© Marc Ginot

Sinfoniekonzerte

BRAHMS I MENDELSSOHN BARTHOLDY I SCHUMANN

Mi
13.
März
Philharmonie
Im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur
7. Sinfoniekonzert

BRAHMS I MENDELSSOHN BARTHOLDY I SCHUMANN

Dirigent: Lawrence Foster

 
 

Johannes Brahms
Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a

Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 Italienische

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 Frühlingssinfonie

Romantik pur bietet dieses Konzert, für das erstmalig der Dirigent Lawrence Foster in Chemnitz zu Gast sein wird. Nach Stationen als Chefdirigent u. a. bei renommierten Orchestern in Barcelona, Monte-Carlo, Jerusalem, Houston und Lausanne ist er seit 2013 Musikdirektor an der Opéra de Marseille und hat für sein Chemnitzer Debüt Orchesterwerke von Brahms, Mendelssohn Bartholdy und Schumann ausgewählt. Alle drei gehörten zu jener Komponistengeneration, die sich direkt mit dem übermächtigen Erbe Ludwig van Beethovens auseinandersetzen musste. Dieser hatte mit seinen Sinfonien Neues, Unerhörtes geschaffen, das bei seinen Nachfolgern zum Teil eine kompositorische Sprachlosigkeit erzeugte. Einer, der an dieser Last schier zu verzweifeln drohte, war Johannes Brahms. Mehr als 20 Jahre hat es gedauert, bis Brahms seine erste Sinfonie vorstellen konnte. Auf dem Weg dahin absolvierte er einige „sinfonische Probeläufe“, u. a. 1873 mit den Variationen über ein Thema von Haydn, die in ihrer Vielfarbigkeit und Raffinesse Brahms bereits als exzellenten Sinfoniker ausweisen.

1833, im Geburtsjahr von Johannes Brahms, wurde in London die 4. Sinfonie des damals gerade einmal 24-jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy uraufgeführt. Ihn schien die Beethovensche Last nicht zu drücken. Beinahe unbekümmert brachte er die Eindrücke einer Italienreise aufs Notenpapier und ließ seine Eltern per Brief wissen: „Die ‚italienische Sinfonie’ macht große Fortschritte; es wird das lustigste Stück, das ich gemacht habe.“ Ein heiteres Werk ist auch die erste Sinfonie von Robert Schumann, die er Frühlingssinfonie nannte, inspiriert von Rückerts Gedichtzyklus Liebesfrühling und einer Gedichtzeile Böttgers, in der es heißt: „O wende, wende deinen Lauf, im Tale blüht der Frühling auf.“ In nur vier Tagen hatte er die Sinfonie im Januar 1841 konzipiert, und kein Vierteljahr später erlebte sie in Leipzig ihre umjubelte Uraufführung.

Spielort:Stadthalle - Großer Saal
Information:Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahren) in Begleitung eines vollzahlenden erwachsenen Konzertbesuchers erhalten zu allen Sinfoniekonzerten freien Eintritt.
Einführung:45 Minuten vor Konzertbeginn
Mi, 13. März | 19:00 Uhr
Preis: 14,00 bis 29,00 €
 

Weitere Termine

14.03.2019 Donnerstag 19:00 Uhr    
Stadthalle - Großer Saal

Bilder zum Stückes

Bilder
© Marc Ginot

Besetzung des Stückes

Besetzung
Dirigent
Lawrence Foster

Robert-Schumann-Philharmonie
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