© Dieter Wuschanski

Dirigentinnen und Dirigenten

Dirigent:innen

Dirigent:innen

Guillermo García
Calvo

Guillermo García Calvo

Generalmusikdirektor

Guillermo García Calvo ist seit Beginn der Saison 2017/2018 Generalmusikdirektor an den Theatern Chemnitz. In Madrid geboren, studierte er an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Seine Ausbildung rundete er als Assistent von Iván Fischer beim Budapest Festival Orchester ab und fungierte 2007 als Assistent von Christian Thielemann für den Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen. 2003 debütierte er als Operndirigent mit Hänsel und Gretel im Schlosstheater Schönbrunn. Seitdem ist er regelmäßig an der Wiener Staatsoper zu Gast, wo er mehr als 200 Vorstellungen dirigierte. 2011 gab er mit der Premiere von Tristan und Isolde am Teatro Campoamor in Oviedo sein Operndebüt in Spanien. An diesem Theater leitete er seit 2013 die dortige Erstaufführung von Das Rheingold, Die Walküre und Siegfried. Für Siegfried wurde ihm 2019 der Preis Ópera XXI in der Kategorie „Beste musikalische Leitung“ verliehen. Bereits 2013 wurde Guillermo García Calvo von der spanischen Musikzeitschrift Codalario als „Bester Künstler 2013“ ausgezeichnet. Die von ihm geleitete Produktion von Curro Vargas in der Inszenierung von Graham Vick am Teatro de la Zarzuela in Madrid erhielt 2014 die renommierte spanische Auszeichnung Premio Campoamor. Darüber hinaus verfügt Guillermo García Calvo über ein umfangreiches Konzertrepertoire und arbeitete mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino, dem Orquesta Sinfónica Nacional de México, dem Orquestra Simfònica de Barcelona y Nacional de Catalunya, dem Orquesta Sinfónica de Galicia, dem Orquesta Sinfónica de la RTVE, dem Orquesta Sinfónica de Madrid, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, den Hamburger Symphonikern, den Essener Philharmonikern und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin. Im Januar 2020 hat er zusätzlich zu seiner Tätigkeit als GMD der Theater Chemnitz die Position des Musikdirektors am Teatro de la Zarzuela in Madrid übernommen.

Foto: Nasser Hashemi

Diego
Martin-Etxebarria

Diego Martin-Etxebarria

1. Kapellmeister

Diego Martin-Etxebarria, seit 2020 als 1. Kapellmeister an den Theatern Chemnitz engagiert, wurde 1979 in Bilbao geboren, schloss sein Diplom an der Musikhochschule Catalunya ab und absolvierte über ein Stipendium des DAAD ein Aufbaustudium in Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Sein Konzertexamen schloss er an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Ekkehard Klemm und Christian Kluttig ab. Parallel zu seinen Studien assistierte er an den Opernhäusern von Madrid, Bilbao und Bern, an der Semperoper Dresden und am Théâtre des Champs-Élysées Paris.

Er war künstlerischer Leiter des Art Ensemble Barcelona sowie musikalischer Leiter des Euskadiko Ikasleen Orkestra Baskenland und des Akademischen Orchesters Freiburg. Darüber hinaus gastierte er beim Osaka Philharmonic Orchestra, Nagoya Philharmonic Orchestra, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Orquesta Sinfónica de Bilbao, Orquesta Sinfónica de Euskadi, Orquesta Sinfónica de Galicia, Orquesta Sinfónica de Tenerife, Orquesta Ciudad de Granada, Orquesta Filarmónica de Málaga, Orquesta Sinfónica de Barcelona, Orquesta Nacional de España, Orquesta Sinfónica de la RTVE, Philharmonischen Orchester Freiburg, bei der Erzgebirgischen Philharmonie Aue und der Camerata Variabile Basel.

Nachdem ihn das Theater Krefeld Mönchengladbach in der Spielzeit 2016/2017 zunächst als Kapellmeister engagierte, wurde er bereits in der Folgesaison zum 1. Kapellmeister und Stellvertretenden Generalmusikdirektor ernannt. Gastengagements führten ihn für Musiktheaterproduktionen u. a. an das Theater Augsburg, die Staatsoper Berlin, das Teatro Arriaga Bilbao, das Teatro Real Madrid, das Teatro de la Zarzuela und das Teatro Principal de Palma. In Chemnitz leitete er bereits die Opern Die Zauberflöte, Bastien und Bastienne, Die Entführung aus dem Serail, Hänsel und Gretel, Aida, Tristan und Isolde sowie die Ballette Der Nussknacker, Schwanensee und Romeo und Julia.

Diego Martin-Etxebarria ist mehrfacher Preisträger des 17. Internationalen Musikwettbewerbs für Dirigieren in Tokio. Seine Aufnahme von Enric Moreras Zarzuela La viola d’or wurde von Kritikern in Katalonien als „Beste Klassik-CD des Jahres 2016“ ausgezeichnet. Im Herbst 2020 erschien bei Sony Classical eine CD mit Werken von Albert Guinovart, die Diego Martin-Etxebarria zusammen mit dem Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya aufgenommen hat.

Foto: Nasser Hashemi

Jakob
Brenner

Jakob Brenner

Koordinierter 1. Kapellmeister

Jakob Brenner gehört zu den aufstrebenden Dirigenten seiner Generation. Nach dem Studium in München schlug er die klassische Kapellmeisterlaufbahn ein. Er ist Koordinierter 1. Kapellmeister der Oper Chemnitz und hat sich in den letzten Jahren ein großes Opern-, Operetten- und Konzertrepertoire erarbeitet, das vom Barock bis zur Moderne reicht. Seine Kenntnisse in historischer Aufführungspraxis hat er in Venedig bei Michael Procter vertieft. Jakob Brenner ist einer der wenigen klassischen Dirigenten mit einer enormen stilistischen Bandbreite. Als Spezialist für Musical, Jazz, Crossover und Filmmusik hat er sich international einen Namen gemacht. Solisten wie das Janoska Ensemble oder Kolsimcha verpflichten ihn regelmäßig als Gast. Vielseitig, feinfühlig und höchst musikalisch sind Charakteristika, die Jakob Brenner dabei als Dirigent auszeichnen. Orchester und Solisten schätzen seine Professionalität und seine große Musikalität, verbunden mit seinem freundlichen Wesen. In der Saison 2021/2022 debütiert er am Nationaltheater Mannheim, bei den Berliner Symphonikern und am Landestheater Salzburg. Darüber hinaus wird er erstmals bei der Württembergischen Philharmonie Reutlingen zu Gast sein. Seine innovativen und kreativen Konzertprogramme gelten als richtungsweisend und werden vom Publikum begeistert aufgenommen. Jakob Brenner setzt sich mit Herzblut für die Musikvermittlung ein. Dafür greift er nicht nur selbst zum Mikrofon und moderiert, er entwickelt auch speziell zugeschnittene Education-Formate, die Jung und Alt die Freude an klassischer Musik vermitteln sollen und Kinderaugen erstrahlen lassen.

Als Arrangeur arbeitete Jakob Brenner bereits für namhafte Opernhäuser und Orchester wie die Semperoper Dresden, die Komische Oper Berlin, das WDR Funkhausorchester, das Münchner Rundfunkorchester, das Theater Kiel und das Landestheater Salzburg. 2017 schrieb er die Arrangements für das Silvesterkonzert der Sächsischen Staatskapelle unter Christian Thielemann, 2019 für den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit, übertragen vom ZDF.

Seine besondere Liebe gilt der Musik der Zwanziger Jahre. Lange Zeit musizierte Jakob Brenner in einem Tanzorchester und sammelte Noten alter Originalarrangements. Heute ist er Chefdirigent des Chemnitzer Salonorchesters und pustet mit Swing den Staub von den Lackschuhen.

 

Foto: Nasser Hashemi

Gäste

Gäste

Joseph
Bastian

Joseph Bastian

2016 feierte Joseph Bastian, ehemaliger Bassposaunist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks als Dirigent „einen sensationellen Einstand“ (Abendzeitung, München), als er beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mitten in einer Konzertwoche einsprang. Sein Dirigat begeisterte Kritik und Orchester zugleich und war der Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit, als auch der Start einer langen Reihe erfolgreicher Gastdirigate. Diese führten ihn u. a. zu den Bamberger Symphonikern, dem SWR Symphonieorchester, den Düsseldorfer Symphonikern, dem hr-Sinfonieorchester, dem Münchner Kammerorchester, dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Sinfonieorchester Basel, den Nürnberger Symphonikern, der Deutschen Radiophilharmonie und dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra. Highlights der Saison 2020/21 inkludierten Debüts und Wiedereinladungen beim Orchestre de Chambre du Luxembourg, dem Orchestre Dijon-Bourgogne, dem Orchestre National d’Île de France, dem Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya, dem Sinfonieorchester St. Gallen, dem SWR Symphonieorchester und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.

Foto: Astrid Ackermann

Produktionen

Teresa Riveiro
Böhm

Teresa Riveiro Böhm

Die österreich-spanische Dirigentin Teresa Riveiro Böhm wurde für das Leverhulme Conducting Fellowship beim BBC Scottish Symphony Orchestra und dem Royal Conservatoire of Scotland 2019-2021 ausgewählt. Sie ist Gewinnerin des Neeme-Järvi-Preises beim Gstaad Menuhin Festival 2019, 2018 zeichnete sie die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz bei der 25. Internationalen Sommerakademie Radolfzell mit dem Sonderpreis für herausragende künstlerische Leistungen aus. Teresa Riveiro Böhm wurde zur Teilnahme an der Conductor’s Academy mit Paavo Järvi und dem Tonhalle-Orchester Zürich im Mai 2021 ausgewählt sowie im Sommer 2021 als Conducting Fellow in Tanglewood/USA eingeladen. Letzteres beinhaltet umfangreiche Arbeit mit dem Tanglewood Festival Orchestra, Assistenz beim Boston Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig.

In der aktuellen Saison bestehen parallel zu ihrer Tätigkeit in Schottland Engagements mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Kammerorchester Basel und dem Kammerorchester Genf (L’Orchestre de Chambre de Geneve).

Sie dirigierte Orchester wie das St. Petersburg Chamber Philharmonic, das Tonhalle Orchester Zürich (10. internationaler Meisterkurs mit David Zinman), die Philharmonie Südwestfalen, das Savaria Symphonieorchester, und die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz. In der vorangehenden Saison erhielt sie den 1. Preis beim Dichler Wettbewerb sowie den beim Wettbewerb vom Savaria Symphonieorchester vergebenen 1. Orchesterpreis.

Erste Erfahrungen als Dirigentin sammelte Teresa Riveiro Böhm mit diversen Chören und Orchestern in Wien, sie war u. a. künstlerische Leiterin der Cappella Albertina Wien, mit der sie sowohl Chor- als auch chorsymphonische Werke verschiedener Stilepochen zur Aufführung brachte.

Sie assistierte bei Opernproduktionen wie Brittens The Rape of Lucretia an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Mozarts Die Zauberflöte im Rahmen der Oper Burg Gars, bei chorsinfonischen Werken wie Mendelssohn Bartholdys Elias im Rahmen des Mosel Musikfestivals in der Domkirche Trier und Bruckners 9. Symphonie im Kölner Dom. Beim BBC Scottish Symphony Orchestra assistierte sie Dirigenten wie Thomas Dausgaard, Donald Runnicles, Andrew Gourlay and Alpesh Chauhan.

Teresa Riveiro Böhm war eingeladen zu Meisterkursen wie dem Conducting Seminar in Tanglewood/USA, der Gstaad Conducting Academy, der Accademia Chigiana in Siena, zum Meisterkurs des BBC Philharmonic Orchestra, und arbeitete mit Dirigenten wie Johannes Schlaefli, Martyn Brabbins, Sian Edwards, Garry Walker, James Lowe, Clark Rundell, Mark Heron, Baldur Brönimann, Vittorio Parisi, Stuart Stratford, Antony Hermus, David Zinman und Manfred Honeck.

Sie studierte Orchesterdirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Johannes Wildner und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Alexander Rumpf und Stephan E. Wehr (Oper). Davor studierte sie Kirchenmusik am Institut für Kirchenmusik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Chordirigieren bei Erwin Ortner. Ihren ersten Unterricht an der Violine erhielt sie im Alter von fünf Jahren und studierte an der dem Tschaikowsky-Konservatorium angeschlossenen Zentralmusikschule in Moskau.

www.teresariveiroboehm.com

Foto: Theresa Pewal

Produktionen

Lawrence
Foster

Lawrence Foster

Der amerikanische Dirigent Lawrence Foster ist seit 2013 Chefdirigent an der Opéra de Marseille. 2017 ist er zum Künstlerischen Leiter und Chefdirigenten des Nationalen Symphonieorchesters des Polnischen Rundfunks in Kattowitz ernannt worden – diese Position wird er im September 2019 antreten. Nach seiner erfolgreichen zehnjährigen Amtszeit als Musikdirektor und Chefdirigent des Gulbenkian-Orchesters in Lissabon ist Lawrence Foster zum Ehrendirigent des Orchesters ernannt worden und brachte 2016 das Orchester nach São Paolo und Rio de Janeiro. Künstlerischer Leiter war Foster bereits beim Orquestra Simfònica de Barcelona, Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, beim Jerusalem Symphony Orchestra, Houston Symphony, dem Orchestre de Chambre de Lausanne und dem Aspen Music Festival and School.
Lawrence Foster dirigierte u. a. die NDR Radiophilharmonie Hannover, das Hungarian National Philharmonic, Copenhagen Philharmonic, National Radio Symphony Orchestra of Katowice, das Barcelona Symphony Orchestra, das Konzerthausorchester Berlin, das Shanghai Philharmonic und das Hong Kong Philharmonic. 2017/2018 sind Konzerte mit Evgeny Kissin in Monte Carlo, Bratislava und beim Orchestre Philharmonique de Radio France sowie erneute Konzerte in Kopenhagen, Kattowitz, Lissabon und beim Grafenegg Festival vereinbart. Lawrence Foster ist auch ein versierter Operndirigent und leitete Produktionen an renommierten Opernhäusern auf der ganzen Welt. Zu Fosters Diskographie gehören zahlreiche Einspielungen für PentaTone Classics, einschließlich einer von den Kritikern gefeierten CD mit einer Aufnahme des Zigeunerbaron mit dem NDR Sinfonieorchester Hannover, eine Zusammenarbeit, auf die eine Aufnahme von Die Fledermaus folgen wird. Erschienen ist ebenso u. a. eine CD mit Violinkonzerten von Bruch, Chausson und Korngold mit Arabella Steinbacher.
Der 1941 in Los Angeles geborene Sohn rumänischer Einwanderer hat sich zeitlebens für das Werk George Enescus eingesetzt, so zum Beispiel als künstlerischer Leiter des Georg Enescu Festivals von 1998 bis 2001. Seine jüngste Enescu-Aufnahme wurde im Frühjahr 2009 bei EMI veröffentlicht: eine von ihm selbst orchestrierte Einspielung des Streichoktetts mit dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo. Im Januar 2003 wurde er für seine Bemühungen um die rumänische Musik vom Präsidenten Rumäniens mit einem Orden ausgezeichnet.
Foto: Marc Ginot

Katharina
Müllner

Katharina Müllner

Katharina Müllner studierte Dirigieren, Musikerziehung sowie Psychologie / Philosophie in ihrer Heimatstadt Wien. Seit der Spielzeit 2020/2021 ist sie als freischaffende Dirigentin tätig. Im Oktober 2020 debütierte sie am Deutschen Nationaltheater Weimar mit Elisabeth Naskes Der Wunschpunsch. An der Volksoper Wien gibt sie ihr Debüt mit der Wiederaufnahme von Benatzkys Mein Schwester und ich. Außerdem kehrt sie für ein Familienkonzert nach Chemnitz zurück und steht erneut am Pult des Bruckner Orchesters Linz und des Sinfonieorchesters Aachen.

Zuvor wurde Katharina Müllner direkt nach Abschluss ihres Studiums in der Spielzeit 2017/2018 ans Landestheater Linz engagiert. Hier debütierte sie mit der Operette Eine Nacht in Venedig von Johann Strauß. In der Spielzeit 2019/2020 übernahm sie die Leitung von Mozarts DieEntführung aus dem Serail und von Il matrimonio segreto (Cimarosa). Außerdem dirigierte sie in Linz Vorstellungen von Millöckers Der Bettelstudent, Zellers Der Vogelhändler sowie Familien- und Schulkonzerte mit dem Bruckner Orchester Linz. 2019 debütierte Katharina Müllner mit Mozarts Die Zauberflöte in Chemnitz sowie in Aachen mit einem Vorstellungsdirigat von Gounods Roméo et Juliette.

Noch während des Studiums übernahm Katharina Müllner 2016 im TAG Theater Wien die musikalische Leitung von Gasparone (Millöcker) und dirigierte auch ein Werk von B. R. Deutsch im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins. Ihr Dirigierstudium schloss sie mit einem Konzert im RadioKulturhaus Wien mit den Bratislava Symphony Orchestra und Werken von Ludwig van Beethoven sowie Johann Strauß ab. Bei den Schlossfestspielen Langenlois dirigierte sie 2017 im Rahmen einer Assistenz einige Vorstellungen von Lehárs Operette Die lustige Witwe.


Foto: Theresa Pewal

 

Georg Christoph
Sandmann

Georg Christoph Sandmann

Prof. Georg Christoph Sandmann war von 1974 bis 1983 Schüler an der Berliner Spezialschule für Musikerziehung Georg Friedrich Händel und Mitglied im Rundfunk-Kinderchor Berlin. Er studierte von 1984 bis 1989 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Dirigieren bei Prof. Rolf Reuter sowie Klavier, Gesang und Komposition. 1989 bis 1992 arbeitete er als 1. Kapellmeister an den Bühnen der Stadt Zwickau, anschließend bis 1998 als 2. Kapellmeister an den Städtischen Theatern Chemnitz.

Zum Generalmusikdirektor wurde er 1999 bei der Mittelsächsischen Theater- und Philharmonie GmbH ernannt sowie 2003 am Theater Plauen-Zwickau. Seit 2010 arbeitet Georg Christoph Sandmann freischaffend als Dirigent, Pianist und Hochschullehrer im In- und Ausland bei zahlreichen Konzerten und verschiedenen Opernfestivals. Er leitet mehrere Orchester und Chöre und ist seit 2018 Künstlerischer Leiter der Meißner Kantorei 1961, einem besonderen Chorensemble für moderne Kirchenmusik.

Seit 2000 unterrichtet er an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Orchesterdirigieren, seit 2012 an der Internationalen Mendelsohn-Akademie Leipzig

und 2016/2017 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Im Juli 2017 leitete er im Rahmen der Bayreuther Festspiele zusammen mit Christian Thielemann den 1. Meisterkurs Dirigierender Festspiele.

Seit 2018 ist er als Künstlerischer Direktor bei der inhaltlichen Ausformung des Internationalen Kurt-Masur-Institutes Leipzig maßgeblich beteiligt. Von 2011 bis 2018 ist Prof. Sandmann Intendant und Künstlerischer Leiter des Internationalen Musikwettbewerbs Pacem in Terris in Bayreuth gewesen.

Bei der Oper in Starnbergbei München leitet er seit Ostern 2018 den 1. Opernmeisterkurs für junge Dirigenten.

Weiterhin führen ihn zahlreiche Vortragsreihen zu musikwissenschaftlichen Themen und Gesprächskonzerte ausgehend vom Robert-Schumann-Haus Zwickau an kulturgeschichtlich herausragende Orte wie z. B. Bayreuth (Richard Wagner, Jean Paul) und Bad Homburg (Friedrich Hölderlin).

Foto: Peter Adamik

Christian
Zacharias

Christian Zacharias

"Christian Zacharias dirigierte ohne Taktstock, doch war seine Klanggestenmalerei mit Armen, Händen und Fingern so inspirierend und zugleich strukturierend, dass wunderbare Musik entstand." (Süddeutsche Zeitung, 22. Oktober 2017)

Christian Zacharias ist der Erzähler unter den Dirigenten und Pianisten seiner Generation. In jeder seiner durchdachten, detailgenauen und klar artikulierten Interpretationen wird deutlich: Zacharias ist an dem interessiert, was hinter den Noten steckt.

Mit einer einmaligen Kombination von Integrität und Individualität, brillanter sprachlicher Ausdrucksfähigkeit, tiefem musikalischen Verständnis und einem sicheren künstlerischen Instinkt, sowie mit seiner charismatischen und einnehmenden Künstlerpersönlichkeit, etablierte sich Christian Zacharias nicht nur als weltweit führender Pianist und Dirigent, sondern auch als musikalischer Denker. Zahlreiche umjubelte Konzerte mit den weltbesten Orchestern, herausragenden Dirigenten und vielfache Ehrungen sowie Aufnahmen zeichnen seine internationale Karriere aus.

Seit 2020 ist Christian Zacharias Erster Gastdirigent beim Orquestra Sinfonica Do Porto Casa da Musica und seit 2021/2022 ebenfalls beim Orquesta Ciudad de Granada. Außerdem ist er seit 2021/2022 als Associate Conductor Teil des künstlerischen Leitungsteams des Orchestre National d’Auvergne.

2020 wurde er zudem zum Ehrendirigenten der George Enescu Philharmonie Bukarest ernannt. Repertoire-Schwerpunkte lagen und liegen auf Schumann, Mozart sowie Haydn und Beethoven. Generell bildet das klassisch-romantische Repertoire einen wichtigen musikalischen Schwerpunkt, so auch bei Wiedereinladungen zu u.a. dem Nationalorchester von Lyon, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Sinfonieorchester von Bilbao, sowie dem Tonhallen-Orchester Zürich. Gerne präsentiert Christian Zacharias in seinen Programmen auch modernere Werke, bspw. von Schönberg und Bruckner.

Rezitale mit Christian Zacharias sind inzwischen eine besondere Rarität und führen in den nächsten Jahren u.a. noch einmal nach Paris, Lyon, Madrid, sowie zur Schubertiade.

Zu Zacharias' langjährigen musikalischen Partnern gehören u.a. das Saint Paul Chamber Orchestra, die Göteborger Symphoniker, das Boston Symphony Orchestra, das Kammerorchester Basel, das Konzerthausorchester Berlin und die Bamberger Symphoniker.

Daneben entwickelte er eine besondere Liebe zur Oper und leitete Produktionen von Mozarts La Clemenza die Tito und Le nozze di Figaro sowie Offenbachs La Belle Hélène. Die Produktion von Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor, welche er an der Opéra Royal de Wallonie in Liège dirigierte, wurde von der Association Professionnelle de la Critique Théâtre, Musique et Danse in Paris mit dem Prix de l´Europe Francophone 2014/2015 ausgezeichnet.

Seit 1990 entstanden zudem diverse Filme mit Christian Zacharias: Domenico Scarlatti in Sevilla, Robert Schumann – der Dichter spricht (beide für INA, Paris), Zwischen Bühne und Künstlerzimmer (für WDR-arte), De B comme Beethoven à Z comme Zacharias (für RTS, Schweiz) sowie die Aufnahme aller Klavierkonzerte von Beethoven (für SSR-arte).

Seine Klavier-Lectures zu Themen, wie bspw. Warum klingt Schubert wie Schubert oder Haydn, Eine Schöpfung aus dem Nichts?, offerieren seinem Publikum eindrucksvolle Einblicke.

Das musikalische Wirken von Christian Zacharias wurde vielfach geehrt, u.a. mit dem Midem Classical Award Artist of the Year 2007, der ehrenvollen Auszeichnung Officier dans l'Ordre des Arts et des Lettres des französischen Staates sowie einer Ehrung aus Rumänien für seine Verdienste um die Kultur. Darüber hinaus wurde Christian Zacharias 2016 zum Mitglied der Königlichen Schwedischen Akademie für Musik ernannt und erhielt 2017 einen Ehrendoktor der Universität Göteborg.

Zahlreiche von der internationalen Presse hoch gelobte Aufnahmen entstanden in seiner Zeit als Chefdirigent des Orchestre de Chambre de Lausanne. Besonders hervorzuheben ist die Gesamtaufnahme aller Klavierkonzerte Mozarts – ausgezeichnet mit dem Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique und ECHO Klassik – sowie aller Sinfonien Schumanns.

Seit 2015 ist Zacharias Vorsitzender der Jury des Clara Haskil Wettbewerbs, so auch in 2021. 2018 war er ebenfalls Präsident der Jury des Geza Anda Wettbewerbs und leitete das Final-Konzert.

Foto: Constanze Zacharias

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