© Dieter Wuschanski

Dirigenten

Dirigenten

Dirigenten

Guillermo García
Calvo

Guillermo García Calvo

Guillermo García Calvo ist seit Beginn der Saison 2017/2018 Generalmusikdirektor an den Theatern Chemnitz. In Madrid geboren, studierte er an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Seine Ausbildung rundete er als Assistent von Iván Fischer beim Budapest Festival Orchester ab und fungierte 2007 als Assistent von Christian Thielemann für den Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen. 2003 debütierte er als Operndirigent mit Hänsel und Gretel im Schlosstheater Schönbrunn. Seitdem ist er regelmäßig an der Wiener Staatsoper zu Gast, wo er mehr als 200 Vorstellungen dirigierte. Seit 2013 leitet er am Teatro Campoamor in Oviedo die dortige Erstaufführung des Ring des Nibelungen. Für Siegfried wurde ihm 2019 der Preis Ópera XXI in der Kategorie „Beste musikalische Leitung“ verliehen. Bereits 2013 wurde Guillermo García Calvo von der spanischen Musikzeitschrift Codalario als „Bester Künstler 2013“ ausgezeichnet. Die von ihm geleitete Produktion von Curro Vargas in der Inszenierung von Graham Vick am Teatro de la Zarzuela in Madrid erhielt 2014 die renommierte spanische Auszeichnung Premio Campoamor. Weitere wichtige Dirigate im Musiktheater führten ihn nach Essen, Berlin, Bukarest, Nizza, Florenz und Parma sowie für Konzerte zu dem London Symphony Orchestra, dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino, dem Orquesta Sinfónica Nacional de México, dem Orquestra Simfònica de Barcelona y Nacional de Cataluñya, dem Orquesta Sinfónica de Galicia, dem Orquesta Sinfónica de la RTVE, dem Orquesta Sinfónica de Madrid, den Hamburger Symphonikern, den Essener Philharmonikern und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin. Im April 2019 dirigierte er im Gran Teatre del Liceu in Barcelona das Gedenkkonzert The Smile Of Montserrat Caballé als Hommage an die am 12. April 1933 in Barcelona geborene und am 6. Oktober 2018 in ihrer Heimatstadt verstorbene, legendäre Sopranistin.

Diego
Martin-Etxebarria

Diego Martin-Etxebarria

Erster Kapellmeister (ab 1.4.2020)

Diego Martin-Etxebarria, 1979 in Bilbao geboren, schloss sein Diplom an der Musikhochschule Catalunya ab und absolvierte über ein Stipendium des DAAD ein Aufbaustudium in Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Sein Konzertexamen schloss er an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Ekkehard Klemm und Christian Kluttig ab. Parallel zu seinen Studien assistierte er an den Opernhäusern von Bilbao und Bern, an der Semperoper Dresden und am Théâtre des Champs-Élysées Paris. Er war Künstlerischer Leiter des Art Ensemble Barcelona (2004 bis 2007) sowie Musikalischer Leiter des Euskadiko Ikasleen Orkestra (Baskenland, 2007 bis 2008) und des Akademischen Orchesters Freiburg (2010 bis 2012). Gastengagements führten ihn für Musiktheaterproduktionen u. a. an das Theater Augsburg, die Staatsoper Berlin, das Teatro Arriaga Bilbao und das Teatro Real Madrid. Nachdem ihn das Theater Krefeld Mönchengladbach in der Spielzeit 2016/2017 zunächst als Kapellmeister engagierte, wurde er bereits in der Folgesaison zum Ersten Kapellmeister und stellvertretenden Generalmusikdirektor ernannt. Er ist mehrfacher Preisträger des 17. Internationalen Musikwettbewerbs für Dirigieren in Tokyo. Seine Aufnahme von Enric Moreras Zarzuela La viola d’or wurde von Kritikern in Katalonien als beste Klassik-CD des Jahres 2016 ausgezeichnet.
Foto: Michal Novak

Jakob
Brenner

Jakob Brenner

Kapellmeister

Jakob Brenner wurde 1985 in Regensburg geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater München und schloss 2010 mit Auszeichnung ab. Schon während des Studiums war er Leiter verschiedener Jazzensembles und der a-cappella Gruppe voxenstopp. Darüber hinaus leitete er von 2007 bis 2012 das Junge AGV Orchester (Akademischer Gesangverein München), mit dem er neben sinfonischen Programmen auch mehrere Operetten, wie z. B. Das Feuerwerk oder Die Fledermaus herausbrachte. Seine musikalische Bandbreite hat er in zahlreichen Kursen erweitert, u. a. bei Michael Procter (Alte Musik, Venedig), Gunnar Eriksson (Chorimprovisation) und Konstantin Wecker (Songwriting).
Von 2013 bis 2016 war er Musikalischer Leiter am Theater der Altmark in Stendal. Hier leitete er Die Drei von der Tankstelle, Maske in Blau und Im weißen Rössl in Koproduktion mit den Brandenburger Symphonikern. Darüber hinaus war er in diversen Liederabenden zu erleben und komponierte und produzierte zahlreiche Schauspielmusiken bis hin zu ganzen Musicals wie dem Open-Air-Spektakel Ritter Roland, welches 2014 den Kulturpreis der Hansestadt Stendal gewann. Jakob Brenner ist ein gefragter Arrangeur, so arbeitete er u. a. bereits für die Sächsische Staatskapelle Dresden, das ZDF, das Münchner Rundfunkorchester, das WDR Funkhausorchester sowie für diverse Theater und Opernhäuser wie die Oper Kiel, das Theater Rudolstadt und die Oper Chemnitz. Seit 2016 ist er als Repetitor mit Dirigierverpflichtung/Piano Conductor an der Oper Chemnitz engagiert, mit Beginn der Spielzeit 2018/2019 als Kapellmeister. Hier leitete er bereits u. a. Flashdance, Chess, Das scharlachrote Siegel, Hochzeit mit Hindernissen, Emil und die Detektive, Hänsel und Gretel sowie die Ballettabende Ein Sommernachtstraum und Die Schneekönigin. 2017 war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes.

 

Dan
Raţiu

Dan Raţiu

Dan Raţiu wurde in Bukarest (Rumänien) geboren und studierte Orchesterleitung, Komposition und Klavier an der Hochschule für Musik in seiner Heimatstadt. Er war als Pianist und Dirigent in Rumänien, Tschechien, Frankreich und Italien tätig und ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Sein erstes Festengagement führte Dan Raţiu von 1991 bis 1995 als Dirigent an die Opera Brașov (Rumänien), von dort aus wechselte er zunächst als Solorepetitor, dann als Kapellmeister und Chordirektor an das Opernhaus Graz. Dort studierte er mit dem Chor Werke wie Moses und Aron, Cavalleria rusticana, I Pagliacci, Macbeth, Rigoletto, Carmen, Turandot und Götterdämmerung ein. Als Kapellmeister dirigierte er Werke u. a. von Rossini, Donizetti, Verdi, Puccini, Mozart und Bizet. Parallel lehrte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Partiturspiel und Korrepetition und absolvierte in der gleichen Universität ein Promotionsstudium in Musikwissenschaft. Zwischen 2006 und 2017 war Dan Raţiu Chordirektor mit Dirigierverpflichtung an der Staatsoper Hannover, wo er u. a. die Oper L’italiana in Algeri, La Cenerentola, das Singspiel Im weißen Rössl und Werke wie Carmina Burana, Musikalische Exequien (Heinrich Schütz) und Quattro pezzi sacri (Giuseppe Verdi) dirigierte und ein sehr vielfältiges Repertoire mit den Chören des Hauses einstudierte. Dazu zählten klassische Werke der Opernliteratur wie Othello, Tannhäuser, Die Meistersinger von Nürnberg, Les contes d‘Hoffmann, Carmen, Fidelio, Der Freischütz, Don Carlos, Idomeneo, Eugen Onegin, Rusalka, Barockwerke von Monteverdi, Rameau, Schütz und zahlreiche Stücke des 20. und 21. Jahrhunderts wie Jenufa, Lady Macbeth von Mzensk, Les Noces, Peter Grimes, A Midsummer Night’s Dream, Die Bassariden, Intoleranza, Die Teufel vom Loudun, Caligula, Der Junge Lord und Lot. Seit März 2018 ist Dan Raţiu als Studienleiter an der Oper Chemnitz engagiert.

Gastdirigenten

Gastdirigenten

Karel Mark
Chichon

Karel Mark Chichon

Der britische Dirigent Karel Mark Chichon begeistert internationale Musikliebhaber mit seinem Temperament, seiner Leidenschaft und seiner Musikalität. In Anerkennung seiner Dienste an der Musik hat die englische Königin Elizabeth II. Chichon im Juni 2012 zum Officer of the Most Excellent Order of the British Empire erhoben. Im Jahr 2016 wurde er in Anerkennung seiner Verdienste um seinen Berufsstand zum Fellow der Royal Academy of Music ernannt.
1971 in London als Kind gibraltarischer Eltern geboren, studierte Karel Mark Chichon an der Royal Academy of Music und assistierte den Dirigenten Giuseppe Sinopoli und Valery Gergiev. Von 2006 bis 2010 war er Musikalischer Direktor der Konzerte Christmas in Vienna sowie bis 2012 Chefdirigent des Grazer Sinfonieorchesters. Von 2011 bis 2017 wirkte Chichon als Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Im Mai 2017 wurde er zum Chefdirigenten und Künstlerischen Leiter des Orquesta Filarmónica de Gran Canaria ernannt. Karel Mark Chichon dirigiert regelmäßig u. a. an der Metropolitan Opera New York, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München, dem Teatro Comunale di Bologna sowie dem Teatro Real Madrid. Weitere Gastverpflichtungen führen ihn u. a. zu Orchestern wie dem Königlichen Concertgebouworchester Amsterdam, dem London Symphony Orchestra, dem niederländischen Radio Filharmonisch Orkest, den Wiener Symphonikern und dem Orchestre National de Belgique. Als Gast dirigiert er regelmäßig in Wien, Berlin, London, Paris, München, Frankfurt, Seoul und Moskau. Anfang 2016 gab Chichon sein hochgelobtes Debüt an der Metropolitan Opera in New York, wo er eine gesamte Inszenierungsreihe von dreizehn Aufführungen dirigierte. 2019 wird er zur MET zurückkehren. Außerdem arbeitet er regelmäßig mit der Deutschen Grammophon zusammen, wo er bereits zwei CDs aufgenommen hat.
Foto: Janis Deinats 

John
Fiore

John Fiore

Der Sohn einer New Yorker Musikerfamilie wuchs mit Musik auf. Seine Karriere begann bereits im Alter von 14 Jahren als Korrepetitor und Pianist für die jährlichen Ring-Festspiele in Seattle. John Fiore war Assistent von Zubin Mehta in Florenz, von Daniel Barenboim in Bayreuth und von Leonard Bernstein in Rom. Sein Opern-Debüt gab er 1986 in San Francisco mit Gounods Faust.
Von 1999 bis 2009 war John Fiore Generalmusikdirektor der Düsseldorfer Symphoniker und Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein, 2009 bis 2015 war er Musikdirektor am Opernhaus Oslo. Fiore arbeitet mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Boston Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic, den Bamberger Symphonikern, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem SWR Orchester Stuttgart, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia.
Foto: Erik Berg 

Pablo
Mielgo

Pablo Mielgo

Der aus Madrid stammende Dirigent Pablo Mielgo ist ein wahrer Weltbürger mit Unternehmergeist und der Mission, Musik allen zugänglich zu machen: Der agile Chef des Orquestra Simfònica de les Illes Balears (OSIB) wurde gleich nach seinem Studium an der Reina Sofia School of Music in Madrid sowie am Königlichen Konservatorium seiner Geburtsstadt und an der Londoner Guildhall School of Music von Orchestern weltweit engagiert. Dabei knüpfte er ein Netzwerk von zahlreichen musikalischen Freundschaften zwischen Berlin und Qatar, Luzern und Los Angeles mit namhaften Musikern, die nun die Konzertprogramme des OSIB bereichern. Er arbeitete an der Seite von Dirigenten wie James Conlon, Jesús López Cobos, Daniel Barenboim und Claudio Abbado und dirigiert regelmäßig auf den großen Bühnen Europas wie dem Wiener Musikverein, der USA wie der Carnegie Hall New York, Lateinamerikas und des Nahen Ostens.
In enger künstlerischer Partnerschaft arbeitet der Madrilene mit Orchestern wie dem Simon Bolívar Symphony Orchestra, dem Orchestra dell’Arena di Verona und dem Qatar Philharmonic Orchestra sowie mit Künstlern wie Juan Diego Floréz, den Labèque Schwestern, Pierre-Laurent Aimard, Julian Rachlin und Radovan Vlatkovic. Im Mai 2017 dirigierte er das Sinfonieorchester des Orchesterzentrums im Konzerthaus Dortmund.
Seit 2005 musikalischer und künstlerischer Leiter der SaludArte Foundation, die mit Sitz in Madrid und Miami sozialen Wandel durch Musik bewirken möchte, rief Pablo Mielgo mehrere musikalische Veranstaltungen mit internationalem Widerhall ins Leben, darunter das Festival España-Venezuela, das International Music Festival of Madrid Madrid me suena, die Tournee des Ibero-American Youth Orchestra durch Spanien und die USA, Iberopera sowie Live, connecting the world through music. Dabei kooperierte er mit Institutionen wie dem Teatro Real in Madrid, der New World Symphony in Miami, dem venezolanischen El Sistema und der Florida Grand Opera sowie mit renommierten Künstlern wie Plácido Domingo, Gustavo Dudamel, José Antonio Abreu und Michael Tilson Thomas.
Insbesondere widmet sich Pablo Mielgo der Förderung junger Talente, um ihnen unabhängig vom elterlichen Einkommen Zugang zur Musik zu ermöglichen, so z. B. seit 2011 als Co-Künstlerischer Leiter der Medellín Philharmonic Academy. Zudem hat der Dirigent seit 2003 drei Jugendorchester gegründet: das Presjovem Youth Orchestra mit den besten jugendlichen spanischen Musikern, das Iberoamerican Youth Orchestra und das Harmonia Symphony Orchestra. Gemeinsam mit Sir Colin Davis gründete er das BandArt Orchestra. Die dort gesammelten Erfahrungen setzt er bei seinem Orchester in Mallorca erfolgreich um: Beim OSIB, das er seit 2014 leitet, förderte er die Entwicklung in mehrfacher Hinsicht, steigerte die Qualität der Programme, so auch die Auslastung und entwickelt auch hier ausgehend von Palma de Mallorca sein Netzwerk mit Gastspielen, Jugendprogrammen und hochrangigen Künstlern.
Foto: Christian Debus

Ilya
Ram

Ilya Ram

Ilya Ram ist Dirigent des Orchester‘91 in Hamburg und der neue Musikalische Leiter des Leipziger Universitätsorchesters und des Orchester Benjamin Franklin (OBF) Berlin. Er ist Preisträger des 8. Dirigierwettbewerbs der mitteldeutschen Musikhochschulen und Stipendiat zahlreicher Stiftungen und Förderungen. Er erhielt mehrmals das Sharett Stipendium der America-Israel Cultural Foundation, das DAAD Stipendium für herausragende Musiker und war zweifacher Stipendiat des Dartington International Festival. Er war Assistent beim Dresdner Jugendsinfonieorchester und mehrmals Assistent von Maestro Guillermo Garciía Calvo bei der Robert-Schumann Philharmonie.
Ilya Ram dirigierte u. a. das MDR-Sinfonieorchester, das Gstaad Festival Orchestra, das Dartington Festival Orchestra, die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, die Brandenburger Symphoniker, das Orchester der Ungarischen Staatsoper, das Győr Philharmonic Orchestra, die Elbland Philharmonie Sachsen, die Nordböhmische Philharmonie Teplice, das MÁV Symphony Orchestra, das Rousse Philharmonic Orchestra und das Meitar Ensemble für zeitgenössische Musik.
Als einer der ersten Dirigenten wurde Ilya Ram zum Dirigiermeisterkurs der Bayreuther Festspiele eingeladen (2017). Dort assistierte und dirigierte er in Proben für Tannhäuser für Kinder und erhielt Unterricht von Christian Thielemann, Marek Janowski sowie Hartmut Haenchen. Neben seinem Studium erhielt er Unterricht bei zahlreichen internationalen Festivals und Akademien unter der Leitung von einigen der größten europäischen Dirigierpädagogen wie Graeme Jenkins, Tim Redmond, Neeme Järvi, Pierre-André Valade, Johannes Schlaefli und Nicolás Pasquet.
Nach seinem Abitur arbeitete Ilya Ram für ein Jahr als ehrenamtlicher Pädagoge in ärmeren Städten Israels. Sein Studium schloss er an der Buchmann-Mehta School of Music mit Auszeichnungen in Dirigieren und Musikologie ab. Momentan befindet er sich im letzten Semester des Masterdirigierstudiums an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Ekkehard Klemm und ist Teilnehmer des APT Programms an der Universität der Künste Berlin bei Steven Sloane und Harry Curtis.
In der Saison 2019/2020 debütiert Ilya Ram im Gewandhaus Leipzig und als Gastdirigent bei den Theatern Chemnitz, wo er Vorstellungen von Schwanensee und Weiße Rose sowie ein Sinfoniekonzert mit der Robert-Schumann Philharmonie dirigieren wird.
Foto: Das Foto Loft Dresden

 

Produktionen

Jesko
Sirvend

Jesko Sirvend

Jesko Sirvend ist Chef Assistant des Orchestre National de France und trat in den letzten Jahren mit dem Orchester mehrfach in Paris und im Rahmen des Chorégie d‘Orange auf. Die Konzerte, u. a. ein Gedenkkonzert zu Ehren Leonard Bernsteins und das Abschlusskonzert des Palazzetto Bru Zane Festivals, wurden von Radio France und Arte Concert übertragen.
Darüber hinaus geht Jesko Sirvend in die siebte Spielzeit als Associate Conductor der Düsseldorfer Symphoniker. Dort ist er zuständig für die musikalische Leitung der #IGNITION-Konzerte, bei denen er nicht nur als Dirigent, sondern auch als Moderator und Musikvermittler in Erscheinung tritt. Ausgezeichnet als Europäische Trendmarke 2015, ist sie die bis heute erfolgreichste Jugendkonzertreihe in Deutschland. Im Dezember 2019 wird er außerdem in einem Abonnementkonzert mit dem Pianisten Kirill Gerstein in Düsseldorf zu erleben sein. Ein weiterer Höhepunkt in dieser Saison ist das Debüt mit dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo. In der Spielzeit 2018/2019 debütierte Jesko Sirvend äußerst erfolgreich mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich und bestritt seine finale Saison als Dirigent der Akademischen Philharmonie Heidelberg, die er nach zehn sehr erfolgreichen Jahren verließ. Als Gastdirigent arbeitete er u. a. mit dem Berner Symphonieorchester, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Zagreb Philharmonic Orchestra und dem Szczecin Philharmonic Symphony Orchestra zusammen. Auf Einladung Emmanuel Krivines debütierte er im September 2016 mit dem Orchestre National de France, was zu sofortigen Wiedereinladungen noch in derselben Saison und zur Berufung als Chef Assistant des Orchesters führte.
2015 gewann Jesko Sirvend den dritten Preis und den Publikumspreis des renommierten Nikolai-Malko-Wettbewerbs für junge Dirigenten mit dem Danish National Symphony Orchestra in Kopenhagen. Unter dem Juryvorsitz von Sakari Oramo konnte er damit seinen 5. Preis des Jahres 2012 noch einmal steigern. Damals war Lorin Maazel Juryvorsitzender. Jesko Sirvend studierte Dirigieren in der Klasse von Michael Luig an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er nahm u. a. an Meisterkursen bei Jorma Panula und Colin Metters an der Royal Academy of Music London teil. Seine vorherige Ausbildung in den Fächern Schlagzeug und Klavier erhielt er am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main.
Foto: Ira Weinrauch

 

Ramón
Tebar

Ramón Tebar

Der spanische Dirigent Ramón Tebar ist derzeit Chefdirigent des Orquesta de Valencia, Chefdirigent der Florida Grand Opera und Künstlerischer Leiter des Palm Beach Symphony Orchestra und der Opera Naples. Früher war er auch Erster Gastdirigent des Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia. Highlights der Saison 2019/2020 sind seine Rückkehr an die Wiener Staatsoper mit Turandot und Don Pasquale sowie seine Debüts an der königlichen Schwedischen Oper Stockholm mit La Cenerentola und an der Deutschen Oper Berlin mit Madama Butterfly. In dieser Saison debütiert er auch in Chemnitz mit der Robert-Schumann-Philharmonie sowie mit dem Calgary Philharmonic Orchestra in Kanada. Zudem kehrt er zu den Stettiner Philharmonikern zurück und dirigiert eine Neuproduktion Madama Butterfly an der Florida Grand Opera in Miami.
In der letzten Saison trat Tebar sein Amt als Chefdirigent des Orquesta de Valencia an. Schwerpunkte lagen auf den Werken von Mendelssohn Bartholdy sowie Konzerten mit Mahlers 2. und 10. Sinfonie. Außerdem dirigierte er La Bohème an der Wiener Staatsoper und der Florida Grand Opera sowie Aida und Haydns L’isola disabitata in Naples (Florida), Otello im Baluarte Theater in Pamplona und Roméo et Juliette an der Cincinnati Opera. Auf dem Konzertpodium hat er beim Daejong Philharmonic Orchestra und beim Aalborg Symfoniorkester debütiert und war erneut beim Spanischen Nationalorchester und beim Münchner Rundfunkorchester zu Gast.
2017/2018 debütierte Ramón Tebar sehr erfolgreich am Gran Teatre del Liceu Barcelona mit L’elisir d’amore und an der Wiener Staatsoper mit Madama Butterfly. Des Weiteren dirigierte er aus seinem breiten spanischen Repertoire Daniel Catáns Florencia en el Amazonas an der Florida Grand Opera und El Gato Montés am Teatro de la Zarzuela in Madrid. Zudem leitete er Don Carlo (Valencia), Un ballo in maschera (A Coruña), L’elisir d’amore (Opera Naples), Il trovatore (Oviedo), Madama Butterfly (Opera Naples) und Le nozze di Figaro (Opera Naples).
Die Saison 2016/2017 führte Ramón Tebar erneut an das Teatro Regio di Parma mit einer Produktion von Giovanna d’Arco und an die Ópera de Las Palmas de Gran Canaria mit Rigoletto, während er als Erster Gastdirigent am Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia eine La Traviata-Inszenierung von Sofia Coppola leitete. An der Florida Grand Opera dirigierte er Carmen und Un ballo in maschera und an der Opera Naples Turandot, Die Zauberflöte und Daniel Catáns La Hija de Rappaccini.
2015/2016 debütierte Ramón Tebar in Las Palmas mit Simon Boccanegra und war abgesehen davon an der Florida Grand Opera mit Il barbiere di Siviglia und Don Pasquale sowie an der Opera Naples mit Die Fledermaus, Don Pasquale und La Traviata beschäftigt. In derselben Saison dirigierte er David McVicars Produktion von Aida in Valencia. In der Saison 2014/2015 kehrte er mit Turandot an die Cincinnati Opera zurück und debütierte als Erster Gastdirigent mit Nabucco in Valencia, wofür er als wahrer „Verdi-Versteher“ ausgezeichnet wurde. In der gleichen Saison dirigierte er Madama Butterfly und Così fan tutte an der Florida Grand Opera sowie La Bohème, Così fan tutte, Maria de Buenos Aires und La tragedie de Carmen an der Opera Naples.
Neben seiner Operntätigkeit und seiner Position als Chefdirigent des Orquesta de Valencia ist Ramón Tebar ein international gefragter Gast im Konzertbereich. Er war mehrmals zu Gast beim Spanischen Nationalorchester und anderen spanischen Orchestern wie Barcelona Symphony, RTVE Orchester in Madrid, Bilbao Orkestra Sinfonikoa, Orquesta de la Comunitat Valenciana und bei den Orchestern in Castilla y Léon, Cordoba, Galicia, Gran Canaria, Navarra und Oviedo. Außerhalb Spaniens gastierte Ramón Tebar bei Orchestern wie dem Philharmonia in London, Prague Philharmonia, Het Gelders Orkest, Malaysian Philharmonic, Armenian Philharmonic, Orchestre de l’Opéra de Rouen Normandie, Szczecin Philharmonic, St. Petersburg Symphony, San Antonio Symphony und dem Orquesta Sinfónica Nacional de Perú. Zudem war er früher der Künstlerische Leiter des Santo Domingo Music Festival in Puerto Rico.
Schon früh in seiner Karriere dirigierte Ramón Tebar Opern wie Lucia di Lammermoor, La Sonnambula, Thaïs, La Rondine und M. D. Levys Mourning Becomes Electra (Florida Grand Opera) sowie I Puritani (Teatro Lirico di Cagliari), L’Italiana in Algeri (Teatro Regio Torino), Tosca (Teatro Villamarta), de Fallas La Vida Breve, Moncayos La Mulata de Cordoba (Palacio Bells Artes, Mexico City) und West Side Story (A Coruña). Er war auch Gast an der Opera Colorado (Florencia en el Amazonas) und am Teatro Municipal de São Paulo (Carmen).
Von Ramón Tebar existieren Aufnahmen mit Joseph Calleja und dem Orquesta de la Comunitat Valenciana bei DECCA und mit Gregory Kunde und dem Orquesta Sinfonica de Navarra bei Universal.
Foto: Koke Photography

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