin Ifrim

Cosmin Ifrim wurde in Ineu-Arad/Rumänien geboren und studierte Gesang an der Musikakademie in Cluj-Napoca. Mit dem Grand Prix des Traian Grozavezcu Wettbewerbs in Lugoj/Rumänien legte der junge Tenor den Grundstein für seine Karriere. Von 2000 bis 2008 war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und dort u. a. als Lord Cecil in Roberto Devereux, Rinuccio in Gianni Schicchi, als Italienischer Sänger in Der Rosenkavalier, Beppe in Leoncavallos I Pagliacci und als Fenton in Falstaff zu erleben. Für seine Interpretation des Squeak in der Neuproduktion von Billy Budd wurde er in der Saison 2000/2001 mit der Eberhard Waechter Medaille ausgezeichnet.
Seit der Spielzeit 2008/2009 arbeitet er als freischaffender Sänger und war seitdem u. a. in Maribor, London, Athen, Bilbao, Basel, Sapporo, Cluj, Bukarest sowie an der Bayerischen Staatsoper, der Oper von Rom und der Wiener Volksoper mit Partien wie Alfredo in La Traviata, Tonio in Donizettis La fille du régiment, Rodolfo in La Bohème, Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail, Arturo in I Puritani, Gabriele Adorno in Simon Boccanegra und Fernando in La Favorita zu erleben. 2016 sang er Pong in Turandot bei den Bregenzer Festspielen, Fernando in einer konzertanten Aufführung von La Favorita in Bukarest, Rodolfo in La Bohème und Arturo in I Puritani in Cluj, 2017 Gabriele Adorno in Simon Boccanegra in Bukarest und Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail beim Savonlinna Festival. Außerdem war er als Tenorsolist in Rossinis Stabat Mater mit dem Israel Philharmonic Orchestra zu hören. Cosmin Ifrim hat im Laufe seiner Karriere mit Dirigenten wie Richard Hickox, Zubin Mehta, Fabio Luisi, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Donald Runnicles, Ulf Schirmer, Vjekoslav Šutej, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und Marcello Viotti gearbeitet.
An der Oper Chemnitz ist er derzeit als Residenzgast engagiert und war hier bereits als Ernesto in Don Pasquale sowie als Laertes in Faccios Hamlet zu erleben.  
Foto: privat

Thomas
Irmen

Thomas Irmen

Thomas Irmen wurde in Mönchengladbach geboren und begann mit neun Jahren Trompete zu spielen. Nach dem Abitur studierte er bei Wolfgang Pohle an der Folkwang-Hochschule in Essen und Peter Michael Krämer an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. 1994 trat er sein Engagement als Solo-Trompeter der Robert-Schumann-Philharmonie an. Er spielte von 1999 bis 2008 im Ensemble Semper Brass Dresden. Seit 1996 ist er Mitglied im Blechbläserensemble Ludwig Güttler, das führende Bläsersolisten sächsischer Orchester vereinigt. Thomas Irmen ist Gründer des Ensembles Brass Consort Chemnitz/Düsseldorf und spielt als Solist mit verschiedenen Besetzungen. So war er u. a. mit dem Trompetenkonzert von Alexander Arutjunjan und dem Trompetenkonzert in Es-Dur von Joseph Haydn zu erleben. Darüber hinaus konzertiert er mit eigenen Programmen für Gesang, Trompete und Orgel mit seiner Frau, der Mezzosopranistin Sylvia Irmen. Konzertreisen führten ihn durch Europa sowie nach New York und Shanghai.

Foto: Tobias Lau

Felix
Klieser

Felix Klieser

Felix Klieser ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Künstler. Mit fünf Jahren nahm er den ersten Hornunterricht, mit 13 Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. 2014 erhielt Felix Klieser den ECHO Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres sowie den Musikpreis des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen. Im selben Jahr erschien beim Patmos Verlag seine Lebensgeschichte Fußnoten – Ein Hornist ohne Arme erobert die Welt. 2016 war er außerdem Preisträger des renommierten Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Felix Klieser konzertierte als Solist u. a. mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Orchester l’arte del mondo, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, der Slovenska Filharmonija Bratislava, der Camerata Salzburg, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Orquesta Filarmónica de Gran Canaria, dem Saarländischen Staatsorchester sowie dem Pingdong Symphony Orchestra in Taiwan. Kammermusikalisch war er beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei der Schubertiade Hohenems, in der Elbphilharmonie Hamburg, am Konzert Theater Coesfeld, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, im Theater Münster, im Zeppelinhaus Friedrichshafen, im Beethovenhaus Bonn, in der Tonhalle Düsseldorf sowie beim Oxford Chamber Music Festival zu Gast.

Im März 2019 veröffentlichte Felix Klieser die Einspielung der gesamten Mozart-Hornkonzerte mit der Camerata Salzburg, die anschließend drei Monate in den Top 10 der deutschen Klassik-Charts vertreten war. Im September 2017 erschien mit den Horn Trios seine dritte CD, welche er zusammen mit dem Geiger Andrej Bielow und dem Pianisten Herbert Schuch beim BR in München aufnahm. 2015 legte er mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Ruben Gazarian die erste Orchester-CD vor. 2013 veröffentlichte Felix Klieser sein Debütalbum Reveries mit Werken von Glasunow, Glière, Rheinberger, Saint-Saëns, Schumann und Strauss für Horn und Klavier. Von 2008 bis 2011 war Felix Klieser Mitglied im Bundesjugendorchester, mit dem er u. a. in der Berliner Philharmonie, der Beethovenhalle Bonn, der Kölner Philharmonie, der Philharmonie am Gasteig München sowie in Projekten des WDR konzertierte. Tourneen führten ihn u. a. durch die Schweiz, nach Österreich, Italien und Südafrika.

Foto: Maike Helbig

Niamh
O’Sullivan

Niamh O’Sullivan

Die Mezzosopranistin Niamh O‘Sullivan ist als Solistin mit dem RTÉ Concert Orchestra und dem Irish Baroque Orchestra aufgetreten. Zu ihren jüngsten Erfolgen gehört ein Auftritt in der Londoner Wigmore Hall im Rahmen der Gedenkfeier des Osteraufstands von 1916. Niamh O’Sullivan studierte an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. Sie gewann diverse Preise und Auszeichnungen, darunter den Marion Ratledge Vocal Scholar Award, war 2016 Viertelfinalistin des Veronica Dunne International Singing Competition und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u. a. bei Brigitte Fassbaender, Anna Tomowa-Sintow, Rudolf Piernay, Tara Erraught, Ann Murray, bei Henning Ruhe im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München und bei Brenda Hurley am Opernhaus Zürich. Von 2016 bis 2018 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und sang dort Partien wie Dirne (Aus einem Totenhaus), Kate Pinkerton (Madama Butterfly) sowie weitere Partien in Le nozze di FigaroHänsel und GretelDer RosenkavalierJenůfa,The Consulund Die Gezeichneten. Sie arbeitete bereits mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Simone Young, Constantinos Carydis, Ingo Metzmacher und Daniele Callegari sowie mit Regisseuren wie Frank Castorf, Christof Loy und Krzysztof Warlikowski. 2018 debütierte sie in Der Rosenkavalierin der Carnegie Hall in New York City mit dem Bayerischen Staatsorchester unter Kirill Petrenko. 2019 sang sie an der Irish National Opera die Kate Pinkerton in Madama Butterflyund die Tisbe in La Cenerentola. Im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2019 war sie unter der Leitung von Allan Bergius in Sea Picturesvon Edward Elgar sowie als Flora in La Traviatazu erleben.

Julian
Riem

Julian Riem

Der Münchner Pianist Julian Riem studierte bei Michael Schäfer an der Musikhochschule in München und bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris. Zuletzt setzte er sein Studium in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Basler Musikakademie fort, an der er das Solistendiplom mit Auszeichnung erhielt. Schon früh von Béroff als einer der „vielversprechendsten Pianisten seiner Generation“ erklärt, gewann er internationale Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid sowie den Premio Vittorio Gui in Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs.

Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA. Er spielt im Velit Quartett und im Münchner Horntrio, dem 2012 ein Echo Klassik für die Aufnahme der Horntrios von Brahms, Ligeti und Koechlin verliehen wurde. Mit der Cellistin Raphaela Gromes bildet er ein festes Duo, dessen CD-Einspielung Serenata Italiana 2017 erschienen ist. Das CD-Programm war in der Saison 2017/2018 unter anderem in der Tonhalle Zürich, der Allerheiligen Hofkirche München, het Concertgebouw Amsterdam, im Konzerthaus Berlin, der Laieszhalle Hamburg und dem Wiener Konzertverein zu erleben. Auftritte bei internationalen Festivals, unter anderem dem Klavierfestival Liszt-en-Provence, Musica mundi in Brüssel, dem Rolf Liebermann Podium Hamburg, Les Muséiques in Basel, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der Münchner Biennale, den Münchner Opernfestspielen, dem Rheingau Musikfestival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Oleg-Kagan-Festival Kreuth, den Tucson Friends of Chambermusic Arizona, dem Tongyeong International Music Festival Korea, und Barge Music New York.

Maraike
Schröter

Maraike Schröter

Die Sopranistin Maraike Schröter studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Júlia Várady, Brenda Mitchell und Christine Schäfer. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza und Deborah Polaski ergänzten ihre breit gefächerten Studien.
Maraike Schröter war u. a. Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang und des Anneliese Rothenberger Gesangswettbewerbs und war Finalistin des Wettbewerbs Richard Wagners Neue Stimmen in Karlsruhe.
Von 2011 bis 2013 war Maraike Schröter Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin, wo sie unter anderem in der Rolle der 1. Dame in der Zauberflöte, als Bubikopf in Der Kaiser von Atlantis und als Berta in Der Barbier von Sevilla zu erleben war. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2011 übernahm sie die Partie der Sieglinde in der Kinderoper Der Ring des Nibelungen.
Seit der Spielzeit 2013/2014 ist die Sopranistin Ensemblemitglied der Theater Chemnitz und war hier bisher als Donna Anna in Don Giovanni, Elisabetta in Don Carlos, Liù in Turandot, Desdemona in Otello, Eva in Die Meistersinger von Nürnberg sowie als Infantin in Der Zwerg, Feldmarschallin in Der Rosenkavalier und Amelia in Ein Maskenball zu hören.
Gastspiele führten sie zuletzt zurück an die Staatsoper Berlin, zu den Bregenzer Festspielen, zur Deutschen Oper am Rhein, als Chrysothemis in Elektra an das Staatstheater Cottbus sowie als Donna Anna an die Komische Oper Berlin.

Foto: Nasser Hashemi

Herbert
Schuch

Herbert Schuch

Der Pianist Herbert Schuch hat sich mit seinen dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen und CD-Aufnahmen als einer der interessantesten Musiker seiner Generation einen Namen gemacht: Sowohl seine Aufnahme des Klavierkonzerts von Viktor Ullmann und  Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester als auch seine Solo-CD invocation (2014) mit Werken von Bach, Liszt, Messiaen, Murail und Ravel, die sich mit Glockenklängen auseinandersetzt, wurden von der Kritik hoch gelobt und mit Preisen ausgezeichnet. Aktuell erschienen ist eine Solo-CD, in der sich Beethovens späte Bagatellen mit Ligetis Musica ricercata abwechseln, sowie eine Aufnahme der Cellosonate von Richard Strauss mit dem Cellisten Daniel Müller-Schott.

Herbert Schuch arbeitet mit Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra,  dem NHK Symphony Orchestra, dem Orchester des Mariinsky Theaters unter Valery Gergiev, dem Residentie Orkest Den Haag, dem Orchestra della RAI Torino, dem Orchestra della Svizzera Italiana, den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie, den Rundfunkorchestern des hr, MDR, WDR, NDR Hannover, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Deutschen Radio Philharmonie, dem Danish Radio, dem Orchestre National de Belgique sowie mit der Camerata Salzburg und den Festival Strings Lucerne. Er spielt auf wichtigen internationalen Podien und bei renommierten Festspielen. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Andrey Boreyko, Douglas Boyd, Lawrence Foster, Gustavo Gimeno, Reinhard Goebel, Mirga Grazinyte-Tyla, Eivind Gullberg Jensen, Jakub Hrusa, Jun Märkl, Riccardo Minasi, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin, Jonathan Nott, Markus Poschner, Michael Sanderling, Jukka-Pekka Saraste, Markus Stenz und Valery Gergiev.

Herbert Schuch wurde 1979 in Temeschburg (Rumänien) geboren. Nach erstem Klavierunterricht in seiner Heimatstadt übersiedelte die Familie 1988 nach Deutschland, wo er seither lebt. Seine musikalischen Studien setzte er bei Kurt Hantsch und dann bei Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum fort. In jüngster Zeit erfährt Herbert Schuch in besonderer Weise Prägung in der Begegnung und Arbeit mit Alfred Brendel. Internationales Aufsehen erregte er, als er innerhalb eines Jahres drei bedeutende Wettbewerbe in Folge gewann, den Casagrande-Wettbewerb, die London International Piano Competition und den Internationalen Beethovenwettbewerb Wien.

Seine Leidenschaft für Kammermusik teilt Herbert Schuch, der als Kind 10 Jahre lang selber Geige spielte, auf der Bühne mit Musikern wie Nicolas Altstaedt, Julia Fischer, Maximilian Hornung, Sebastian Manz oder Daniel Müller-Schott. Mit der Pianistin Gülru Ensari widmet er sich auch dem Klavierspiel zu vier Händen und an zwei Flügeln. Herbert Schuch engagiert sich neben seiner Konzerttätigkeit in der von Lars Vogt gegründeten Organisation Rhapsody in School, welche sich für die Vermittlung von Klassik in Schulen einsetzt und gibt regelmäßig Meisterklassen.

Andreas
Seidel

Andreas Seidel

Andreas Seidel studierte von 1980 bis 1985 an der Hochschule für Musik Leipzig Violine und Kammermusik bei Gerhard Bosse, war von 1985 bis 1993 Mitglied des Gewandhausorchesters Leipzig, seit 1988 als Konzertmeister der 1. Violinen. Von 1988 bis 2007 war er Primarius des Leipziger Streichquartetts, mit dem er viele Preise und Auszeichnungen erhielt, unter anderem beim ARD-Wettbewerb in München und vier ECHO-Klassik. Im Jahr 1989 gründete er zusammen mit Steffen Schleiermacher das Ensemble Avantgarde am Gewandhaus zu Leipzig. Seit Januar 2009 ist Andreas Seidel stellvertretender 1. Konzertmeister am Gewandhausorchester Leipzig und künstlerischer Leiter des Gewandhausoktetts. Darüber hinaus unterrichtet er das Hauptfach Violine an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Violine und Kammermusik an der Orchesterakademie des Gewandhausorchesters.

Foto: Gert Mothes

Steffen
Walther

Steffen Walther

Steffen Walther wurde 1963 geboren. Bei Domorganist Günter Metz in Zwickau erhielt er seinen ersten Orgelunterricht. Von 1979 bis 1986 absolvierte er ein Kirchenmusikstudium in Dresden und Halle, das er mit dem A-Examen abschloss (Orgel bei Karl Frotscher und Johannes Schäfer, Improvisation bei Hans-Günther Wauer, Cembalo bei Maria Bräutigam und Dirigieren bei Georg Christoph Biller). 1985 und 1986 gewann er jeweils 1. Preise bei Improvisationswettbewerben in Weimar und Halle. Interpretationskurse bei Ewald Kooiman, Harald Vogel und Klaus Martin Ziegler ergänzen seine Orgelstudien. Seit 1986 ist Steffen Walther Kantor und Organist an der Kreuzkirche Chemnitz, seit 2006 zusätzlich an der Jakobikirche. Er nimmt eine umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland (Frankreich, Schweiz, Niederlande, Finnland, Norwegen und Belgien) sowie CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen wahr. Seit 1991 ist er Dozent für künstlerisches und liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden. Er gibt seine Erfahrungen in Seminaren und Kursen weiter. 2013/2014 hatte er Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Orgelimprovisation, besonders die Begegnung mit anderen künstlerischen Ausdrucksformen wie Tanz, Malerei, Literatur oder Stummfilm.

Foto: Walther Dirig

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