© Tobias Melle

Sinfoniekonzerte

SINFONIE IN BILDERN

SINFONIE IN BILDERN

Dirigent: Guillermo García Calvo

 
 

Max Bruch
Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26

Richard Strauss
Eine Alpensinfonie in Bildern von Tobias Melle 

Inspiriert vom Panorama der bayerischen Berge schuf Richard Strauss mit der Alpensinfonie ein mächtiges Tongemälde, das direkt der Natur entsprungen zu sein scheint. In diesem Konzert ist sie als „Sinfonie in Bildern“ zu erleben: Drei Jahre lang durchwanderte Tobias Melle mit Zelt und Kamera die Berchtesgadener Alpen, um Strauss’ musikalischer Bergwanderung nachzuspüren. Die dabei entstandenen Bilder werden live zur Musik projiziert. Gestaltet nach musikalischen Motiven und harmonischen Entwicklungen, schaffen sie eine atemberaubende Atmosphäre und eröffnen für den „Zuschauhörer“ eine neue Perspektive auf die Komposition. Seit fast 25 Jahren begeistern die Bilder unterschiedlichste Publikumsgruppen in der ganzen Welt. Die US-amerikanische Zeitschrift Record Review schrieb über Eine Alpensinfonie in Bildern: „Tobias Melles visuelle Bearbeitung der Musik trägt tatsächlich zu einer besseren Wertschätzung der Partitur bei. Strauss hätte Melles Arbeit enthusiastisch begrüßt.“

Die Tatsache, dass ein erfolgreiches Stück auch alles andere als Zufriedenheit bei einem Komponisten auslösen kann, findet sich im Falle des 1. Violinkonzertes von Max Bruch. Fast wollte er es in späteren Jahren verbieten, weil er seine beiden nachfolgenden Konzerte wesentlich gelungener fand. Zum Glück ließ er aber der Aufführungsgeschichte ihren Lauf, und so darf sich das Werk auch heute, 150 Jahre nach seiner Uraufführung, der ungebrochenen Gunst des Publikums erfreuen. Als Solist war damals Joseph Joachim zu erleben. Er gilt noch immer als Jahrhundertgeiger, und so ist es nicht verwunderlich, dass ein hochdotierter internationaler Violinwettbewerb, der seit 1991 in Hannover stattfindet, seinen Namen trägt. Die jüngste Auflage wurde im Oktober 2018 ausgetragen.
Der 1. Preis sowie der Publikumspreis gingen an den 25-jährigen Kanadier Timothy Chooi, der Jury und Publikum im Finale mit Tschaikowskys Violinkonzert verzauberte. Der Wettbewerbsgewinn beinhaltet auch Konzerte mit verschiedenen Partner-Orchestern des Joseph-Joachim Violinwettbewerbs. Eines davon ist die Robert-Schumann-Philharmonie, und so wird der junge Geiger, der bereits weltweit mit namhaften Orchestern, darunter das Montreal Symphony Orchestra, das Malaysian Philharmonic Orchestra und das Toronto Symphony Orchestra gespielt hat, im 6. Sinfoniekonzert mit dem Violinkonzert von Max Bruch erstmalig in Chemnitz zu erleben sein.

Dauer:2 h 15 min / 1 Pause
Information:Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahren) in Begleitung eines vollzahlenden erwachsenen Konzertbesuchers erhalten zu allen Sinfoniekonzerten freien Eintritt.
Einführung:45 Minuten vor Konzertbeginn

Bilder zum Stückes

Bilder
© Tobias Melle

Besetzung des Stückes

Besetzung
Solist
Timothy Chooi

Fotografie und Live-Projektion
Tobias Melle

Dirigent
Guillermo García Calvo

Robert-Schumann-Philharmonie
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