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© Quattrovaganti

Kammermusikabende

Die Kammermusikabende stehen seit vielen Jahren regelmäßig im Konzertkalender der Robert-Schumann-Philharmonie. Unterstützt von den Solorepetitoren und Solisten der Oper sowie von verschiedenen Gast-Pianisten präsentieren die Philharmoniker anspruchsvolle Programme mit Kompositionen vom Barock bis in die heutige Zeit. Die Mehrzahl der Kammermusikabende findet am Sonntagabend im Foyer des Opernhauses statt.

Schenk | Ries | Beethoven

So
22.
November
Philharmonie
2. Kammermusikabend

Schenk | Ries | Beethoven

Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie

 
 

Die Kammermusikabende stehen seit vielen Jahren regelmäßig im Konzertkalender der Robert-Schumann-Philharmonie. Unterstützt von den Solorepetitoren und Solisten der Oper sowie von verschiedenen Gast-Pianisten präsentieren die Philharmoniker anspruchsvolle Programme mit Kompositionen vom Barock bis in die heutige Zeit. Alle Kammermusikabende finden am Sonntagabend im Foyer des Opernhauses statt.


Johann Baptist Schenk
Streichquartett Nr. 2 F-Dur

Ferdinand Ries
Streichquartett G-Dur op. 70 Nr. 2

Ludwig van Beethoven
Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2

 

In diesem Kammermusikabend widmet sich das Streichquartett Quattrovaganti, das aus Musikern der Robert-Schumann-Philharmonie sowie der tschechischen Geigerin Adéla Drechsel besteht, dem Jubilar Ludwig van Beethoven und zwei seiner Zeitgenossen. Eröffnet wird das Konzert mit dem Streichquartett Nr. 2 von Johann Baptist Schenk, einem der wichtigsten Lehrer Beethovens. Schenk wurde 1753 in Wien geboren und erhielt sein kompositorisches Rüstzeug vor allem von Georg Christoph Wagenseil, bei dem er die Werke Palestrinas, Galuppis, Hasses, Bachs und Händels kennenlernte. Auf seiner Werkliste finden sich sowohl große geistliche als auch weltliche Kompositionen, wie Messen, Kantaten, Sinfonien, Ouvertüren und Singspiele, außerdem verschiedene Kammermusik.

Eine wichtige Person im Leben von Ludwig van Beethoven war auch Ferdinand Ries. Genauso wie Beethoven in Bonn geboren, entstammte er einer bekannten Musikerfamilie, deren Mitglieder in der Hofkapelle der Kölner Kurfürsten in Bonn tätig waren. Sein Vater Franz Anton Ries unterrichtete Beethoven im Geigenspiel. Später folgte der junge Ries dem 14 Jahre älteren Beethoven, nach Wien, um bei ihm Unterricht zu nehmen und arbeitete gleichzeitig als dessen Privatsekretär und Kopist. Daraus erwuchs eine lebenslange Freundschaft. Als Ries in den 1810er Jahren nach London übersiedelte, machte er sich rasch einen Namen als Pianist und Komponist – immerhin umfasst sein Werkverzeichnis 186 mit Opus-Nummer sowie ca. 100 als Werke ohne Opus-Nummer gezählte Kompositionen aller Gattungen. In seiner Funktion als Direktor der London Philharmonic Society gab er 1817 bei Beethoven die 9. Sinfonie in Auftrag. Nach Beethovens Tod verfasste er gemeinsam mit Franz Gerhard Wegeler, einem langjährigen Freund der Familie Ries und Jugendfreund Beethovens, die Biografischen Notizen über Ludwig van Beethoven, eine Sammlung von Erinnerungen an seinen Freund und Lehrer.

Am Ende dieses Kammermusikabends steht das Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2 von Ludwig van Beethoven. Es gehört zu einer Serie von sechs Streichquartetten, die Beethoven mit knapp 30 Jahren in Wien schrieb und seinem Gönner, dem Fürsten Lobkowitz, widmete. Es war Beethovens erstes Opus von Streichquartetten. Zwar waren sie noch stark an den Werken Haydns und Mozarts orientiert, doch verstand er es bereits mit diesen frühen Werken, der Entwicklung der Gattung neue Impulse zu verleihen.

Spielort:Opernhaus - Foyer
Dauer:noch nicht bekannt
Spielpause:eine Pause
So, 22. November | 19:30 Uhr
Preis: 18,00 €
ausverkauft
 

Besetzung des Stückes

Besetzung
Quattrovaganti

Violine
Ovidiu Simbotin

Violine
Adéla Drechsel

Viola
Sebastian Mickelthwate

Violoncello
Rolf Müller
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